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Behandlung verweigert trotz Notfall

GNoldig}e-Edxe


Fakt ist, Privatpatienten sind immer ein Notfall und werden immer vorgezogen.

Ich wurde im Frühling wegen massiven Herzrhythmusstörungen in die Kardiologie gebracht, dort musste ich, 2,5 Stunden auf einen Arzt warten. Da ich genau vor den Untersuchungszimmern warten musste, bekam ich alles mit...

Einige Kassenpatienten, die noch auf der Trage lagen und waren an mobile Geräte geschlossen, lagen und warteten genauso lange auf einen Arzt wie ich...hin und wieder kam ein Privatpatient um die Ecke...er wurde per Handschlag begrüßt und er musste keine Minute warten. Der eine Typ auf der Trage fing laut an zu jammern, er bekam starke Brustschmerzen und bekam kaum Luft. Nachdem ich dann schnell in das Schwesternzimmer ging...sah ich die vielen Ärzte beim Naschen...sie lümmelten sich auf den Sofas rum und aßen Schokoladenostereier.

Nachdem ich sagte, dass der Patient draußen massive Brustbeschwerden hat, sagte einer....gehst Du oder soll ich...da sagte der ältere...gleich...ich will erst noch dieses Ei verputzen, sonst frisst Du mir wieder alles weg.

Ich bin dann raus, zu dem Mann, der sah ganz blass aus....ich beruhigte ihn und nach 5 Minuten kam der Arzt raus und fragte den Mann...Kasse oder Privat.

:-o >:(

m7ausVepOrinxz


@ juwelez

so ein ähnliches Besipiel gab es neulich hier im Forum auch. Da kann einem wirklich nur schlecht werden :-(

J$uGw@eil{ez|x*


Mist, ich verwechsel das zitieren andauernd mit fett oder kursiv-schreibung :/

Naja ihr versteht mich schooon :)

Und bei welcher Untersuchung, bzw. in welchem Zusammenhang, hat man denn dann rausgefunden, das du einen Schlaganfall hattest?!

Ich hab seit diesem Vorfall Muskelverkrampfungen am Fuß. Selten, aber ab und an merk ich es. Durch mehrere neurologische Untersuchen war das der Befund. Ich bin froh, dass mir damals nicht noch mehr passiert ist.

deshalb: ab in eine Notaufnahme

Reden wir nicht von der Notaufnahme?

B|inaaEmaus


Ganz einfach, Arzt ist kein schnöder Beruf, sondern sollte Berufung sein. Wer das nicht verinnerlicht, ist m.E. fehl am Platze. Ist wohl auch ein gewaltiger Unterschied ob mein Waschbecken kaputt ist, oder ich selbst. Herr wirf Hirn vom Himmel :|N

Hoffentlich kommt es bei denen an, die soetwas von sich geben...zeugt ja irgendwie nicht von geistiger Reife...

Warum soll Arzt kein "schnöder Beruf" sein? Alles, was man anhand einer Ausbildung erlernt und letztlich gegen Bezahlung ausübt, nennt sich BERUF (sprich eigentlich sollte alles Berufung sein! Warum die Ausnahme beim Arzt?). Natürlich wäre es schön, wenn ein Arzt Einfühlungsvermögen, Sympathie, Empathie und vieles mehr hat, aber genau genommen ist er ein Naturwissenschaftler, dessen Spezialgebiet eben nicht die Erforschung atomarer Details ist, sondern eben die Körperfunktionen des Menschen...aber er ist Naturwissenschaftler und nichts mehr oder weniger. Nebenbei: auch bei anderen Berufsgruppen wären die geforderten Qualitäten eines Arztes (Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft zu jeder Tages und Nachtzeit) wünschenswert, wenn ich da an so einige Dienstleister wie Kassiererinnen, Hoteliers, Verkäufer, Bankkauffrauen/-männer und viele mehr denke, die ebenso inkompetent und abweisend sein können...oder eben umgekehrt. Wir sind alle Menschen und jeder einzelne sollte tun, was in seiner Macht steht, aber jeder von uns hat eben auch nur 2 Hände und kann nicht alles gleichzeitig erledigen - auch als Arzt nicht!

l[er#ch(e8x2


@ juwelez:

Nein, wir reden davon, das die TE in einer Arztpraxis abgewiesen wurde... Wenigstens Eingangsthread lesen, bitte ]:D

Wenn du damals mit dem Arm solche Probleme hattest, warum hast du nicht drauf bestanden, intensiver nachzuforschen? Mich wundert halt, dass das nach Jahren noch feststellbar ist, bei mir hieß es nämlich schon nach zwei drei Tagen Untersuchungen: es lässt sich nicht mehr feststellen (obs ein Schlag oder ne TIA war), da keine Symptome mehr da sind...

m`auspeprinGz


Hoffentlich kommt es bei denen an, die soetwas von sich geben...zeugt ja irgendwie nicht von geistiger Reife...

Deine Beiträge aber auch nicht. Ich hoffe, dass ich als Patientin nie in deine Hände gerate, falls du dein Studium abschliesst.

B^inaKmauxs


Nebenbei: Eine Wartezeit von 2,5h ist wenig...an den Universitätskliniken, an denen ich bisher in der Notaufnahme gearbeitet habe, ist bei Fällen, die "nicht so dringend" sind, eine Wartezeit von 6h nicht selten.

Seid so gut und überlasst das Einstufen der Dringelichkeit denen, die diesen beruf gelernt haben und seid euch sicher, dass (meiner Erfahrung nach) der Großteil derer wirklich zu recht so urteilt, wie sie urteilen.

