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Beamtentarif Aok

oYlivexea hat die Diskussion gestartet


hallo,

weiss jemand etwas über den beamtentarif bei der AOK? wieviel ist deR?

mfg

oliveea

Antworten
Cvhrisx46


Hallo,

die GKV kennt keinen "Beamtentarif", denn Beamte sind versicherungsfrei in der GKV. Wenn Du bislang gesetzlich versichert warst, kannst Du bei Ausscheiden aus der Versicherungspflicht Dich binnen drei Monaten freiwillig versichern und dann zahlst Du den vollen Beitragssatz von Deiner Besoldung - Dein Dienstherr zahlt nichts, der kennt nämlich für Beamte und deren Angehörige nur die Beihilfe im Krankheitsfall.

Wenn Du ein Beamtenverhältnis auf Widerruf eingehst und eine Übernahme im Anschluss nicht in Aussicht hast, kann es Sinn machen, diese kostenintensive Lösung zu wählen!

Grüße

tKhe-9caxver


Wenn Du ein Beamtenverhältnis auf Widerruf eingehst und eine Übernahme im Anschluss nicht in Aussicht hast, kann es Sinn machen, diese kostenintensive Lösung zu wählen!

Nur selten - wenn er nämlich nach Ende des befristeten Beamtenvertrages wieder eine versicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt, ist er erst mal wieder mindestens 3 Jahre pflichtversichert in der GKV - und zwar selbst dann, wenn der Verdienst über der Pflichtversicherungsgrenze liegt. Anders wäre es nur, wenn die Besoldung im Beamtenverhältnis über der Pflichtbersicherungsgrenze lag, aber das ist relativ selten. Ich hatte das Spielchen gerade vor ein paar Monaten, wollte aber ohnehin in die GKV zurück.

Grüße

o5l_ivexea


hallo,

die übernahme ist garantiert (=hängt allein von prüfungen ab) .. warum ich interesse an einem weiteren bleiben in der gkv habe - ich habe gelesen, dass das insgesamt günstiger ist, wenn man z.b. mal kinder hat, etc. ..

stimmt das?

mfg

x0yzm-juhxee


Wenn du privat versichert bist und über einer bestimmten Grenze (?) verdienst und dein Mann auch gut verdient dann musst du jedes Kind privat versichern (sie sind nicht kostenlos mitversichert)

CLhAris_46


Hallo Oliveea,

wenn Du als Beamtin den vollen Beitragssatz in der GKV alleine bezahlen musst, dann "brauchst" Du schon viele Kinder, damit sich dieser Betrag amortisiert ;-D!

Eine Familienversicherung der Kinder über den Ehepartner ist nicht möglich, wenn Du nicht Mitglied in der GKV bist, regelmäßig mehr als der Ehepartner verdienst und über der Versicherungspflichtgrenze liegst; bei diesem Betrag dürfen familienbezogene Bestandteile nicht eingerechnet werden, hierfür gibt es ein Urteil des Bundessozialgerichts(!) - an dieser Voraussetzung scheitert der Ausschluss meist! Die Versicherungspflichtgrenze, derzeit 4012,50 € / Monat, überschreitest Du bei der Besoldungsgruppe A 14 mit ca. 38 Jahren - da wirst Du sicher, je nach Laufbahn, noch einige Zeit brauchen.

Ansonsten, als Beamtin hast Du für Angehörige auch einen Beihilfeanspruch, bei Kindern 80 vH.

Grüße

o6live8exa


danke für die antworten.

also, die nachteile der PKV liegen auf der hand:

- extrem teuer im Alter/bei Krankheit

- weniger Leistung

- mehr Bürokratie

das dürfte den einzigen Vorteil, dass es halt anfangs ein bisschen teurer ist bei der GKV (gilt da der normale Satz, wie für Plfichtversicherte? der ist zugegebenermassen sehr hoch, aber zumindest konstant) mehr als nur aufwiegen.

sogar sehr gut verdienende versuchen oder würden sich wünschen, im alter wieder zurück in die GKV zu dürfen, doch können sie nicht mehr ..

selbst wenn es jetzt für mich in den nächsten zehn jahren viel billiger in der PKV ist, es ist umso teurer später .. zudem habe ich durch die PKV viel weniger garantierte leistung als durch die AOK und muss mich auch noch um alles selbst kümmern (bei der AOK reicht es, die Karte zu geben).

