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Reha abrechen oder nicht antreten

a)urdianeD222 hat die Diskussion gestartet


wenn ich eine reha nicht antrete, wird das kkg gekürzt

was ist wenn ich die reha abbrechen, weil diese unter den voraussetzunge keinen heilungserfolg hat?

_- hier nochmal warum:

rehaantrag gestellt

mein soh ist 2 Jahre alt und müßte mit mir fahren.

Nun habe ich eine reha mit kind bewilligt bekommen, aber in dieser klinik ist es üblich das die kinder von Tagesmütter abgeholt werden (8.00 Uhr) und um 16.00 Uhr wieder zurück gebracht werden. In dieser Zeit kann ich weder Kontakt mit meinem Kind haben, geschweige es sehen. Und das ist für ein 2 Jahres altes Kind nicht möglich.

Nun teilte ich dieses der Krankenkasse mit, das ich unter diesen Bedingen diese Rehe nicht antreten kann, und sie etwas anderes finden müssen. Mit dem Resultat das ich ab dem Tag wo die Rehe beginnen würde kein Geld mehr bekomme, egal wann eine neue Klinik/Termin gefunden wird.

mein sohn ist in diesen 2 jahren noch nie (ausser wenige std) von mir getrennt gewesen, da ich eine tätigkeit im homeoffice habe- er kennt das garnicht- wird in den kindergarten nach berliner modell eingeführt (sanfte einführung) und nun soll in fremder umgebung ab sofort ohne eingewöhnung 8 stunden bei einem fremden menschen bleiben!? essen, trinken und dort mittags schlafen?

Antworten
wjatdexnnu


Guten Morgen,

ich an deiner Stelle würde zuerst eine Arzt deines Vertrauens, der dich und vor allem dein Kind kennt, aufsuchen und ihm die Sachlage erklären. Er könnte dir zum Beispiel bescheinigen, dass ein Therapieerfolg durch die dauerhafte Trennung vom Kind in Frage gestellt bzw. verhindert wird. Als nächstes würde ich mich mit diesem Attest, entweder über den Arzt oder Rechtsanwalt, noch einmal an die Krankenkasse wenden. Sollte auch dies keinen Erfolg bringen, würde ich dafür sorgen, dass die Krankenkasse die Werbung bekommt, die sie verdient. Ich habe da ein paar Adressen vom öffentlich rechtlichen Fernsehen, die gerne über das Gesundheitssystem und ihre Auswüchse berichten. Vielleicht hilft es sogar auf dieses Forum aufmerksam zu machen.

Viel Erfolg. *:)

z9uza


hi,

auch wenn es sich etwas hart anhört: brauchst du dein kind oder braucht es dich?

wenn dir an einer rehamaßnahme und auch an einem langfristigen erhalt deiner arbeitsfähigkeit nicht gelegen ist (dein kind muss ja von deinen einnahmen auch leben ...), so lass' die maßnahme einfach maßnahme sein und beginne wieder zu arbeiten.

die maßnahme dient dazu, dass du dich vollständig auf deine wiederherstellung konzentrieren kannst - im rehabetrieb hast du gar keine zeit, dich um dein kind zu kümmern ... es läuft in der regel ein ganztagesprogramm, und zwar für DICH! es handelt sich ja nicht um eine eher maßnahmenärmere mutter-kind-kur, sondern es werden die voraussetzungen geschaffen, dass du dich vollständig auf deinen sicherlich recht vollen tagesplan konzentrieren kannst.

überdenke doch bitte mal für dich, was du mit der rehamaßnahme überhaupt erreichen möchtest!

zuza.

Ruut


zuza hat recht.

Bedenke, dass eine Kur kein Urlaubist, sondern dass Du nach einer Erkrankung wieder auf die "Beine" kommen sollst. Dazu gehören neben Therapiemaßnahmen auch Ruhezeiten.

