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Organspendeausweis

pCia_RniPsXtin


@ rosa_Schäfchen

:)^ *:) Sehe ich 100% so wie du!

@ someone05

Was bitte ist an Schäfchens Beitrag unsachlich und Panikmache?? Weil er eine andere Sicht hat als du??
Wenn du die uneingeschränkte Zustimmung zur Organentnahme gibst, gilt das selbstverständlich nicht nur für Organe wie Herz, Niere oder Lunge, die Menschenleben retten können, sondern auch für menschliches Gewebe, wie Haut, Sehnen oder Knochen. Dies Gewebe kommt u.a. auch in der Schönheitschirurgie zum Einsatz.

D5erSch,onWi"edexr


Die Widerspruchsregelung (auch Widerspruchslösung) ist dabei die am Weitesten gefasste Regelung

Nein. man könnte auch fordern, dass man nach dem Tod immer Organspender ist. Oder das man erst Sozialhilfe bekommt, wenn man keine Organe mehr verkaufen kann.

Klingt absurd? Klar, wird aber sogar gefordert z.B. von amerikanischen Republikanern oder deutschen Professoren z.B. Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender ("Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). In dem Zusammenhang kenne ich auch Forderungen Frauen die Sozialhilfe zu verweigern, weil sie doch als Prostituierte arbeiten könnten. Immerhin ein ehrenwerter legaler Beruf. :=o

==============

Ich habe einen Organspenderausweis ohne Einschränkungen. Irgendeinen Sinn soll mein Tod wenigstens haben.

p6ia_hnizstin


@ Hasenreich:

Toll auf den Punkt gebracht! :)^

Wo bekommt man denn einen solchen Nicht-Spender/Nicht-Empfängerausweis?

AFleonxor


Auf einem normalen Organspenderausweis kann man auch ankreuzen das man nicht spenden möchte.

Von einer Organspende wird man ja als Empfänger nicht "überfallen", dass kann man rechtzeitig kommunizieren wenn man das nicht möchte.

P=eddi


Nie hätte ich gedacht, dass ich selber mal grosses Interesse an solchen Diskussionen hätte. Jedenfalls bis vor 10 Jahren nicht.

Ich selber habe seit meinem 18. Lebensjahr einen Ausweis. Ich bin Organspender, Blutspender und in der DKMS Kartei.

Meine jüngste Tochter hatte vor 6 Jahren die Diagnose, entweder zu sterben, oder ein neues Herz. Ich beschäftigte mich dann mit Büchern aus allen Richtungen. Befürworter und Gegner.

Es gibt nie die Richtigie Aussage, oder die richitge Meinung.

Sehr neutral ist übrigens das Buch "mit dem Herzen eines anderen Leben" Gibts leider nur gebraucht bei ebay. Es beleuchtet beide Seiten , ist aber nichts für schwache Nerven. Wohl aber für Menschen, die wirklich Wissen über dieses Thema brauchen.

Heute lebt meine Tochter mit sehr vielen Medikamenten und mit ihrem eigenen Herzen. Es geht ihr gut. Sie ist halt krank, und wir wissen nicht, ob es gut bleibt, oder vielleicht doch wieder eine Transplantation anstehen könnte.

Aber wir sind derzeit sehr froh, nur die Angst bleibt. Ich schweife ab, entschuldigung.

Also, ich finde, Wissen sollte man sich erlesen, und Diskussionen finde ich immer wichtig.

Denn viele Menschen versterben während des Wartens auf ein neues Organ auf sehr grausame Weise.

GLG

Peddi

HaaseLnreixch


Pia_nistin

Es reicht, wenn Du eine eigenständige Formulierung bei Dir hast, dass Du weder spenden noch empfangen möchtest. - Natürlich Datum und Unterschrift nicht vergessen - es sollte NIE älter als 2 Jahre sein - aus Sicherheitsgründen!

Aus eben diesen Sicherheitsgründen würde ich Dir auch nicht den "normalen" Ausweis empfehlen, auf dem Du es natürlich sehr wohl ebenfalls bekunden kannst.

