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Falsche Diagnose: Wo melden?

a"lina9girxl hat die Diskussion gestartet


Mein Freund hat eine falsche psychiatrische Diagnose bekommen. Es ging ihm sehr schlecht und er war stationär ein Paar Tage in einer psych. Klinik. Dinge die er gesagt hat wurden vollkommen verdreht und dementsprechend falsch dokumentiert. Meine Frage ist jetzt wer da der Ansprechpartner ist, wo kann ich mich hinwenden um die Diagnose auszubessern? Die Klinik wo die Diagnose gestellt wurde ist nicht ansprechbar.

Glg

Antworten
RhatlMos2e3


Wieso willst du sie ausbessern? Wenn ihr nun wißt woran es liegt, was bringt es da Diagnosen noch abzuändern?

Sqaml/ema


Woher wisst ihr denn, dass es etwas anderes ist und was es ist?

abli7naxgirl


Danke für die Antworten.

Seine Diagnose ist Magersucht! :-/ Er hat monatelang extrem wenig gegessen und ist auf 50 kg bei 178 cm abgemagert. Die haben dort geglaubt er hungert sich runter dabei war der Grund extrem starke Übelkeit, er konnte nichts mehr essen bzw kein Essen sehen. Das haben sie so hingestellt als würde er schwindeln!

Er ist mit dieser Diagnose entlassen worden und es steht jetzt überall "Magersucht". Das ist irreführend und wir wissen jetzt das es nicht stimmt. Er ist dort auch als Magersüchtiger behandelt worden. Der Arzt hat immer wieder gefragt wie es mit dem Zwang aussieht nichts zu essen und so Sachen. Dabei ging es ihm schrecklich und er hat gebrochen.

Die Übelkeit und die mangelnde Ernährung waren körperlich und waren Nebenwirkungen eines Medikamentes das er nicht vertrug! Sobald das abgesetzt war konnte er wieder ganz normal essen und nahm wieder zu.

cMhuzpme


Kann der Arzt, der ihm das Medikament welches Dein Freund nicht ertrug, helfen? Oder der Hausarzt?

Wenn man durch Nebenwirkungen so viel Gewicht verliert, sollte dies doch der behandelnde Arzt wissen und/oder bestätigen können ":/

S{amlxema


Wenn er wieder Normalgewicht hat, wieso wollt ihr dann die Diagnose ändern lassen? Es reicht doch, wenn ihr sagt, es war ne Nebenwirkung vom Medikament XX.

a^lina5girl


Nein, der Arzt der das Medikament verschrieben hat kann da nicht melden. Er meint auch das es doch egal ist das es drinnen steht. Aber wenn mein Freund wieder wegen etwas ins Krankenhaus kommt und sie das sehen verleiht es seiner Krankengeschichte einen völlig falschen Eindruck! Ich finde schon das man das ändern sollte aber die Ärzte weichen aus. :-/

@ Samlema

Naja, wenn wir diese Geschichte dann einem anderen Arzt erzählen der das liest dann denken die doch trotzdem: naja, irgendwas wahres wird schon dran sein. Psychische Krankheit, alles klar. %:|

a<lin*ag`ixrl


PS: Wir haben den Ärzten damals dauernd gesagt das es mit der Magersucht nicht stimmt und sie waren total überheblich, so nach dem Motto, jaja, dieses Schwindeln ist auch ganz typisch für Magersucht und solche Sachen. %:| {:(

z)uzxa


natürlich sollte er eine richtigstellung fordern – oder zumindest eine gegendarstellung in die akte aufnehmen lassen ... nachweise habt ihr ja!

falscge diagnosen können zur späteren nichtaufnahme in die private (zusatz-)krankenversicherung führen (und da geht unser system ja anscheinend hin), es gibt deutliche probleme bei risikolebensversicherung oder auch berufsunfähigkeitsversicherung, d.h. das die absicherung für die notfälle des lebens gerade bei einer derartigen diagnose wie magersucht nicht möglich sein wird!

von daher, "ist doch jetzt auch egal" gilt hier sicherlich nicht!

H2am_ilxa


Kanns schon verstehen. Wenn man dann mit den Arztberichten weiter eine Behandlung sucht, landet man nachher immer wieder dort "ah... er verleugnet. Müssen wir also erstmal an der Kranksheitseinsicht arbeiten... "

Einen weiteren Lösungsvorschlag habe ich leider auch nicht... Außer... man muss wohl psychologisch geschickt vorgehen. Wenn man Ärzten vorwirft, sie machen was falsch, mauern sie womöglich noch mehr.

Vielleicht ein Gespräch suchen mit dem Arzt?

a_lina;girxl


@ zuza

Danke für deine Antwort. Was würdest du empfehlen? Wohin kann man sich wenden? Hat man überhaupt eine Chance das es geändert wird? Wenn die wenigstens Depressionen reingeschrieben hätten (die hat jeder) aber Magersucht... das ist doch heftig. %:|

a1linaugirl


Wenn man Ärzten vorwirft, sie machen was falsch, mauern sie womöglich noch mehr.

Vielleicht ein Gespräch suchen mit dem Arzt?

Danke für deine Antwort, Hamila. Genau, als wir damals bei der Entlassung gesagt haben das wir mit der Behandlung unzufrieden sind, hat der Arzt der die Diagnose verteilt hat in einem herablassenden Ton gesagt: "Sagen sie mir nicht wie ich arbeiten soll!!" %:| Wir haben ihn bzw das Krankenhaus angemailt und angerufen. Aber er meint das die Sache gegessen ist und hat ihm keinen Termin gegeben bzw gesagt das dieser nichts ändern wird.

Gibt es denn keine Anlaufstelle für sowas?

HuaKmilSa


Vielleicht mal bei der Krankenkasse nachfragen?

Müsst ihr denn mit diesen Arztberichten eine weitere Therapie suchen oder könnt ihr diese einfach in der Schublade verschwinden lassen und selber sagen, was Sache ist?

L%eistungyssporxtler


vorgesetzten? oberarzt, direktor wie auch immer ... den versuchen direkt zu erwischen und ganz freundlich nach einem termin zu fragen für ein kurzes gespräch

cWhPeeky|angevl8x1


Wenn die wenigstens Depressionen reingeschrieben hätten (die hat jeder)

immer langsam. Jeder ist mal traurig, aber depressiv ist was völlig anderes.

Naja diese Diagnose verhindert auch die Aufnahme in der priv. KV oder wichtiger in der BU, wie zuza schon sagte....

könnt ihr diese einfach in der Schublade verschwinden lassen und selber sagen, was Sache ist?

keine gute Idee. Wenn man o.g. Versicherungen haben will, dann werden meist die Ärzte angeschrieben und wenn die MS reinschreiben, dann ist es Essig mit den Versicherungen. Gibst du es nicht an und es steht aber in den Akten, dann kannst du rückwirkend aus der Versicherung fliegen und musst Behandlungen selber zahlen und hast Beiträge zum Fenster raus geschmissen.

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