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Warum ich Ärzte hasse

ADmarena! Kischxe


Also jetzt muss ich doch noch mal ws schreiben....erstmal zu meinem alten posting. Valentinchen finde mal im Umkreis von 40 km einen Haufen Endokrinologen, dass ist nicht so einfach wie es sich anhört...suchte ich einen Hausharzt hätte ich warscheinlich mehr glück gehabt. Aber Endos gibts leider nicht wie Sand am Meer und ich komme auch der Region Heidelberg, man sollte meinen es gäbe hier einen Haufen....

Ich möchte, dass du dieses in deiner Aussage der Ärztedichte berücksichtigst.

Ich kann von mir nur sagen, dass ich individuelle Erfahrungen mit Ärzten gemacht habe. Mein HNO, mein Gyn, mein Urologe und mein Dentist sind 4 Paradebeispiele für perfekte Ärzte. Einfühlsam, nehmen sich Zeit, schießen sofort alles aus, was in Ihren mittlen steht ohne mich unötig durch z.B. Röntgenbilder, operationen zu belasten. Untersuchen sie mich nach langem und intensivem Vorgespräch. Und schießen nicht immer gleich mit der Antibiose Bombe....

Klar ich kenne auch die andere Seite, ich denke es liegt oft am Höhenflug, und an der ignoranz sich nicht weiterbilden zu wollen als ob sie es nicith nötig hätten sich die Patienten überhaupt anzusehen gab mir mein Lungenfacharzt eine "Ferndiagnose" übers Telefon inder er mit (Asthmatikerin) ohne mich nur mal zum abhören zu bestellen oder einen Lufu zu machen einfach Kortison Tabletten.

Sowas nehme ich nichtmal ein...ich habs nichtmal abgeholt....sowas muss man sich mit einer cronischen Krankheit gefallen lassen...das ist halt die bittere Realität. Aber so leicht ist es einfach nicht gute Ärzte zu finden....das ist nun mal so.

Ich sehe in den Medizinern aber uch nicht die "Götter in Weiß" das finde ich ist nur eine nicht zutreffende Metapher.

Ich scheue mich nicht, meinem Arzt zu fragen ob er mich nicht ernst nimmt oder sich nicht mehr Zeit fürs Gepräch nehmen möchte oder ob der das was er da tut nicht nur tut weil er keine Lust hat sich Mühe zu geben....die Reaktionen sind meist erstaunlich. Aber es ist notwendig sie darauf wufmerksam zu machen.

Naturheilkunde ist meiner persönlichen Meinung nach nur ein placebo, dass von verzweifelten Menschen (ich schieße mich da nicht zu 100% aus habe mir auch begelitend zu einer op Globulies gekauft) als letzte oder beste Hoffnung interpretiert wird und das Zuckerkügelchen ist jetzt die Lösung für alles...

Man darf die Seele des Menschen nicht unterschätzen ich denke solang es die Selbstheilung aktiviert ist es nicht verkehrt bei kleinen Weh wehchen es zu nehmen oder begelitend zur Schulmedizin einzusetzen.

Aber ich denke nicht, dass diese Medizin wirklich echte Wirkstoffe enthält, die wirklich nur aufgrund des Wirkstoffes Krankheiten lösen.

Demolant ich finde wirklich nicht, dass man nach 2-3 Wochen (sollte das stimmen) also allgemein im ersten Semester damit so brüsten sollte dass man jetzt Arzt wird...man sollte realistisch bleiben. ein Studium ist eine lange harte Zeit (ich weiß wovon ich spreche) und nicht alle die anfangen schaffen das auch...der Punkt an dem du dich Akademiker nennen solltest ist noch weit enfernt. Ich prrofiliere mich auch nicht mit meinem Studium und ich bin um einiges Weiter als du damit....bin im 6 Semester...ohne irgendwo hinterher zu hängen...ich denke nämlich so bist du auf bestem wege einer von "denen" Fachsimplern zu werden, das wäre äusserst schade...aber es beginnt damit, dass man sich von anderen nicht Studierten abhebt. Es klingt jetzt vielleicht hart und ist wirklich nicht böse gemeint aber schaff erstmal dein Studium, schreib deine Doktorarbeit werde AIPler und dann bist du das was du jetzt schon gerne wärst....am ende schaffst du es gar nicht und ich habe schon einige auch gute mit bestem nc scheitern sehen.....

