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Krankenhauseinweisung - roter Schein?

b9e0nnox007 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich (18) war heute beim Arzt, der mir einen Termin für eine ambulante Belegarztbehandlung in einem Krankenhaus gegeben hat.

Ich bekam einen roten Schein, auf dem steht "Verordnung von Krankenhausbehandlung (Nur bei medizinischer Notwendigkeit zulässig)"

Auf der Rückseite vom schein steht:"Die Kostenverpflichtungserklärung gegenüber dem Krankenhaus bleibt der Krankenkasse vorbehalten; deshalb bitte diese Verordnung vor Aufsuchen des Krankenhauses der zuständigen Krankenkasse vorlegen.

Geschieht dies nicht, so kann die Kostenübernahme durch die Krankenkasse abgelehnt werden; es sei denn, es liegt ein Notfall vor, und ein Leistungsanspruch besteht."

Darunter ist ein Feld, was vom Krankenhaus auszufüllen ist.

Meine Frage ist nun: Muss ich diesen Schein dem Krankenkasse zuschicken? Und wenn ja, reicht es diesen einfach in einen Umschlag zu stecken oder muss ich noch ein Schreiben aufsetzen? Oder nehme ich den Schein einfach mit zum Krankenhaus und die regeln das alles?

Danke für eure Hilfe!

Antworten
MYuea183x7


Meine Frage ist nun: Muss ich diesen Schein dem Krankenkasse zuschicken

ja

am bessten persönlich

die entscheiden dann ob und in welcher höhe die kosten übernommen werden.

d,eaCstgxt


hmmm...ich hate auch so n schein ,den hab ich einfach im kh abgegeben.nannte sich aber bei mir .einweisungsschein.

ruf einfach morgenfrüh bei deinem arzt an und frag da nach.wenn der das nicht weiss ,dann deine krankenkasse :-)

d9easttgt


ok ,dann war das bei mir was anderes :-/ ;-D

ebs~ca4


Ich bin damit einfach bei der nächsten Dienststelle meiner Krankenkasse vorbeigegangen, die Sachbearbeiterin hat meine Versichertennummer in den PC eingegeben und einen kurzen Blick auf den Schein geworfen und gemeint, dass das so in Ordnung gehe. War eine Sache von 5 Minuten und damit war ich dann auch auf der sicheren Seite.

FGlüxi


Als ich vor 6 Jahren das erste Mal ins Krankenhaus muste, bin ich auch zur Krankenkasse gelaufen, weil ich es nichtg anders wusste.

Da haben die mir gesagt, müsste nicht genehmigt werden, es sei denn, Du gehst nicht in ein in der Nähe liegendes Krankenhaus, das diese Krankenheit behandeln kann.

Der Arzt muss eigentlich auch 2 in der Nähe liegende Krankenhäuser benennen.

Aber selbst da, sieht es die Krankenkasse nicht so eng - wenn Du nicht in ein anderes Bundesland gehst. Ich bselbst bin schon in verschiedenen Krankenhäusern gewesen, die ca. 50-100 Km weg waren, da sie speziellere Abteilungen für meine Krankheit hatten - und das ging ok.

Zum Beispiel - Du wohnst in Hamburg - willst Dir die Galle entfernen lassen (das wird fast in jedem Krankenhaus gemacht) und Du legst Dich dann in München ins Krankenhaus. Das ginge wahrscheinlich. Würden Dich auch wohl gar nicht aufnehmen.

FilüxOi


im vorletzten Satz soll es heissen: Das ginge wahrscheinlich nicht. Sorry :-/

tJhe-Ccavxer


Wenn es um eine *ambulante* Behandlung geht, ist der Schein sowieso der falsche. Der rote Einweisungsschein ist für voll- oder teilstationäre Behandlungen.

Grüße

MYuLe183x7


@ the caver

Der rote Einweisungsschein ist für voll- oder teilstationäre Behandlungen.

ist teilstationär

weil

für eine ambulante Belegarztbehandlung in einem Krankenhaus

tQhe-ocavexr


Selbstverständlich werden in Krankenhäusern auch ambulante Leistungen erbracht!

b%ennoA007


Hallo,

der Arzt, bei dem ich zur Untersuchung war, der wird mich auch im Krankenhaus operieren. Denn es handelt sich um eine Belegarzt-Klinik, in der er ein mal die Woche operiert. Als ich ihn gefragt habe, ob die Krankenkasse den Eingriff bezahlt, meinte er ja. Die eigentliche Op soll auch nur 5 dauern, also eine schnelle Sache.

Ich frage mich nur, wenn der schein zur Krankenkasse muss, warum ist auf dem Schein dann Platz für den Krankenhausstempel ???

JKasmi&nda7x5


Ich war auch schon mal zu einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus und mußte auch eine Einweisung mitbringen. Eine Überweisung haben sie dort nicht akzeptiert.

Von daher ist es nicht ganz richtg, daß man eine Einweisung nur für stationäre Behandlungen braucht. Das ist aber alles Krankenhausabhängig und hat etwas mit der Abrechnung mit der Krankenkasse zu tun.

Benno007, am Besten du rufst im Krankenhaus an und fragst, was du mitbringen mußt. Einweisung oder Überweisung.

Auch wenn du in ein weiter weg gelegenes Krankenhaus gehst, ist es wichtig, daß dieses Krankenhaus ein "normales" zugelassenes Krankenhaus ist. Solltest du dir z. B. Klinik aussuchen, die nicht bei den KK zugelassen ist, also eine Privatklink, mußt du die Differenzkosten selbst zahlen.

Wenn du irgendwelche Fragen hast oder etwas unklar ist, ruf einfach bei deiner KK an. Die sagen dir schon was zu tun ist.

tuhe-bcaver


Ich war auch schon mal zu einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus und mußte auch eine Einweisung mitbringen. Eine Überweisung haben sie dort nicht akzeptiert.

Dann war das nich ambulant, sondern teilstationär.

JPastmindxa75


Was ist der Unterschied zwischen ambulant und teilstationär?

b2ennQo0x07


Hallo,

ich habe eben noch mal gegoogelt und herausgefunden, dass die "Verordnung von Krankenhausbehandlung" der Einwesungsschein ist. Ist wohl neu.

Außerdem fand ich folgendes im Internet:

Wie komme ich als Patient in das Herz- und Kreislaufzentrum?

Für einen Krankenhausaufenthalt in der Kardiologischen Fachklinik oder der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie benötigen Kassenpatienten eine Verordnung von Krankenhausbehandlung vom Haus- oder Facharzt, Ihre Krankenkassenkarte und ggf. die Kostenzusage der Krankenversicherung. Privatversicherte Patienten benötigen eine Kostenzusage der privaten Krankenversicherung.

Das ist zwar nicht die Klinik, in die ich gehen werde, aber das Aufnahmeverfahren ist sicherlich gleich.

Mein Termin ist schon am 6.8. (am 31.7. war ich beim Arzt), von daher ist es Zeitlich ja gar nicht Möglich eine Kostenzusage einzuholen. Von daher wird es wohl ausreichen, wenn ich nur mit dem Schein und der Krankenkassenkarte dort auftauche...

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