Und ich meine gelesen zu haben, dass die GKV einen speziellen Tarif für beamtenanwärter anbietet, womöglich ist damit aber eher die "freiwillige versicherung" in der GKV gemeint.

oblivleea


damit "Die Versicherungspflichtgrenze, derzeit 4012,50 € / Monat" ist wohl der bruttobetrag gemeint, und nicht ein nettobetrag ..

lSa ma&rie


Es stimmt, die PKV wird im Alter teuer, allerdings bezweifle ich, dass du bei der AOK mehr garantierte Leistungen hast, denn die PKV übernimmt viel mehr (spätestens nach ein paar "bösen" Anrufen) ich spreche da aus Erfahrung. Auch hast du viele Vorteile bei Terminen, bei der Arztwahl, im Krankenhaus (Zweibettzimmer, keine Tageskosten die ersten 28 Tage,...), bei Physiotherapie, also ich konnte mir die Unterschiede am Anfang nicht so vorstellen, aber jetzt nach 3 jahren PKV sehe ich sie doch ganz deutlich, da bekommst du plötzlich nen termin schon übermorgen sobald du erwähnst dasss privat bist, anstatt erst in 6! monaten (hab den test schon öfters gemacht, erst am ende erwähnt dass ich privat bin), das einreichen, also die Bürokratie ist eigentlich auch nur gewohnheitssache, und als beamter musst du ja dich nur zu 50 % versichern, rest übernimmt ja beihilfe.

soweit ich weiß betrifft der beamtentarif wirklich nur die freiwillige versicherung in der gkv.

o/livxeea


ich musste noch nie länger auf einen termin warten als maximal zwei wochen (auch bei fachärzten) .. und überhaupt ist das thema krankheit jetzt in meinem fall nicht so sonderlich relevant. und sollte ich mal im KH sein ist es dann auch schon egal, ob zwei- oder dreibettzimmer. denn ein einzelzimmer bekommt man wohl in der pkv nicht?

während der AOK-Tarif konstant bleibt, steigt aber der PKV-Tarif, und ich glaube, das ist unabhäging von krankheit, sondern hängt vom alter ab. wenn ich mal richtig krank würde, dann wäre es erst recht horrend in der PKV versichert zu sein.

ich brauche auch nicht eine OP durch einen chefarzt, der kaum mehr routine hat .. da hat jeder kleinere arzt in der hierarchie noch übung im handwerk.

ich habe ausserdem sehr böses über die leistungen der PKV verglichen mit der GKV gelesen. Muss mich da wohl noch weiter informieren .. Denn immerhin ist das eine Entscheidung, die wohl überlegt sein will. Z.B. wenn ich einmal in der PKV bin kann ich nicht mehr zurück, glaube ich ..

V5SV


@ Oliveea

Vielleicht solltest du dich nochmal beraten lassen. Wer sagt das das Leistungsniveau der PKV geringer als das der GKV ist hat wirklich keine Ahnung. Sorry aber ich habe selten so einen Schwachsinn gehört.

Auch das die Beiträge in der GKV konstant bleiben kann wohl nicht ernst gemeint sein oder? Meine GKV hat gerade erst wieder seinen Beitragssatz erhöht....Dazu braucht man sich nur mal die Beitragsentwicklung auch in der GKV der letzen Jahre anschauen.

C:hrish4,6


Hallo Oliveea,

zunächst, mit der Versicherungspflichtgrenze ist selbstverständlich der Bruttobetrag gemeint. Von Deinen Bezügen wirst Du den vollen Beitragssatz zahlen müssen, also ca. 15 % (!) und nicht hälftig wie bei einem normalen Arbeitsverhältnis!!!

Grundsätzlich stimme ich Dir zu, ich wäre auch lieber in der GKV mit privater Zusatzversicherung, aber für mich als Beamtin wäre das nicht finanzierbar, da mein Dienstherr keine Krankenversicherung zahlt, sondern nur Beihilfe im Krankheitsfall und auch wenn immer tendenziöse Geschichten durch die Boulevardpresse gehen, so ist es für die Gebietskörperschaften offensichtlich billiger, nur Beihilfe im Krankheitsfall zu gewähren als jeden Monat den halben Beitragssatz der GKV abzuführen.

