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Gesetzlich vs. Privat - Brauche Rat

pueokgKs hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen :-)

Ich bin momentan in einer hauptberuflichen Tätigkeit (Angestellter) mit einem Gewerbe (im Nebenerwerb) und gesetzlich krankenversichert. Wenn ich jedoch in meiner nebenerwerbstätigen Selbstständigkeit mehr verdienen werde als in meiner hauptberuflichen Angestelltentätigkeit, muss ich mich lt. meiner Krankenkasse >freiwillig< Privatversichern.

Nur hab ich diesbezüglich etwas "schiss": Was ist z.B. wenn ich bspw. aufgrund eines Unfalls 6 Wochen im Krankenhaus liege und danach die Rechnung von mehreren tausend Euros bekomme? Muss ich das Geld komplett vorstrecken oder springt eine Private Krankenversicherung schon früher ein? Wenn ja, ab welchen Betrag? Dann noch eine Frage: Wann bzw. wie oft im Jahr kann man seine Belege zur Abrechnung bei der Privaten KK einreichen?

Und noch zuletzt ein weiterer Fall:

Angenommen meine selbststädigkeit geht den Bach runter - kann ich problemlos in die gesetzlich KK zurück oder nicht?

Wäre über Antworten dankbar :-)

Antworten
H%erbshtw-innd


Schau mal hier:

[[http://www.krankenversicherung.net/grundlagen/faq-haeufige-fragen.htm#f1]]

s]oundxso


Eine freiwillige Versicherung ist keine privat Versicherung.

Da bekommst du keine Rechnungen, sondern der Arzt rechnet, wie bei gesetzlich versicherten mit der Krankenkasse ab.

Erkundige dich mal bei den Krankenkassen nach einer "Freiwilligen Versicherung".

BZuforsd TNanhnexn


Auf der Seite die Herbstwind gelinkt hat heißts:

"...Wie werden die Kosten erstattet?

Arztrechnungen reichen Sie an Ihren Versicherer weiter. Der erstattet auf Ihr Konto, anschließend zahlen Sie die Rechnung...."

Sehr optimistisch, wie ich finde. Tatsächlich lässt sich die Versicherung mitunter viel Zeit mit der Erstattung, so dass man ggf. hohe Beträge auszulegen hat. Auch ist nicht unbedingt gesagt, dass die Versicherung alles erstattet was der Arzt abrechnet.

Einer muss aber bezahlen und das ist im Zweifel der Patient.

Grüße

Mzell5im8aus


Die Ärzte und Krankenhäuser kennen die Probleme aber und warten ggf auch ein paar Woche länger.

Ich konnte meine KH Rechnung auch nicht mal eben so bezahlen. Habe im KH angerufen ,de en Beschied gegeben und gewartet bis das Geld von der Kasse überwiesen wurde. Danch das KH bezahlt und gut ist.

Rehcnungen von niedergelassenen Ärzten sind ja meist nicht so hoch. Was ins Geld geht sind KH Aufenthalte bzw. OPs

dCie1Tinxe


andere Erfahrungen

Huhu mellimaus,

das ist aber wirklich seehr optimistisch gedacht. Ich habe da andere Erfahrungen mit der Kostenerstattung durch die Private bzw. mit der Kulanz der Kostenträger:

Nach einem Reitunfall habe ich meine Tochter per Rettungswagen in die Klinik fahren lassen, weil ich eine Kopfverletzung befürchtete. Sie war auf den Kopf gestürzt, ihr war schwindelig, sie hat gespuckt und war plötzlich sehr müde.

Die Rechnung für den Transport zur Klinik - immerhin über 1000 € - haben wir bereits ein paar Tage später bekommen, die Mahnung dann auch gleich nach einer Woche. Wir mussten den Betrag aus eigener Tasche vorschießen.

Aus der Privatversicherung kommt man nicht so schnell wieder raus! Ich habe schon gehört, dass 'man' nur drei Monate arbeitslos sein muss. Das stimmt aber nicht - berücksichtigt wird das Jahreseinkommen.

Neenee - wer beabsichtigt, irgendwann einmal Kinder zu bekommen, für den ist die Private absolut NICHT angesagt!!

Mtelli>maus


Ich habe noch nie Probleme damit gehabt. Allerdings läuft die Rettung ja auch über die Feuerwehr und wie es da läuft kann ich nicht sagen ...

Mit Lrnakenhäusern oder Ärzten hatte ich noch nie Probleme. Ein Anruf, Stuation kurz geschildert ud das Problem war gelöst

kAlaus!rex


Ich bin freiwillig in der gesetzlichen..

...KK Versicherte.

Ist zwar eine ganze Ecke teurer als privat, hat aber auch eine Menge Vorteile:

1. Einmal privat, immer privat. Du kommst nicht mehr zurück in die gesetzliche Kasse ausser über ein Arbeitsverhältnis.

2. Keine Rechnung vorab bezahlen müssen, einfach die Karte hinlegen und es geht seinen Weg (ausser bei Selbstbeteiligung, aber auch da musst Du erst einmal nichts vorstrecken)

3. Bei Verdienstausfall durch Krankheit werden auch keine oder nur geringere Beiträge fällig

4. Keine Kündigung durch die Kasse "im Schadensfall" möglich

5. Beitragsfreie Familienversicherung

Ich hatte nicht die große, wirkliche Wahl da ich chronisch krank bin und mich private Kassen nicht nehmen, allerdings hätte ich als gesunder Mensch auch die gesetzliche Kasse vorgezogen (trotz einem Unterschied von ca. 400,-- Euro im Monat).

MTercaerixor


@ klausrex:

ein paar deiner Punkte sind korrekt, aber die folgenden nicht:

1. privat ist nicht grundsätzlich billiger!!! Eigentlich sind (gute!!!) Privattarife in aller Regel sogar teurer - irgendwoher müssen die (i.d.R.) hochwertigeren Leistungen ja finanziert werden. Fast jeder Versicherer bietet billige Tarife an, die aber im Leistungsumfang dann GKV-Niveau entsprechen - in manchen Punkten (Hilfsmittel, Psychotherapie) sogar wesentlich schlechter als die GKV leisten.

2. im Schadenfall ist auch in der privaten Krankenversicherung keine Kündigung möglich - alle Versicherer verzichten auf ihr ordentliches Kündigungsrecht. D.h. die Leistungen der PKV sind lebenslang unkündbar und unkürzbar - wenn es anders wäre, säßen sehr viele Menschen ohne Krankenversicherung auf der Straße.

Die Entscheidung, ob privat oder gesetzlich muss jeder individuell treffen - beides hat Vor- und Nachteile.

lG

Merci

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