Die Sache mit den Privatpatienten und Kassenpatienten ist eine blöde Sache...und ob ihr's glaubt oder nicht: nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Ärzte und lasst euch auch gesagt haben, dass viele der kleinen Lichter, die unten in der Notaufnahme die Patienten entgegen nehmen nichts davon sehen, ob sie einen Privatpatienten behandeln oder nicht...wer etwas davon sieht, ist die Klinikleitung. Freundlichkeit kann auch manchmal gezwungenermaßen gespielt sein.

JouwBelez|x*


Mich wundert halt, dass das nach Jahren noch feststellbar ist, bei mir hieß es nämlich schon nach zwei drei Tagen Untersuchungen: es lässt sich nicht mehr feststellen (obs ein Schlag oder ne TIA war), da keine Symptome mehr da sind...

Ich vertraue dem Neurologen jetzt einfach mal ;-) Ich bin auch kein Arzt.

Nachforschen? Ich dachte DAMALS wenn mir n Arzt sagt, das kommt vom Rücken und der Psyche dann wird das wohl

Nein, wir reden davon, das die TE in einer Arztpraxis abgewiesen wurde... Wenigstens Eingangsthread lesen, bitte ]:D

Mit Absicht habe ich mich jetzt nicht verlesen. Für mich ist ein Notfall, wenn es einem schlecht geht und man es nicht mehr aushält ohne Hilfe.

@ mauseprinz

Schlimm oder? Sowas macht mir Angst!

JWu:wel0ez|*


+stimmen

DgieTra\madoxlige


Ob Arzthelferinnen gut sind oder nicht steht doch garnicht zur Debatte (ich fand mich damals auch gut :)z), aber sie haben nunmal kein Medizinstudium absolviert, sonst bräuchte man ja keinen Arzt. Demnach sollten die auch nicht entscheiden, wie dringend was ist. Ich hätte mich das nie gewagt, mir ein Urteil darüber zu erlauben. Wenn jemand angerufen hat durfte er immer kommen, war in ejder Praxis so, in der ich gearbeitet habe. Und das Gesetz regelt es auch so, da kann man sich jetzt bis übermorgen drüber streiten, ob das gut oder schlecht ist. Ein Arzt MUSS Patienten annehmen, auch wenn er und die Besatzung dann Überstunden machen muss!

MToni-F&lori2-TiOmo


Als Akuter Notfall gilt....

Herzinfarkt oder Atemnot ..... so die Aussage einer Ärztin.

Alles andere kann warten, oder weggeschickt werden.

und...

The Carver hat recht mit dem was er schrieb. So ist die Realität heute!!!

l8ePrchex82


Für mich ist ein Notfall, wenn es einem schlecht geht und man es nicht mehr aushält ohne Hilfe.

Und genau das ist das Problem. Derjenige mit Schmerzen in der Schulter fühlt sich gerade mindestens genauso krank, wie derjenige, der mit Brustschmerzen und Atemnot gerade schon um sein Leben kämpft. Das ist persönliches Empfinden. Und da kommen dann eben die Ärzte ins Spiel, die netscheiden müssen, was jetzt dringlicher ist und das der Patient mit den Brustschmerzen vorgeht. Keiner zweifelt an, das der Schulterschmerzpatient Hilfe braucht, oder er sich schlecht fühlt, aber da müssen echt Prioritäten zugunsten des Infarktpatienten gesetzt werden.

KgamiRkazi0x815


Und genau das ist das Problem. Derjenige mit Schmerzen in der Schulter fühlt sich gerade mindestens genauso krank, wie derjenige, der mit Brustschmerzen und Atemnot gerade schon um sein Leben kämpft. Das ist persönliches Empfinden. Und da kommen dann eben die Ärzte ins Spiel, die netscheiden müssen, was jetzt dringlicher ist und das der Patient mit den Brustschmerzen vorgeht. Keiner zweifelt an, das der Schulterschmerzpatient Hilfe braucht, oder er sich schlecht fühlt, aber da müssen echt Prioritäten zugunsten des Infarktpatienten gesetzt werden.

Im vorliegenden Fall hat die Schreiberin ja aber den Arzt wohl nicht gesehen ;-)

Sondern wurde von der Sprechzimmerdame abgewiegelt. In Anbetracht der Tatsache, dass diese wohl nicht so gut entscheiden können was relevant und nicht relevant ist, braucht man doch darüber gar nicht mehr diskutieren.

B~ina(maus


Für mich ist ein Notfall, wenn es einem schlecht geht und man es nicht mehr aushält ohne Hilfe.

Dem ist natürlich so. Allerdings kommen ja "alle", die das so sehen (und das ist ja eigentlich jeder von uns) in die Notaufnahme und die Notaufnahme muss dann innerhalb dieser "Notfälle" nochmal eine Rangordnung nach Lebensbedrohlichkeit bilden. Die, die am lebensberohlichsten sind, sind natürlich diejenigen, die am meisten Notfall sind.

@ mauseprinz:

Nochmal zum Beispiel eines Klempners...er bekommt 2 Anrufe:

Anruf 1: Seit 2h scheint das Waschbecken leicht undicht. Innerhalb der vergangenen 2h tropfte insgesamt 1 Saftglas voll Wasser aus der undichten Stelle.

Anruf 2: In einem Altbau wurde am selben Morgen erstmalig festgestellt, dass ganze Wände im Keller so nass sind, dass Tropfen an den entsprechenden Wänden runterlaufen und sich am Boden bereits Wasserlachen bilden. Gestern waren die Wände laut anderer Hausbewohner noch trocken.

Nun die Frage: Worum solltesich deiner Meinung nach der Klempner zuerst drum kümmern?

DBieTr:amadoKlfige


Ähm, bei Atemnot geht man nicht zum nem Arzt, da ruft man einen RTW! Nenn mir mal bitte den Namen dieser Ärztin,d as ich dort nicht mal ausversehen lande...

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