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Organspendeausweis

S@omfeone0x5 hat die Diskussion gestartet


Habt ihr einen?

Wie steht ihr dazu?

Ich finde, jeder sollte einen Ausweis bei sich tragen, man kann dadurch im Falle des Todes einem anderen Menschen das Leben retten.

Antworten
Amleonxor


Ich hab einen.

Ich kann aber auch verstehen wenn manche Leute da Vorbehalte haben.

SlomBeonte05


@ Aleonor *:) *:)

Freut mich, dass so schnell jemand schreibt....find ich toll, das du einen hast :)z

Ich kann aber auch verstehen wenn manche Leute da Vorbehalte haben.

Ich tu mich damit ehrlich gesagt etwas schwer.

Kannst du mir erklären inwiefern du das nachvollziehen kannst und um welche Vorbehalte es sich da handeln könnte?

Danke @:)

SCam8lemxa


Ich würde mir einen zulegen, aber nur, wenn ich darin klipp und klar festlegen könnte, dass ich

1. meine Leber nicht an Alkoholiker abgeben würde

2. meine Lunge nicht an Raucher.

Mit Menschen, die einfach ein riesen Pech hatten (Unfälle oder Erbkrankheiten), würde ich mit Freuden spenden, aber ich seh es nicht ein, meine gesunden Organe an einen Menschen zu geben, der sich wider besseren Wissens kaputt gemacht hat.

eGl su&einio


Ich hab auch einen.

Ich denke ganz einfach, dass ich nach meinem Tod meine Organe eh nicht mehr brauch ;-) Wenn ich dann noch jemandem weiterhelfen kann, gerne. Das bleibt aber jedem selbst überlassen. Wer sich nicht mit dem Gedanken abfinden kann, dass seine Organe rausgenommen werden und quasi in andere Menschen eingesetzt werden, der muss ja keinen Ausweis haben.

Aslegonor


Kannst du mir erklären inwiefern du das nachvollziehen kannst und um welche Vorbehalte es sich da handeln könnte?

Nun, zum einen gibt es da ja bei manchen Menschen religiöse Vorbehalte. Zum anderen tun sich manche halt mit dem Gedanken schwer "auseinander genommen" zu werden.

Ich finde solche Vorbehalte sollte man akzeptieren. Eine Organspende ist ein Geschenk und Geschenke macht man freiwillig.

Mein Körper gehört mir und es ist ganz allein meine Sache was ich damit anstelle. Diese Einstellung respektiere ich aber auch bei anderen Leuten. Auch wenn das heißt das manche eben für sich entscheiden das sie nicht spenden möchten.

ell suoenixo


Samlema

Ich kann deinen Standpunkt erst mal verstehen, seh das trotzdem ein bisschen anders. Mein Nachbar hatte Krebs, weil er geraucht hat. Nachdem er die Diagnose hatte, hat er sofort versucht aufzuhören, es aber einfach nicht geschafft. Es war grauenvoll zu sehen, wie ein noch so relativ junger Mensch leidend zugrunde geht. Er wollte wirklich aufhören, aber durch die ganze Behandlung wurden die Strapazen ja nicht weniger und er griff wieder zur Zigarette. Ich sage dir, ich hätte beinahe alles getan, um ihm zu helfen. Menschen können Fehler machen, müssen sie deshalb mit dem Tod bestraft werden?

Eyhemalige6r Nutzer N(#325x731)


ich habe einen und der ist nicht eingeschränkt. Aber jeder muss mit sich selber klären ob der dazu bereit ist ...

C_olc/hicxin


Ich hab auch einen. Was soll ich mit dem Kram noch wenn ich eh tot bin? Kanns ja dann auch nicht mehr gebrauchen... Und ehs dann die Würmer kriegen... Finde das auf jeden Fall ne gute sache :)

S4omeonxe05


@ samlema

Ja den Gedanken kann ich voll und ganz verstehen.....aber leider kann man das nicht festlegen (glaub ich zumind.) Aber aus dem Grund keinen zu haben, find ich auch blöd, weil man somit Menschen Hilfe verwehrt, die nichts für ihr Schicksal können.