Bedenke auch, dass viele Arbeitende mit den Abzügen von ihrem Lohn Deinen Aufenthalt finanzieren.

aiur/ian|e222


danke wattnu, das werde ich versuchen-

an alle anderen! wie soll ich denn wohl auf kosten der seele meines kindes gesund werden? was seit ihr denn für eltern. traurig

b@luem#agixc


Im übrigen gibt es auch Mitwirkungspflichten (§§ 60 - 66 SGB I), die zur aktiven Mitarbeit verpflichten, d.h. die Versicherten müssen an einer schnellstmöglichen Genesung mitarbeiten. Ansonsten kann die KK das Krankengeld ganz oder teilw. versagen. Das wiederum ist eine Ermessensentscheidung, wobei das Ermessen auch erläutert werden muss.

Also ohne ausführliche Begründung kann man das KG nicht so einfach einstellen.

Im übrigen würde ich aber zuza + rut 100%ig zustimmen.

z&uza


nur noch kurz: ich denke auch, dass die aussage, den ganzen tag vom kind getrennt zu sein, so nicht haltbar ist. immerhin hat der tag 24 hrs - und nicht 8 hrs. auch sollte man bedenken, dass auch ein kleines kind mitbekommt, dass es der mutter "schlecht" geht und diese behandlungen benötigt - ich bezweifele doch, dass es richtig ist, wenn ein kleiner fratz von behandlung zu behandlung mitgenommen wird (wobei therapie mit kind so ohnehin nicht möglich ist!).

die entscheidung sollte hier doch ganz im interesse des kindes liegen - sollte dies alle behandlungen und den zustand der krankheit so mitbekommen? man sollte sich auch im klaren sein, dass man auch kleinen kindern unbewusst vermitteln kann, dass man das kind abgeben MUSS, obwohl es grundsätzlich nur als entlastung zur konzentration auf die therapiemaßnahmen gedacht ist. so kann dies natürlich nicht funktionieren ....

ansonsten: vielleicht freuen sich die großeltern, ihren enkel mal etwas länger bei sich zu haben?

zuza.

aIuri=ane222


versteht ihr es nicht? steht doch dort, er war noch nie von mir getrennt- nur wenige stunden. auch nicht bei gr0ßeltern, zumal diese zu alt/krank sind um sich um ein kind zu kümmern

aGuriDane2x22


vielen dank für eure antworten- hilft mir aber nicht wirklich weiter.

z_uzxa


hi,

möchtest du eine rehamaßnahme durchführen - ja oder nein? ist dir klar, dass du dein kind nicht zu den therapien mitnehmen kannst? wo möchtest du dein kind "parken", wenn du deinen therapieplan durchläufst? soll es alleine auf dem zimmer bleiben? wie stellst du dir deine gesundheitliche rehabilitation vor? möchtest du voll arbeitsfähig sein oder kommt dir die auszeit gelegen? (nicht böse gemeint, aber überlege mal!) bist du der ansicht, dass es sinnvoll ist, wenn dein kind alle therapien mitbekommt? (mal abgesehen davon, dass dies von therapeutenseite schon so nicht möglich ist ...)

warum hast du solche angst, dass dein kind die 8 hrs in der mini-truppe nicht durchsteht? vielleicht macht's ihm ja spaß? auch bei kleinen kindern gibt es gruppendynamisches verhalten!

wenn du deine ängste der trennung auf ihn projizierst, machst du es ihm ja nur unnötig schwer! übrigens sind erzieherinnen keine kleinkinderfressenden schlangen - die haben ja glatt 'ne ausbildung ....

im übrigen wäre ich mehr als froh, wenn es in meiner gegend überhaupt plätze für kleinkinder gäbe - das leben in der gruppe gleichaltriger ist ein teil der erziehung, aber natürlich nicht der alleinige! wegen ein paar stunden krippe verliert dein kind doch nicht die bindung zu dir!

zuza.

zNuza


in welcher phase des berliner modells befindet ihr euch denn? in der regel dauert die eingewöhnung in die kita nach diesem modell 1-2 wochen! (eher eine gute woche ...)

