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Warum ich Ärzte hasse

_hd&emo@l0antx_


Argh^^ Falscher Knopf

@ kikki

Das Baby einer Bekannten dagegen wurde mit Kaiserschnitt geholt und ist durch den Eingriff heute - zum Glück nur leicht - behindert.

Ja, das sind die Fehler, die unglücklicherweise passieren :-(

Aber von diesem Beispiel auf die Summe aller Sectios zu schließen geht gar nicht...

Die Mehrzahl läuft nämlich einwandfrei ab und sonderlich schwer ist die OP auch nicht!

Marlow

Der menschliche Körper ist immer noch ein gewisses Mysterium. Die komplexen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen ist nicht nur Zeitintensiv, sondern auch oft unmöglich, da heutige Methoden längst nicht alles erkenntlich machen können. Vielen kann dennoch geholfen werden - manche jedoch verzweifeln im Sumpf der Unkenntnis über spezielle Krankheiten. Bewusst oder unbewusst zerbricht dann das Bild des Halbgott in Weiß.

:)^

Ärzte sind alles außer Götter! Jeder Körper funktioniert nach dem selben Prinzip aber hat auch individuelle Abweichungen. Diese können eben dazu führen, dass Nebenwirkungen auftreten oder eine Krankheit unbekannt bleibt.

Deshalb kann man Ärztepfusch manchmal schwer von einem derartigen Problem unterscheiden. Eine Fehlbehandlung ist nicht immer Fehler des Arztes, sondern manchmal auch begründet dadurch, dass jeder Körper unterschiedlich ist.

Blinddarmentzündung geht manchmal mit einem hämatologischen Befund einher, manchmal nicht. Also ist dies kein hinreichendes Kriterium für eine Entzündung! Und jetzt?

Klinik sagt ja, außer, dass der spezifische Loslassschmerz fehlt.

Dann stehst du da und hast keine Ahnung, was du machen sollst...

Begeht der Arzt, der operiert den Pfusch oder der der nicht operiert? Letztlich sind beide Vorgehensweisen zulässig und die Schuld hängt vom Resultat ab.

Meist wird in dem Fall trotzdem aufgeschnitten, weil eine geplatzter Blinddarm zum Tode führt und man das Risiko nicht eingehen möchte ;-)

l&ampetxer


Was mich nur wundert ist, dass eine Ärztin mit Zusatzausbildung Naturheilkunde ein offensichtlich homöopathisches Mittel wie die Schüßlersalze einsetzt. Naja zumindest müssen die armen Hersteller das Präparat nicht schütteln und klopfen um ihren "Wirkstoff" freizusetzen, so wie es ja sonst in der Homöopathie der Fall ist

Ja, und weißt du, was mich wundert?

Dass Schulmediziner sich früher z.B. über Akupunktur lustig gemacht haben, es aber, seit sie in bestimmten Fällen von der KK bezahlt wird, fast keinen Arzt mehr gibt, der sie nicht anbietet.

Und: Globuli müssen auch nicht geschüttelt und geklopft werden.

Auch, wenn mir hier im Forum schon unterstellt wurde, dass ich den Unterschied zwischen Naturheilkunde und Homöopathie nicht kennen würde-er ist mir durchaus klar.

Trotzdem ist der Übergang oft fließend, und Homöopathie wird sehr wohl von Naturheilkundigen (Ärzten) eingesetzt.

Und, natürlich sehen viele Ärzte ihre Felle schwimmen, wenn Patienten, denen sie nicht helfen konnten, zum Heilpraktiker,o.ä. gehen und da ihre (oft jahrelangen und nicht ernstgenommenen Beschwerden) loswerden.

Die beste Werbung für die -sowieso- angeschlagene Schulmedizin ist es nun mal nicht.

lDamp%et/exr


Die Mehrzahl läuft nämlich einwandfrei ab und sonderlich schwer ist die OP auch nicht!

Oh, Demolant, da spricht das Greenhorn ;-D

Für wen ist es denn nicht sonderlich schwer-für die Mutter, für das Kind, oder für den Operateur.

