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Behandlung verweigert trotz Notfall

K~yrMa-L:exe


Bei akuten Notfällen darf ein Arzt wohl die Behandlung nicht verweigern.

Bei dem, was da passiert ist, sehe ich auch kein Verweigerung der Behandlung. Es war voll, Du hattest nichts lebensbedrohliches und deshalb hat man Dich ins Krankenhaus geschickt, wo Du auch behandelt worden wärst. Daß man dort teilweise wirklich SEHR lange - gerade in der Notaufnahme - warten muß, passiert jedoch auch immer wieder. Besonders dann, wenn es voll ist ;-)

m*auXseproixnz


Das stimmt schon mal gar nicht. Jeder Arzt kann einen Patienten wegschicken. Und einen schmerzenden Arm zähle ich jetzt sowieso mal nicht als Notfall ;-) Man hätte halt vorher anrufen sollen.

Zum Glück geht es nicht danach, was du wozu zählst ;-)

GGoldi}ge-Edxe


Eine Kollegin von mir lief wie ein L rum, hatte Schmerzen ohne Ende, sie konnte kaum gehen und sitzen auch nicht. Mit viel Mühe hat sie sich von einem Orthopäden zum anderen gequält, überall wurde sie abgewiesen. Der früheste Termin, den sie bekam, war in der ersten Dezemberwoche. Im Krankenhaus sagte man ihr, sie benötigt eine Überweisung vom Arzt. Ihr Hausarzt gab ihr aber eine Überweisung zum Orthopäden und dort wurde sie aber nicht angenommen.

Sie ging zurück zum Hausarzt und er wollte erst keine Überweisung für das KH ausstellen, nachdem sie dann gedroht hat, der KK alles zu erzählen und einen Artikel in der Zeitung darüber zu bringen, bekam sie die Überweisung ins KH.

Sie also wieder zum KH, da saß sie nun bis abends um 9:00h. Es kam ein Arzt um die Ecke, schaute mit einem Auge Richtung Rücken, machte dumme Witze.."so tief müssen Sie sich aber nicht verbeugen und gab ihr Schmerztropfen und für die Weiterbehandlung sollte sie bitte zum Orthopäden gehen.

Ä^pfel{chenU82


Zum Glück geht es nicht danach, was du wozu zählst

Der Arzt hats ja scheinbar genauso gesehen ;-) Ein schmerzender Arm ist nun mal schlicht und einfach nichts lebensbedrohliches!

J"uwexlez|*


.. und das kanns nicht sein.

Juuwele}z|*


Äpfelchen82

Nee Äpfelchen genau.. Lieber quälste dich zur Arbeit oder noch besser, lässt dich krank schreiben ohne Ende weil niemand dich behandelt und du mit Schmerzen rumlaufen musst. Super!

l_ePrchex82


@ Äpfelchen:

Im vorliegenden Fall hat die Schreiberin ja aber den Arzt wohl nicht gesehen ;-)

Und es ging auch um die Schulter, bei nem schmerzenden linken Arm wär ich auch vorsichtig...

m|ausep=rinz


Der Arzt hats ja scheinbar genauso gesehen

Lesen bildet! Ich erwähnte bereits, dass ich in dieser Praxis gar keinen Arzt gesehen habe :=o

lXeruchex82


Nee Äpfelchen genau.. Lieber quälste dich zur Arbeit oder noch besser, lässt dich krank schreiben ohne Ende weil niemand dich behandelt und du mit Schmerzen rumlaufen musst. Super!

Nich so spitz, bitte, ich denke sie meinte, dass sie es eben auch nicht als Notfall gesehen hätte, verständlicherweise...

J3uwelexz|*


Ich denke auch, dass viele sich gar nicht in ihre Lage versetzen können, weil es euch noch nie passiert ist. Jeder wäre verärgert darüber. Glaubt mir.

l}ercxhe82


Täusch dich da mal nich....

J7uw)elezx|*


lerche, es ärgert mich einfach, dass alles immer so leichtgläubig hingenommen wird. Vll spielen meine eigenen Erfahrungen da auch zu sehr mit rein. Zickig sollte das nicht gemeint sein. Sorry

m<ausPepMrCixnz


Danke, Juwelez :-) @:)

Ich denk auch, dass die, die hier ach so abgeklärt tun, am lautesten schreien würden, wenn sie wirklich was hätten

Biinamxaus


Ärzte (und auch Schwestern in der Notaufnahme bzw. erfahrene Arzthelferinnen) sind meiner Erfahrung nach durchaus in der Lage zu erkennen, wie stark jemand unter Schmerzen leidet, da der Körper bei starken Schmerzen bestimmte Symptome in Gang setzt, die fast ausschließlich durch starke Schmerzen ausgelöst werden können und fast ausschließlich durch medikamentöse Behandlung weggehen...so z.B. Blässe, starker Blutdruckanstieg im Vergleich zum Alltag (durch einen Mittagsschlaf oder ähnliches nicht normalisierbar), Pulsanstieg (ebenfalls nur medikamentös bzw. durch Schmerzreduktion zu normalisieren), uvm.

Mit den Jahren im Beruf bekommt man ein Auge für Patienten, die wirklich krank sind (und es vielleicht sogar verstecken wollen) und Patienten, die im Extremfall simulieren (was nicht heißen soll, dass einer von euch simuliert...auch eine ausgerenkte Schulter, etc. können sehr schmerzhaft sein!). Überlasst das Urteil dem medizinischen Personal in Notaufnahme bzw. Praxis. Es gibt mit Sicherheit einige unschöne Ausnahmen (habe ich auch selbst schon erlebt ohne nun näher darauf eingehen zu wollen), aber wo man so etwas feststellt, geht man als Patient nicht mehr hin. Eine Praxis ohne Patienten kann sich nicht halten! Auch hier läuft es wie in der Marktwirtschaft.

Manchmal macht außerdem auch der Ton die Musik (was nicht heißen soll, dass es IMMER so ist!). Sehr viele Arzthelferinnen oder auch Schwestern lassen sich doch auch positiv beeinflussen, wenn man ihnen gegenüber respektvoll (wie man ja selbst auch behandelt werden möchte) und freundlich begegnet...(auch hier gibt es Ausnahmen. Das möchte ich nicht abstreiten)

lderchpe82


@ juwelez und mauseprinz

Ich denke, das es viel mit persönlicher Einstellung und Schmerzempfindung zu tun hat. Und das JEDER wenn er krank ist, wahrscheinlich denkt: hilfe mich hats am schlimssten getroffen. Aber genau da, fange zum Beispiel ich aufgrund meiner beruflichen Erfahrung an, zu unterscheiden und weiß sehr wohl, wann es wirklich dringend ist, und wann keine Lebensgefahr besteht.

Sicher war es nicht korrekt, dich wegzuschicken, aber heutzutage IST DAS so, und dann muss man eben gleich in die Notaufnahme, lange warten musst du überall ohne Termin. Nichts für ungut, gellß! @:)

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