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Organspendeausweis

pul3opXp


ich möchte nicht dass zb ein raucher meine lunge bekommt, oder ein alkoholiker meine leber usw.

:|N finde ich egoistisch. abgesehen davon, dass es eine krankheit ist wenn man von alk (oder drogen) abhängig ist.

provokant und übertrieben:

wenn man so anfängt: ich will nur spenden wenn es wer bekommt, der, wie ich veganer ist. denn ich hasse es, wenn man fleisch isst.. achja und er oder sie sollte blond sein...

ich weiß, ziemlich übertrieben. aber wenn man so schon anfängt, geht es doch immer weiter.

wäre genauso wenn du ein autounfall hättest, an dem du schuld bist. hast du dann auch kein recht mehr zu leben und ggf. ein recht auf eine spenderniere?

zpwei$un(dzwexi


Ich besitze seit kurzer Zeit ebenso einen Organspendeausweis, war aber auch schon davor mit einer Organspende einverstanden. Aus meiner Sichtweise kann ich nach meinem Tod einem anderen Menschen durch meine Organe das Leben ermöglichen – ein hohes Gut. :)z Gleichwohl habe ich bei meiner Entscheidung bedacht, dass auch ich, gute Freunde oder Familienangehörige eines Tages ein Spenderorgan benötigen könnten, das ein anderer Mensch nach seinem Ableben gespendet hat. Grund genug für mich, auch Spender zu werden. Verständnis habe ich jedoch auch für diejenigen, die aus hier im Faden genannten Gründen einer Organtransplantation skeptisch gegenüberstehen – es bleibt schließlich jedem selbst überlassen, über individuelle Gründe erlaube ich mir kein Urteil. Allerdings denke ich mir, wenn jeder Vorbehalte hätte, seine Organe zu spenden, dann gäbe es für die, die eine Transplantation benötigen, gar keine Hoffnung mehr. Das wäre doch schrecklich. :-/

Wer im Endeffekt meine Organe erhält, liegt nicht in meiner Macht. Ich würde mir aber nicht anmaßen, zu sagen, dass ein Mensch nicht meine Organe erhalten soll, weil dieser "falsch gelebt hat". Diese Art von Selektion finde ich aus ethischen Gründen verwerflich.

A*nvLal


HÄ?! Davon war doch nirgendwo die Rede. :-/ Kann es sein, dass du das nicht verstanden hast? Wo hab ich geschrieben, dass das Gehirn absterben muss und wie kommst du darauf, dass man die Organe dann nicht mehr benutzen kann ???

Ok du scheinst nicht zu wissen was du schreibst...

Bitte Informiere dich ein mal was die Grund Vorraussetzung für eine Organspende ist:

Gehirntod bei ansonsten intakten Organen.

M"rs.Pudsche>l


Vielleicht sollte manch einer ein Praktikum auf einer Dialysestion machen oder auf einer Station wo Menschen liegen die ein Kunstherz haben.

Diese Leute und deren Kinder,Frauen,Mütter etc leben nur für den Moment das endlich das Telefon klingelt.

Menschen mit einem Kunstherz leben ein Leben aus der Steckdose.

M>ondhXäschxen91


dass es eine krankheit ist wenn man von alk (oder drogen) abhängig ist.

ja aber eine selbst verschuldete krankheit ;-)

wäre genauso wenn du ein autounfall hättest, an dem du schuld bist. hast du dann auch kein recht mehr zu leben und ggf. ein recht auf eine spenderniere?

wenn es wirklich ein UNFALL war kann ja keiner wirklich was dazu ;-) von daher würde ich das nicht miteinander vergleichen.

wenn man merkt man rutscht in die alkoholsucht kann man eine therapie machen.

bei einem autounfall hat man ja keine wahl und keine anderen möglichkeiten was dagegen zu unternehmen. ein autounfall ist ja auch keine selbstverschuldete krankheit, von daher ist das kein gutes beispiel.

und ja mag sein das ich da egoistisch bin, aber immerhin ist es mein körper.

und ich denke jeder hat das recht über seinen körper zu bestimmen @:)

p6lxopp


ja aber eine selbst verschuldete krankheit

:-o "nur" weil man es sich selbst einflösst, heißt das nicht, dass man selbst dran schuld ist! es hat seine gründe, warum man keinen anderen ausweg sieht, und die sind alles andere als schön. manchmal sind es erlebnisse, die man mit suchtmitteln versucht zu vergessen. ist es so, hätten zb. bei einem trauma die menschen kein spenderorgan verdient, denn sie sind dann ja "schuld". verstehst du was ich meine?! ich kann deine argumentation nicht nachvollziehen.

klar, kann man eine therapie usw. machen. aber es ist nunmal eine krankheit, die alles andere als einfach ist.

sorry für off topic, aber solch ein unwissen bringt mich auf die palme.

