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Behandlung verweigert trotz Notfall

k_unfeTrkeixt


Ein Sozialstaat ist kein Gleichheitsstaat. Wer kommt denn auf diese abwegige Idee?

Leider sehr viele... weil es ihnen auch von Berufspopulisten wie Lafontaine und aehnlichen eingebleut wird... appelieren an die niedrigsten Instinkte wie Neid... sind damit zum Beispiel methodisch von den Braunen gar nicht so weit entfernt...

Wiolf8gaxng


Sozialstaat bedeutet für mich, dass den Schwächsten soweit geholfen wird, dass sie sich über Wasser halten können und dass jeder ein Dach über dem Kopf hat und dass niemand verhungern muss (und noch ein paar andere Kleinigkeiten). Es bedeutet auch, dass eine Grundversorgung in der Gesundheit da sein muss. Wer Besseres will muss mehr zahlen.

krunfe6rkeit


Sozialstaat bedeutet für mich, dass den Schwächsten soweit geholfen wird, dass sie sich über Wasser halten können und dass jeder ein Dach über dem Kopf hat und dass niemand verhungern muss (und noch ein paar andere Kleinigkeiten). Es bedeutet auch, dass eine Grundversorgung in der Gesundheit da sein muss. Wer Besseres will muss mehr zahlen.

Absolut!!

Damit wuerden Sie aber kaum gewaehlt werden...

Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht schlecht, es wird nur viel zu viel fuer "versicherungsfremde" Leistungen ausgegeben...

Ich muss mir nur die Krankenkassengebaeude ansehen, dann weiss ich wohin es fliesst...

mua}usepcrinz


Ich glaube, weil's billiger ist und alle Leute nur das Billigste wählen und sich dann wundern, wenn anderes besser ist.

Du gehst von dir selber aus. Deine eigenen Defizite solltest du nicht auf andere übertragen.

W@olfgxang


Ach komm, bleib sachlich *:)

K^aemik3azi0>815


@ nanchen

Man muss schon zum Arzt gehen und wissen was man hat. Aber irgendwo finde ich das in einem gewissen Maß auch richtig, weil man ja auch verpflichtet ist, seiner Gesundheit/Krankheit selbst zu helfen.

Ein bisschen unsinnig, findest du nicht?

Gut, wenn ich mir den Fuß angehauen habe, kann ich hingehn und erklären, dass ich mir den Fuß gestoßen habe. Leider hat aber wohl kaum jemand zu Hause die nötigen Geräte um herauszufinden, ob der Fuß gebrochen ist oder nicht.

Noch schwieriger wirds dann, wenn man schlicht nicht sagen kann, was man hat, wenn man nur die Beschwerden liefern kann. Soll ich mich also mit 40° Fieber erst noch zu Hause tagelang vor den Rechner schnallen um alle möglichen Krankheiten zu recherchieren, zu denen meine Symptomatik passen könnte?

Abgesehen davon gibt es zu dem Thema auch wieder solche und solche Ärzte. Es gibt Ärzte, die sich freuen, wenn ein Patient recht informiert über seinen eigene Körper ist und schonmal eine (sich aus der Krankengeschichte ergebende) sehr wahrscheinliche Vermutung äußert. Und dann gibt es Ärzte, die sind ziemlich beleidigt, wenn sie das Gefühl bekommen, man tue als Patient so, als wüsste man ja bereits was man habe.

Das durfte ich leider auch schon miterleben. Da wurde mir dann lieber eine unheilbare Krankheit diagnostiziert (ohne es schon untersucht zu haben), nur weil die betreffende Ärztin sich in ihrer Position angegriffen gefühlt hat, da ich als Patientin einen konkreten Verdacht geäußert habe ;-)

n1an8chexn


Kamikazi0815,

in so Fällen, wie du es beschrieben hast, finde ich es ja auch völlig in Ordnung zu gehen.

Wenn ich mir den Fuß angehauen habe und er schön dick und blau wird, weiß ich doch aber dann, da könnte gut was im Argen liegen. So, wenn dann aber Probleme bei der Heilung etc auftauchen, dann ist es doch als Patient meine Pflicht dagegen etwas zu unternehmen.

Hätte ich das i-net nicht, dann wäre ich vielleicht noch genauso arm dran, wie kurz nach meinem Beinbruch.

Aber in dem Fall, den ich beschrieben habe.... ich wusste sehr wohl, dass es Möglichkeiten gibt um zu versuchen, das Streckdefizit auszugleichen.... aber für den Arzt ist es doch einfacher den Patienten erstmal zu vertrösten. Da habe ich selbst recherchiert und mai, wenn die schon das Knie aufschneiden, können die doch auch gleich schauen, was Sache ist und das habe ich denen auch gesagt. Ich hätte auch genauso gut zu einem anderen Arzt gehen können, der mein Problem ernst gemeint hätte und mich dann wieder operieren lassen können, aber wenn sie schon das Knie aufschneiden....

Hab ja auch geschrieben, dass man schon wissen muss, wie man mit dem Arzt redet.

Hatte in der Reha einen Arzt, der meinte mit seiner gutmütigen, netten Arzt Krankheiten heilen zu können. Dem bin ich natürlich ganz anders gegenüber getreten als ein Arzt, der wirklich Ahnung hat. Hab immer gesagt, den Dr.*** kannste in der Pfeife rauchen.

Ich mein, ich möchte doch dass ich schnell wieder gesund werde und tue doch dann alles dafür. Und wenn ich dann mal anderer Meinung wie der Arzt bin oder einen Vorschlag habe, warum soll ich dem das dann nicht mitteilen, es kommt dann natürlich auch auf das wie an.

lIerc>he8x2


Du gehst von dir selber aus. Deine eigenen Defizite solltest du nicht auf andere übertragen.

