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Organspendeausweis

K2adhxidya


Und jeder denkt sich jetzt was ein "Opgenspenderausweis" ist ;-D

Was, Du hast Deine Opgen noch nicht gespendet? :-o Behältst Du die etwa?

Das klingt aber mächtig ungesund, Opgen...

EJheRmalDiger Nut0zer (5#69928x)


Kadhidya

Zunächst einmal, ich lebe in einem Land mit Widersprichslösung. Das war mir bereits früh bewusst, obwohl hier reichlich wenig Aufklärung betrieben wird. Vielen Leuten ist nicht bekannt, dass sie Organspender bis auf Widerspruch sind. Das ist der erste und wohl auch stärkste Punkt, der dazu geführt hat, dass ich nicht Organspender sein möchte.

Wie ich bereits sagte, hatte ich nie eine entschlossene Haltung zum Thema Organspende (auch heute habe ich keine starke Position und möchte nicht ausschließen, meine Meinung unter Umständen noch zu ändern). Dementsprechend habe ich nach Informationen und Meinungen darüber gesucht. In Kontakt kam ich dabei überwiegend mit Privatpersonen, teils einseitig (Internetauftritte, Leserbriefe), teils direkt in Diskussionen. Meinungen, die unter anderem den Ausschlag gegeben haben, Widerspruch einzulegen, findet man teilweise auch hier in diesem Faden. Besondere Diskussionen mit Ärzten hatte ich nicht, nein. Es sind - und hier wage ich als ehemaliger Blutspender einen Übertragungsschluss - im Normalfall nicht die Menschen, die sich das zum Beruf gemacht haben, die hier diese abstoßende Anspruchshaltung an den Tag legen.

K_adhixdya


Zunächst einmal, ich lebe in einem Land mit Widersprichslösung. Das war mir bereits früh bewusst, obwohl hier reichlich wenig Aufklärung betrieben wird.

Dann erklärt sich das und ich entschuldige mich herzlich für meinen Vergleich mit der Frau, die meine PLZ wollte :)* :)* :)* Ich bin auch sehr gegen Widerspruchslösung, wie man oben sehen kann.

Man geht immer davon aus, dass die Leute aus Deutschland komen, mit denen man hier schreibt, wobei ich immer wieder merke, dass viele aus dem Ausland, auch weiter entfernten, z.B. USA, Kanada, Australien bei sind...

m}ea &culxpa


wobei ich immer wieder merke, dass viele aus dem Ausland, auch weiter entfernten, z.B. USA, Kanada, Australien bei sind...

... oder eben Österreich. ;-)

Ich für meinen Teil bin froh über unsere Gesetzeslage. Wem zu Lebzeiten egal ist, was mit seiner toten Hülle geschieht, dem wird das wohl auch im Fall der Fälle egal sein.

j>ungre K atxze


Ich wäre auch sehr für die Widersprichslösung. (Bin aus Deutschland.)

a .fixsh


@ Kadhidya

Du hast also noch nie Aspirin genommen?

Doch, klar. Ich bin ja erst seit meinem 13. Lebensjahr Vegetarierin und über Tierversuche hab ich erst mit 17, 18 angefangen nachzudenken.

@ Lancis

Rein aus Interesse, widerspricht "Tiere sollen nicht für Nahrung getötet werden." und "Vegetarier" denn nicht? Ich weiß, es ist etwas vom Thema weg, aber es würde mich ehrlich interessieren.

Die Frage verstehe ich gerade nicht . |-o

K.adhXidy9a


Vielleicht weil ]:D Du den Tieren das Futter wegisst

f;ragg7le


@ Kadhidya:

Nein, hinter meinem Satz steckte kein tieferer Sinn. Ich weiß nur schlicht nicht, wie das genau abläuft. Für mich ist ein Mensch noch nicht wirklich tot, wenn er noch an den Geräten hängt. Wenn die abgestellt werden, wäre ich gern dabei, um mich zu verabschieden im Moment des Todes. Und ich hab die Vorstellung, dass genau das nicht geht. Denn die Organe müssen doch entnommen werden, solange noch jemand an den Geräten hängt oder seh ich das falsch? Und nach der Entnahme schläft da wohl auch kein Herz mehr, denn das wurde ja vermutlich entnommen? Oder hab ich n Denkfehler? Ich weiß eben schlicht nicht, wie ich mir das vorstellen soll? Werden die Maschinen vorher abgestellt, ich kann in Ruhe noch ne Stunde neben dem Toten sitzen und heulen wenn mir danach ist? Oder wird er entweder noch an den Maschinen weggerollt in den OP oder direkt nachdem die Maschinen abgestellt wurden? Das stell ich mir beides ziemlich schlimm vor, auch wenns egoitisch ist.

