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Warum ich Ärzte hasse

EWhemlaliger Nutzerv (#2}568x23)


@ demolant Teil II

Zitat:

Das sind also auch alles nur Menschen wie du und ich, mit eben den gleichen Fehlbarkeiten und Schwächen.

Den Satz solltest du dir fett unterstreichen. Denn genau der spiegelt wieder warum nicht alle Ärzte so perfekt sind wie du sie gerne hättest.

Diesen Satz solltest du dir selbst an die Zimmertüre kleistern, denn genau das spiegelt wieder, warum ein erheblicher Teil der Bevölkerung von den "Göttern in Weiß" die Schnauze voll hat. Gerade bei diesem Berufsstand kommen Arroganz, Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, gepaart mit grenzenloser Raffgier, mehr zum Vorschein als bei etlichen anderen Ständen.

Menschen mit solchen Schwächen sollten nicht wirklich Arzt werden....

Ich finde man könnte die Patienten auch besser behandeln, wenn man nicht 24 Stunden am Stück arbeitet ohne zu schlafen

Zwischen 24 Stunden Dienst schieben und 24 Stunden arbeiten gibt es dann doch einen Unterschied.....

Würden sich die Ärzte auf effektive Behandlungen beschränken, wäre eine Menge Arbeit gespart. Die Ineffektivität ärztlicher Arbeit und die erhebliche "Arbeits"zeit, die darauf verwendet wird, an unnützen und teuren "iGel" Leistungen oder anderen, gewinnbringenden Therapien Geld zu verdienen sowie systematisch die Karriere auszubauen, statt sich um den kranken Menschen zu kümmern, beschreibt Bartens in seinem Buch mehr als treffend!

Ich finde es wichtig, dass sich die Menschen davon frei machen unmögliches von den Ärzten zu erwarten und sie fehlerfrei haben zu wollen. Das ist nicht möglich. Wenn man mit dieser Prämisse an die Thematik rangeht, dann entsteht sowas wie hass auf diese Berufsgruppe gar nicht.

Der Hass entsteht nicht dadurch, daß die Patienten Unmögliches erwarten, sondern dadurch, daß Ärzte den Patienten zunächst einmal nicht zuhören, sie nicht ernst nehmen und ihnen keine effektive Behandlung angedeihen lassen, sondern an Behandlungsmethoden interessiert sind, die ihnen möglichst viel Geld einbringen.

Und durch die erhebliche Arroganz und Selbstüberschätzung ihrer Fähigkeiten.

Die Menschen erwarten von den Ärzten also das

Geringste

, was man jedem Menschen überhaupt entgegenbringen sollte und was man erwarten darf!

Genauso werde ich Fehler in der Klinik machen, die unter Umständen fatal sein werden. Aber es gehört zu dem Weg dazu und es lässt sich nicht vermeiden.

Das ist in jedem Bereich so, allerdings sind die Ärzte Meister darin, ihre Fehler zu vertuschen! Experten schätzen die Zahl derer, die deutschlandweit jährlich falsch behandelt werden und die den Gang vor Gericht scheuen, bei rund 400 000 Patienten! So zumindest laut einer Fachdokumentation kürzlich im Rundfunk.

Nur sehr gut Betuchte oder sehr Mutige treten den Weg eines – jahrelangen - Prozesses an.

Als Motivation nehme ich Patienten, die mit meiner Behandlung zufrieden sind und die sich bei mir bedanken, dass ich helfen konnte.

Heute hat mir eine sehr reizende alte Dame während meines Praktikums im Krankenhaus gesagt: Sie werden sicher ein guter Arzt!

Wow!

Wie sehr alte Damen so etwas doch objektiv beurteilen können...

Bartens berichtet in seinem Buch von einer Frau, die beinahe gestorben wäre, nachdem der Oberarzt bei der OP unsäglich geschlampt hat. Als sich in der Nacht schwerwiegende Komplikationen zeigten und der Oberarzt zu Hause angerufen wurde, lehnte er die nächtliche Rückkehr in die Klinik mit der Aussage: "Ich bin Oberarzt! Ich mache keine Fehler!" kategorisch ab. Erst, als man ihm eine Not-OP in einem anderen Fachbereich androhte, wodurch sein dilettantischer Murks zum Vorschein gekommen wäre, kehrte er zur Not-OP zurück.

Die Patientin wußte von allem nichts - und hat sich anschließend beim Chefarzt für seine Behandlung, die sie fast umgebracht hätte, überschwenglich bedankt.....

Das macht unglaublich Mut!

Ja, tatsächlich....

Die eigene Erfahrung wird zum Kriterium der Wahrheit eines Glaubens. Dies gilt besonders in deinem Fall.

Was ist an "ichwerdewiedergesund"s Fall so besonders?

Solche Fälle gibt es endlos viele!

Allerdings: aus all deinen Beiträgen kommt kaum eine persönliche Erfahrung hervor; das mit Abstand meiste ist pure Theorie.

Was also wird zum Kriterium deiner Wahrheit ??? ?

Du hasst Ärzte, weil sie dich scheinbar nicht gut behandelt haben. Dabei schließt du auf eine große Mehrheit der Berufsgenossen. Ich finde die Erfahrung kann niemals als Diskussionsgrundlage dienen.

Unsinn!

Warum kann die Erfahrung niemals als Diskussionsgrundlage dienen?

Die Erfahrung ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis! Nur die Praxis, also die Erfahrung, hat einen realen Wert!

Wie sehr du selbst ein reiner Theoretiker bist, kommt hier nur allzu gut zum Vorschein.

Natürlich wird daraus deine Aversion gegenüber Ärzten für den Leser verständlicher.

Stimmt. Und dadurch ist die Überschrift dieses Fadens weder deplaziert noch ungebildet....

Vorteil: Bei entsprechender Kommunikation zwischen den Fachidioten kann enorm profitiert werden.

Leider ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus.

Tut mir Leid, aber das ist einfach nicht wahr. Wir haben hier im Forum ein paar Mediziner. Du kannst sie gerne darauf ansprechen, ob sie die Psychosomatik für schwachsinnig halten.

"ichwerdewiedergesund" sagt keineswegs, daß er die Psychosomatik für schwachsinnig hält. Warum verdrehst du seine Aussagen und legst im Worte in den Mund, die er nicht gesagt hat?

Er belegt, daß allein die Existenz dieses einzelnen Fachgebietes deutlich macht, daß folglich alle anderen Fachgebiete nicht integrativ sein können. Denn sonst würde die Psychosomatik ihre Daseinsberechtigung verlieren....

Woher nimmst du die Erkenntnis?

