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Mehr als 6 Wochen krankgeschrieben - länger geht nicht?

Sna<nodra*20x06


@:) Du musst dich doch nicht dafür rechtfertigen, dass du auf Grund dieser schlimmen Erlebnisse nicht arbeiten kannst! Wenn du das im Moment so fühlst, dann ist das eben so.. aber natürlich solltest du daran arbeiten dass du wieder weitermachen kannst. Wenn die bisherigen 6 Wochen nicht gereicht haben, dann ist das sicher nicht deine Schuld und du brauchst jetzt eben noch Zeit. Wie es abläuft, haben die anderen ja schon erklärt. Fühl dich nicht doppelt schlecht, nur weil du jetzt die 6-Wochen-"Grenze" mit dem Zuhausebleiben überschritten hast. Ich bin sicher, es kommen wieder viel bessere Zeiten wo du morgens die Kraft hast, motiviert aufzustehen und auch deine Arbeit zu machen! Nutzt du während der Krankschreibung irgendwelche Therapien?

FVidotuxs


Komm mir selbst schon so dumm bei vor

Das brauchst du nicht. Physische Wunden kann man zwar nicht sehen, aber sie sind deswegen nicht weniger schmerzhaft

Ich schlafe nachts nicht mehr und krieg keine Ruhe rein,

da diejenige die ihrem Mann half immernoch anruft und schreibt.

Da es "Familie" ist, soll ich das ertragen, ich kanns nur nicht mehr.

Hast du fachmänniche Hilfe?

FKidoTtuxs


Sorry, muss natürlich "Psychische Wunden" heißen :=o

-fEaGlE$eYe-


Ich war bisher einmal (erst vor Kurzem) bei einer Psychologin. Allerdings fällt es mir schwer darüber zureden. Ich denk immer, dass ich alles alleine hinbekomme und versuche mir nichts anmerken zu lassen. Vor den anderen funktionierts, wenn ich alleine bin dann fällt die alles ist gut Maskerade ab.

Fgid%oxtus


Ich war bisher einmal (erst vor Kurzem) bei einer Psychologin. Allerdings fällt es mir schwer darüber zureden.

Ein Einstiegsgespräch ist immer schwer. Du solltest da mal am Ball bleiben und mit der Psychologin weiter arbeiten. Wenn du und die Psychologin erst mal "warm" geworden seid, wird es dir sicher auch mit dem Reden über deine Probleme leichter fallen.

FoidPotuxs


Und mach dir wegen deiner AU keine Sorgen, das geht seinen Gang, auch wenn du keine gelbe AUB zur Vorlage bei deinem ArbG mehr bekommst. Die KK und deine Ärztin werden das schon schaukeln. Du mußt nur dafür sorgen, daß du deiner Ärztin immer den Auszahlungschein vorlegst und diesen dann von der Ärztin und von dir ausgefüllt wieder zurück an die KK schickst.

-zEaG3lEeYex-


Danke Dir!

Das Prob ist halt auch, dass ich auch noch in der Ausbildung stecke. War durch ne schwere Krankheit jahrelang daran gehindert, eine Ausbildung zubeginnen. War froh eine gefunden zu haben und nun das. Okay, der Betrieb ist groß und es herrscht kein Personalmangel, aber dennoch schäme ich mich in Grund und Boden, mein Chef ist auch alles andere als verständnisvoll.

F3idoxtus


Ich habe in deine Lebens- und Leidensgeschichte in deinem anderen Faden reingelesen. Ich kann dir nur dringend raten, die Gespräche mit deiner Psychologin fortzusetzen. Auch wenn es dir in den ersten Gesprächen schwer fallen wird! Alleine wirst du aus diesem Teufelskreis nämlich nicht heraus kommen. Schämen brauchst du dich auf gar keine Fall, denn wer deinen Lebensweg kennt, der hat auf jeden Fall vollstes Verständnis für dich und deine Situation.

Dein Chef kennt deinen Leidensweg nicht, er sieht dich nur als fehlende Mitarbeiterin/Auszubildende. Der Mensch zählt nicht mehr -leider ist die Arbeitswelt heute so, leider.

Bespreche mal mit deiner Psychologin, ob du nicht besser erst an deinen Problemen arbeitest und dann die Ausbildung weiterführst.

-9EaGlcEe`Yex-


Hab nur Angst, dass mein Chef dann ne Kündigung aushändigt.

@ Fidotus

Hab vielen Dank für die netten Worte.. Hat was beruhigendes, wenn man nicht verurteilt wird, sondern Verständis bekommt.

Nicht mal meine Mutter versteht mich, dass ich daran zuknabbern hab. Heisst immer: Reiss Dich zusammen, das musst Du doch mal vergessen (wenn ich sag, dass ich nicht mehr möchte, dass meine sogenannte Großmutter anruft). Aber kann ich net vergessen - ich würds so gern.

FNi@dotxus


Nicht mal meine Mutter versteht mich, dass ich daran zuknabbern hab. Heisst immer: Reiss Dich zusammen, das musst Du doch mal vergessen (wenn ich sag, dass ich nicht mehr möchte, dass meine sogenannte Großmutter anruft). Aber kann ich net vergessen - ich würds so gern.

Wie gesagt: Bleib dran und führe die Gespräche mit der Psychologin fort - auch wenn es dich Kraft und Überwindung kostet. Deine Eltern sind dir keine Hilfe und allein schaffst du es nicht!

Ich wünsche dir viel Kraft @:)

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