PaeMddi


Die Organe müssen entnommenwerden, wenn der Mensch noch an den lebenserhaltenden Geräten angeschlossen ist.

Darum ist das Nachdenken über eine Organspende auch so wichtig. Lieber jetzt selber entscheiden, was man will, als das man dies den Verwandten überlassen muß, die ja gefragt werden würden, ob eine Organspende in Frage kommt. Aus diesem Grunde auch der Organspendeausweis.

fjryagglxe


Hm, ich find das immer noch schwierig. Erstens möchte ich mich wie schon gesagt verabschieden können und zweitens weiß ich bspw bei meiner Ma dass die keine lebenserhaltenden Maßnahmen will. Und ich würd auch sagen, wenn mein Herz nicht mehr will bzw mein Körper, dann laß ihn bitte in Frieden gehen. Da hätt ich Schiß vor, dass ich dann doch noch an geräten hänge, bis jemand was mit meinen Organen anfangen kann.

S^anwdra2[006


Es geht gerade nicht in meinen Kopf hinein, wieso man Lebendspender für sein näheres Umfeld wäre, aber nicht Organspender für andere, wenn die Festplatte oben längst gelöscht ist.

Im ersten Fall lebt man zb mit nur noch einer Niere weiter, hat gesundheitliche Risiken, evtl. Einschränkungen, bekommt alles hautnah mit, die ganze Aufregung, wird es klappen, geht etwas schief.. es wird genauso im Körper herumgeschnibbelt, man hat Narben, der Körper ist nicht mehr intakt, und man muss das auch noch täglich danach spüren.

Im Tod dagegen bekommt man nichts mehr mit, wie kann da das Problem plötzlich größer werden? Ich würde das schon gern nachvollziehen können, da ich es echt krass finde, da so zu differenzieren.

AWleon&or


Eine Lebendspende geht an einen nahen Angehörigen oder sehr guten Freund. Als Lebendspender willst du jemandem helfen dem du wirklich eng verbunden bist. Ich finde schon das das eine andere Qualität hat.

P|eddxi


. Da hätt ich Schiß vor, dass ich dann doch noch an geräten hänge, bis jemand was mit meinen Organen anfangen kann.

DAS würde wirklich nicht sehr lange dauern. Höchstens eine Stunde, bis ein Entnahmeteam vor Ort ist. So wurde mir das erklärt.

Ewhemalig*er N]utzer f(@#69x928)


Kadhidya

Ich bin auch sehr gegen Widerspruchslösung, wie man oben sehen kann.

Ich habe es gelesen. @:)

a.fish

Die Frage verstehe ich gerade nicht.

Es geht ohnehin sehr am Thema vorbei, aber wenn jemand sagt, er sei Vegetarier, ohne irgendeine nachgeschobene Erklärung oder einen Zusatz, gehe ich automatisch davon aus, er meine damit eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung. Und die Aussage macht mich verbunden mit dem Anspruch, dass Tiere nicht für die Ernährung getötet werden sollen, stutzig. Ob es sich nun beispielsweise um ein geschlachtetes Suppenhuhn oder ein gesextes Küken handelt, macht für das Ableben des Tieres ja keinen Unterschied. Deswegen habe ich gefragt.

Sandra2006

Es geht gerade nicht in meinen Kopf hinein, wieso man Lebendspender für sein näheres Umfeld wäre, aber nicht Organspender für andere, wenn die Festplatte oben längst gelöscht ist.

Wie Aleonor richtig sagt, eine Lebendspende geht an einen Menschen, mit dem man sehr nahe verbunden ist, und das macht für mich einen ganz gehörigen Unterschied. Viele Argumente gegen die Organspende greifen bei einer Lebendspende nicht (Empfänger nicht bekannt und nicht auswählbar, gesetzlicher und gesellschaftlicher Druck, Hilflosigkeit), zusätzlich ist die Verbundenheit zu einem geliebten Menschen ein extrem starkes Motiv, das bei der Spende an einen Fremden einfach fehlt. Und dieser Antrieb gleicht für mich dann auch den Nachteil einer Lebendspende aus, nämlich die erheblichen Konsequenzen für die eigene Gesundheit.

msittagQsblumxe


habe schon mal darüber nachgedacht ....., aber immer wieder das Thema aus den Augen verloren .

Wer kann alles spenden ? Bei welchen Krankheiten darf nicht spenden ?

Mir ist klar wie bei HIV kommt man nicht in Frage , aber wie sieht es bei anderen Erkrankungen aus ?

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