Vielleicht aus Erfahrungen, an denen es dir mangelt....?

das kann man so nicht sagen.

wir alle wissen das ärzte kaum zeit für ihre pat haben z.b. wg dem ganzen papierkram, stress, bereitschaftsdienst und übermüdete ärzte usw

Drücken wir es so aus: sie sind zu sehr damit beschäftigt, Geld zu machen, statt sich um die Patienten zu kümmern.

es gibt durchaus gute wie auch schlechte ärzte das ist aber in jedem beruf so. ich denke wenn sich die umstände für die ärzte verbessert können sie auch effektiver behandeln und therapieren.

Bartens beschreibt in seinem Buch, wie ein Klinikarzt durchsetzte, daß alle Blutwerte, die bei einer Blutuntersuchung ermittelt werden sollen, vom Arzt schriftlich aufgeführt werden mußten, statt diese auf einem Formblatt anzukreuzen.

Die Folge war, daß –schlagartig- die Zahl der Untersuchungen auf ein Drittel zusammenschrumpfte!!!

Wie effektiv sind dann wohl andere Anordnungen und Behandlungen...? Und wieviel Zeit für den Patienten würde so frei werden?

Und sie sind sehr leicht in ihrer Eitelkeit gekränkt, wenn ein Patient neugierig ist, zur Sicherheit noch einen zweiten Arzt aufsucht oder Therapievorschläge anzweifelt. Doktorchen lässt sich eben nicht gern reinreden.

Schon des Öfteren habe ich von den "Medzinern" hören müssen: "Sind Sie der Arzt oder ich", oder "ich habe Medizin studiert und weiss es deshalb besser"

Das trifft den Kern der Sache!

In der tat: demolant ist noch sehr jung, und so manche zukünftige Erfahrung dürfte sein idealisiertes und festgefahrenes Weltbild zurechtrücken.

Ich würde es ihm wünschen.

Seien wir also zuversichtlich

@:)

s)otundfsxo


@valentinchen

sehr gute Beiträge :)^

Durch meine jahrelange sehr schlechte Erfahrung mit Ärzten kann ich dir nur zustimmen.

_fdelmHolantx_


Er sagt lediglich, daß er selbst Ärzte haßt und begründet es auch.

Du meinst also, dass es zulässig ist von Einzelbeispielen auf eine große Masse von Leuten zu schließen? Wirklich Valentinchen, es gibt Dinge, die sollten nicht gemacht werden und das gehört definitiv dazu. Wie käme es denn an, wenn ich sage:

"Ich hasse alle Schweden, weil mich 5 von ihnen mal verprügelt haben" (Fiktives Beispiel^^)

Würdest du da auch die Keule der Subjektivität schwingen ohne den Sinn der Aussage zu hinterfragen? Es ist nachvollziehbar, dass der Mensch gerne von Einzelbeispielen auf die Allgemeinheit schließt. Das ist ein schön einfacher Gedankenschritt, der sehr menschlich ist. Das kann er von mir aus auch gerne machen aber in ein Forum gehört eine derartige Äußerung nicht.

Haß ist ein Gefühl (!!!), und Gefühle unterliegen weder der Ratio noch der Bildung!

Was der Threadersteller macht ist sein Gefühl durch falsche Thesen/Behauptungen auszudrücken. Fühlen kann er das gerne. Ich werde trotzdem dezent auf die Unzulässigkeit seiner Aussage hinweisen. Ob der Ursprung ein Gefühl oder die eigene Erfahrung ist, ist dabei nicht relevant und macht sie nicht richtiger. Und nochmal: Eine ganze Berufsgruppe, Religion oder Nationalität zu HASSEN ist falsch, denn dies impliziert, dass Ärzte alle dieselben Eigenschaften haben und dasselbe tun und dabei gleich bescheuert sind.

Zudem kann man seine Handlungen, die auf ein Gefühl beruhen durch Bildung usw. durchaus reflektieren. Muss ich dem Typ eine knallen, weil er mich nervt oder aggressiv macht?

Ne! Muss ich nicht.

nicht als unumstößliche Wahrheit. Er beschreibt hier –um es noch einmal zu sagen- seine persönliche Sicht der Dinge. Es sind also Aussagen, keine Behauptungen.

Ahja, und was ist das:

Nach meiner Ärzte-Odyssee wurde mir eines klar: Fast alle Ärzte sind arrogante, besserwisserische Klugscheißer, denen das Leid ihrer Patienten am Arsch vorbeigeht. Und Ahnung vom Wesen des Menschen haben sie sowieso nicht!

Er schreibt das so, als hätte er eine Stufe der Erleuchtung erreicht und teilt uns dies durch die Behauptung mit, dass Ärzte arrogant und besserwisserisch sind.

Allein dadurch, daß du dich auf einen Faden einläßt, dessen Überschrift du schon für deplaziert hältst und von dem du sagst, daß diese eine Diskussion schon abwürgt, begibst du dich unter das Niveau des Fadeneröffners...

Ich begebe mich über das Niveau, indem ich darüber hinwegsehe und trotzdem mitdiskutiere.

Da die Seele wissenschaftlich nicht nachweisbar ist, ergibt sich das Problem, daß hier eine "Wissenschaft" auf etwas Nicht-Wissenschaftlichem aufgebaut wurde,

Wie erklärst du dir dann, dass Gemütszustände bildgebend dargestellt werden können oder, dass sich das Blutbild bei Stress verändert?

Soma und Psyche gehen fließend ineinander über und sind nicht getrennt.

Das weiß jeder Neurologe, der die psychischen Auswirkungen von einem Hirntumor beobachtet oder der Allergologe, der um den Ausbruch von Neurodermitisschüben bei schlechter psychischer Verfassung weiß. Oder auch der Gynäkologe, der von Stress während der Schwangerschaft abrät.

Die Psyche ist bei weitem nicht vollkommen unabhängig vom Körper, sondern beides beeinflusst sich gegenseitig. JEDER Arzt weiß das!

Wenn du also die Psychosomatik als selbständiges Fachgebiet bezeichnest, würde das zwangsläufig bedeuten, daß in allen anderen Fachgebieten Körper und Seele getrennt betrachtet werden.

Das ist überaus unlogisch! Nur weil es ein Gebiet gibt, dass sich speziell mit den Auswirkungen der Psyche auf den Körper befasst (Auch Fachgebiet genannt), heißt das nicht, dass dies in den anderen Gebieten völlig ignoriert wird. Die anderen Gebiete nutzen das Forschungswissen aus der Psychosomatik nur, jedoch forscht der Internist sehr selten selbst in dem Gebiet.

Es wär ungefähr so, wie wenn die Physik die Chemie für völlig beknackt erklärt...

