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Organspendeausweis

Ail!Hce


@ Curran:

(Sry Alice, falls dein Film das beantwortet, ich mag heut abend nicht mehr gucken. )

es geht um eine Frau, die aufgrund einer Autoimmunkrankheit Nierenversagen hatte und erst von ihrem Dad, dann von ihrer Mom jeweils eine Niere bekam.

P0eddi


Ich habe einen Ausweis seit meinem 18, Lebensjahr.

Ich hätte nie gedacht, dass es meine Familie treffen könnte, ein Organ zu benötigen, aber es ist so. Meine 10jährige Tochter hat demnächst einen Termin in der Transplantationsambulanz. Sie hat eine unheilbare nicht operable Herzerkrankung.

Ich finde, jeder sollte einen Ausweis haben.

Wenn sich jemand gegen Organspende entschieden hat, NEIN ankreuzen.

Wenn sich jemand dafür entschieden hat, dann JA ankreuzen.

Wenn jemand nur bestimmte Organe spenden möchte, dann dies mit angeben.

Ich wünsche niemandem, auf der anderen Seite zu stehen.

HVerman_bthe?_Gerxman


Es ist unglaublich traurig, wenn ein Mensch früh sterben muss. Doch noch trauriger ist es, wenn dieser Mensch alle seine wertvollen Organe mit ins Grab nimmt. Was für eine Verschwendung. Deshalb habe ich einen Organspenderausweis.

APlf!ce


@ Herman:

:)^

P)unicxa85


Von mir könnens alles haben...

Ich krieg ja eh nichts mehr mit, wenn ich tot bin. Deshalb sollen sie lieber anderen damit helfen.

Je nachdem, wie man stirbt, wird man ja eh aufgschnitten und "auseinandergenommen" (obduziert).

Un bevor das alles dann mal verbrannt (oder verrottet) wird - lieber das Leben anderer retten.

Pwun3ica8x5


Und ich denke, die Menschen, die NEIN ankreuzen, wären auch mal froh, wenn sie von irgendwem Organe bekommen könnten, wenn sie welche bräuchten.

M/eereassbabxy


Organspende? Nein, nicht mit mir - ich hab mir heute aus der Apotheke endlich einen Organspendeausweis besorgt, auf dem ich jeglicher Organ- und Gewebeentnahme widerspreche.

MdeereTsbLabxy


Und ich denke, die Menschen, die NEIN ankreuzen, wären auch mal froh, wenn sie von irgendwem Organe bekommen könnten, wenn sie welche bräuchten.

Woher willst du das wissen? Ich will keine fremden Organe in mir haben. Da gehe ich lieber, wenn meine Zeit gekommen ist.

M<eist5er}_Gl3anz


Hab einen. Von mir kann man alles haben, was man dann noch brauchen kann.

Ist ne individuelle Entscheidung, und niemand soll was müssen. Aber jeder sollte sich eine Meinung gebildet haben und einen Ausweis auf sich tragen.

r3omi(e


Ich habe seit 16 Jahren einen Organspendeausweis und finde das selbstverständlich.

Woher willst du das wissen? Ich will keine fremden Organe in mir haben. Da gehe ich lieber, wenn meine Zeit gekommen ist.

Und wie wäre es, wenn es z.B. um dein Kind ginge? Würdest du dieses aus diesem Grund auch lieber sterben lassen?

Was ist an der Organspende denn so schlimm für dich?

m6oonZnighxt


Ich hab meinen immer bei mir. Für was brauch ich meine Organe wenn ich eh unter der Erde liege? Da helf ich lieber denjenigen, die vlt. sogar Jahre auf eine Organspende warten. Der Gedanke kam erst, als es bei meiner Mutter angefangen hat. Und nun wartet sie seit 2 Jahren auf ein Organ. :°(

MYeere;sbabxy


Schlimm finde ich, dass man sich in unserer Gesellschaft nur schwer als Nichtorganspender outen kann. Tut man es doch, ist man in der Regel das Obera*loch. Ich spreche da aus Erfahrung. "Organspende - Ja" ist heute anscheinend gleichbedeutend mit "Ich bin ein Menschenfreund", "Organspende - nein" hingegen steht für asozialen Menschenhass und puren Egoismus. Demjenigen wird indirekt die Schuld gegeben am Tod vieler Kranker. Aber diese Kranken sterben an ihren Krankheiten, nicht an zu wenig Spenderorganen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin nicht prinzipiell gegen Organspende. Wenn jemand aus freier Entscheidung nach dem Tod Organe spendet, ist das vollkommen in Ordnung. Aber es sollte sich niemand durch moralischen Druck dazu genötigt fühlen! Immerhin ist Organspende eine große Gabe. Egoistisch finde ich es eher, einen Anspruch auf die Organe Verstorbener zu stellen und es selbstverständlich zu erwarten, dass Leutchen Organe spenden. Wenn jemanden die Vorstellung tröstet, nach dem Tod etwas geben zu können, ist das doch schön. Aber wenn ich das anders sehe, bin ich ganz sicher nicht asozial - es sollte doch respektiert/akzeptiert werden können, wenn jemand keinen Trost damit verbinden können und ihm der Gedanke, teilweise körperlich in anderen weiterzuleben, nicht geheuer ist?

Ich habe zwar noch keine Kinder, aber lieber würde ich mein Kind sicher nicht sterben lassen. Aber gerade wenn ich selber Mutter wäre, würde ich von keiner Mutter erwarten, dass sie ihr Kind loslässt, damit meins leben kann. Man kann nicht die Würde des einen gegen die Würde des anderen aufwiegen.

KTadhiXd6ya


Ich bin ein zynischer Misantroph, was man wohl mit asozialer Menschenhasser oder purer Egoist gleichsetzen könnte.

Trotzdem habe ich einen Ausweis, weil ich grundsätzlich selbst Organe bekommen will, also gehört dazu, das ich ebenfalls zu einer Spende bereit wäre.

Ich habe reingeschrieben "Nur Hirntod nicht Herztod" und rot angemarkert.

Ich habe mal im Spiegel über eine Diskussion in Frankreich gelesen, dass man auch herztote Patienten für Spenden freigeben sollte, oder eben nicht – da ich keine Lust habe, mich über solche Dinge auf dem Laufenden zu halten, habe ich es eben reingeschrieben.

MTeere2sOba*by


dass man auch herztote Patienten für Spenden freigeben sollte, oder eben nicht

Ich glaub nicht dass das funktioniert. Die Transplantationsmedizin steckt in dem Dilemma, dass der Spender einerseits tot genug sein muss, um von der Entnahme nichts mehr mitzubekommen, aber andererseits noch lebendig genug, dass seine Organe brauchbar sind. Aber wenn Herz & Co. versagen, siehts mit dem Spenden ganz schlecht aus.

M<eistejr)_Glaxnz


Schlimm finde ich, dass man sich in unserer Gesellschaft nur schwer als Nichtorganspender outen kann

So darf es natürlich nicht sein. Und gerade gegen diesen Trend richtet sich die aktuelle Werbekampagne von Swisstransplant, der Stelle, die sich in der Schweiz um die ganze Organtransplantation kümmert. Im Spot werden verschiedene Leute gezeigt. Solche, die alles Spenden, solche, die nur einzelne Organe spenden (und zB. das Herz nicht) und solche, die nicht spenden wollen. Mit der Kernbotschaft: Alle haben recht! Man will uns nur dazu bewegen, unseren Willen auch zu äussern. Damit im Fall der Fälle keine Unklarheiten entstehen oder noch schlimmer, die Angehörigen im Schockzustand noch entscheiden müssen.

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