Es ist allemal einfacher, ein Kind natürlich zu gebären, es sei denn medizinische Gründe sprechen für eine Sectio.

Wenn man aber sieht, wie viele"Wunschkaiserschnitte" durchgeführt werden, macht mich das schon ein wenig stutzig.

Trauen sich Frauen heute nicht einmal mehr zu, ein Kind zu gebären ???

Und. ich hasse Ärzte nicht, ich ignoriere sie weitgehend und fahre bis heute ganz gut damit!

_8demoElantx_


lampeter

Es ist allemal einfacher, ein Kind natürlich zu gebären, es sei denn medizinische Gründe sprechen für eine Sectio.

Dir ist aufgrund deiner mir überlegenen Erfahrungen sicherlich bekannt, dass eine Sectio auch Vorteile mit sich bringt:

-Niedrigere Sterblichkeit des Kindes

-Weniger Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens postoperativ usw.

Vor und Nachteile halten sich ziemlich im Gleichgewicht, sodass wirklich jede Frau eine individuelle Entscheidung treffen muss.

Aber über Sectios muss ich jetzt nicht wirklich diskutieren^^

MXarlo:w


Dass Schulmediziner sich früher z.B. über Akupunktur lustig gemacht haben, es aber, seit sie in bestimmten Fällen von der KK bezahlt wird, fast keinen Arzt mehr gibt, der sie nicht anbietet.

Das ist allerdings sehr verwunderlich, da gerade in Teilen der Schmerztherapie die Akupunkter etwas effektiver ist als die Schulmedizin. Was allerdings noch verwunderlicher ist, ist die Tatsache , dass manche Leute doch wirklich eine unheimlich große Menge an Geld für die Therapie (ausgeführt von speziell "geschulten" Personal) ausgeben. Dabei könnten sie es selbst umsonst machen. Es ist nämlich völlig egal, wo man die Nadeln hinsteckt, der Effekt bleibt der gleiche. Vermutlich spielt hierbei die vermehrte Aussetzung von Seretonin und opioider Peptide eine entscheidende Rolle. Irgendwelche Meridiane, oder Qi-Flüsse sind dabei aber leider irrelevant.

Solange die Nadeln steril sind und man nicht umbedingt bis in die inneren Organe sticht, kann man sie nach gutdünken anwenden und kann sich die Kosten für "geschultes" Personal sparen. :)^

Und: Globuli müssen auch nicht geschüttelt und geklopft werden.

Gut zu wissen... %-|

Auch, wenn mir hier im Forum schon unterstellt wurde, dass ich den Unterschied zwischen Naturheilkunde und Homöopathie nicht kennen würde-er ist mir durchaus klar.

Trotzdem ist der Übergang oft fließend, und Homöopathie wird sehr wohl von Naturheilkundigen (Ärzten) eingesetzt.

Dir ist aber schon bewusst, dass alle Naturheilverfahren Beweisen in der Schulmedizin zu Grunde legen, oder?

In der Homöopathie beruht das meiste bestenfalls auf dem Placeboeffekt.

Wenn dein Myom schon von anderen Ärzten als gefährlich eingestuft wurde und deine Ärztin dir nur Schüßlersalze verschrieben hat, halte ich das für äußerst verantwortungslos, da es absolut keinen Beweis für die Wirksamkeit der Schüßlersalze gibt.

Kfesxtra


Marlow

Mein Ex ist Apotheker und von ihm weiß ich, dass es eine Vielzahl "schuldmedizinischer" Medikamente gibt, deren genaue Wirksamkeit(smechanismus) auch nicht nachgewiesen ist ;-)

C(ar3pe 5Noctem


@Marlow

Dir ist aber schon bewusst, dass alle Naturheilverfahren Beweisen in der Schulmedizin zu Grunde legen, oder?

Ließe sich das konkretisieren? Welche Verfahren sind gemeint?

Gruß C.N.

lPamp5eter


Wenn dein Myom schon von anderen Ärzten als gefährlich eingestuft

Wo habe ich das gesagt ??? ?