Soll etwa das bedeuten, daß uns die westliche Methodik bzw. Wissenschaft am weitesten von allen gebracht hat?

Boah Valentinchen, bitte mach doch nicht so ein gigantisches Fass auf ;-D

Bleiben wir bei der Medizin, ok ;-)

Es ist ein Paradoxon, daß in einem "Gesundheits"system, bei dem man voraussetzen sollte, daß die Menschen immer gesünder bzw. weniger krank werden, die Kassenausgaben Jahr für Jahr steigen und man Leistungen streicht, um dieses "System" aufrechterhalten zu können.

Die Ausgaben steigen, weil Medizin immer teurer wird. Um das zu kompensieren werden Leistungen gestrichen. Tatsächlich ein paradoxon. Meine Meinung dazu:

Anzahl der Kassen reduzieren bei gleichzeitiger größer werdender Eigenbeteiligung. Andernfalls tuts ein Schlag und das komplette System bricht zusammen. Und dann gute Nacht...

Mal im ernst. Wie würdest du denn die Ärzte verbessern wollen? Was wären deine konkreten Vorschläge. In der Ausbildung ansetzen oder wo?

Möchtest du Ärzte komplett abschaffen? Würde mich echt mal interessieren.

Nicht zuletzt wird ein sehr großer Anteil der westlichen "Gesundheitsleistungen" darin verbraucht, Erkrankungen zu behandeln, die uns unsere eigene, wissenschaftlich-westlich-selbstzerstörerische Lebensweise eingebracht hat.

Das ist leider korrekt. Eine Lösung fällt mir dazu nicht ein. Es ist der Nachteil, dass wir im Überfluss und immer ungesunder Leben. Aber die Vorteile dürften in unserer Geselschaftsform wohl überwiegen. Im Mittelalter würde ich nur ungern leben...

Tatsächlich sind die meisten frischgebackenen Ärzte reine Theoretiker. Ihre Ausbildung geht am Patienten vorbei. Daß sie es später nicht mit Krankheiten, sondern mit kranken Menschen zu tun haben, wird ihnen kaum vermittelt.

Glaubst du nicht?

Doch glaube ich sehr wohl und das kritisiere ich auch!

Betrachte doch einmal, wieviele Dinge (z.B. die ägypt. Pyramiden) den Wissenschaftlern noch heute Rätsel aufgeben. Trotz allen Wissens und Studiererei...

Wissenschaft ist ein Prozess! Es macht nicht einfach Puff und man weiß alles. Wir werden weiterhin immer Rätsel haben und wenn wir was entdeckt haben gibts neue Probleme.

Aber wir können dadurch trotzdem das erlangte Wissen unter Berücksichtigung der Moral verwenden, um auch gescheihte Dinge zu produzieren.

_SdVemol~ant_


Auf deinen Zweiten Beitrag geh ich ein ander mal ein.

_Vde'molanxt_


Gerade bei diesem Berufsstand kommen Arroganz, Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, gepaart mit grenzenloser Raffgier, mehr zum Vorschein als bei etlichen anderen Ständen.

Keine Ahnung, ob das bei diesem Beruf ausgeprägter ist, als in anderen. Jedenfalls würde das für mich keinen Sinn machen.

Wo siehst du denn die Ursache dafür, dass das bei den Medizinern so krass sein soll? Sind das andere Menschen?

Würden sich die Ärzte auf effektive Behandlungen beschränken, wäre eine Menge Arbeit gespart.

Dass die Ärzte den ganzen Bürokratiemist machen müssen ist tatsächlich ein Problem, dass dazu führt, dass sie sich nicht immer ausreichend dem Patienten widmen können. Deshalb sind sie häufig schlecht gelaunt und rennen gestresst von Patient zu Patient. Da ich keine Arbeitsmaschine sein will, werde ich Deutschland voraussichtlich verlassen und in einem Land arbeiten, indem ich mehr verdiene, weniger arbeite und somit eine patientenbezogene Medizin machen kann. ;-)

Wenn der Arzt zufrieden ist, werden es die Patienten sehr schnell spüren. Von dieser Seite sollte man es auch sehen.

Der Arzt ist genauso Sklave des Systems, wie die Patienten. Das liegt weniger daran, dass Ärzte Charakterschweine sind. Es gibt trotzdem auch hier Ärzte, die es geschafft haben sich davon zu distanzieren und unglaublich einfühlsam sind und sich für den Patienten Zeit nehmen. Ich denke, dass es sogar die Mehrheit ist...

Wow!

Wie sehr alte Damen so etwas doch objektiv beurteilen können...

Nö! Kann sie nicht!

Aber sie mochte mich und wollte es mir auf dieser Weise mitteilen. Hat trotzdem gut getan :-p

Was also wird zum Kriterium deiner Wahrheit

Ich nehme beispielsweise zusätzliche Quellen hinzu und merke recht schnell:

Huch, da gibts ja auch zufrieden Patienten. Durch diesen Prozess ist meine Meinung reflektierer geworden. Das permanente Hinterfragen seiner eigenen Erfahrung ist der Weg zu einer differenzierten Meinung.

Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus.

Stimmt! Aber wenn man irgendwann in dem System was zu sagen hat, dann kann man ja versuchen dieses Problem im möglichen Rahmen anzugehen.

Vielleicht aus Erfahrungen, an denen es dir mangelt... ?

Erfahrungen habe ich durchaus, aber ich protze damit nicht permanent rum und meine dadurch alle Argumente entkräften zu können.

Aber wie du meinst:

ALLE Mediziner, die mich behandelt haben waren korrekt zu mir. Sie haben sich sogar zum Teil bis zu 10 Minuten über irgendwas unterhalten, was gar nix mit Medizin zu tun hatte. Einer von ihnen hat mir meinen Hintern gerettet... Ansonsten wäre ich jetzt gesundheitlich nicht so munter.

In meinem Krankenpflegepraktikum (3 Monate) habe ich viele Ärzte kennen gelernt. Darunter auch 2 Vollidioten mit denen ich ziemlich aneinander geraten bin, weil sie in der Tat arrogant waren.

Ich war bei Visiten dabei und konnte den Umgang mit Patienten genau beobachten. Er war durchweg sehr gut. Bei einem Anästhesisten, habe ich sogar richtig Gänsehaut bekommen, weil es eine wirklich klasse einfühlsame Art war. Die Patienten war ab dem Hals gelähmt (MS). Ich habe mit Ihnen über Patientenumgang gesprochen und alle versicherten mir, wie wichtig das für den Erfolg der Therapie ist.