Doch - der Spenderwille - bzw. der NICHT-Spende-Wille könnte ganz einfach verwechselt werden, weil es eben schnell gehen muss. - Deshalb denke ich, wäre es sicherer für die die NICHT spenden wollen, wenn sie eine Extra Nicht-Spende-Erklärung bei sich tragen.

LG.

pshili^pp17


Nur um den Hirntod zu erläutern: Die Gehirnzellen sind abgestorben und verwesen bereits. Es ist dann nur mehr eine Frage von wenigen Tagen, bis die Maschinen abgeschaltet werden können, weil der restliche Körper zu faulen beginnt.

o.r$ry6beach


Die Betonung liegt auf "WENN MAN TOD IST"!!!

Glauben Ärzte etwa, sie wissen, wann der Mensch Tod ist? Nur weil Gehirnströme nicht mehr messbar sind? Die Zeit zwischen Organentnahme und Wiedereinpflanzung in den neuen Körper muss so kurz wie möglich sein, deshalb wird das Herz des "Toten" oft noch künstlich in Gang gehalten und schlägt bei der Entnahme dann auch noch!!!!!!!! Der Körper wid an einen OP-Tisch geschnallt und die Organe rausgeschnitten. Welche Qualen der "Tote" bzw. seine Seele dabei erleidet, wird nicht berücksichtigt.

Fragt doch mal ne OP-Schwester, die bei nen Organentnahme dabei war, wie "angenehm" das für sie war? Manche können das ihr ganzes Leben nicht mehr verdauen! Weitere Details möchte ich euch ersparen.

Aber jeder soll selbst entscheiden.

H?ase^nreich


Philipp17

Die, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben, wissen längst, was der Hirntod ist. Und uns - die wir uns aus ebendiesen Gründen dagegen entschieden haben, musst Du das Todesverständis des Hirntod-Konzeptes nicht überzustülpen vesuchen. - Denn es geht um das sehr persönliche Todesverständnis auf das hier jeder ein Anrecht hat. Und eben nicht jeder stimmt mit diesem "neuen Todeskonzept" überein. - Deshalb meine Bitte: Lasst jedem das Recht auf seinureigenes Todesverständnis! Danke!

P,e@ddi


HMH?? das versteh ich nicht ganz. Hallo Hasenreich, vielleicht les ich was falsch, oder überlesen was??

Phillip hat da was geschrieben, was in der Medizin so geschrieben steht. Nicht dass er irgendwem das

Lasst jedem das Recht auf seinureigenes Todesverständnis! Danke!

das Recht absprechen will, auf ureigenes Todesverständnis.

Aber noch mal zurück zum Thema. Das wurde hier ja auch schon mal geschrieben; wer nicht spenden will, der kann dies auch schriftlich in einem Dokument festhalten.

Wichtig ist, überhaupt darüber zu diskutiern. Je mehr Leute wissen, was sie im Falle möchten, und dies mitteilen, desto besser für die Hinterbliebenen, die im Falle eines Falles gefragt werden. Für diese ist solch eine Entscheidung sehr grausam.

pUhilipxp17


arrybeach

Dein Post is'n Witz. Wenn man keinen Plan hat, dann soll man die Schnauze halten.

[[http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Organspende+Transplantation/Wissen/Hirntod-Wie-er-festgestellt-wi-5351.html Feststellung des Hirntodes]]

Welche Qualen ich als Toter erleide mit einem schon verfaultem Gehirn stellt mich vor ne wirklich große Frage..

Außerdem wird nur jenes Organ entnommen, das auch benötigt wird. Man wird nicht auseinandergenommen wie ne Weihnachtsgans, nur weil der Doc grad so scharf drauf is..

Und dein Beispiel mit der OP-Schwester... ich denk da gibts schlimmeres, als ein lebendes Organ zu sehen, dass einem Menschen das leben rettet. Wenn es nicht entnommen wird, vergammelt es 3 Tage später.

Hasenreich

Ich hab doch nur den Hirntod erläutert und du interpretierst Irgendetwas in meine Aussage.

Es ist jedem das seine, ob man nach dem Tod seine Organe spenden will, ich hab jedoch etwas gegen absurde Panikmache und falsche Posts.