:-o

Ganz schön frech, die Mäuseprinzessin... Auch in anderen Fäden. :|N

Baina<maus


Es gibt heutzutage viele Menschen, die nicht nur "einen Vorschlag machen", sondern durch das Internet und diverse Laienratgeber absolut überzeugt davon sind, etwas bestimmtes zu haben, weil sie ja genau DIE Symptome zeigen. Dass es aber einen Grund hat, warum ein Medizinstudium 6 Jahre dauert, man danach nochmal 4-6 Jahre Assistenzzeit hat, in der man sich in einem speziellen Fach weiterbildet und die ganze Diagnostik ja nicht nötig wäre, wenn man anhand der Symtome sicher sagen könnte, dass es damit nur eine einzige Krankheit gibt und derjenige daran leidet...das vergessen die meisten. Und jemanden von einer festvorgefertigen Meinung wieder abzubringen, ist oft recht schwierig, weil der Patient meistens geschmökert hat und nach der Diagnose der Arztes meint, die Diagnose könne nicht stimmen, weil er ja nicht dies und das und jenes an Symtomen habe, das ja laut Internet oder Laienliteratur auch noch dabei sein MÜSSTE. Die lange Ausbildungsdauer und die Diagnostik hat seinen Grund. Würde das Internet/die laienliteratur alles ersetzen, bräuchten wir die Ärzte nur noch, um ein Rezept zu unterschreiben, weil jeder ja schon alles weiß. So einfach ist es aber nicht. Bei jedem kann eine Krankheit anders verlaufen und es gibt meistens Krankheiten, die sich von den Symptomen her stark ähneln.

Nicht dass mich einer falsch versteht: Es gibt natürlich auch immer Ärzte, die keinen blassen Schimmer, keinen Bock, etc. haben aber ich denke, die Mehrheit ist nicht darauf aus, die Patienten in die Pfanne zu hauen. Was das gesundheitssystem angeht, sind die Ärzte damit eben so unzufrieden wie die Patienten. Ein besseres System würde von manchen eine bessere Behandlung bedeuten (die Behandlung ist aber nicht immer gleich besser bloß weil sie aufwendiger, teurer oder moderner ist!)

K a2mi<kazi008x15


Dass es aber einen Grund hat, warum ein Medizinstudium 6 Jahre dauert, man danach nochmal 4-6 Jahre Assistenzzeit hat, in der man sich in einem speziellen Fach weiterbildet und die ganze Diagnostik ja nicht nötig wäre, wenn man anhand der Symtome sicher sagen könnte, dass es damit nur eine einzige Krankheit gibt und derjenige daran leidet...das vergessen die meisten.

Mh..wenn mich die Ärztin damals fragte 'Na, was haben wir denn?' und ich antworte mit 'Ich befürchte ich habe mal wieder xxx (ich habe damit wohlgemerkt zu dem Zeitpunkt alle 2-3 Monate damit zu tun)' und mir die Dame dann ohne Untersuchung entgegen pampft 'Na, das wollen wir doch erstmal sehen, ich denke ja eher es ist die Krankheit xy, da kann man leider nicht viel tun, nur lindern - nicht heilen' - für eine solche ausgefeilte und zudem auch noch wirklich patientenfreundliche Diagnose hätte sie nicht 6 Jahre Medizin studieren müssen, da hätt ich auch zur Frau mit Glaskugel gehen können ;-)

Lustig finde ich, dass ich im Nachhinein sogar Recht hatte ;-D

P&fleRgyetu`ssxi


Wenn sich die Ärzte wieder mehr als Diagnostiker und Heiler sehen würden, und weniger als Symptombehandler und "Linderer" der Beschwerden ohne dass man weiß wohers kommt, dann hätte ich auch wieder mehr Vertrauen zu der Berufsgruppe ;-D .

WjolfUga@nxg


Stell dir vor, es gibt Leute, für die sowas wie Solidarität kein Fremdwort ist. Was glaubst du, warum ich als Selbständige gesetzlich versichert bin?

Da du es mir nicht verrätst, weiss ich es nicht. Ich halte diesen Satz für Phrasendrescherei, denn meine Privatversicherung ist genauso eine Solidargemeinschaft: Ich bin (noch) gesund, aber ganz solidarisch werden von meinen Beiträgen auch die unheilbar und schwerst erkrankten Dauerpatienten behandelt. Wo ist da der Unterschied der Solidarität?

ncanmche=n


Pflegetussi

Wenn sich die Ärzte wieder mehr als Diagnostiker und Heiler sehen würden, und weniger als Symptombehandler und "Linderer" der Beschwerden ohne dass man weiß wohers kommt, dann hätte ich auch wieder mehr Vertrauen zu der Berufsgruppe ;-D .

Da geb ich dir absolut Recht!!!*:) :)^ :)^ :)^

zkuza


@ binamaus:

deine aussage hinsichtlich des gehalts eines assistenzarztes ist falsch - du kannst dir dies ja auch beim TV-L ansehen ...

grundgehalt ist im 1. jahr als assi 3.6 tsd, hinzu kommen die üblichen zulagen sowie durchaus übliche zusätzliche einnahmen aus gutachten etc. - alleinig aus dem grundgehalt ergibt sich ein netto von 1.8 tsd im ersten jahr ... also direkt ohne jegliche berufserfahrung nach dem studium.

alles weitere erläutert dir der TV-L!

lTerc}hxe82


Hallo Gemeinde,

wollt mal fragen, wie es dir, mausprinz nun ergangen ist. Was macht der Arm und - hast du dich beschwert? Wenn ja, wo und mit welchem Ergebnis?

Interessiert mich irgendwie...

LG *:)

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