Ich habe mich mit denen so gut verstanden, dass ich im OP bei einer Sectio, Bauchspiegelung und Vaginalabszessspaltung assistieren durfte (Haken halten und den kram) und Zugänge legen konnte. Ich kenne im Gegensatz zu den meisten hier nicht nur die Patientenseite und urteile deshalb anders als ein falsch behandelter Patient. Weil ich BEIDE Seiten kenne!

Also, was geschieht jetzt nach einer groben Darstellung meiner Erfahrung? Kann man dagegen argumentieren? Lässt man es einfach stehen?

Des Weiteren fange ich jetzt zu allem Überfluss auch noch an Medizin zu studieren und genau das wird meine Erfahrung weiter schärfen.

Eine erfahrungsbasierende Diskussion ist zum Scheitern verurteilt. Denn dann wird ganz schnell geschaut wer mehr hat und wer somit angeblich kompetenter ist. Dabei kann derjenige mit wenig Erfahrung weitaus bessere Argumente haben. Er wird trotzdem nicht wirklich beachtet. DAS ist nicht wünschenswert.

Oder hast du Lust, dass dir irgendein Arzt ankommt und mit seiner unglaublichen Erfahrung im medizinischen bereich protzt und trotzdem falsch behandelt.

Ein etwas plakatives Beispiel:

Ich muss keinen Mann küssen, um zu wissen, dass ich es nicht mag ;-)

Diese ganzen Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass ich so denke, wie ich denke. Jedoch bin ich mir stets bewusst, dass unser System kaputt ist und die Missstände unzählbar sind.

In der tat: demolant ist noch sehr jung, und so manche zukünftige Erfahrung dürfte sein idealisiertes und festgefahrenes Weltbild zurechtrücken.

Du bist älter und bist in derselben Weise festgefahren ;-)

Grüße,

l'amUpeXter


@valentinchen

sehr gute Beiträge

Durch meine jahrelange sehr schlechte Erfahrung mit Ärzten kann ich dir nur zustimme

Ich auch :)^

_Ide'molan7tx_


Ne frage, wenn Ärzte dermaßen schlecht sind, weil es Ärzte sind woher kommt dann das riesen Ansehen, das sie genießen?

[[http://ooe.orf.at/stories/82428/]]

_(demonluanLt_


Oder auch hier:

[[http://www.ngz-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/beruf/arbeitswelt/9595?skip=0&refback=/]]|homeneu

Mit 71% is das schon relativ eindeutig. Naja, ich geh einfach mal davon aus, dass sich hier primär Menschen tummeln, die wirklich falsch behandelt oder enttäuscht wurden.

Ndeue)rMa|tet


Zunindest Kikki

scheint ja die Ärzte dafür verantwortlich zu machen, dass sie ihre Nichtkrankheit nicht erkannt hätten und für ihr verhaltensmäßig selbstverpfuschtes Leben den Kopf zurecht gerückt haben.

Das hat sie jetzt selber gemacht, ihr Leben umgekrempelt, und holedi - es geht ihr viel besser.

Sehr oft hört man übrigens auch, dass die Ärzte einen Patienten nicht ernst nähmen, und ihm einfach nur sagen, er solle seinen Lebensstil ändern.

Wie sie es machen, es ist falsch.

_|d3emoolanxt_


NeuerMatt hat eine unglaublich wichtige PN ;-D

Echemja\liger NuNtzer I(#2568x23)


@ demolant Teil I

Du meinst also, dass es zulässig ist von Einzelbeispielen auf eine große Masse von Leuten zu schließen?

Es ist zulässig, seine Meinung kundzutun, und das ist Sinn der Foren.

Und wenn du wirklich glaubst, es seien Einzelbeispiele, scheinst du dieses Forum überaus schlecht zu verfolgen. Oder aber eine überaus selektive Wahrnehmung zu haben.....

Wirklich Valentinchen, es gibt Dinge, die sollten nicht gemacht werden und das gehört definitiv dazu.

Ja, genau so ist es:

DU also definierst, was gemacht werden soll und was nicht. Siehst du, genau diese Arroganz und Überheblichkeit stößt einem ganzen Teil der Bevölkerung übel bei den Ärzten auf.

Du willst Arzt werden?

Wie treffend.........

Wie käme es denn an, wenn ich sage:

"Ich hasse alle Schweden, weil mich 5 von ihnen mal verprügelt haben" (Fiktives Beispiel^^)

Es steht dir frei, eine solche Aussage zu machen. Mich würde es nicht stören, weil es dann DEIN Haß, DEIN Gefühl ist. Niemand kann dir vorschreiben, wie und was du zu fühlen hast. Jedes Gefühl hat eine Daseinsberechtigung.

Würdest du da auch die Keule der Subjektivität schwingen ohne den Sinn der Aussage zu hinterfragen?

Was heißt hier "auch"?

Ich habe nicht die Keule der Subjektivität geschwungen. "ichwerdewiedergesund" hat unzweifelhaft subjektiv ausgesagt. So eindeutig, daß man ungebildet sein muß, dies nicht zu erkennen!

Auch der Sinn seiner Aussagen war zweifelsfrei zu erkennen. Den mußte man nicht hinterfragen!

Es ist nachvollziehbar, dass der Mensch gerne von Einzelbeispielen auf die Allgemeinheit schließt.

Und noch einmal: dies ist kein Einzelbeispiel, dies ist eine Erfahrung, die ein ganzer Bevölkerungsteil bereits gemacht hat.

Auch wenn dies nicht in dein glorifiziertes Ärztebild paßt......

Das ist ein schön einfacher Gedankenschritt, der sehr menschlich ist. Das kann er von mir aus auch gerne machen aber in ein Forum gehört eine derartige Äußerung nicht.

Es ist schon beruhigend, daß es nicht deiner Entscheidung unterliegt, was in ein Forum gehört und was nicht.

Es würde sonst ein erheblicher Teil aus diesem Forum verschwinden, nur weil er nicht in dein Weltbild paßt.

Geht dir immer noch nicht auf, warum sehr vielen die Arroganz und Überheblichkeit eines Berufes, den du ergreifen willst, so sauer aufstößt?

Was der Threadersteller macht ist sein Gefühl durch falsche Thesen/Behauptungen auszudrücken.

"ichwerdewiedergesund" macht Aussagen; weder Thesen noch Behauptungen. Aber das habe ich schon mehrfach gesagt.....

Ich werde trotzdem dezent auf die Unzulässigkeit seiner Aussage hinweisen.

Jaja, wir haben kapiert: DU entscheidest, was zulässig ist und was nicht.

Und "dezent"? Letztlich würdigst du einen Forumsteilnehmer herab und wendest eine Menge Energie auf, um ihn als ungebildet und deplaziert zu brandmarken.

