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Eure Erfahrungen mit der Lkh (Landeskrankenhilfe)

MPerc{arioxr


Hallo Muckelchen,

hat die LKH dann gar nix gezahlt, d.h. auch nicht für die zwei Tage oder haben die nur für den 3. Tag nix gezahlt (der ja ambulant war)?

Mfucokelc0hen3x0


Hallo Mercarior,

es kann sein, dass ich es mißverständlich geschrieben habe...

Ich sollte EIGENTLICH letzte Woche Dienstag aufgenommen werden, Mittwoch operiert werden und Donnerstag entlassen werden.

Dann hieß es, dass die priv. Zusatzversicherung für stationäre Aufenhalte nicht zahlt, da sie es nicht für notwendig sehen. Die medizinische Notwendigkeit hatte ich mir aber zuvor von 3 Ärzten bestätigen lassen. Aber das war der LKH egal.

Dann sollte ich nicht Dienstag kommen, sondern Mittwoch vor der OP und am Donnerstag entlassen werden. Als ich am Mittwoch dort war, hieß es aber nach der OP, dass jetzt auch die GKV nicht zahlt und ich doch bitte nach Hause gehen soll. => an dem OP-Tag habe ich dann wieder das Krankenhaus verlassen, obwohl es mir schlecht ging und ich gerne noch eine Nacht dort geblieben wäre.

MFe.rcarxior


also wenn ich dich richtig verstanden habe, warst du also nur zu einer ambulanten Operation im Krankenhaus und nicht stationär.

Insofern kannst du auch keine Leistung von einer stationären Zusatzversicherung erwarten...logisch, oder?

Was "eigentlich" hätte passieren sollen, etc., spielt ja für die Versicherung keine Rolle, sondern nur die Frage, ob du stationär (d.h. über Nacht) im KH gewesen bist oder nicht...Insofern weiß ich nicht, warum du dich über die Zusatzversicherung bei der LKH beklagst...eher müsstest du dich über die nicht bezahlende gesetzliche Krankenversicherung beklagen, denn die haben ja letztlich den stationären Aufenthalt verweigert

Viele Grüße

Merci

B|ienec81


Hast du die OP zuvor von Deiner gesetzlichen KK genehmigen lassen? Das ist heute leider so üblich. Ansonsten zicken die massiv rum, ist mir leider auch passiert... Genehmigen heisst im Endeffekt, Einweisung mit Attest der Begründung für stat. Aufenthalt bei der GKV einreichen und dann auf Genehmigung warten. Das ist bei allen geplanten Eingriffen nötig.

Wie gesagt, war mir bis zum grossen Aha auch nicht bewusst, bekam dann auch ne Krankenhausrechnung, die ich einfach meiner Kasse gegeben habe, hat zwar ein halbes JAhr mit Mahnungen etc, gedauert, aber letztendlich wurde es dann bezahlt. Am besten wendest du dich direkt an die KK. Ansonsten wirst du mit der LKH wohl Pech haben, weil du eben nicht stationär warst, geplant oder nicht spielt dabei keine Rolle. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

GRuss Biene

M#uckelMchexn30


@ Mercarior:

Ich war letztendlich ambulant da, weil stationär weder die GKV noch die LKH gezahlt hätte. Ich weiß auch, dass die stat. Zusatzversicherung bei ambulaten Behandlungen nicht greift, nur es war ein stat. Aufenthalt und am Einlieferungstag (OP-Tag) hieß es, dass beide Kassen nicht zahlen und daher wollte ich es so günstig für mich wie möglich machen, und bin dann ambulant geblieben, obwohl meine Ärzte (Neurologe, Ortho & Zahnarzt) geschrieben haben, dass es medizinisch notwendig ist, dass ich stationär aufgenommen werde.

Und da dieses keiner zahlen wollte, habe ich mich morgens operieren lassen und bin mittags gegangen, obwohl ich total neben der Spur war.

Ach ja, am Tag der Aufnahme habe ich mit der LKH gesprochen (bzgl. stat. Aufenhalt) und sofort haben sie es abgelehnt.

@ Biene:

Ich weiß, dass man normalerweise vorher eine Zusage der GKV braucht.

Das Problem ist, dass ich montags in die Krankenhausambulanz gegangen bin mit heftigsten Schmerzen. Der Chefarzt sagte, dass die OP einen Tag später erfolgen soll, da alles total entz+ndet war. Wie soll ich denn in der Zeit eine Genehmigung bekommen? Ich war ja an dem selben Tag noch bei der GKV (persönlich), aber die sagten, dass sie nichts machen können.

Qouisq[ueya


Ärger mit der landeskrankenhilfe.

Der letzte Beitrag ist 5 Jahre alt. Möchte dennoch den Faden aufnehmen. Aktuell ist die LKH nämlich verstärkt zu Gange was Ablehnungen angeht. Das was mir in den letzten 10 Monaten passiert ist im Folgenden für alle zur Warnung!

1. So zahlte sie nicht die Umsatzsteuer meines privaten Klinikaufenthalts trotz vorheriger Kostenzusage. auf meine Reklamation wurde geantwortet, dass dies nicht im Leistungsumfang enthalten sei. Auf meinen Hinweis, dass man dies ja auch bei der Kostenzusage hätte anmerken können, da die klinik als Privatklinik genannt wurde, kam keine befriedigende Antwort.

2. meine Heilmittel Rechnung wurde gekürzt mit der Begründung die LKH würde diese nur bis zur Höhe des freiwilligen beitragshilfesatzes zahlen. Auf meine Reklamation, dass eine Rechnung in gleicher Höhe für die gleichen Anwendungen zwei Jahre vorher in voller Höhe erstattet wurde ließ man mich wissen, das sei eben jetzt so und aus einsparungsgründen auch künftig der Fall. Wenn ich eine Vereinbarung bis zu einem fixen Datum unterschreibe, dass ich das anerkenne würde, ich die Differenz einmalig aus Kulanz erstattet bekommen. Ich habe mich geweigert das anzuerkennen und blieb auf den Kosten sitzen.

3. meine Kontaktlinsen, die ich einmal im Jahr erhalte und aufgrund der hohen Dioptrien bezahlt bekomme wurde mir nun gekürzt. Bisher war es eben Kulanz wenn der ganze Bezrag gezahlt wurde. Ist halt jetzt nicht mehr. Pech...

4. für ein Rezept Pflichtiges Medikament, das die GKV erstattet, möchte die LKH nun zunächst einen ausführlichen Befund des Arztes mit Begründung! Eine Frechhheit.

FAZIT:

Für jedes Rezept, jede Behandlung werde ich ab sofort vorab eine konkrete Kostenzusage bei der LKH einholen und empfehle es jedem es mir gleich zu tun. Mal sehen ob das den Herrschaften gefällt....

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