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Gültigkeit Privatrezept

B^ryxtta hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe am 13.03.08 ein Rezept bekommen für ein verschreibungspflichtiges Medikament. Das Rezept ist (Kassenrezept) rosa - bedruckt mit PRIVAT. Jetzt ist aber heute der 31.03. - sprich Quartalsende, ich hab total vergessen, es einzulösen. Ist mein Rezept jetzt trotzdem noch gültig?

Das Medikament muss ich ja doch selbst bezahlen und wird somit nicht mit der Krankenkasse abgerechnet. Wäre unlogisch, wenn es jetzt verfallen wäre.

Hab schon gegoogelt, werd aber nicht richtig schlau draus, gibt verschiedene Angaben über die Gültigkeiten...

Kann mir jemand weiterhelfen?

Danke im Voraus

Brytta *:)

Antworten
Acurobra-0x1


Kein Problem , das Privatrezept hat mind. drei Monate Gültigkeit. Normale Kassenrezepte genau einen Monat, egal welches Quartal und ob am Anfang oder am Ende, immer vom Ausstelungsdatum aus. Privatrezepte können bis zu sechs Monate nach Ausstellung eingelöst werden, sind dann aber nicht mehr erstattungsfähig, das heißt, die Kassen ersetzen die Medikamente nur wenn das Rezept binnen drei Monaten eingelöst wurde.

Aber wenn es ein verschreibungspflichtiges und nicht erstattungsfähiges Medikament ist hast du noch genug Zeit.

LG

Beryttxa


Danke

Ok, Danke für Deine Info, Aurora :-D

Schön, wenns noch gültig ist, hab nämlich keine Lust mir schon wieder ein Rezept zu holen, für das ich 10 Euro Praxisgebühr blechen muss.....

Grüssle *:)

Brytta

gGaggagHuggxu


Aha das wusste ich ja auch noch nicht.DAs ist ja sehr interessant.

kDroe]llePbora


Für Privatrezepte musst du keine Praxisgebühr zahlen...

K&ass)enknexcht


Für das Rezept im Prinzip nicht, aber für die daran hängende Beratung oder Behandlung. Die PG wird für den Behandlungsfall erhoben und ist nicht an die Ausstellung eines Rezeptes gebunden.

vg

kwro!elnlMebxora


Aber die Beratung scheint ja bereits stattgefunden zu haben. Wenn sie im neuen Quartal nur ein neues Rezept braucht, muss sie keine Praxisgebühr zahlen.

S&ilbe%rmonda7uxge


Wie ist das denn mit der "Pille" ?

Alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, gehen 1x im Jahr zum Gyn zur Untersuchung, und holen sich ein halbes Jahr später ein weiteres Rezept. Dafür sind aber nochmal 10,- Euro Praxisgebühr fällig. Und die Pille ist doch ein Privatrezept (normalerweise).

Gruß Silbermondauge

K2as4se$nknSecht


Aber die Beratung scheint ja bereits stattgefunden zu haben. Wenn sie im neuen Quartal nur ein neues Rezept braucht, muss sie keine Praxisgebühr zahlen.

Ich schrieb ja bereits, dass das im Prinzip richtig ist. Dann wäre allerdings der GOP 2 der GOÄ in Rechnung zu stellen (3,15€).

Das gilt aber nur, wenn kein Arzt-Patienten-Kontakt zustande kommt, sondern das Rezept über den Thresen gereicht wird. Wenn der Arzt aber z.B. wissen will, warum denn schon wieder ein Rezept erforderlich ist, wird automatisch gemäß neuem EBM 2008 die Fallpauschale ausgelöst, welche PG-pflichtig ist. Der Arzt kann ja schließlich nichts dafür, dass ein von ihm ausgeschriebenes Rezept nicht zeitgerecht eingelöst wurde.

Außerdem stelle ich mir in solchen Fällen grundsätzlich die Frage, warum der Patient das Rezept nicht eingelöst hat. Mit dem Therapiewunsch oder der sog. Compliance ist es in solchen Fällen oft nicht weit her.

vg

kwroelqlexbora


Na, ok, ich hab da nur Erfahrung mit Dauerverschreibungen und nicht mit nicht eingelösten Rezepten...

Bei einem Medikament, was ich seit 1,5 Jahren nehme, muss ich nicht jedes Mal Tante Doktor aufsuchen...

KKa^ssZenknecxht


Hallo Kroellebora,

ich habe dazu an anderer Stelle hier im Forum schon mal was geschrieben.

Seit dem 1.1.08 und dem inkrafttreten des EBM 2008, verdient ein Arzt so gut wie nichts mehr (ca. 1,- €) an der alleinigen Ausstellung eines Wiederholungsrezeptes. Trotzdem ist im Falle eines Kassenrezeptes die Praxisgebühr fällig, da es sich um eine kurative Maßnahme handelt.

Für die Auslösung der neuen "Fallpauschale" ist ein direkter Arzt-Patienten-Kontakt vorgeschrieben, weshalb die meisten Ärzte, bzw. jene, die sich mit dem neuen EBM bereits gut genug auskennen, keine Wiederholungsrezepte oder Wunschüberweisungen mehr über den Tresen reichen lassen, sondern den Patienten persönlich sprechen wollen.

vg

kTroel@leboxra


Es handelt sich ja aber um ein Privatrezept.

Und für alle anderen Medikamente bin ich in einem Hausarztmodell. Da zieh ich jedes Quartal meine Karte durch und kriege meine Medikamente auf Kassenrezept. Ob der Arzt da ne persönliche Konsultation abrechnet oder nicht ist mir ziemlich wurscht, da meine KK eh scheiße ist und ich da dank Familienversicherung noch die nächsten 3 Jahre drin bleiben muss....

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