Nur so ein Tipp von "Akademiker" zu "Akademiker" soll auch nicht böse gemeint sein aber noch kannst du dich mit nichts brüsten ;-)

Aber ich wünsche dir, dass du ein guter und erfolgreicher Arzt wirst, der sich kein Beispiel an solchen Idioten nimmt und nicht denkt er wäre jetzt was besseres nur weil er Medizin studiert hat denn im Grunde finde ich dich sympathisch.

:)^

Über Valentinchens Art zu diskutieren möchte ich mich gar nicht erst äussern....ich denke im Grunde weißt du selbst wie unsachlich es manchmal ist oder?

_}demo>lantx_


Ich sehe in den Medizinern aber uch nicht die "Götter in Weiß" das finde ich ist nur eine nicht zutreffende Metapher.

Das ist der wichtigste Punkt! Das Problem ist jedoch, dass man es von ihnen erwartet. Sie sollen Götter sein und dürfen keine Fehler machen und das ist eben der Konfliktpunkt. Leider tun sie es und dann stehen Menschenleben auf dem Spiel.

Ein Student in meinem Freundeskreis wäre nach seinem Unfall gestorben, wenn er nicht an einen guten Chirurgen geraten wäre. Er ist dermaßen dankbar, dass er ebenfalls Arzt werden möchte...

Aber dieser Chirurg hat vielleicht auch Fehler gemacht für die er von anderen Menschen gehasst wird. Eine vollkommen subjektive Angelegenheit.

Bei 1Mrd. Arzt-Patientenkontakte pro Jahr würden die Medizinfakultäten brennen und die Ärzte ins Exil gehen, wenn die Ärzteschaft nur aus Flaschen bestünde ;-D

und an der ignoranz sich nicht weiterbilden zu wollen

Soviel ich weiß müssen sie sich weiterbilden, weil sie ansonsten Ärger bekommen.

So, auf den persönlichen Kram will ich jetzt gar nicht eingehen. :-)

AWschen&putxtel


Sie sollen Götter sein und dürfen keine Fehler machen

Nein, sie SOLLEN keine Götter sein, aber sie fühlen und geben sich als solche. Wenn sie dann Fehler machen, möchten sie aber doch lieber als Menschen behandelt werden... Würden sie (oder einige von ihnen) sich weniger selbstverliebt und arrogant geben, würde man ihnen ihre Fehler vermutlich auch leichter verzeihen.

_-demzolant_


Nein, sie SOLLEN keine Götter sein, aber sie fühlen und geben sich als solche.

Also doch:

Arzt = Charakterschwäche

Mmmh.... cool ;-D

Würden sie (oder einige von ihnen) sich weniger selbstverliebt und arrogant geben, würde man ihnen ihre Fehler vermutlich auch leichter verzeihen.

Ganz bestimmt ;-D

Der Patient ist tot aber wenigstens war der Arzt nicht arrogant.

A\schMenpu]ttexl


Dieser Pseudo-Sarkasmus ist einfach bescheuert.

K!estrxa


Mädelz, sehts ihm nach; er ist noch jung ;-)

_XdemoTlantx_


Dieser Pseudo-Sarkasmus ist einfach bescheuert.

Hat dann ja gut zu deiner Aussage gepasst ;-D

Naja, das was du gesagt hast ist wirklich absurd. Man verzeiht jemanden einen folgenschweren Fehler, weil er nicht arrogant war. Ich bitte dich... :-/

B assfaxnio


demolant

Man verzeiht jemanden einen folgenschweren Fehler, weil er nicht arrogant war.

Genauer: Man verzeiht viel leichter, wenn derjenige den Fehler zugibt und Einsicht zeigt.

