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Organspendeausweis

Leud5iR8x4


@ the real noki & Kadhidya

Auf [[http://www.dad-opto.de/deutsch/farbe_d/farbe_d_1_2/Bild_1_2_a.gif diesem Bild]] seht ihr ziemlich gut, was die Hornhaut ist :-)

Die Augenfarbe wird durch die Regenbogenhaut oder Iris gegeben, also wird die Augenfarbe nicht transplantiert.

Ebenso die Sehstärke: die hängt von der Linse und ihrem Verhältnis zur Länge des Augapfels ab.

mle-a~ culxpa


@ Hasenreich

Ja das habe ich: Sie konnten nicht bis zuletzt bei ihrem Familienmitglied sein und hatten das entsetzliche Gefühl ihren Sterbenden Angehörigen zuletzt in seinen letzten Minuten im Stich gelassen zu haben! - Das wünsche ich wirklich keinem!

Ihnen sollte schon bewusst gewesen sein, dass er zu dem Zeitpunkt bereits hirntot war? Die Rettung eines anderen Menschen zu bereuen, weil man noch den sterbenden Körper des Angehörigen betrachten hätte können, leuchtet mir nicht ein.

Klar, können wir - ich bleibe bei meiner Entscheidung.

Wie gesagt, würden wohl alle, solang sie nicht in der Situation sind. Ich werd übrigens auch ganz ganz sicher nicht traurig sein, falls ich die Diagnose bekomm, dass ich sterbenskrank bin, sondern Leben wie bisher. :=o

Warum geht man eigentlich immer so dringend davon aus, dass man selbst ein Organ brauchen könnte? - Zum Zeitpunkt des Ausfüllens eines Ausweises stehen die Möglichkeiten 50 zu 50 - dh, ich kann genausogut zum Spender werden - denn zum Zeitpunkt des Ausfüllens weiß ich das nicht.

Vielleicht weil du den Aspekt gerne untern Tisch fallen lässt bzw. sehr - sagen wir mal romantische - Vorstellungen davon hast. ;-)

jyunge PKRatzxe


genauso wie auch hier der Bloße Besitz eines Organspendeausweises nichts über die Spenderbereitschaft aussagt (ZB. bei angekreuztem Nein)

Mein Organspendeausweis sagt alles über meine Spendebereitschaft aus. Den habe ich auch nicht unter Schock ausgefüllt und meine Angehörigen brauchen darüber unter Schock auch nicht nachdenken. Das ist eindeutig.

und folglich entfallen auch die Immunsuppressiva, und zweitens muss dafür kein Mensch sterben - dh. ein verunfallter Mensch, der unmittelbar an diesen Folgen sterben wird, muss nicht für eine Explantation herhalten.

Dieser Mensch stirb so oder so. Ob er spendet oder nicht.

lxer]c%he82


Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie bedrängt werden zu spenden. Sondern dass man höchstens beharrlich eine Entscheidung erwartet. Wenn die Richtlinien in einem Land vorsehen, dass die Angehörigen "ja" oder "nein" sagen, dann mussman eben eine Antwort bekommen, egal welche.

Da gehe ich völlig mit! Schließlich kann man nicht noch paar Wochen warten, bis die Entscheidung getroffen wird...

Wenn man die bloße Frage schon als Überredung empfindet, läuft in der eigenen Wahrnehmung etwas grandios schief.

:)z Auf eine Entscheidungsfrage kann man mit Ja oder Nein antworten. Und die Entscheidung ist von der Gegenpartei zu akzeptieren. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ärzte sich da nun hinstellen und quengeln wie kleine Kinder, dafür haben die eher weniger Zeit.

Und ob das jetzt der Bericht eines Medizinstudenten oder einer Krankenschwester ist, ist ja wohl wirklich unwichtig. - Es ist zumindest der Bericht eines Angehörigen aus dem Pflegepersonal.