Ob der Ursprung ein Gefühl oder die eigene Erfahrung ist, ist dabei nicht relevant und macht sie nicht richtiger.

Deine Sichtweisen werden auch nicht richtiger, wenn du sie ständig wiederholst.

Und eine eigene Erfahrung rechtfertigt in jeder Hinsicht eine subjektive Aussage.

Wäre schön, wenn du einmal mehr aus eigener Erfahrung als aus blanker Theorie hier schreiben würdest.

Und nochmal: Eine ganze Berufsgruppe, Religion oder Nationalität zu HASSEN ist falsch, denn dies impliziert, dass Ärzte alle dieselben Eigenschaften haben und dasselbe tun und dabei gleich bescheuert sind.

Du scheinst dir ja sehr sicher zu sein, zu wissen, was richtig und was falsch ist, hm?

Schön, daß du ein so unfehlbares Gespür dafür hast.....

Ob etwas richtig oder falsch ist, hängt nicht zuletzt davon ab, was zu tun du beabsichtigst.

Und wenn du denkst, daß "ichwerdewiedergesund"s Aussage impliziert, daß Ärzte alle dieselben Eigenschaften haben und dasselbe tun und dabei gleich bescheuert sind, so ist es lediglich dein eigener, subjektiver Eindruck.

Nun also deklarierst du deinen subjektiven Eindruck zur objektiven Wahrheit, indem du –ganz objektiv natürlich- festlegst, was "ichwerdewiedergesund"s Aussagen implizieren?

Bei mir kamen "ichwerdewiedergesund"s Aussagen nicht so an.

Muß ich jetzt Angst haben, daß mit mir etwas nicht stimmt, nur weil ich eine andere Auffassung seiner Aussagen habe ???

Muss ich dem Typ eine knallen, weil er mich nervt oder aggressiv macht? Ne! Muss ich nicht.

Muß ich den Arzt anzeigen und auf Schmerzensgeld und Schadensersatz verklagen, nur weil er mich in seiner Schusseligkeit mit einem anderen Patienten verwechselt und mir völlig unnötig mein Bein amputiert hat?

Nee, muß ich nicht. Aber wäre ich nicht dumm, wenn ich es nicht täte...?

Ahja, und was ist das:

Zitat:

Nach meiner Ärzte-Odyssee wurde mir eines klar: Fast alle Ärzte sind arrogante, besserwisserische Klugscheißer, denen das Leid ihrer Patienten am Arsch vorbeigeht. Und Ahnung vom Wesen des Menschen haben sie sowieso nicht!

Was das ist? Geht dir das nicht auf? Erkennst du das wirklich nicht?

Nun denn, so will ich dir helfen: es ist sein persönliches Fazit!

Und besondere Betonung auf FAST alle Ärzte.....

Er schreibt das so, als hätte er eine Stufe der Erleuchtung erreicht und teilt uns dies durch die Behauptung mit, dass Ärzte arrogant und besserwisserisch sind.

Nein, er schreibt es nicht so, sondern DU empfindest es so! Es ist DEINE Interpretation!

Merkst du so langsam den Unterschied zwischen Subjektivität und Objektivität....?

Ich begebe mich über das Niveau, indem ich darüber hinwegsehe und trotzdem mitdiskutiere.

Wie gnädig von dir, dein Niveau zu senken und dich so weit herabzulassen.......

Ich will dir nicht gerne auf die Füße treten, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß der Grund deines Mit-Diskutierens der ist, daß du es nicht ertragen kannst, wenn andere an deinem idealisierten Ärztebild kratzen!

Du versuchst mit hahnebüchener Argumentation, dieses deinige Wunschbild aufrecht zu erhalten.

Zitat:

Da die Seele wissenschaftlich nicht nachweisbar ist, ergibt sich das Problem, daß hier eine "Wissenschaft" auf etwas Nicht-Wissenschaftlichem aufgebaut wurde,

Wie erklärst du dir dann, dass Gemütszustände bildgebend dargestellt werden können oder, dass sich das Blutbild bei Stress verändert?

(...) Die Psyche ist bei weitem nicht vollkommen unabhängig vom Körper, sondern beides beeinflusst sich gegenseitig. JEDER Arzt weiß das!

Schön, wenn es JEDER Arzt weiß. Dumm nur, daß es sehr viele nicht berücksichtigen.....

Du argumentierst allerdings an meinen Aussagen vorbei, wie du es auch sonst sehr gerne tust:

Ich sprach davon, daß die Seele einerseits nicht nachweisbar ist, also –rein wissenschaftlich betrachtet- nicht existent ist und davon, daß z.B. die Psychologie, die sich als Wissenschaft ansieht, auf etwas völlig Unwissenschaftlichem aufbaut. Es gibt nicht einmal eine verbindliche Definition der Seele.

ERhem&aliger NuXtzer (2#2!56823x)


@ demolant Teil II

Soll etwa das bedeuten, daß uns die westliche Methodik bzw. Wissenschaft am weitesten von allen gebracht hat?

Boah Valentinchen, bitte mach doch nicht so ein gigantisches Fass auf

Bleiben wir bei der Medizin, ok

Aber bitte doch, denn in der Medizin sieht es nicht weniger traurig aus.....

Die Ausgaben steigen, weil Medizin immer teurer wird.

Stimmt. Die Packungsgrößen werden kleiner, die Zuzahlungen höher, und neue Medikamente haben Phantasiepreise.

Ist dir noch nicht aufgegangen, warum der Trend zu Generika immer größer wird? Medizin wird teurer, aber nicht besser. Lediglich die Pharmaindustrie sorgt für ständig steigende Preise.

Es ist auch die Pharmaindustrie, die mit allen Mitteln verhindert, daß Alternativmedikamente frei verkäuflich werden. Viele Alternativmedikamente, die im Ausland frei verkäuflich ist, sind hier apothekenpflichtig. Begründet wird es stets damit, daß Menschen vor "fragwürdigen" Mitteln geschützt werden müssen. Tatsächlich aber fürchtet die Pharmaindustrie Absatzeinbußen, wenn die Konkurrenz stark wird. Sieh dir doch einmal das Gezetere um die Internet-Apotheken an, dann weißt du, worum es wirklich geht....

Nicht zuletzt:

//In Deutschland haben viele Kinder Eltern, aber kein AIDS.

In Afrika haben viele Kinder AIDS, aber keine Eltern.//

Die Behandlung AIDS-Kranker liegt in Afrika am Boden, und das liegt lediglich daran, daß die dortige, arme Bevölkerung die unsäglichen Wucherpreise für Medikamente nicht zahlen kann. Dort ist die Medizin, zumindest hinsichtlich pharmazeutischer Produkte, zu einem menschenverachtenden Wirtschaftsfaktor verkommen.

