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Organspendeausweis

p-ia_nXistxin


Ich habe keinen Ausweis, aber meine Angehörigen wissen, dass ich eine Organspende ablehne.
Grund ist der, dass ich ein anderes Todesverständnis habe, als die Medizin.
Eine Lebendspende z.B. eine Niere oder ein Teil der Leber an einen engen Verwandten würde ich hingegen machen.
Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe das Gefühl, viele haben eine falsche Vorstellung von einer Organspende.

DheDe7usS"antxos


Meine Organe gehören mir. Ich empfinde den Gedanken als widerlich und habe aus diesem Grund keinen Ausweis. Nicht alles, was möglich ist, ist gut. Entspricht nicht meiner Etihk von Leben und Tod. Ich finde, der Mensch maßt sich mittlerweile ein bisschen viel an, Organspende gehört dazu.

Dann wäre es vllt. sinnvoll, dir einen Ausweis zu besorgen und NEIN anzukreuzen, sonst entscheiden deine Familienmitgleider was mit deinen Organen passiert wenn ich mich nicht irre.

Mge&ssagg!ixo


In Österreich gilt folgende Regelung:

Jeder ist automatische Organspender, außer es liegt eine Widerspruchsbescheid vor.

Die Widerspruchsregelung (auch Widerspruchslösung) ist dabei die am Weitesten gefasste Regelung. Sie bestimmt, dass ein Verstorbener jederzeit als Spender in Frage kommt, es sei denn, er hat zu Lebzeiten ausdrücklich einer Spende widersprochen.

S3chgwarzJes Bl,uxt


Dann wäre es vllt. sinnvoll, dir einen Ausweis zu besorgen und NEIN anzukreuzen, sonst entscheiden deine Familienmitgleider was mit deinen Organen passiert wenn ich mich nicht irre.

Das würde keiner so entscheiden.

m)oBonnhighxt


ich bin ehrlich gesagt froh, dass es sowas gibt. mich juckt es herzlich wenig ob ich mit oder ohne organe ins grab gehe. die verwesen doch so oder so.dewegen find ich den gedanken, dass ich jemandem nach meinem tot ein weiteres leben schenken kann für mich persönlich sinnvoll. ich will später sowieso verbrannt werden von daher. :=o

c3lLico4mo


Ich habe einen Organspende-Ausweis immer bei mir.

Bei größeren Operationen habe ich diesen immer mit im Krankenhaus .

S+om\eonxe05


@ Luise,

moonnight, clicomo

:)^ genau so seh ich das auch!!!!

In Österreich gilt folgende Regelung:

Jeder ist automatische Organspender, außer es liegt eine Widerspruchsbescheid vor.

Find ich ne feine Sache, sollte man in Deutschland auch einführen!!!!

N(ala8x5


Den Widerspruchsbescheid braucht man übrigens auch als Nicht-Österreicher wenn man sich in Ö aufhält. Sonst gilt automatisch die österr. Regelung.

L?admyZ


Ich habe einen indem ich festgelegt habe, dass meine Organe im Falle meines Ablebens ohne Eischraenkung entnommen werden duerfen. Auch meine Angehoerigen wissen, dass ich Organspender bin.

Zum einen brauche ich meine Organe nach meinem Ableben nicht mehr, also kann sie haben wer immer sie braucht.

Zum anderen stehe ich da auch "Emotiona-persoenlich" dahinter, da meine beste Freundin mit 19 Jahren ein Herz und eine Lunge transplantiert bekommen hat und ihr und ihrer Familie dadurch noch 12 erfuellte Jahre geschenkt wurde.

rAosaC_SchäfWchexn


[...]

Grund ist der, dass ich ein anderes Todesverständnis habe, als die Medizin.

[...]

Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe das Gefühl, viele haben eine falsche Vorstellung von einer Organspende.

Das kann ich nur unterschreiben!

Die wenigsten scheinen sich wirklich damit beschäftigt zu haben.

Für die meisten gilt Hirntod=Tod, für mich ist aber ein Mensch erst "richtig" Tod, wenn das Herz auch nicht mehr schlägt. Klar, es wird durch Maschinen künstlich am Leben gehalten, aber der Körper ist halt noch warm und reagiert auf Reize. Ich tue mich schwer, solch einen Menschen als wirklich tot anzusehen.

Außerdem ist das für die sicherlich Angehörigen nicht sehr schön, den Menschen, den sie lieben nicht auf ihrem letzten Weg begleiten zu können, denn der letzte Weg führt in den OP-Saal. Der Patient wird warum und rosig hineingeschoben und kommt auseinandergeschnippelt und notdürftig zusammengeflickt wieder heraus. Sogar die Augen werden rausgenommen, ich möchte niemanden, der mir nahesteht, so sehen.

