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Überweisungen und Rezepte- wer muss unterschreiben?

e4va-1-x9- hat die Diskussion gestartet


Eigentlich ist es mir ja egal,solange ich mit dem Rezept auch bekomme was ich möchte,aber irgendwie interessiert es mich doch.

Bei meinem Hausarzt wird absolut wert darauf gelegt das Überweisungen und Rezepte von der Ärztin persönlich unterschrieben werden. Wenn man ausserhalb der Sprechzeiten vorbeigeht um sich sowas abzuholen und die Ärztin grade nicht da ist muss man später wiederkommen.

Bei meinem Frauenarzt ist genau das Gegenteil der Fall. Es unterschreiben grundsätzlich die Sprechstundenhelferinnen '' i.A.'' .

Selbst wenn ich zur Untersuchung da war und ein Rezept brauche sagt mir die Ärztin das würde mir gleich vorne an der Rezeption gegeben.

Also irgendwas stimmt da nicht, wie muss es denn nun eigentlich sein? Es wird schon sein Grund haben warum es die Hausärztin nur persönlich macht oder?

Antworten
M]elolizmiauxs


Also meine Wissens nach MUSS das der Arzt unterschrieben. I.A. geht da nicht, der muss das ja absegnen

M,ellYimaus


Also ic bekomme das Rezept dann auch vrne, da liegt aber daran das die das vorne ausdrucken. Aber der Arzt muss das natürlich unterschreiben, snst kann sich ja jeder seine Medikamente selber verordnen

LEa/PrimJaxvera


Bei meinem Hausarzt liegen vorne an der Rezeption leere Überweisungen und Rezepte wo schon überall seine Unterschrift drauf ist. Die muss die Arzthelferin dann nur noch fertig bedrucken.

Wenn ich bei meinem Hausarzt persönlich im Sprechzimmer eine Überweisung bekomme, dann vergisst er die Unterschrift oft.

Habe es auch noch nie erlebt, dass eine Arzthelferin unterschreibt.

-_sutn_


ich habe früher auch mal in ner arztpraxis gearbeitet und rezepte hat da nur die ärztin persönlich unterschrieben. das arzthelferinnen rezepte unterschreiben habe ich persönlich noch nie gehört und ich kann mir auch nicht vorstellen das das rechtens ist.

H^ypserioxn


hm

m.w. dürfen nur ärzte rezpete unterschreiben!!

es kann ja nicht sein das eine arzthelferin rezepte unterschreibt, wenn mal etwas passiert dann kann das in teufels küche führen für arzt und arzthelferin.

zudem ist eine arzthelferin gar nicht befugt soetwas zu unterschreiben.

gruss

S1ilb'ermo"ndaugle


Bei meiner ehemaligen Hausärztin...

...lagen jede Menge Blanko unterschriebene Überweisungen und Rezepte rum. Okay, in einer Schublade aber trotzdem...ein Paradies für einen Junkie !

LG Silber

Mielli|mauxs


Ich fnde da sind die Arztpraxen aber selber schuld. Ich meine so hat der Arzt auch gar keine Kontrolle was so für Rezepte rausgegeben werde. Denn wie oft werden Rezepte angefragt (wenn das schon mal verordnet war) und normalerweise segnet der Arzt das dann ja ab wenn er vorm unterschrieben da mal drauf schaut. so sieht er das ja gar nicht.

@ eva

Bist du denn sicher das die das bei deinem Gyn selber unterschrieben haben?

e&v(a-1p-9-


Ja ich bin mir ganz sicher. Selbst wenn ich nur kurz ein Rezept abholen möchte, sehe ich ja genau das sie den Zettel nehmen, bedrucken, unterschreiben und mir geben.

Ich lass das Rezept also quasi nicht aus den Augen, zum Arzt kommt es da nie zum unterschreiben.

Ich überlege grade ob ich nächstes mal nicht höflich was dazu sagen sollte, schon aus Prinzip..

Kann es sein das bei der Pille eine ausnahme gemacht wird, weil es ja ein Folgerezept ist und nichts akutes oder speziell für mich angepasstes?

Wie sieht das mit der Quittung für die Praxisgebühr aus? Da ist es wahrscheinlich nicht ganz so gravierend wer unterschreibt, aber trotzdem...

eWva-1p-9-


so sieht er das ja gar nicht.

steht eben nur in meiner patientenakte

M[eQlli}ma$us


Na ja trotzdem. Normalerweise müssen Ärzte für sowas ja im Bilde bleiben, kann ja auch mal sein das die Arztheferin das falsche Medikament ausdruckt weil sie mal nicht aufpasst oder so. Und normalerweise kontrolliert der Arzt ja vor seiner Unterschrift was er dir da aushändigt.

Ich kenne es nur so das die die Rezepte ausdrucken und dann vorne hinlegen und der Arzt kommt regelmäßig raus und unterschriebt die dann

e8va-1|-9-


Hm, dann wird da wohl regelrecht gepfuscht..Ich bin mir nämlich 10000% sicher.

Würdest du den Arzt bzw. die Sprechstundenhilfe drauf ansprechen das nächste Mal?

Ich find das irgendwie nicht in Ordnung, aber andererseits möchte ich mich da mit niemanden anlegen, und ihr Angewohnheiten (Um es malso zu nennen) werden die wegen mir bestimmtauch nicht ändern..

Kkasseenknechxt


Sachen gibt's...

Eine Arzthelferin darf natürlich weder ein Rezept noch eine Überweisung unterschreiben. Sie begeht damit rein formell den Straftatbestand der Rezept- oder Urkundenfälschung. Und auch der Arzt, der dies in seiner Praxis wiederspruchslos toleriert kann zumindest ganz üble standesrechtliche Probleme bekommen. Und wenn er's seinen Helferinnen gar anordnet, kann ich mir als Nichtjurist vorstellen, dass es im Wiederholungsfall bis zum Entzug der ärztlichen Approbation wegen Unzuverlässigkeit kommen kann.

Eine weit verbreitete und für den verantwortlichen Arzt auch ggf. strafbewährte Unsitte ist das vom Arzt blanko unterschriebene Rezept, welches von der Helferin auf Verlangen des Patienten und ohne Rücksprache mit dem Chef ausgefüllt wird. Hier ist zwar die Original-Arztunterschrift drauf, der Arzt hat aber keine Kontrolle über die Richtigkeit des ausgestellten Rezeptes.

So was kann auch ganz schnell vor dem Berufsgericht enden, ganz abgesehen von Schadensersatzforderungen des Patienten, wenn dieser durch ein falsch verordnetes Medikament zu Schaden kommt.

vg

Cdetius


->

Kassenknecht schrieb:

Eine Arzthelferin darf natürlich weder ein Rezept noch eine Überweisung unterschreiben

gemeint sind doch hier ausschließlich rezeptpflichtige Medikamente!?

KOasrsenkn{echxt


Ja, aber auch wenn ein "grünes Rezept" ausgestellt wird, dürfte dies nur vom Arzt erfolgen.

Im Einzelfall wäre es für eine Arzthelferin auch schwer zu entscheiden, ob eine bestimmtes Medikament nun rezeptfrei, rezeptpflichtig oder rezeptpflichtig und erstattungsfähig ist. Oder vielleicht, ob ein grundsätzlich rezeptfreies Medikament im Einzelfall nicht doch auf dem "roten Rezept" erstattungsfähig vedrordnet werden kann.

vg

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