Ich hatte dieses Myom mehr als 8 Jahre und habe es nie bemerkt, selbst die FÄ bestätigte mir, dass es an der Stelle, wo es lag nicht mal Blutungsbeschwerden hervorrufen könne.

Gebärmutterentfernungen sind nun mal Gynäkologensport!

Und, wenn die Homöopathie nur auf dem Placeboeffekt beruht, warum behandeln dann Schulmediziner nicht auch einfach alles mit Placebos und helfen so ihren Patienten?

Leider tritt da der "Placeboeffekt" oft nicht mal mit chemischen Keulen ein.

deine Ärztin dir nur Schüßlersalze verschrieben hat, halte ich das für äußerst verantwortungslos, da es absolut keinen Beweis für die Wirksamkeit der Schüßlersalze gibt.

Warum findest du das verantwortungslos?

Ich finde es verantwortungslos, einer gesunden Frau zu einer Organentfernung zu raten!

Ich bin bewusst zu dieser Naturheilkundeärztin gegangen, habe ihr den Besuch bei der FÄ geschildert, auch, dass ich keinerlei Beschwerden hatte und ich keinesfalls gewillt wäre, mich einer OP zu unterziehen.

Wir haben verschiedene Alternativen durchgesprochen, und ich habe entschieden.

Das ist etwas, was viele Ärzte auch noch nicht begriffen haben:

sie führen eine Dienstleistung aus. Sie können den Patienten beraten und Therapievorschläge machen. Die Entscheidung darüber ist aber Sache des Patienten, denn es ist sein Körper, über den er allein bestimmen kann.

lsampetxer


Doppelt so viele tote Kinder

Normalerweise ist die Sterblichkeit von Kindern, die nicht nach einer Risikoschwangerschaft zur Welt kamen, in den ersten 28 Tagen gering: Von tausend dieser Kindern stirbt nur eines in den ersten vier Wochen nach der Geburt. Die Auswertung der Daten ergab jedoch, dass sich die Kindersterblichkeit nach einem Kaiserschnitt auf Wunsch verdoppelt

Quelle :[[http://www.focus.de]]

Das, lieber Demolant zu der niedrigeren Kindersterblichkeit!

E8hemal)ig"er Nutzzer (#R256823x)


Die Auswertung der Daten ergab jedoch, dass sich die Kindersterblichkeit nach einem Kaiserschnitt auf Wunsch verdoppelt

lampeter, hiermit machst Du es Dir aber etwas zu leicht ;-)

Das Ergebnis der Auswertung von Daten ist das Ergebnis einer Erfahrung !!!

Erinnere Dich noch einmal an demolant´s Worte:

Ich finde die Erfahrung kann niemals als Diskussionsgrundlage dienen.

Eine erfahrungsbasierende Diskussion ist zum Scheitern verurteilt. (...) Dabei kann derjenige mit wenig Erfahrung weitaus bessere Argumente haben. Er wird trotzdem nicht wirklich beachtet. DAS ist nicht wünschenswert.

Sei also bitte so nett und halte Dich an demolant´s wissenschaftlicher (!!!) Aussage und urteile entsprechend, auch wenn Deine Erfahrung eine andere ist: ;-)

Vor und Nachteile halten sich ziemlich im Gleichgewicht, sodass wirklich jede Frau eine individuelle Entscheidung treffen muss.

@:)

l*amp!etexr


Sei also bitte so nett und halte Dich an demolant´s wissenschaftlicher (!!!) Aussage und urteile entsprechend, auch wenn Deine Erfahrung eine andere ist:

*rot werde, schäm mich, duck und weg*;-D

E/hemaligDerm Nutzer (#u2568x23)


*rot werde, schäm mich, duck und weg* ;-D

Braves Mädchen 8-)

_fdemoalantx_


Ihr beweist nur die Richtigkeit meiner Aussage, durch das hinzuziehen einer Quelle.

Ihr entkräftet meine wissenschaftliche Fehlinformation mit einer aktuelleren wissenschaftlichen Information.