Vielleicht mußt Du das noch lernen... ;-)

_Fde"moWlantx_


Genauer: Man verzeiht viel leichter, wenn derjenige den Fehler zugibt und Einsicht zeigt.

Ich persönlich finde es unglaublich schwer zu verzeihen, wenn es um Menschenleben geht.

K9esxtra


_demolant_

Du hast Bassanio rein gar nicht verstanden. Ich sag ja: Dir fehlt offenbar noch ein goßes Stück Lebenserfahrung

AEmaEreNna zKische


Meine Güte demolant, du gehst aber auch immer gleich von extremen aus....klar würde keiner verzeihen, wenn man die Verantwortung für dessen ableben trägt, aber Fakt ist, dass das Leben und dessen Situationen nicht nur aus schwaz und weiß bestehen.

Ich denke auch, dass die Situation die du schilderst unverzeihlich ist, aber vergiss nicht, dass wir hier von unseren eigenen Erfahrungen sprechen, und hierbei ist der Fehler öfter oder sogar immer der der falschen Diagnose, die leider (was sie nicht sollte) aus traurigen dramatischen Bewegründen.

Nämlich das der Arzt denke er kann alles, weiß alles, braucht mich nur ansehen und weiß durch Telekinese oder Geistige Eingebung was mir jetzt letztendlich fehlt.

Wegen der Wieterbildung habe ich mich nicht genau genug ausgedrückt...."ich mache nicht mehr wie ich muss, weil man mir eh nix neues erzählen kann"

Klar gibt es auch das was du schilderst aber noch öfter passiert das was hier genug betroffene schildern...

Leider muss ich meine Aussage über deine Ausbildung nach deinen postings nochmals unterstreichen.....du gehst eindeutig einen weg, der in die gleiche Richtung läuft wie diese Ärzte...man kann dir eh nix erzählen, oder? ;-) Weißt jetzt schon alles obwohl du im Endeffekt leider nichts....wirklich gar nichts vorweisen kannst.

Hebst dich aber immer wieder von anderen hier ab.

Jetzt mal ehrlich, du bist im ersten Semester, was ist das denn schon? Nachher schaffst du es gar nicht bis zum Schluss.

Schade, hätte dir persönlich mehr zugetraut, denn mache Aussagen von dir sind wirklich gut....

M|iRoxLi


Leider muss ich meine Aussage über deine Ausbildung nach deinen postings nochmals unterstreichen... du gehst eindeutig einen weg, der in die gleiche Richtung läuft wie diese Ärzte... man kann dir eh nix erzählen, oder?

Im Prinzip finde ich, dass demolant recht hat. Ich bin auch Anhänger einer wissenschaftlichen Medizin. Ich glaube auch, dass die große Mehrzahl der Ärzte Großes leistet und die sogenannte Alternativmedizin eigentlich überflüssig ist.

Allerdings finde ich auch, dass demo ein ziemlicher Schnösel ist.

Wie kommt das? Weil sich die Ärzteschaft seit Generationen überwiegend aus sich selbst heraus reproduziert. Die Kinder von Ärzten werden wieder Ärzte und immer so weiter. Daraus entwickelt sich ein Kastendenken, das mit der Realität häufig nichts mehr zu tun hat. Das kann nicht gut sein, auch nicht für die Ärzte.

Demo, ich wette dein Vater (oder deine Mutter) ist Arzt?

KresAtrxa


Miroli

Soweit ich weiß ist demolants Vater Arzt.