Wenn die Pharmaindustrie als Zweig der Medizin rein wirtschaftlich statt menschlich handelt, hat sie ihren Zweck absolut verfehlt.

Mal im ernst. Wie würdest du denn die Ärzte verbessern wollen? Was wären deine konkreten Vorschläge.

Ich würde die Ärzte gar nicht verbessern wollen! Ich würde die Alternativmedizin stärken, die Ausbildung der Alternativmediziner fördern und den Menschen die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zurückgeben.

Das allein würde die Ärzte wieder auf den Boden zurückholen. Viele Dinge regeln sich dann ganz allein.

Aber die Vorteile dürften in unserer Geselschaftsform wohl überwiegen.

Hast du dich neulich einmal in der Welt umgesehen?

Wenn du denkst, daß die Vorteile überwiegen, hast du nicht viel erkannt......

Aber wir können dadurch trotzdem das erlangte Wissen unter Berücksichtigung der Moral verwenden, um auch gescheihte Dinge zu produzieren.

Wie steht es in der Bibel:

"Hören sollt ihr, aber nicht verstehen. Sehen, aber nicht erkennen."

Scheint eingetroffen zu sein......

Da ich keine Arbeitsmaschine sein will, werde ich Deutschland voraussichtlich verlassen und in einem Land arbeiten, indem ich mehr verdiene, weniger arbeite und somit eine patientenbezogene Medizin machen kann.

Irgendwie beruhigt mich das.....

Der Arzt ist genauso Sklave des Systems, wie die Patienten.

Leider kann ich von deren Seite keine Bemühungen erkennen, daran etwas zu verändern. Sie werden erst dann laut, wenn es an ihrem Geldbeutel geht....

Es gibt trotzdem auch hier Ärzte, die es geschafft haben sich davon zu distanzieren und unglaublich einfühlsam sind und sich für den Patienten Zeit nehmen. Ich denke, dass es sogar die Mehrheit ist...

Wie üblich: du denkst es. Seltsam nur, daß hier so erstaunlich viele andere ERFAHRUNGEN gemacht haben.

Zitat:

Wow!

Wie sehr alte Damen so etwas doch objektiv beurteilen können...

Nö! Kann sie nicht!

Aber sie mochte mich und wollte es mir auf dieser Weise mitteilen. Hat trotzdem gut getan

Das Ausmaß an entgegengebrachter Sympathie ist also Maßstab für die Qualität des Arztes...?

Bei alten Leuten ist es vielfach tatsächlich so.

Zitat:

Was also wird zum Kriterium deiner Wahrheit

Ich nehme beispielsweise zusätzliche Quellen hinzu und merke recht schnell:

Huch, da gibts ja auch zufrieden Patienten. Durch diesen Prozess ist meine Meinung reflektierer geworden. Das permanente Hinterfragen seiner eigenen Erfahrung ist der Weg zu einer differenzierten Meinung.

Ich weiß zwar nicht, inwieweit deine Meinung "reflektierer" wird und was du damit aussagen willst, aber ist ja auch egal.....

Merkst du nicht, wie unsinnig dieser Absatz ist?

Du nimmst andere (!!!) Quellen hinzu, und durch permanentes Hinterfragen deiner "eigenen Erfahrung" (!!!) kommst du zu einer differenzierten Meinung!

Phantastisch!

Du bist ein reiner Theoretiker, merkst du das nicht selbst?

Ich kenne im Gegensatz zu den meisten hier nicht nur die Patientenseite und urteile deshalb anders als ein falsch behandelter Patient. Weil ich BEIDE Seiten kenne!

Die unsägliche Überheblichkeit in dieser Aussage ist dir hoffentlich bewußt?

Du bist kein Arzt, und sehr viele hier im Forum arbeiten jahrelang in der Medizin. Deren Beiträge ignorierst Du großzügig!

Also, was geschieht jetzt nach einer groben Darstellung meiner Erfahrung? Kann man dagegen argumentieren?

Allerdings! Wie krampfhaft du dein idealisiertes und festgefahrenes Weltbild verteidigst, kommt in allen deinen Aussagen zum Vorschein. Das hat mit sachlicher Argumentation nichts gemein.

Es gibt hier im Forum genug Teilnehmer, die im medizinischen Bereich arbeiten und dir Paroli bieten können.

Permanent versuchst du sie, da Nichtstudierte, als Laien und Trottel zu deklarieren, die nicht beurteilen können, was Sache ist.

Oder hast du Lust, dass dir irgendein Arzt ankommt und mit seiner unglaublichen Erfahrung im medizinischen bereich protzt und trotzdem falsch behandelt.

GENAU DARUM geht es hier!!!

UM NICHTS ANDERES!!!

Du bist älter und bist in derselben Weise festgefahren

Bin ich nicht. Aber gerade solche Äußerungen scheinen an deinem Selbstwertgefühl zu kratzen. Weißt du, wieviel du damit über dich selbst aussagst?

Damit ist für mich diese Diskussion beendet.

_hdem?olant_


Valentinchen Teil 1 ^^

Es ist zulässig, seine Meinung kundzutun, und das ist Sinn der Foren.

Und wenn du wirklich glaubst, es seien Einzelbeispiele, scheinst du dieses Forum überaus schlecht zu verfolgen. Oder aber eine überaus selektive Wahrnehmung zu haben...

Das Forum in dem sich Leute akkumulieren, die gesundheitliche Probleme haben und von Ärzten enttäuscht wurden soll ich als Maßstab der Realität nehmen? Eine ganz hervorragende Methodik.

Des Weiteren ist es unzulässig von seiner eigenen Erfahrung beispielsweise eine gesamte Nationalität zu verachten oder gar zu hassen. Oder hältst du das für eine nachvollziehbare und gute Sache? Wo kämen wir denn da hin?

DU also definierst, was gemacht werden soll und was nicht. Siehst du, genau diese Arroganz und Überheblichkeit stößt einem ganzen Teil der Bevölkerung übel bei den Ärzten auf.

Einfach Jedem das Seine und gut ist! Rennen wir einfach alle wie Irre durch die Prärie und fangen an von Einzelbeispielen auf ganze Gruppen von Menschen zu schließen ohne weiter nachzudenken. Es ist schließlich alles nachvollziehbar und somit richtig. Verallgemeinerungen haben schließlich zu so vielen guten Dingen beigetragen. Wirklich Valentinchen, verenne dich da doch nicht rein.