MRondh0äsche@n9x1


:|N wenn man ein trauma in der kindheit hat sollte man nicht zum alkohol oder zu drogen greifen, sondern zum telefon und einen psychologen anrufen.

jeder weis das alkohol und drogen schädlich sind, keiner wird gezwungen sie zu nehmen – zu viel zu nehmen.

aber ich denke das geht hier zu weit und ist nicht der diskussionspunkt @:)

ich wollte nur meine meinung sagen, obwohl mir klar war dass ich dann sofort egoistisch und unmenschlich bin ;-)

Mqo?ndhä=schenx91


in der kindheit *hatte* sollte es heißen ...

ich mein klar ist sowas schlimm und solche leute haben auch mein mitgefühl , aber alkohol und drogen lösen keine probleme @:) und das weis eigentlich jeder...

pQloxpp


:|N wenn man ein trauma in der kindheit hat sollte man nicht zum alkohol oder zu drogen greifen, sondern zum telefon und einen psychologen anrufen.

ja, da stimme ich dir zu. aber ist immer leichter gesagt als getan. ich selber bin keine alkoholikerin, aber ich kenne mich mit der problematik aus und habe eine zeit lang an schulen usw für schüler und eltern infoabende gegeben. um zb. genau solche "fehlinformationen" aus der welt zu schaffen. naja was solls. lassen wir das ;-)

ich wollte nur meine meinung sagen, obwohl mir klar war dass ich dann sofort egoistisch und unmenschlich bin

unmenschlich ist das nicht, es gibt (leider) sehr viele, die so denken. ;-)

lassen wir es gut sein. :-) @:) *:)

M on)dhäSsch4en9x1


ja, da stimme ich dir zu. aber ist immer leichter gesagt als getan. ich selber bin keine alkoholikerin, aber ich kenne mich mit der problematik aus

ich leider auch.. mein opa litt auch darunter.. trotzdem habe ich für sowas wenig verständnis, auch wenn mir sowas immer leid tut :-|

naja gut sonst gehts zu weit off topic ;-D ;-)

HXe2rman_ethe_^Germxan


Nur für Familienangehörige spenden ist unrealistisch. Da müssten ganz viele Zufälle zusammenkommen: Ein Tod unter Umständen, der eine Organentnahme ermöglicht, ein kranker Mensch im Umfeld dieses Toten und dann noch passende Werte.

Die Organe werden ja nicht sinnlos einfach dem nächstbesten verpflanzt, sondern da gibt es viele Kriterien. Jemand, der seinen Organismus durch Alkohol oder Rauchen schon weit geschädigt hat, bekommt sicher nicht so schnell ein neues Organ wie ein Mensch, der bessere Chancen hat, mit dem neuen Organ auch ein langes Leben führen zu können.

Ob derjenige der es bekommt, diese Organ im moralischen Sinne auch "verdient", das ist eine Frage, die niemand beantworten kann. Deshalb ist die Organspende ja auch anonym.

Aul!ce


Mein Arbeitskollege wäre jetzt schon tot, wenn kaum einer spenden würde. Ich finde es überwältigend. Aber wenn man nicht betroffen ist, kann man sich das evt gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn ein Spender, der wartet, plötzlich wieder länger leben darf, den man dann auch noch persönlich kennt.

Ich habe mal mit Patienten gearbeitete, die ein Spenderherz bekommen haben.

das ist schon unbeschreiblich.

Ein Familienvater war dabei, hatte 2 relativ kleine Kinder. So durfte er ca 10 Jahre länger leben, wir hatten uns viel darüber unterhalten. Die Zeit hätte er sonst nicht gehabt.

Ich denke manchmal an ihn zurück, ist jetzt 10 Jahre her, dass ich ihn behandelt hatte.....

AhnvBal


wenn man merkt man rutscht in die alkoholsucht kann man eine therapie machen.

bei einem autounfall hat man ja keine wahl und keine anderen möglichkeiten was dagegen zu unternehmen. ein autounfall ist ja auch keine selbstverschuldete krankheit, von daher ist das kein gutes beispiel.

Man hat also keine Wahl bei einem Autounfall und es hat niemand Schuld?

Wieso gibt es dann etliche Gerichtsverfahren in denen über die Schuldfrage verhandelt wird?

AXl!xce


Habe eine interessante Sendung zum Thema Organspende geguckt: [[http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2011/0118/uebersicht.jsp]]

C0u-rraxn


Ich denke Alkoholiker oder Drogenabhängige bekommen gar keine Spenderorgane?

(Sry Alice, falls dein Film das beantwortet, ich mag heut abend nicht mehr gucken. o:) )


So oder so, ich habe einen Organspenderausweis, ohne Einschränkungen, d.h. man darf alles von mir verwenden, was man gebrauchen kann und egal wer meine Organe bekommt, der darf sie behalten. Natürlich fänd ichs schön, wenn ein Kind oder ein Vater/ eine Mutter meine Organe bekommen würde, aber deshalb haben die anderen nicht weniger eine 2. Chance verdient!

Organe gibts nun mal zu wenige und man kann sie nicht einfach herstellen. Ich finds irgendwo schade wenn man so einen Großen Schritt getan hat und dann doch noch Einschränkungen macht. Ich hab das Feld freigelassen, weil ich mir gedacht habe, was wäre wenn neben mir im Bett jemand liegt, der ganz dringend eine Niere braucht und genau das habe ich angegeben, genau die will ich behalten? Nöööö, dem will ich das nicht erklären, wenn wir uns mal im Himmel treffen! *hihi* ;-D

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