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Wie lange muss dir Krankenkasse Krankengeld bezahlen???

vpanil>ly2x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,ich wollte mal ganz gerne wissen wie lange die Krankenkasse Krankengeld bezahlt.Denn die Krankenkasse hat mir nah gelegt mich Arbeitslos zu melden weil ich meine Arbeit ja nicht mehr ausüben kann.Ich weiß nicht die wollen mich wahrscheinlich nur abwimmeln damit die nicht mehr zahlen brauchen denke ich ODER ??? Bin seit ca.3-4 Monaten Krankgeschrieben.

Antworten
vha$nillPyx29


Hmmmm könnt Ihr mir bitte helfen ???

FTallenA8ngel4xu


erkundige dich vorher beim arbeitsamt ob das so richtig ist. weil du ja quasi für das arbeitsamt nicht voll vermittelbar bist bekommst du von denen wahrscheinlich kein geld.

mein ex-mann hatte mit der krankenkasse und dem arbeitsamt auch so ein hin und her.

sFilyha1


da sagt der herr wikipedia:

Leistungsdauer

Wegen derselben Krankheit wird Krankengeld für längstens 78 Wochen innerhalb einer Frist von drei Jahren gezahlt (Blockfrist). Diese Drei-Jahres-Frist ist eine starre Frist und beginnt grundsätzlich mit dem ersten Auftreten einer Erkrankung. Die Zeit einer Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber wird als Bezugszeit von Krankengeld mitgerechnet, so dass in diesem Fall de facto nur 72 Wochen Krankengeld beim Vorliegen derselben Krankheit durch die Krankenkasse gezahlt werden muss. Nach Beginn eines neuen Drei-Jahres-Zeitraumes besteht wegen derselben Krankheit ein erneuter Anspruch auf Krankengeld nur dann, wenn der mit Krankengeldanspruch Versicherte in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate wegen dieser Krankheit nicht arbeitsunfähig und erwerbstätig war bzw. der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stand.([[http://www.stmas.bayern.de/fibel/sf_k060.htm)]]. Eine andere Erkrankung erzeugt eine neue unabhängige Drei-Jahres-Frist.

"Dieselbe" Krankheit in dem vorgenannten Sinne liegt vor, wenn mehrere Zeiten der Arbeitsunfähigkeit auf ein und dieselbe Grunderkrankung (Schulbeispiel: mehrere Fieberschübe in längeren Abständen bei Malaria-Erkrankung) oder auf eine nicht ausgeheilte Erkrankung zurückzuführen sind. Erkrankungen, die sich nur gleichen, begründen jeweils neue 78-Wochen-Zeiträume (z.B. mehrere, voneinander unabhängige Erkältungserkrankungen). Zwei (oder mehrere) Erkrankungen, die in einer Zeit der Arbeitsunfähigkeit zusammenfallen, werden als einheitliche Krankheit angesehen. Für sie läuft eine einheitliche 78-Wochen-Frist

*:)

b{luelmagixc


hallo vanilly,

eine pauschale antwort auf deine frage ist leider nicht möglich.

grundsätzlich hast du jedoch anspruch auf 78 wochen (=1 1/2 jahre) krankengeld (inkl. zeiten der entgeltfortzahlung). warst du vor deiner akutellen erkrankungszeit schon mal deswegen krank, wird die zeit evtl. (kommt auf fristen an) von den 78 wochen abgezogen.

der rat deiner KK kann durchaus sinn machen - hängt jedoch davon ab, was für eine erkrankung und was für einen beruf du hast. dies ist jedoch im einzelfall zu sehen, daher kann ich dir mit den jetztigen kenntnissen keinen weiteren tipp geben.

mfg

bluemagic

rOaf[fKi42


Ich hätte dazu auch eine Frage. Mein Mann ist seit Anfang Januar 09 wegen psychischen Problemen krankgeschrieben. Ihm wurde in der Probezeit gekündigt und wäre also nach seiner Genesung arbeitslos. Er muss Medikamente nehmen und hat eine Psychotherapie begonnen. Gestern musste er von der KK aus zum med. Dienst, welcher der Meinung ist, mein Mann wäre wieder arbeitsfähig. Die Psychologin meint aber, er muss auf jeden Fall erstmal Abstand gewinnen und wieder auf die Beine kommen. Weiß jemand, inwieweit man dann irgendwie in Widerspruch gehen könnte, wenn die KK das Krankengeld einstellen sollte?

LG

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