S'omeo\ne05


Außerdem ist das für die sicherlich Angehörigen nicht sehr schön, den Menschen, den sie lieben nicht auf ihrem letzten Weg begleiten zu können, denn der letzte Weg führt in den OP-Saal. Der Patient wird warum und rosig hineingeschoben und kommt auseinandergeschnippelt und notdürftig zusammengeflickt wieder heraus. Sogar die Augen werden rausgenommen, ich möchte niemanden, der mir nahesteht, so sehen.

So wie du das beschreibst klingt das wirklich grausam....

Aber ich denke nicht, dass es so stattfinden wird. Man wird sicherlich Zeit und Raum haben, sich zu verabschieden in einem würdigen Zustand....das mit den Augen habe ich noch nie gehört......das ist auch kein Organ was grundsetzlich entnommen wird bei einem zur Organspende freigegeben Körper.

Für die meisten gilt Hirntod=Tod, für mich ist aber ein Mensch erst "richtig" Tod, wenn das Herz auch nicht mehr schlägt.

Klingt logisch und nachvollziehbar....aber war bringt dir das, wenn das Hirn nicht mehr funktioniert....da gibt es keinerlei Lebens/Überlebenschance!!!!

den Menschen, den sie lieben nicht auf ihrem letzten Weg begleiten zu können

Mal davon abgesehen, dass diese Möglichkeit niemals für jeden besteht....

Dein Beitrag ist leichte Panikmache und behandelt das Thema nicht objektiv und sachlich schon garnicht.....

m0oonhnighxt


@ Someone05

:)^

U2lmeHr Sp?atxz


Ich habe auch schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis.

Umgekehrt wäre ich ja auch froh, wenn ich mal in die Situation komme, ein fremdes Organ zu benötigen, wenn mir dann geholfen werden würde.

U lm7er Sopatz


Ich habe auch schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis.

Umgekehrt wäre ich ja auch froh, wenn ich mal in die Situation komme, ein fremdes Organ zu benötigen, wenn mir dann geholfen werden würde.

H-aswenrei@ch


Someone05

"Dein Beitrag ist leichte Panikmache und behandelt das Thema nicht objektiv und sachlich schon gar nicht..."

Nur weil jemand nicht Deine Meinung vertritt muss dessen Beitrag nicht unsachlich sein... ;-)

Ich persönlich kann mich mit meiner Meinung pianistin und rosa schäfchen nur anschließen.

Ich persönlich habe einen NICHT -Spende-, NICHT-Empfänger-Ausweis immer bei mir. Warum ich nicht spende: Mein Todesverständnis entspricht nicht dem Hirntod-Konzept, das für eine brauchbare Transplantation unbedingt erforderlich ist, denn die Organe von Wirklich Toten (zumindest so tot, wie ich es verstehe) sind für eine Transplantation unbrauchbar.

Jeder der spenden will, muss sich zwangsläufig mit dem Todesverständnis des Hirntodkonzeptes auseinandersetzen bzw muss es akzeptieren. Wer das für sich nicht kann, kann auch nicht spenden.

Ich spende aber auch deshalb nicht, WEIL ich nicht empfangen möchte. - Wenn ich sterbe, dann sterbe ich weil meine Organe nicht mehr funktionieren und NICHT wei irgendjemand, der mit meinem Schicksal überhaupt nichts zu tun hat nicht seine Organe gespendet hat! Das ist für mich einfach ein Unding. - Aber ich will auch deshalb nicht empfangen, weil unsere Gesetzgebung nach meinem Empfinden ethisch hochproblematisch ist.: Denn es werden, falls KEINE Willenserklärung vorliegt, in unserem Land trauernde Angehörige befragt, bzw sogar bedrängt - da ich persönlich selbst Menschen kenne, die in dieser Hinsicht bedrängt wurden, möchte ich auf Fremdorgane verzichten, um diesen Menschen meine Solidarität zu zeigen.

Ich denke also nicht dass die Beiträge von pianistin und rosa schäfchen "unsachlich" sind - sie haben sich Gedanken gemacht und sich mit diesem Thema beschäftigt - wie ich auch - und sind zu der Überzeugung gekommen nicht spenden zu wollen. Was ist daran "unsachlich" ???

Im übrigen sind sehr viele überzeugte Nicht-Spender auch ebensolche überzeugte Nicht-Empfänger!

Und nichts ist daran "unsachlich" - sie - wie ich auch - sehen die Sache nur ein wenig anders als Du - das darf doch erlaubt sein, oder ???

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