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Krankenhaustagegeld will sich vor Erstattung drücken

Hb.Hxerb hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

ich bin neu hier und hoffe, mein Beitrag ist hier richtig angebracht.

Von Ende Nov. 08 bis Ende 09 war ich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung stationär in einer psychosomatischen Station eines BKH.

Ich habe eine Krankenhaustagegeldversicherung, und, wie bei einem Aufenthalt 2 Jahre vorher, hab ich das dafür vorgesehene Formular eingereicht, das hat damasls genügt.

Nun bekam ich diesmal von meiner Versicherng einen Brief mit dem Text: "Leider können wir Ihnen vorerst kein Krankenhaustagegeld ausbezahlen. Damit wir unsere Leistungspflicht prüfen können, benötigen wir folgende Unterlagen: Entlassbericht des Krankenhauses.

Auf dieses Schreiben hin rief ich dort den Sachbearbeiter an und fragte ihn, wieso das denn nötig sei. Er gab mir die Auskunft, dass es bei einer psychotherapeutischen Behandlung Krankenhaustagegeld nur für 25 Tage ausbezahlt werden würde, bei einer psychiatrischen Behandlung hingegen gäbe es kein zeitliches Limit. Nun fragte ich weiter, was denn der Unterschied sei zwischen einer psychotherapeutischen und einer psychiatrischen Behandlung, er meinte darauf hin, wenn es Medikamentengabe gäbe, wäre das eindeutisch eine psychiatrische Behandlung. Wenn die Therapie hingegen primär auf Gespräche basieren würde, wäre das eindeutig psychotherapeutisch. Psychopharmaka waren bei mir nicht nötig.

Auf meine weitere Frage, wer denn dann entscheiden würde, ob meine Behandlung nun psychotherapeutisch oder psychiatrisch gewesen wäre, meinte er "ich".

Nun rief ich meine dort behandelnde Ärztin an (war länger in Urlaub), ob meine Behandlung dort psychiatrisch oder psychotherapeutisch gewesen wäre, ich bekam die Auskunft, das war beides, das wäre ja immer gekoppelt.

Ferner gab sie mir die Auskunft, dass es nicht üblich wäre, einen Entlassungsbericht an eine Versicherngsgesellschaft zu schicken. Sie gab mir den Rat, der Sachbearbeiter sollte sie anrufen, wenn er denn spezielle Fragen hätte.

Meine Frage ist: Ist so ein Vorgehen eines Versicherungssachbearbeiters in Ordnung?

Nach Lage der Dinge wird der das so auslegen können, dass ich psychotherapeutisch behandelt wurde, da die Therapie ja primär auf Gespräche aufgebaut war und ich keine Psychopharmaka dort verordnet bekam.

Was mache ich nun am Klügsten?

Mit freundl. Grüßen

H. Herb

Antworten
MmercaXrioxr


Hallo H.Herb,

ganz grundsätzlich ist der Versicherer natürlich berechtigt den Leistungsfall entsprechend zu prüfen und die dafür notwendigen Unterlagen anzufordern.

Du als versicherte Person bist aufgrund vertraglicher Obliegenheiten dazu verpflichtet hier entsprechend mitzuwirken und dafür zu sorgen, dass der Versicherer die gewünschten Unterlagen erhält (ansonsten kann der Versicherer die Leistung ablehnen, wenn er die gewünschten Unterlagen nicht zur Prüfung einsehen kann).

Einzige Möglichkeit, das ganze in die richtige Richtung zu lenken sehe ich persönlich darin, dass du dir von der Therapeutin eine entsprechende Erklärung ausstellen lässt wo etwas zu deinen Gunsten drinsteht - ob der Versicherer das anerkennt muss man dann eben abwarten.

lG

Merci

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