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Organspendeausweis

enl suxenio


Ja, natürlich kann es einem egal sein, wenn man tot ist. Bei manchen Menschen löst aber auch schon das Denken daran, dass einem irgendwas entnommen wird und in fremden Menschen gewissermaßen weiterlebt, ein Angstgefühl aus. Das sollte man dann auch akzeptieren. Es würde sich auch nicht jeder bei "Körperwelten" ausstellen lassen, obwohl es einem genauso egal sein kann, weil mans eh nicht mehr merken wird.

MYarti6eHnchexn


@ Jundalia

was bringt Dich zu dieser Annahme?

SLomeo\ne05


@ Aleonor

zum einen gibt es da ja bei manchen Menschen religiöse Vorbehalte. Zum anderen tun sich manche halt mit dem Gedanken schwer "auseinander genommen" zu werden.

Jaa das ist so ne Sache.....da soll es auch "Gemeinschaften" geben, die Bluttransfusionen verwehren.....

Ich finde solche Vorbehalte sollte man akzeptieren. Eine Organspende ist ein Geschenk und Geschenke macht man freiwillig.

Sicher, aber ich finde, so ein Geschenk, nach dem Tod, kann doch wohl jeder machen....ich sehe da kein Problem....man bricht sich nix ab und es tut auch nicht weh....erst wenn man selbst in so eine Situation kommt und auf ein Spendeorgan angewiesen ist, dann sind auch diese Menschen bereit zu spenden....find ich :|N

Mein Körper gehört mir und es ist ganz allein meine Sache was ich damit anstelle. Diese Einstellung respektiere ich aber auch bei anderen Leuten. Auch wenn das heißt das manche eben für sich entscheiden das sie nicht spenden möchten.

Im Grunde hast du recht und ich bin die letzte die andere Entscheidungen bzw Meinungen nicht akzeptiert.

Aber bei diesem Thema seh ich das etwas anders...

Natürlich kann man niemanden dazu zwingen, ich würde auch niemanden persönlich angreifen, versteht das nicht falsch.

Aber ich seh eben den Sinn nicht, das zu verwehren.....

@ Colchicin

Ich hab auch einen. Was soll ich mit dem Kram noch wenn ich eh tot bin? Kanns ja dann auch nicht mehr gebrauchen... Und ehs dann die Würmer kriegen... Finde das auf jeden Fall ne gute sache :)

Seh ich ganz genau so :)z :)^

MOa~rti~enchen


@ Mellimaus

gleiche Frage wie an Jundalia.

SFagmlexma


Er wollte wirklich aufhören, aber durch die ganze Behandlung wurden die Strapazen ja nicht weniger und er griff wieder zur Zigarette.

Er hätte ja nicht anfangen müssen. Es ist allgemein bekannt, wie schädlich rauchen und trinken sind, da muss keiner mitmachen.

E(hemaligerK Nutzer ("#32573R1)


was bringt Dich zu dieser Annahme?

Was bringt mich zu welcher Annahme?

S6omeovne0x5


sprich viele haben Angst das Lebenserhaltende Maßnahmen schneller eingestellt werden und man schneller aufgegeben wird.

Das kann ich jetzt nicht glauben.....so ein quatsch.....was für einen Sinn würde das machen, einen Menschen sterben zu lassen um einen anderen zu retten....

Das mußt du schon jedem selbst überlassen, dass du es nicht nachvollziehen kannst, heisst schliesslich nicht, dass derjenige keinen für ihn plausiblen Grund hat. Ich hab auch keinen Ausweis & würde einer Entnahme nicht zustimmen. Ob du das z.B. für egoistisch hältst, ist mir sowas von egal und ändert nichts an der Tatsache

Joa also ich muss es ja am ende jedem überlassen, weil es nun mal die Entscheidung von jedem einzelnen ist....

Es muss nur jeder selbst mit der Sache leben.....ja ich find es egoistisch und das dir das egal ist ok.....daran kann ich nichts ändern, es ist nun mal meine Meinung!!!

dass du es nicht nachvollziehen kannst, heisst schliesslich nicht, dass derjenige keinen für ihn plausiblen Grund hat.

Ja nur sind diese Gründe für MICH nicht plausibel und nachvollziehbar.....

Azleqo<nor


Sicher, aber ich finde, so ein Geschenk, nach dem Tod, kann doch wohl jeder machen....ich sehe da kein Problem....man bricht sich nix ab und es tut auch nicht weh....

Das zu entscheiden (ob man sich da was bei abbricht) musst du aber dem jeweiligen Betroffenen entscheiden lassen. Es sieht halt nich jeder so.