Und ja, ich habe die "Arroganz" zu sagen, dass nicht alle Ärzte gleich sind und liege dabei richtig. Somit wird auch jede Verallgemeinerung unsinnig ;-)

Niemand kann dir vorschreiben, wie und was du zu fühlen hast. Jedes Gefühl hat eine Daseinsberechtigung.

Genau, und somit hast du ein Totschlagargument hervorgezaubert. Jeder kann schließlich denken was er will. Ja, und ich finde diesen Gedankengang trotzdem nicht richtig. Is doch meine Sache, wie ich dazu stehe.

Eigentlich ziemlich coole Methodik! Dadurch entzieht man sich jeglicher Diskussion! :)^

Auch der Sinn seiner Aussagen war zweifelsfrei zu erkennen. Den mußte man nicht hinterfragen!

Ich hinterfrage was mir passt! :-p (So jetzt reichts mir aber mit der Taktik, irgendwie is mir das zu blöd)

Außerdem: Wieso besitzt du die Arroganz mir zu sagen, was ich hinterfragen darf und was nicht? Ich bin ja froh, dass es nicht in deiner Hand liegt, zu entscheiden was man im Leben so hinterfragt.

Geht dir immer noch nicht auf, warum sehr vielen die Arroganz und Überheblichkeit eines Berufes, den du ergreifen willst, so sauer aufstößt?

Mich langweilt es wirklich, wie du mir zwanghaft Arroganz unterstellen willst. Gibt es dir irgendwas? Oder versuchst du mich nur deinem verallgemeinerten Ärztebild anzupassen, das überaus negativ behaftet ist.

Im Gegensatz dazu sage ich:

Es gibt viele Idioten, die im weißen Kittel rumrennen. Aber auch unglaublich gute Ärzte!

"ichwerdewiedergesund" macht Aussagen; weder Thesen noch Behauptungen. Aber das habe ich schon mehrfach gesagt...

Gesagt hast du es, aber leider nicht begründet!

Und "dezent"? Letztlich würdigst du einen Forumsteilnehmer herab und wendest eine Menge Energie auf, um ihn als ungebildet und deplaziert zu brandmarken.

Das ist ja rührend! ;-D

Und du setzt Energie ein, um ihn zu verteidigen. Leider ist dir dabei nur entgangen, dass ich nicht ihn als ungebildet bezeichnet habe, sondern vielmehr seinen einen Gedankengang. Das ist ein riesen Unterschied ;-)

Wäre schön, wenn du einmal mehr aus eigener Erfahrung als aus blanker Theorie hier schreiben würdest.

Und du schreibst nur aus eigener Erfahrung, ohne daran zu denken, dass selbige nicht das Maß aller Dinge ist. Ich habe ebenfalls Erfahrung gesammelt, aber anscheinend andere als du! Was das alles mit Theorie zu tun hat, was ich hier schreibe musst du näher erläutern, vor allem, weil ich nicht ohne Erfahrung bin.

Und wenn du denkst, daß "ichwerdewiedergesund"s Aussage impliziert, daß Ärzte alle dieselben Eigenschaften haben und dasselbe tun und dabei gleich bescheuert sind, so ist es lediglich dein eigener, subjektiver Eindruck.

Nein, mit Sicherheit nicht. Ich werde es dir gerne erläutern. Wenn ich jemand hasse, dann gefällt mir eine gewisse charakterliche Eigenschaft an ihm nicht. Alle die Eigenschaften, die der Threadersteller in dem Zusammenhang nicht mag hat er ja ausreichend erläutert. Jetzt proijiziert er seinen Hass auf die gesamte Berufsgruppe. Er geht also davon aus, dass ALLE, die in diesem Beruf arbeiten die charakterlichen Defizite haben. Eben arrogant, klugscheißerisch usw. Somit hält er sie für gleich bescheuert.

Bei mir kamen "ichwerdewiedergesund"s Aussagen nicht so an.

Wie kamen sie denn bei dir an? :-)

Nee, muß ich nicht. Aber wäre ich nicht dumm, wenn ich es nicht täte...?

Einem Typ eine Knallen, weil er nervt ist etwas anderes als ein Behandlungsfehler vor Gericht auszufechten, oder? Du hättest sogar ein Recht dazu.

Nun denn, so will ich dir helfen: es ist sein persönliches Fazit!

Und besondere Betonung auf FAST alle Ärzte...

Das gibt es doch nicht ;-D

Wie du darauf rumreitest ist echt unglaublich. Sein persönliches Fazit ist FALSCH! Es wird auch nicht richtiger, umso mehr es persönlich ist.

Es ist unmöglich, dass fast alle Mediziner die besagten Eigenschaften besitzen.

Alle Alternativmediziner sind braunhaarig! SO! Das ist mein Fazit! Lass es bitte so stehen, ansonsten verobjektivierst du nur deine eigene Subjektivität, wenn du diese Aussage auch nur anrührst ;-D

Die Erfahrung habe ich schließlich voller Stolz gemacht und sie muss richtig sein. Denn ich habe niemals einen Heilpraktiker gesehen der blond war (das stimmt sogar ;-D)

Ich will dir nicht gerne auf die Füße treten, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß der Grund deines Mit-Diskutierens der ist, daß du es nicht ertragen kannst, wenn andere an deinem idealisierten Ärztebild kratzen!

Mein Ärztebild ist nicht idealisiert. Hast du "House of God" gelesen? Dem Buch stimme ich mitunter ziemlich zu, auch wenn der sarkasmus etwas übertrieben ist.

Nein, er schreibt es nicht so, sondern DU empfindest es so! Es ist DEINE Interpretation!

Merkst du so langsam den Unterschied zwischen Subjektivität und Objektivität... ?

Und nochmal! Was ist DEINE Interpretation. Übrigens, interpretation ist nicht vollkommen subjektiv! Knall dir mal ne Faust interpretation rein. Es gibt durchaus welche, die voneinander abweichen, sich aber im wesentlichen einig sind. Nix da mit riesen Hang zur Subjektivität.

Ich sprach davon, daß die Seele einerseits nicht nachweisbar ist, also –rein wissenschaftlich betrachtet- nicht existent ist und davon, daß z.B. die Psychologie, die sich als Wissenschaft ansieht, auf etwas völlig Unwissenschaftlichem aufbaut.

Sie beobachtet und arbeitet empirisch. Was passiert, wenn man Mensch A, die oder die Farbe vor die Nase hält? Regt er sich auf oder was macht er? Diese Ergebnisse werden dann ausgewertet. Dafür braucht man nicht unbedingt eine Definition von Seele.

_Md8emoul(anxt_


Valentinchen Reloaded

Ist dir noch nicht aufgegangen, warum der Trend zu Generika immer größer wird? Medizin wird teurer, aber nicht besser.

