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Strahlenschutz CT

HVeavxyD hat die Diskussion gestartet


Hallo

habe kein passendes Radiologie Forum hier auf anhieb gefunden, also sorry das ich hier so einfach reinplatze.

Ich hoffe das sich hier jemand mit dieser Materie vielleicht sogar beruflich auseinandersetzt und eine qualifizierte Aussage treffen kann.

Hab durch Gespräche im Bekanntenkreis immer wieder feststellen müssen, dass hier in Deutschalnd CT's oder Röngenaufnahmen nur selten mit der gebotenen Sorgfalt hinsichtlich Strahlenschutz vorgenommen werden (jedenfalls meiner Laienhaften Meinung nach!). Wie kann es eigentlich sein das Bei einer CT vom Kopf oder einer Röntgenaufnahme des Knies komplett auf Bleischutz verzichtet wird , umgekehrt bei einer simplen Bissflügelaufnahme duch den Zahnarzt ein kiloschwerer Bleimantel zur Anwendung kommt.

Gerade eine Schädel CT assoziiert man doch mit einer eher hohen Strahlenbelastung. Ist es korrekt hier auf Blei zu verzichten?

Würde mich mal echt interessieren.

Vielen Dank und Grüße

Antworten
-KHas\ex-


Hier mal was zum Lesen:

die Organdosis beim typischen Schädel-CT liegt zwischen 22 und 68 Milli-Sievert (mSv). [[http://www.claussen-husum.de/html/mammographie.html]]

[[http://www.bmu.de/strahlenschutz/strahlenschutzrecht/neue_strahlenschutzverordnung/doc/6887.php]]

[[http://content.grin.com/binary/hade_download/17163.pdf]]

gMood-yto-knoxw


Naja, notfalls würde ich auf einen Mantel bestehen ;-)

N*euerMVatt


Kein Strahlenschutz ist ein eindeutiger Fehler

allerdings muss auch gesagt werden, dass der größte Teil der Strahlenbelastung des Restkörpers eh nicht verhindert werden kann.

Die Röntgenstrahlen kannst du Dir schon als fokussiert vorstellen, das heisst von der Röhre gibt es nur wenig Strahlung die woanders hin geht als dahin wo ein Bild gemacht werden soll.

Der größte Teil der Strahlenbelastung entsteht durch Streustrahlung in Deinem Körper, und wenn man hier keine "durchgesägte Jungfrau" draus machen will, ist die auch nicht weiter zu verhindern.

BCufYord' T$annxen


Hallo,

heikles Thema. Leider macht medizinisches Personal seine Arbeit nicht immer unbedingt wie sie gemacht werden sollte. Das u.a gilt für Hygienevorschriften und nicht im minderen Umfang für den Strahlenschutz. Meine Meinung habe ich dazu ja in der Vergangenheit schon kundgetan.

Ein gut gemeinter Ratschlag: Falls du das mit der Strahlenbelastung bzw. Strahlenschutz und der daraus resultierenden Gefahr bei Nichtbeachtung genau wissen möchtest, empfehle ich mal einen Radiologen um eine Sprechstunde zu bitten und diese vielleicht (höchst wahrscheinlich) auch privat (da vermutlich keine Kassenleistung) zu bezahlen. Ein Radiologe hat sich im Studium damit ausreichend befasst und sollte deine Fragen zur Strahlenthematik umfassend beantworten können. Hier im Forum kann man nur bedingt brauchbare Antworten erwarten, da du meistens mit solch reißerischen Überschriften (net bös gemeint, soll ja auch zum lesen animieren) Strahlenhysteriker oder hartgesottene Leugner der Schädlichtkeit von ionisierender Strahlung auf den Plan rufst. Richtig ausgewogene Antworten zu diesem Thema wirst du oftmals nicht bekommen. Das sieht man schon am ersten Posting, in dem gelangweilt irgendwelche Links gepostet werden , u.a. mit Tabellen zur Strahlenbelastung bei bei verschiedenen Aufnahmemethoden etc, ohne auf die eigentliche Frage einzugehen.(Wer hat denn die Zeit das alles zu lesen?)

Wie gesagt ich bin in diesem Bereich auch nur ein Laie, weiß aber von Ärzten das Röntgengeräte (so vermutlich auch CTs) eine sog. Blende haben welche die Strahlung -wie von NeuerMatt bereits gesagt - auf den abzubildenden bereich "fokussieren". Von daher war die Strahlung die den Restkörper erreicht hat wahrscheinlich vernachlässigbar gering. Dennoch verharmlosen darf man sowas auf keinen Fall. M.e. ein grob fahrlässiges Versäumnis welches man wieder einmal dem medizinschen Personal ankreiden kann, aber leider einmal mehr aufgrund der Unbeweisbarkeit folgenlos bleiben wird. Für die Zukunft einfach aufs Blei bestehen und Arztbesuche gleich welcher Art nach Möglichkeit dokumentieren. Es kann in diesem Land leider nicht mehr automatisch davon ausgegangen erwartet werden, das in Arztpraxen die Arbeit eben richtig gemacht wird. Leider :-(

D\anXielS-2209


Ja so krass ist die Strahlung beim Röntgen auch nicht! Auch nicht mehr als wenn du mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegst. Das ist in erster Linie für den Röntgenarzt etc gefährlich auf Dauer.

msarssiqdmarxs


Strahlenschutz

Hallo

Also ich arbeite im Röntgen. Deine Frage ist natürlich berechtigt wiso das man beim CT oder Knie aufnahme keinen Bleischutz gibt aber bei der Gebiss aufnahme schon.

Das Problem am ganzen ist eigentlich das sich die Fachwelt nicht einig ist ob die Bleischürzen was nützen oder nicht. Die einen behaupten sie nützen was und die anderen sagen sie schaden nur, da bei der Aufnahme die Streustahlung am verlassen des Körpers durch die Bleiabschirmung gehindert wird. So bleibt dann der Entscheid meistens am Chefarzt der Radiolige hängen ob man nun Bleischürzen verwendet oder nicht.

Wobei beim CT gilt es zusagen das die Streustahlung die ausserhalb des Körpers entsteht sehr gering ist und somit auf einen Bleischutz verzichtet werden kann.

Ich würde dir aber empfehlen dass du bei einer "normalen" Röntgenaufnahme einen Bleischutz verlangst zumindest für die Genitalien. Es ist hier nicht der Grund das die Stahlung Krebs auslöst, sondern das sie die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Wenn man hingegen 80 Jahre alt ist könnte man darauf verzichten, ausser man will noch Kinder :-) soll ja nicht böse gemeint sein aber tönt etwas hart: Das ein 80 jähriger solange lebt das er Krebs aufgrund der Röntgenaufnahme bekommt ist sehr gering.

mfg mars

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