M~artie(n#chexn


@ Samlema

Och komm schon. Das kann wirklich nur von einem Nichtraucher kommen. Menschen sind unterschiedlich. Suchtverhalten ist genetisch bedingt. So viele Menschen fangen als Jugendliche an zu rauchen, weil es so wahnsinnig cool ist. Die haben diesen Überblick noch nicht. Die wissen nicht, was sie sich antun. In der Theorie sicher, aber was interessiert es einen 13jährigen, woran er ganz vielleicht mit 70 krepiert, wenn die ganze Klasse raucht? Meiner Erfahrung nach gibt es pro Schulklasse 2-4 Streber, die nie rauchen und nie trinken, dafür auch nur selten auf Partys eingeladen werden, ein paar (ca. 8-10) Wochenendraucher, die irgendwann wieder ganz aufhören, weil die Sucht sie nie ganz packt, und dann 10-15 Raucher, von denen die Hälfte so mit 30 aufhört und die andere Hälfte nicht.

Jeder Mensch hat nunmal eine andere Einstellung. Der eine sagt sich: die Risken sind so weit weg, ich lebe lieber jetzt und mir macht das Rauchen und Trinken Spaß, der andere kümmert sich akribisch um seine Gesundheit und versagt sich so etwas. Aber wer sind wir denn, über die, die unserer Meinung nach eine "falsche" Einstellung zum Leben haben, zu richten? Ich maße mir das nicht an.

e-l ysu=e nio


Ja, natürlich, aber es läuft nicht immer alles so, wie man es sich vorstellt. Ich für meinen Teil werde ganz bestimmt niemals anfangen zu rauchen und Alkohol trink ich sowieso keinen. Wie gesagt, Menschen machen Fehler, ich würde sie jedenfalls nicht büßen und leidend zu Grunde gehen lassen. Klar kann man sich selber entscheiden, ob man raucht oder nicht, es gibt aber Situationen, in denen man Dinge tut, die man eigentlich nicht tun wollte. Und wenn dieser Situation nicht schnell genug ein Ende gesetzt werden kann, dann gibt es oft kein Zurück mehr. Wieder aufhören zu rauchen stell ich mir schwer vor, vor allem eben, wenn die Probleme noch nicht weg sind. Es fängt ja nicht jeder damit an, weil er cool sein will.

MyartuietncGhexn


@ Mellimaus

Du hast geschrieben

Soweit ich weiß muss ein Alkoholiker auch erst eine gewisse Zeit lang trocken sein um überhaupt auf die Spenderliste zu kommen ..

Und ich frage: was bringt Dich zu dieser Annahme. Denn ich weiß die Antwort nicht. :-)

E~hemalyig3er XNut3zer t(#325731x)


Das kann ich jetzt nicht glauben.....so ein quatsch.....was für einen Sinn würde das machen, einen Menschen sterben zu lassen um einen anderen zu retten.

Diese Angst haben aber nun mal viele Menschen. Angst ist oftmals was irreales, und nur weil d dir das nicht vorstellen kannst muss es das ja nicht geben

Efhemqaliger N6utzer (#3a25?731)


Und ich frage: was bringt Dich zu dieser Annahme. Denn ich weiß die Antwort nicht.

Weil ich das mal irgendwo gelesen habe, ich kann dir die Quelle aber gerade nicht nennen

MLa-rPtienMcdhen


@ Mellimaus

Naja, so ne Rechtsgrundlage wäre schon gaz interessant. Ich glaube nämlich nicht, dass in Deutschland, wo jeder Arzt den Hippokratischen Eid ablegt, solche Differenzierungen und Interessenabwägungen vorgenommen werden, zumindest ohne konkrete Notsituation. Ich habe mich gerade schon durch das Transplantationsgesetz und den darauf beruhenden Vertrag gekämpft, entsprechende Vorschrift jedoch nicht gefunden. Ich habe diese "Theorie" vor 2 Wochen bei Greys Anatomy gesehen und möchte von daher darauf hinweisen, dass sie Amerikaner ein ganz anderes Rechtssystem haben als wir. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren, denn ich kenne die Antwort nicht.

EQhemalliger NutzGer (#32|5731x)


Wenn ich den Artikel nochmal wiederfinde gebe ich dir Bescheid, aber um ehrlich zu sein ist mir egal wer meine Lber, meine Lunge, mein Herz im Falle eines Falles erhält. Ich brauche sie ja dann nicht mehr und die Ärzte werden schon wissen wem sie die Organe geben.

Außerdem beschäftigen sich mit solchen Fragen ganze Ethikkommissionen, ich denke nicht das man da man eben schnell klären kann warum wer nicht spenden will ...

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