Dass einige Medikamente vollkommen sinnlos sind und gar nicht verkauft werden dürfen ist mir auch klar. Da sind wir uns einig. Man betrachte nun aber den Bereich in dem ich Erfahrung habe. Die Radiologie! Die Geräte werden mittlerweile so gut, dass man den Dickdarm 3D untersuchen kann (ähnlich des Endoskops) und immer bessere Auflösungen möglich sind. Somit wird die Diagnostik immer besser. Die kosten aber auch mal locker 1 bis 3 Millionen Euro das Stück. Man erkennt dadurch Tumore, die entfernt werden können bevor sie streuen. Man kann Blutungen von Infarkten differenzieren usw. Die Medizin wird besser!

Oder auch die Zeit, die heutzutage an der Dialyse verbracht wird, wurde reduziert. Konsequenz: Eine steigende Lebensqualität!

Dort ist die Medizin, zumindest hinsichtlich pharmazeutischer Produkte, zu einem menschenverachtenden Wirtschaftsfaktor verkommen.

Problematisch und richtig! Nur wenn die Pharmaindustrie ihre Medikamente verschenken würde, würde sie in 2 Monaten keine mehr produzieren können. Eine echte Zwickmühle...

Ich würde die Alternativmedizin stärken, die Ausbildung der Alternativmediziner fördern und den Menschen die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zurückgeben.

Ein Medizinstudium für Alternativmediziner? Wo liegt der Zweck darin? Sie können ihre Methoden gerne praktizieren aber bitte mit entsprechender Ausbildung. Das Medizinstudium würde sich doch anbieten oder?

Übrigens "Ausbildung" verbessern ist witzig. Das ist ja offiziell noch nicht mal ne Ausbildung.

Leider kann ich von deren Seite keine Bemühungen erkennen, daran etwas zu verändern. Sie werden erst dann laut, wenn es an ihrem Geldbeutel geht...

Kapitalisten! Die wollen Geld für Arbeit!

Wie üblich: du denkst es. Seltsam nur, daß hier so erstaunlich viele andere ERFAHRUNGEN gemacht haben

Ich habe aber auch andere Erfahrungen gemacht! So und nun? Was bringen uns jetzt unsere gegenteiligen Erfahrungen? Genau das ist die Situation, die ich meinte. Du argumentierst mit deiner Erfahrung und ich mit meiner. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Mehrheit der Patienten gute Erfahrungen mit Ärzten gemacht hat. Somit ist deine Erfahrung meiner gleichgestellt und nix passiert. Gute Sache!

Wie verbleiben wir jetzt?

Ich weiß zwar nicht, inwieweit deine Meinung "reflektierer" wird und was du damit aussagen willst, aber ist ja auch egal...

Merkst du nicht, wie unsinnig dieser Absatz ist?

Du nimmst andere (!!!) Quellen hinzu, und durch permanentes Hinterfragen deiner "eigenen Erfahrung" (!!!) kommst du zu einer differenzierten Meinung!

Phantastisch!

Bis zu diesem Punkt hast du noch nicht wirklich was gesagt...

Du bist ein reiner Theoretiker, merkst du das nicht selbst?

...jetzt! Hmmm... leider entkräftet das nicht meinen hermeneutischen Prozess :-)

Du bist kein Arzt, und sehr viele hier im Forum arbeiten jahrelang in der Medizin.

Jawoll, wie nach Lehrbuch ;-D

Jetzt geht es darum, wessen Erfahrung besser zu bewerten ist! Die der Leute, die jahrelang im Krankenhaus arbeiten oder meine. Aber ich hab die Lösung!

Ich kenne einen Arzt, der die Erfahrung gemacht hat, dass die meisten Patienten zufrieden waren.

Mal im ernst:

Ich ignoriere deren Erfahrungen nicht. Jedoch interessieren mich dazu noch Argumente. Mit einer reinen Erfahrung kann ich nix anfangen. Die Schwestern mit denen ich zusammengearbeitet habe sind mit den Ärzten übrigens gut ausgekommen. Entgegen aller Erwartungen und waren auch von deren Qualität überzeugt (mit 2 oder 3 ausnahmen). Wieder steht Erfahrung gegen Erfahrung. Ich hoffe du merkst, dass man so nicht weiter kommt.

Allerdings! Wie krampfhaft du dein idealisiertes und festgefahrenes Weltbild verteidigst, kommt in allen deinen Aussagen zum Vorschein.

Jetzt bist du aber nicht auf meine Erfahrung eingegangen. Nix allerdings!

Das hat mit sachlicher Argumentation nichts gemein.

Unbegründete Behauptung!

Permanent versuchst du sie, da Nichtstudierte, als Laien und Trottel zu deklarieren, die nicht beurteilen können, was Sache ist.

Ne, ich versuche vielmehr mich mit ihren Aussagen auseinanderzusetzen. Genau das was du machst, denn zu meiner Erfahrung hast du jetzt nix gesagt.

Wie gehst du denn mit denen um, die eine andere Meinung als du haben und auch noch mehr Erfahrung. Diese gibt es auch.

Genau aus diesem Grund beschränke ich mich auf Argumentation. Dabei kann man gerne seine Erfahrung miteinfließen lassen um ein Argument zu unterstreichen aber bitte nicht nur.

Oder hast du Lust, dass dir irgendein Arzt ankommt und mit seiner unglaublichen Erfahrung im medizinischen bereich protzt und trotzdem falsch behandelt.

GENAU DARUM geht es hier!!!

UM NICHTS ANDERES!!!

Genau! Zu seiner Erfahrung braucht er auch Wissen. Berufserfahrung ist übrigens etwas anderes. Damit meine ich vor allem dinge, die nicht in Büchern stehen. Wie setze ich am besten eine braunüle an oder wie gehe ich mit einem Alkoholiker am besten um.

Bin ich nicht. Aber gerade solche Äußerungen scheinen an deinem Selbstwertgefühl zu kratzen. Weißt du, wieviel du damit über dich selbst aussagst?

Ich bin Selbstbewusst genug mich der Analysen einer "Forenbekanntschaft" zu entziehen. Aber danke :-)

Damit ist für mich diese Diskussion beendet.

Ob das stimmt :-/

Ich denke, du wirst nochmal hier reinschreiben. :-)

Damit würdest du viel über dich aussagen ;-)

So, ich flieg jetzt in den Urlaub ;-D

Nacht!

lPampexter


NeuerMatt hat eine unglaublich wichtige PN

Naja, wenn Menschen nicht komplett blind sind, werden sie die blinkende MAILBOX wohl sehen.

Find ich immer zum schießen, wenn das dann noch extra angemerkt wird ;-D

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