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Krank in den ersten 6 Wochen der Beschäftigung-wer zahlt?

MBrDaxrcy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin Studentin und habe vor kurzem in Vollzeit (in den Semesterferien) für eine Zeitarbeitsfirma gearbeitet, und wurde leider nach 3 Wochen krank. Mein Beschäftigungsverhältnis dauerte danach noch weitere 3 Wochen, in denen ich krankgeschrieben war.

Nun hat die Zeitarbeitsfirma nur die Zeit gezahlt, in der ich nicht krank war. Laut deren Aussage muss meine Krankenkasse für die restliche Zeit aufkommen.Die jedoch sagen, dass ich als Studentin gar kein Recht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hätte. Das habe ich aber schon anders gelesen. Jetzt muss ich allerlei schwachsinnige Fragebögen ausfüllen, und weiss nicht, ob ich mein Geld bekomme.

Kennt sich jemand rechtlich etwas mit so einem Fall aus?

Antworten
V3ale8nxtinxa83


Wie lange hast du insgesamt bei der Zeitarbeitsfirma gearbeitet?

Und wie lange warst du insgesamt krank?

Lohnfortzahlung beginnt doch erst nach 6 Wochen Krankheit oder bring ich da jetzt was durcheinander?

Hm.

MdrDaUrxcy


@ Valentina

Ja, das stimmt. Aber ich habe gehört, es gibt Krankengeld von der K'kasse, wenn der Arbeitgeber (noch) nicht zahlt. Muss das gerade mit meiner Kasse ausfechten und würde mich rechtlich gerne besser auskennen. Es geht echt um ne kleine Stange Geld, wär sehr schade drum...

Veal7entinxa83


Aber ich habe gehört, es gibt Krankengeld von der K'kasse, wenn der Arbeitgeber (noch) nicht zahlt.

Ja aber welchen Grund hat denn der Arbeitgeber? Das verstehe ich nicht so ganz.

M4eNlliRmauxs


Also ich arbeite auch als Werkstudent und ich bekomme Geld im Krnakheitsfall vom Arbeitgeber, allerdings weiß ch nicth wie das assieht wenn man nach so kurzer Zeit krank wird. Und vor allem st es bei Zeitarbeitsfriemn ja sowieso noch was anderes, die bezahlen ja eh schon recht wenig und da wrde mich auch nicht wudnern wenn die kein Geld im Krnakheitsfall zahlen.

Die KK zahlt aber glaub ich erst nah 3 Monten ... kann mich aber auch irren

M%rDAarcxy


@ mellimaus

das wird wohl noch eine längere Geschichte, stehe jetzt in regem Schriftverkehr mit meiner Krankenkasse.

Übrigens, hab grad in nem anderen thread gelesen, daß du eine Gallen-OP hattest, ich war genau deshalb krank. Hab plötzlich Gallenkoliken bekommen, und ehe ich mich versah, wurde mir das gute Organ am 1.Oktober rausgerupft. War von der OP her halb so wild, hab jetzt ein paar Verdauungsprobleme, aber der Bauch tut nicht mehr weh. Manchmal hab ich noch Schmerzen in der Magengegen, besonders nachts.

Wie geht es dir seitdem?

VLG,

Darcy

Mlellismaus


Ich hatte eineige Probleme mit der Wundeheilung am Nabel, aber nach 4 Wochen war die Naht dann auch komplett zu.

Habe so eigentlich keine Beschwerden mehr. Habe nur seit der OP vor 5 Monaten immer noch erhöhte Entzündungswerte und da man sonst nichts finden konnte vermutet man nun einen postoperativen Abszess bei mir im Bauch. Muss nächste Woche dafür ins CT und dann mal schauen ob die wirklich was finden

j$ac@ko0x07


Meine persönliche Meinung:

Unabhängig davon ob dir in diesem Fall eine Lohnfortzahlung gesetzlich zusteht oder nicht, finde ich dass es unanständig ist diese einzufordern wenn du nach nur 3 Woche krank wirst und dadurch am Ende 50% der vereinbarten Zeit nicht gearbeitet hast. Dass dein Arbeitgeber daher nur 50% der vereinbarten Summe bezahlen will ist mehr als verständlich. Auch wenn du für deine Erkrankung nichts kannst.

MirDarxcy


unverschämt finde ich eher, die Zahlung zu verweigern. Schließlich war ich in einem Arbeitsverhältnis und brauche das Geld.

Und wie du schon sagtest: man kann leider nicht mitbestimmen und natürlich nix dafür, wann die Gallenblase rausgenommen werden muß.

Oder hältst du mich für so faul, daß ich mich lieber ner OP unterziehe, als arbeiten zu gehen..?

jUackHo00x7


Ich halte dich nicht für faul, ich halte bloss deine Forderung nach vollem Gehalt für unangemessen.

Und "Ich brauche das Geld" ist ja nun wirklich kein Argument.

Mzercaxrior


naja...es besteht ein Rechtsanspruch auf Lohnfortzahlung...auch bei einer sehr kurzzeitigen Beschäftigung, also soll sie ihr Geld auch kriegen

CChris4x6


Art des Versicherungsverhältnisses??

Hallo,

bist Du als Studentin in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert (§ 5 SGB V) oder bist Du bei Deinen Eltern familienversichert (§ 10 SGB V)?

Grüße

MRrD8axrcy


@ Chris

ich bin studentisch versichert.

Glaube mittlerweile, daß ich mir das Geld leider abschminken kann...

C<hrcis4x6


@ MrDarcy

Das sehe ich auch so:

aus dem Arbeitsverhältnis erhälst Du nichts, weil nach § 3 Abs. 3 Entgeltfortzahlungsgesetz ein Anspruch erst nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses besteht.

Anspruch auf Krankengeld hast Du bei studentischer Pflichtversicherung nicht: § 44 Abs. 1 S. 2 SGB V i.V.m. § 5 Abs. 1 Ziff. 9 SGB V.

Ist eigentlich auch logisch, die studentische Pflichtversicherung ist sehr günstig und Krankengeld kostet viel.

Ich wollte die Texte reinkopieren, aber das sprengt den Rahmen, google mal.

Mir ist klar, dass zum Arbeiten bist, weil Du das Geld brauchst, aber Du hast offensichtlich keinen gesetzlichen Anspruch.

Auch wenn Dich das jetzt nicht tröstet, wesentlich ist, dass es Dir gesundheitlich wieder besser geht!

Grüße

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