Ansonsten, die Leistung von PKV / Beihilfe ist sicherlich nicht schlechter als die GKV, man muss halt in Vorleistung gehen und je nach Gebietskörperschaft darf man sich in unterschiedlicher Form an den Segnungen der Kostendämpfung beteiligen.

Hol Dir doch einfach konkrete Angebote von der AOK sowie von mehreren PKV ein, sowohl für den Vorbereitungsdienst als auch später.

o\livxeea


Bei mir ist es auch so, dass der Dienstherr nur eine Beihilfe zahlt, wenn man privat krankenversichert ist. Die zahlt er aber nicht nur im Kankheitsfall, sondern für jeden Arztbesuch, soweit ich informiert bin. Werde mich mal bei der AOK informieren, welche Modelle es da gibt (z.B. das Beitragsrückerstattungsmodell) .. Habe auch mal gelesen, dass die Versicherung bei der AOK während der Ausbildung bei 125 Euro liegt, das ist natürlich auch nicht so witzig.

Die Sache ist, ich kann mich ja auch noch in drei Jahren privat krankenversichern .. Verliere bis dahin natürlich eine Menge Geld (sonst ist der Betrag für die Krankenversicherung, wenn man sich privat versichert, während der Ausbildung an die 6 Euro, glaube ich). Andererseits, wenn ich mich jetzt für die PKV entscheide, kann ich dann nicht mehr zurück, denn soweit ich weiss, wenn man einmal privat krankenversichert ist, ist es sehr schwer, wieder in die GKV zu dürfen.

Ansonsten noch etwas zur Konstanz. Klar, erhöhen auch die gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragssätze, doch um wie viel Prozent alle Jahre mal? Da kann man ruhig von Konstanz sprechen, denn die Beiträge für die PKV steigen sprunghaft an mit dem Alter. Ich glaube, selbst nur 50% für die PKV sind in absehbarer Zeit teurer als 100% für die GKV. Ich weiss jetzt nicht genau, wann dieser Zeitpunkt ist, das müsste man mal berechnen - was man ein Leben lang für die GKV und die PKV zahlen würde, und schauen, was im Endeffekt günstiger ist. Bin gespannt, ob ich Daten dazu finde ..

C;hri?s46


1) Beihilfe schließt selbständlich Arztbesuche ein,

2) die 125 € monatlich entsprechen dem Mindest-Mitgliedsbeitrag für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV, sofern jemand kein Einkommen hat - eine überaus günstige KV!

3) kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine leistungsstarke PKV für 6 € monatlich gibt - bei einem Kind mit Beihilfeanspruch 80 vH zahlt man für die 20 % PKV je nach Versicherung zwischen 25 und 50 € monatlich,

4) mag es sionnvoll sein, erst nach bestandener Laufbahnprüfung in die PKV zu gehen,

5) das Gesundheitswesen ist teuer und verursacht entsprechende Kosten, die finanziert werden wollen - sowohl bei GKV wie auch bei PKV wird es noch Einschnitte geben in den nächsten Jahrzehnten

6) in meinem Alter habe ich mir abgewöhnt, meine Zeit für Dinge zu verschwenden, deren Ursachen nicht von mir veränderbar sind - insofern, wenn Du ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit anstrebst, solltest Du Dich nicht in der Anwärterzeit mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung PKV - GKV für Beamte belasten; solltest Du später an entscheidender Stelle tätig sein (z.B. BMI bei Bundesbeamten), so wäre dies natürlich etwas anderes, aber dann müßtest Du schauen, was für den Dienstherren günstiger ist und das ist nun mal die Kombination Beihilfe/PKV!

o@l,iveeCa


denke mal, das günstigste für den dienstherrn ist, wenn er gar nicht bezahlen muss (also wenn man in der GKV ist) ..

"solltest Du Dich nicht in der Anwärterzeit mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung PKV - GKV für Beamte belasten"

- für mich interessant, schliesslich geht es um meine versorgung und mein geld. ich sehe das problem eher darin, dass sich wohl kaum daten dazu finden.

"die 125 € monatlich entsprechen dem Mindest-Mitgliedsbeitrag für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV, sofern jemand kein Einkommen hat - eine überaus günstige KV!"

also in der anwärterzeit ist es nicht viel mehr, da man ja nur ein geringes einkommen hat. hätte gedacht, dass es aber auch einen speziellen ausbildungstarif bei der aok gibt. werde mich mal diesbezüglich bei meiner krankenkasse informieren.

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