Das was Du beschreibst habe ich auch erlebt. Mein alter Hausarzt war ein ganz hervorragender Arzt :)^ Das habe ich auch immer wieder von andren Ärzten bestätigt bekommen. Er ist in den 60ern aus der DDR geflüchtet und hat hier sein Studium und seine Praxis ganz allein finanziert. Er war Arzt mit Leib und Seele und ein erstklassiger Diagnostiker. Er hat sich in 30 Jahren nie mit der scheinbar offensichtlichen Diagnose zufrieden gegeben. Sein liebster Spruch war: Kestra, man kann auch Läuse und Flöhe haben ;-)

Nun, mittlerweile hat sein Sohn die Praxis übernommen :-/ Ich bin dort seit ein paar Monaten keine Patientin mehr, denn er wirkt auf mich wie ein arroganter Schnösel, der typische Halbgott in Weiß :-/

A+ma0renaj Kisxche


Ich denke du hast Recht, was ihn betrifft, er macht im Prinzip wertvolle Aussagen wie z.B. die, dass ein netter ehrlicher Arzt nicht deshalb anders angegangen wird wie ein arroganter Schnösel wenn es um ich nenne es mal Pfusch geht.

Mir wäre egal ob er vorher nett war und mir dann vielleicht mit einem lächeln im Gesicht sagt "Tut mir leid, habe sie die ganze Zeit falsch behandelt und jetzt haben sie die und die Folgeschäden, aber ich war ja ehrlichund nett!"

Aber leider denkt demolant wirklich er hätte schon wunder was erreicht und hebt sich von anderen ab, nur weil er im ersten Semester in der Uni eingeschrieben ist. (Was eine Leistung)

Ich erkenne unreife ihn ihm in dem Punkt, da er sich herausnimmt sich mit etwas zu schmücken ohne etwas bisher wirklich erreicht zu haben....

Ins erste Semester packts ja bekanntlich jeder der mit passendem NC aufgenommen wurde ;-D Und wieviel davon werden tatsächlich Arzt?

Würde er diese von sich selbst überhebliche Meinung ablegen wäre er mir ein viel wervollerer Gesprächspartner.

Ich teile die Meinung auch, dass Schulmedizin die einzig wirksame ist...wie sie jedoch umgesetzt wird ist oft wirklich skandalös. Ich betrachte die Alternative Medizin jedoch als wichtigen Placebo Effekt. Ich denke begelitend oder bei nicht wirklich bedrohlichen Krankheiten kann man mit Globulies im "Kopf" bei einigen Menschen viel erreichen und die Selbstheilung aktivieren allein durch den Gedanken "Ich nehme was gegen mein Leiden und es hlift mir".

Bei ernsthaften, bedrohlichen Erkrankungen wie Krebs, HI-Virus, Grippe etc. würde ich mich nur auf die Schulmedizin verlassen....

_Ldemoklant_


Ich leide weder an Selbstüberschätzung, noch glaube ich, dass ich noch wer bin. Betrachte ich meine Profs dann sind wir ganzen Erstis Würmer. ;-D

Ich habe im Übrigen niemals gesagt, dass ich unglaublich toll bin. ;-)

Ich werde außerdem sauer, wenn gegen eine komplette Berufsgruppe gewettert wird, die sich wirklich den Hintern aufreißt, um dieses Studium zu schaffen und später mehr arbeitet als die meisten Menschen. Ich realisiere momentan, was es bedeutet dieses Fach zu studieren...

Man steht die ganze Zeit unter Strom. Kann nicht schlafen, wenn man am Tag nur 4 Stunden nach der Uni gelernt hat und hat die Gewissheit, dass es noch viel schlimmer wird. Es funktioniert ganz nach dem Prinzip "Friss oder stirb"! Und viele werden auf der Strecke bleiben...

Leute, die dieses Studium durchziehen machen das nicht wegen des Geldes oder des Ruhms (Ausnahmen bestätigen die Regel), sondern aus Interesse an der Materie und eventuell auch aus Menschlichkeit. Hat man diese Motivation nicht, dann schafft man es sowieso nicht.

Es besteht durchaus die Gefahr, dass man abstumpft und abgehoben wird. Aber ich kenne wenige Ärzte, die wirklich so sind.

du gehst eindeutig einen weg, der in die gleiche Richtung läuft wie diese Ärzte... man kann dir eh nix erzählen, oder?

Erstmal kennt mich hier niemand wirklich ;-)

Zweitens kommt es drauf an, wie man mit mir redet :-)

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