EKhema'liger Nu)tzer ,(#699x28)


Ich bin auch dafür, dass jeder einen Organspendespendeausweis haben sollte - nämlich um seinen eigenen Willen zu bekunden. Es sei denn natürlich, es ist einem vollkommen gleichgültig. Die Widerspruchsregelung empfinde ich als falsch.

Mittlerweile möchte ich mich nicht mehr als Organspender zu Verfügung stellen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Beispiel existiert in mir ein diffuses Gefühl des Unbehagens, wenn ich mir vorstelle, wie in der Leiche gewühlt wird, ganz ähnlich, als würde ich mir meine Autopsie vorstellen. Auch nicht gerade angenehm. Rational liegt ein Problem für mich vor allem darin, dass ich zum Zeitpunkt der Organentnahme naturgemäß (und hoffentlich) tot bin. Ich habe unter anderem deswegen nicht die geringste Kontrolle und auch kein Wissen darüber, was genau mit meinen Organen geschieht, wer sie bekommt und warum. Möglicherweise geschieht etwas in meinem Sinne. Möglicherweise passiert etwas, woran ich nie teilhaben wollte. Das ist ein Glücksspiel. Ich sehe es keineswegs so, dass aus einer Organspende notgedrungen Gutes erwächst.

Ausschlaggebend für meinen Sinneswandel war aber letztlich genau die fordernde Haltung, die die Fadenerstellerin hier aufweist. Es ist mein Körper, es ist mein Leben, es sind meine Organe. Ich bin nicht verpflichtet, irgendetwas davon zu geben. Ich kann umgekehrt ebenfalls niemanden dazu verpflichten. Eine Spende, ob sie nun aus Geld, Blut oder Organen besteht, ist immer freiwillig. Und diese anmaßende Haltung, die dreist verlangt und einfordert, die Vorwürfe macht und persönliche Grenzen und Entscheidungen abwertet, ist mir so oft begegnet, dass es mich letztlich aus meiner zweifelnden Haltung heraus zum Umdenken gebracht hat.

H{as6e2nrexich


Philipp17

Das Schlimmste ist, dass im Ausweis der Hirntod noch nicht einmal erwähnt wird und still vorausgesetzt wird, dass für jeden der Hirntod der Tod des Menschen zu sein hat. Das entspricht vielleit Deinem, aber NICHT MEINEM Todesverständnis - und jeder hat sein Recht auf sein ureigenes Todesverständnis - nämlich der Entscheidung ob der Hirntod mein Tod ist oder lediglich ein Punkt im Sterbeprozess ist. - Und diese Entscheidung muss jeder selbst treffen - deshalb ist es ein Witz, zu behaupten ´- wie es im Ausweis steht "NACH MEINEM TOD" - denn für viele ist es eben nicht NACH meinem Tod sondern während meines Sterbeprozesses - und diese Entscheidung sollte jeder selbst treffen dürfen.

A]leoxnor


Und diese anmaßende Haltung, die dreist verlangt und einfordert, die Vorwürfe macht und persönliche Grenzen und Entscheidungen abwertet, ist mir so oft begegnet, dass es mich letztlich aus meiner zweifelnden Haltung heraus zum Umdenken gebracht hat.

Genau sowas befürchte ich wenn die Wiederspruchsregelung hierzulande eingeführt werden würde.

Eine gute Freundin von mir wartet gerade auf eine neue Niere. Aber deswegen verlange ich nicht das sich jeder nen Ausweis besorgt.

MCay&f$lowxer


Ich habe seit vielen Jahren einen Spender-Ausweis. Mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass ALLE Körperteile verwertet werden dürfen.

Irgendwo lebt vielleicht ein (oder mehrere) Menschen, die Dank meinem Tod weiterleben können. Mich erfreut diese Vorstellung.

Allerdings bin ich der Meinung, dass es eine höchstpersönliche Angelegenheit ist, wie man sich in dieser Frage entscheidet. Jede Entscheidung, egal wie sie ausfällt, muss in meinen Augen akzeptiert werden.

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