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3,5facher Satz ohne Begründung - darf der das?

A nnar#ina hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich hatte vor 11 Tagen meine Mandel-OP und schon vor zwei Tagen sind mir die Rechnungen ins Haus geflattert (Privatpatient sein ist also doch nicht so schön wie ich dachte).

Leider hab ich mit diesem Rechnungen einreichen noch garkeine Erfahrung. Und mein Problem: Der HNO-Arzt hat die OP mit dem 3,5fachen Satz berechnet. Ohne eine Begründung dazu zu geben.

Darf der das einfach so? Abegesprochen war vorher nichts.

Außerdem steht auf der Rechnung vom Krankenhaus bei der Aufstellung der OP-Posten "ohne schwierigen Eingriff".

Also wird die Krankenversicherung das eh nicht glauben wenn der Arzt schreibt es sei "schwierig" gewesen.

Kann leider noch nicht richtig sprechen (also ohne zu näseln), sobald ich das kann werd ich mal überall rumtelefonieren und nachfragen.

Dummerweise hat der Arzt momentan Urlaub.

Kennt sich hier jemand aus und kann mir weiterhelfen?

Antworten
LIila


Mein Vorschlag: Reiche die Rechnung schnellstmöglich bei der KK ein. Überweise dem Arzt/Kh erst mal nichts. Die PKV prüft die Rechnung in ihrem eigenen Interesse gründlich, bevor sie was erstattet. Sollte sie was zu beanstanden haben, wird sie das (so macht meine es jedenfalls, bin bei der SDK zusatzversichert) dir schriftlich mitteilen und mit dem Arzt/dem Krankenhaus selbst klären. Du brauchst erst mal weiter nichts zu unternehmen, bist ja keine Fachfrau. Die PKV weiß genau, ob und wann der 3,5-fache Satz abgerechnet werden darf. Du überweist den Rechnungsbetrag erst dann, wenn du eine Erstattungszusage von der PKV hast, ggfs. müssen Arzt oder Kh auch noch eine berichtigte Rechnung ausstellen. Mit der verfährst du dann genauso. @:)

tAhe&-caxver


Das stimmt so nicht - wir wissen ja schließlich nicht, was im Behandlungsvertrag vereinbart wurde. Es können zwischen Arzt und Patient durchaus höhere Honorare ausgehandelt werden als die Höchstsätze der PKVen.

Übrigens versuchen PKVen oft genug, Rechnngen unberechtigt zu kürzen - das ändert dann natürlich nichts daran, dass der Patient gegenüber dem Leistungserbringer (Arzt/Krankenhaus) zahlungspflichtig ist, wenn die Rechnung korrekt ist. Im Extremfall muss man dann die Kasse auf Zahlung verklagen.

Das ist eben einer der Nachteile als PKV-Kunde: Man hat es immer mit 2 voneinander unabhängigen Verträgen zu tun - der Versicherungsvertrag mit der PKV, der Behandlungsvertrag mit dem Arzt. Da sitzt man schnell zwischen den Stühlen...

Grüße

m2ausecfusxses


Der Arzt kann jeden beliebigen Satz nehmen, was aber über 3,5 hinausgeht muß begründet werden!

Ich würde mir deshalb immer einen Kostenvoranschlag geben lassen, dann können höhere Sätze vorab besprochen werden.

V'SxV


Der 3,5-fache Satz ist der Höchstsatz der GoÄ und Bedarf einer schriftlichen Begründung des Mediziners. Lediglich der erhöhte 2,3-fache Regelsatz kann ohne Begründung berechnet werden. Alle was über den 3,5-fachen Satz hinaus geht bedarf nicht nur einer Begründung sondern einer gesonderten Honorarvereinbarung zwischen Patient und Arzt.

Ob deine PKV leistet hängt in dem Fall von deinem gewälten Tarif ab. Die PKV bietet Tarife die entweder bis zum Regelsatz, bis zum Höchstsatz oder aber auch darüber hinaus leisten. Ein kurzer Anruf bei deiner PKV sollte reichen um herauszufinden wie es bei deinem Tarif ist.

msauXsefQussexs


was aber über 3,5 hinausgeht muß begründet werden

Fehler, ich meinte 2,3 !

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