@ el suenio *:)

Wer sich nicht mit dem Gedanken abfinden kann, dass seine Organe rausgenommen werden und quasi in andere Menschen eingesetzt werden, der muss ja keinen Ausweis haben.

Genau das versteh ich nicht....wenn man Tod ist, kann einem das doch sozusagen egal sein...

Da in gewisser Weise egoistisch zu sein find ich bescheiden.

Es gibt immernoch viel mehr Bedüftige als Spender....

Jaun[dQali/a


Ich würde mir einen zulegen, aber nur, wenn ich darin klipp und klar festlegen könnte, dass ich

1. meine Leber nicht an Alkoholiker abgeben würde

2. meine Lunge nicht an Raucher.

Mit Menschen, die einfach ein riesen Pech hatten (Unfälle oder Erbkrankheiten), würde ich mit Freuden spenden, aber ich seh es nicht ein, meine gesunden Organe an einen Menschen zu geben, der sich wider besseren Wissens kaputt gemacht hat.

Die bekommen auch gar keine Organe. Die Ansgt ist völlig unberechtigt.

MRartiexnchen


Ich möchte meine Organe überhaupt nicht spenden. Ich habe diese Vorbehalte, von denen Aleonor gesprochen hat. Ich kann nicht erklären, warum. Ich möchte nur im Tode nicht auseinandergenommen werden. Die Vorstellung macht mir eine wahnsinnige Angst.

WENN ich jedoch spenden würde, würde ich im Leben nicht differenzieren zwischen "Menschen, die einfach ein riesen Pech hatten" und "Menschen, die sich sich wider besseren Wissens kaputt gemacht" haben. Diese Einstellung kann ich wiederum nicht verstehen. Wenn ich ein Leben retten will, tue ich es, wenn ich kann. Jedes Leben ist gleich viel wert, und der Grund für die Lebensgefahr wäre mir egal. Jeder Mensch empfindet Furcht angesichts des eigenen Todes, schreckliche Furcht, und wenn dann da jemand steht und sagt...ja eeeeiiiigentlich hätte ich da ne Leber für Sie, aber leider sind Sie selbst schuld, deshalb kriegen Sie sie nicht.....keine Ahnung, für mich persönlich ist das falsch. Ich bin weder vom Ordnungsamt noch bin ich Mitglied des jüngsten Gerichts. Ich finde es anmaßend, einen Menschen für sein Tun oder Unterlassen zu verurteilen, solange er andere nicht gefährdet. Ich will Samlema mit diesem Beitrag auf keinen Fall angreifen. Ich habe nur eine andere Meinung. o:)

EKhemaQliger oNutzxer (#3x25731)


wenn man Tod ist, kann einem das doch sozusagen egal sein

Viele haben aber Angst davor das ihnen dann vielleicht nicht mehr die Hilfe zukommt, die ein Nichtspender bekommen würde, sprich viele haben Angst das Lebenserhaltende Maßnahmen schneller eingestellt werden und man schneller aufgegeben wird.

m~au6seprinxz


Genau das versteh ich nicht....wenn man Tod ist, kann einem das doch sozusagen egal sein...

Das mußt du schon jedem selbst überlassen, dass du es nicht nachvollziehen kannst, heisst schliesslich nicht, dass derjenige keinen für ihn plausiblen Grund hat. Ich hab auch keinen Ausweis & würde einer Entnahme nicht zustimmen. Ob du das z.B. für egoistisch hältst, ist mir sowas von egal und ändert nichts an der Tatsache.

EchemaFligter Nu6tzer (#325x731)


meine Leber nicht an Alkoholiker abgeben würde

Soweit ich weiß muss ein Alkoholiker auch erst eine gewisse Zeit lang trocken sein um überhaupt auf die Spenderliste zu kommen ..

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