Fgli4tzeFeLuerzaxhn


an alle anderen! wie soll ich denn wohl auf kosten der seele meines kindes gesund werden? was seit ihr denn für eltern. traurig

Ich denke mal,daß Du hier ein sehr großes Problem mit Dir rumträgst.Und dieses Problem heisst:Trennungsangst und Klammern!!!

Du klammerst Dich zu sehr an Dein Kind.So kann es weder lernen selbsständig zu werden,noch lernt es,damit umzugehen,auch mal ohne Mutti auskommen zu müssen.Auch wenn es schwer ist,Du mußt lernen loszulassen.Ich kann Dich schon verstehen,wenn Du sagst,daß Dein Kind noch nie über einen längeren Zeitraum alleine,also ohne Dich,war.Aber einmal muß es sein.Was willst Du denn machen,wenn das Kind mal in die KiTa und später in die Schule geht?Willste Dich dann den ganzen Tag mit dazu setzen,nur damit das Kind nicht alleine ist?

Und bevor Du mir jetzt ins Genick springst:Ich spreche aus eigener Erfahrung.Ich habe leider nur ein Kind und werde immer auch nur eins haben.Ich habe aber,genau wie Du,Geklammert.Das Resultat habe ich nun.Ich habe noch immer große Schwierigkeiten,meine Tochter etwas alleine machen zu lassen.Und sie ist mittlerweile 14 Jahre.

wvald'wuffelx 78


Hallo,

natürlich ist es möglich, dass ein Kind von 2 Jahren fremd betreut wird, auch für acht Stunden am Tag. Es liegt einfach nur an deinem eigenen Willen. Wie zuza schon schreibt, liegt die Überwindung ausschließlich bei dir. Solch starke Loslassängste sind auch für die weitere Entwicklung und Selbständigkeit deines Kindes keineswegs vorteilhaft. Eventuell solltest du mal nach den Gründen dafür suchen.

Warum sollst du die Reha eigentlich antreten?

Wenn du die Reha jetzt aus derartigen Gründen abbrichst oder ablehnst, kann es sein, dass du nie wieder eine Maßnahme genehmigt bekommst, da du wie bereits geschrieben, eine Mitwirkungspflicht hast. Und das kann für (und für dein Kind) noch viel schlimmere Folgen haben als jetzt die tempärere Trennung.

waldwuffel

gzwendo_lxynn


@ auriane

Nun habe ich eine reha mit kind bewilligt bekommen, aber in dieser klinik ist es üblich das die kinder von Tagesmütter abgeholt werden (8.00 Uhr) und um 16.00 Uhr wieder zurück gebracht werden.

Das ist doch toll!!! Du kannst das Kind mitnehmen, du musst dich für die Reha nicht wochenlang von ihm trennen, und ab 16.00 Uhr kannst du es doch wieder sehen, und das jeden Tag ..... deswegen die Reha abzubrechen, dafür wird absolut niemand Verständnis haben, kein Arzt, keine Krankenkasse und noch nicht einmal ich ;-D

Wenn du erst mal mit den Therapien beschäftigt bist, wirst du merken, wie gut dir das tut!!!

S_ilberlmolndaugxe


Hallo auriane222,

ein bißl kann ich dich verstehen. 8 Std. ohne Mama sind für ein 2jähriges Kind eine lange Zeit.

Es gab ja auch mal eine Zeit, da kamen Kinder erst mit 4 Jahren in den Kindergarten...

Aber andererseits:

- es ist eine TAGESMUTTER, der Kleine ist nicht in einem "Massenbetrieb"

- du hast jetzt die Chance, zu "üben", er muß nicht von heute auf morgen 8 Std. von dir getrennt sein (du schreibst ja, er geht bereits in den Kiga)

- andere Alternative: Kind bleibt bei den Großeltern oder beim Vater (???) - aber dann würde es dich wochenlang GAR NICHT sehen !

- und denk daran: DU sollst gesund werden ! Wie soll das gehen wenn während der Therapien das Kind um dich "rumwuselt" ?

LG Silbermondauge

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