Mit anderen Worten: Ihr argumentiert so, wie ich und seit euch dessen nicht bewusst. :-)

Quellenkritisch muss hinzugefügt werden, dass es auf viel mehr ankommt, als auf die Kindersterblichkeit als alleiniges Kriterium.

lrampletxer


Quellenkritisch muss hinzugefügt werden, dass es auf viel mehr ankommt, als auf die Kindersterblichkeit als alleiniges Kriterium

Du hast aber damit argumentiert, und es war schlechthin falsch!

Nun, du wirst selber ja weder in den "Genuss" des Gebärens, noch in den einer Sectio kommen-so what?

Ich hoffe nur, dass es auch noch Medizinstudenten gibt, die offener, ohne diese Festgefahrenheit in ihr Metier eindringen.

MBarlxow


Mein Ex ist Apotheker und von ihm weiß ich, dass es eine Vielzahl "schuldmedizinischer" Medikamente gibt, deren genaue Wirksamkeit (smechanismus) auch nicht nachgewiesen ist

Ja, da hast du ganz sicher recht. Es geht aber nicht spezifisch um den Mechanismus, sondern vielmehr um den Wirkstoff, den ein Medikament nachweislich enthält. Kein Arzt würde ein Medikament verschreiben, dessen Wirkung durch keine Studie belegt ist. (Es sei denn, er möchte den Placeboeffekt auf z.B. Hypochonder anwenden)

Ließe sich das konkretisieren? Welche Verfahren sind gemeint?

Gruß C.N.

Es gibt viele Verfahren die wissenschaftlich nachweisbar sind. So weiß zum Beipspiel jeder, dass durch Aufwärmen der Muskeln durch z.B. Hydrotherapie deshalb die Durchblutung gefördert wird, weil sich die Blutgefäße durch die Wärme ausdehenen.

In der Phytotherpaie eingestetzte Pflanzen enthalten meist Stoffe, die sich auch in Pharmaka befinden. Manch Stoffe wurden sogar erst aus Pflanzen gewonnen, dann analysiert und schließlich zum Medikament synthetisiert.

Auf jedenfall kenne ich kein Naturheilverfahren, welches auf dem Prinzip "Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt" (Grundsatz der Homöopathie) beruht. Vielleicht wird die Naturheilkunde mit der Homöopathie in Verbindung gebracht, weil sich beide aus der Natur bedienen.

@lampeter

Wo habe ich das gesagt?

hier:

Was ich aber eigentlich viel schlimmer finde, als eine "Myomauflösung durch Schüßlersalze", war der Vorschlag der FÄ, mich doch hysterektomieren zu lassen.

Glaubst du, dass so ein Vorschlag willkürlich getroffen wird? Normalerweise kann ein Myom (ohne Symptome) medikamentös behandelt werden. Treten allerdings Symptome wie verstärkte Regelblutung auf, so ist es ratsam das Myom operativ zu entfernen. Ich weiß ja nicht, wann der Vorschlag der Gynäkologin kam, heute gibt es allerdings Verfahren in denen die Gebärmutter nicht entfernt werden muss.

Wenn du mit deinem Myom keine Beschwerden hattest, warum hast du es dann überhaupt behandeln lassen?

Schüßlersalze zu verschreiben ist so hilfreich wie einem SHT Patienten zu sagen: "Ja und dann jeden Tag einen Pfirsich essen und schön dabei im Kreis drehen."

Und, wenn die Homöopathie nur auf dem Placeboeffekt beruht, warum behandeln dann Schulmediziner nicht auch einfach alles mit Placebos und helfen so ihren Patienten?

Leider tritt da der "Placeboeffekt" oft nicht mal mit chemischen Keulen ein.

Ich fürchte du bist dir der Begrifflichkeit nicht ganz bewusst. Der Placeboeffekt beruht nur auf einer psychischen Veränderung des gesunheitlichen Status. Es ist also nur der Glaube an die Genesung durch ein eigentlich unwirksames Medikament, oder Behandlung. Der Placeboeffekt tritt übrigens schon bei dem einfachen Besuch eines Arztes auf (vorausgesetzt man vertraut ihm).

Versuch doch mal ein malignes Melanom mit Placebos wie Schüßlersalzen zu bahandeln. Good luck

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