Ja okay, das mag sein, dennoch ist es mMn nicht sonderlich repräsentativ. Ich sag nur:

Gern würde ich auch mal seinen Bericht zu ner Aortenaneurysma-OP, die schief geht, ner Kaiserschnitt OP mit missgebildetem Kind, ner Hirn-OP am aufgesägtem Schädel oder bei ner Hand OP, wo am wachen Patienten der kleine Finger mit ner Art "Gartenschere" fröhlich abgeschnippelt wird, um dessen Haut an anderer Stelle wieder nutzen zu können, hören/lesen. Die werden inhaltlich durchaus ähnlich gruselig geschrieben sein und auch da wird am Ende stehen "Ich bin total fertig".

Darauf geht natürlich keiner ein. >:(

Und warum mein Vergleich zur Unterhaltungselekronik so angegriffen wird, ist mir auch ein Rätsel - denn dies war keinesfalls in irgendeiner Weise abwertend gemeint

Nur kommt es so nicht rüber... ;-) Wenn ein neues High-Tech-Irgendwas Gerät nach erfolgreichen Tests und erfolgter Markteinführung plötzlich kaputt geht, Kurzschlüsse oder -was weiß ich- auf einmal macht, wird es zurückgerufen und vernichtet und fertig. Das stell ich mir jetzt mal mit 50 implantierten Kunstherzen vor.... Ist dann quasi auch wie ne Abstoßungsreaktion. Nur technischer.

und folglich entfallen auch die Immunsuppressiva

Dafür haben diese Patienten eine lebenslange Marcumartheraphie. Ob das jetzt soviel besser ist, wage ich zu bezweifeln. ":/

Meinem Dad ist es momentan auch lieber, am Tag ne Medibox voll Tabletten zu schlucken, als wieder an diese (O-Ton) "Scheiß-Drecks-Dialyse" zu müssen.

Wie steht ihr dazu, wenn es eines Tages möglich wäre, Tierorgane als Spenderorgane zu implantieren, mit der Herzklappe klappts ja schon (im wahrsten Sinne... ;-D )?! Moralisch verwerflich oder doch korrekt, müssen ja keine Menschen für sterben (die es ja ohnehin tun, sonst kämen sie nie als Spender in Frage, aber das wurde ja schon lang genug durchgekaut... :=o )?!

h'aXphazaxrd


Wie steht ihr dazu, wenn es eines Tages möglich wäre, Tierorgane als Spenderorgane zu implantieren

Ich fände es super und immer noch sinnvoller Tiere dafür zu züchten, als nurfür den Verzehr, oder um bei Deichmann als Billig-Schlappe zu enden.

Übrigens: ich habe natürlich einen Organspendeausweis.

Hrase}nre/ixch


..."Tierorgane als Spenderorgane zu implantieren" -

auch dazu gebe ich Dir bereitwillig meine Antwort:

aus meiner Sicht verwerflich, denn Tiere sind genauso leidensfähig wie Menschen. Das sage ich als Tierschützerin und Vegetarierin. Auch eine Herzklappe zB. vom Schwein würde ich für mich nicht annehmen. Meine Schwiegermutter hatte eine, das habe ich respektiert. - Doch für mich wäre das undenkbar.

Mea culpa

DieRettung eines anderen Menschen zu bereuen, weil man noch den sterbenden Körper des Angehörigen hätte betrachten können, leuchtet mir nicht ein.

...

Wie gesagt, würden sie wohl alle, wenn sie nicht in der Situation sind.

In dieser speziellen Situation wie diese Menschen, von denen ich sprach, warst Du wohl auch noch nicht? - Dann wäre ich vorsichtig darüber zu urteilen. Das steht hier keinem zu. Das war deren Sicht der Dinge. Und dies steht ihnen wohl auch zu.

Und "romantische" Vorstellungen habe ich wohl sicher nicht von diesem Thema - eher realistische - zumindest was die Spenderseite angeht.

Da die Betrachtung der Spenderseite sowieso meistens unter den Tisch fällt, und die Angehörigen ohne Hilfe und Unterstützung dastehen, dürfte es wohl "erlaubt" sein, die Position dieser gänzlich Lobbylosen etwas zu stärken.

jLung4e; K#atzxe


aus meiner Sicht verwerflich, denn Tiere sind genauso leidensfähig wie Menschen.

:|N Seit wann leidet ein totes Tier?

SHarWaGh87


@ mea culpa

Ihnen sollte schon bewusst gewesen sein, dass er zu dem Zeitpunkt bereits hirntot war? Die Rettung eines anderen Menschen zu bereuen, weil man noch den sterbenden Körper des Angehörigen betrachten hätte können, leuchtet mir nicht ein.

eigentlich gehts da auch eher darum dass sich die lebenden noch verabschieden können solange sie das "gefühl" haben dass er noch da ist - irgendwie. Das ist massiv bedeutend für manche!

meine mutter hat inzwischen vater und mutter verloren. ihr vater starb bei einer op und als sie sich verabschieden konnte war er schon kalt und lag auf nem op tisch. ihre mutter starb im schlaf. meine mutter war gottseidank zu dem zeitpunkt in der nähe und konnte sich direkt verabschieden während ihre mutter noch warm war und in ihrem eigenen bett lag.

meine mutter meinte dass das ein sehr großer unterschied war. ich persönlich muss auch sagen dass sie den tod ihrer mutter besser verkraftet hat als den ihres vaters.

@ all

wie kriegt man einen organspenderausweis?

jbunge %Katze


wie kriegt man einen organspenderausweis?

Bei den Krankenkassen und bei einigen Ärzten. @:)

PMedPdi


Wenn Du in einer Großstadt wohnst, gehe zum nächsten Kardiologen, Krankehaus, oder Hausarzt.

Oder runterladen

[[http://www.organspende-info.de/]]

S?arwahx87


zusatz: auch wenn es wichtig ist, würde ich trotzdem eher die organe eines geliebten menschen freigeben, als mich zu verabschieden wenn diese beiden möglichkeiten offen stehen würden.

j_ungeV Katze


zusatz: auch wenn es wichtig ist, würde ich trotzdem eher die organe eines geliebten menschen freigeben, als mich zu verabschieden wenn diese beiden möglichkeiten offen stehen würden.

Würde ich auch. @:)

W8aterxli


Ich hab ganz andere komische Vorbehalte... ich bin irgendwie abergläubisch und denk mir, wenn ich mir so ein Ding zulege, dann passiert mir bestimmt was... total dämlich...

Andere Vorbehalte hab ich eigentlich nicht. ":/

hCorneRt_)kekxe


Ich habe einen Spenderausweis, ohne Vorbehalte.

Sollte mir was passieren z.B. beim Motorradfahren darf man gerne alles ''verwerten'' was grade gebraucht wird. Mir ist es nicht wichtig das ich ''komplett'' in die kiste komme ich brauche im falle des Todes weder herz noch niere noch sonst was, lieber helfe ich einen anderren zu retten.

Ich respektiere natürlich jeden der sagt: Ich will das nicht :)z .

a,.fixsh


Wie steht ihr dazu, wenn es eines Tages möglich wäre, Tierorgane als Spenderorgane zu implantieren, mit der Herzklappe klappts ja schon (im wahrsten Sinne... )?! Moralisch verwerflich oder doch korrekt, müssen ja keine Menschen für sterben (die es ja ohnehin tun, sonst kämen sie nie als Spender in Frage, aber das wurde ja schon lang genug durchgekaut... )?!

Von Tieren, die sowieso geschlachtet werden? Dann hätte ich keine Vorbehalte, außer denen, die ich sowieso gegen Massentierhaltung habe. Tiere als Organlager zu züchten und sie nur zu diesem Zweck zu töten, hielte ich für moralisch verwerflich.

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