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Kurantrag abgelehnt, soll in fachärztliche Behandlung

mLittagCsbluxme hat die Diskussion gestartet


Hallo ,

aufgrund meiner Krankengeschichte und ständige Probleme mit der Halswirbelsäule

habe ich einen Antrag auf eine Kur gestellt .

Das eine Ablehnung kommt hätte ich nicht gedacht , meine letzte Kur vor 7 Jahren hatte ich weniger Probleme und Krankheiten .Ich hatte am 18.7. mein Antrag abgegeben und am 23.7. hatte ich einen Autounfall ( mir ist einer draufgefahren ) . seitdem haben sich die schmerzen im HWS -Bereích verschlimmert .

Hat jemand Erfahrungen mit den Widerspruch ?Wie soll ich vorgehen?

LG

Antworten
Nsaexla


Hallo, wo ich im Krankenhaus war, 3 Monate war ich da, da haben mehrere Kur beantragt, das der erste abgeleht wird ist fast immer so, du musst wiederspruch einlegen und es nochmal versuchen, dann wird er zu 99% angenommen :)

mki>ttag`s*blhu,mxe


Werde am Montag gleich mal zu meiner HA gehen und ihr das begefügte Schreiben geben , damit sie mir ambulante fachärtztliche behandlung gibt...... ;-D

Meine HA unterstützt ja den Antrag und nur ich bin regelmäßige in Behandlung und es bringt auf Dauer nur Kurzfristig was . Mein Physo habe ich regelmäßig , 6 Behandlungen pro Quartal und den Rest muss ich aus eigener Tasche zahlen , wennn ich es nicht machen würde wäre ich ständig krankgeschriebn wegen meiner HWS . ICh sollte mal meiner Chefin das sagen .. Mach erst mal krank , weil ich keine Physo mehr bekomme.

Meine Chefin war zwar nicht begeistert von meinen Kurantrag , aber immmer noch besser als alle 4-6 Wochen Krankschreibung.Ich bin ein Mensch der nicht gleich einen AU bringt und lieber arbeiten geht und nebenbei versuche alles in den Griff zubekommen.

N}aexla


du musst der Krankenkasse einfach klar machen das es auf dauer für die einfach billiger ist als dauernde Krankschreibung oder behandlungen die nur kurzfristig was bringen..... bei mir war es ganz genau so , sie wollten keine Theraoie bezahlen , aber die ständigen krankentransporte waren dann irgendwann zu teuer für sie und dann haben sie eingewilligt.

m0ittLagsb[lumxe


werde mich heute am Nachmittag mal hinsetzen und mal ein paar Zeilen schreiben !

mHitt)agsbluume


Wie kann ich am besten den Widerspruch "wasserdicht" begründen ?

SBilbe'rmoBndauxge


Warst du denn schonmal bei einem Orthopäden oder Neurochirurgen, bekamst du Physiotherapie ? Vielleicht meint die KK, dass du erst mal das ausschöpfen sollst.

m<ittCagsbl>ume


Ja , ich bin seit 2 Jahren regelmäßig beim orthopäden in Behandlung und bekomme 1x im Quartal Physotherapie (6 Behandlungen ) . Die helfen kurzfristg und den rest des Quartales muss ich selber zahlen . Verschlimmert hat sich mein Zustand seit den Wechsel in eine andere Filiale ( mehr zu tun ) . Seit den Unfall am 23.7. ist es ganz aus ... Muss um schlafen zu können , ein Muskelentspannendes Medikament nehmen . Die ganze Mühe der Vorangegangenen Behandlungen sind dahin . Auch durch meine unregelmäßigen Arbeitszeiten sind ist die Aussicht auf Erfolg der Physo gering . Ich habe aus Angst um meinen Job ,jetzt habe ich mich gesund schreiben lassen , Habe jetzt Urlaub und jeden 2. Tag Physo um etwas erfolg zu haben . Zu den Problemen mit der HWS kommen auch noch RDS, Endometriose , Schmerzen im rechten Knie , Schilddrüsenunterfunktion und Probleme mit den Übergewicht . Im letzten Jahr hatte ich die Odysee wegen meiner Bauchschmerzen , 2 OPs (Galle und Blinddarm ) , im Januar einen Verkehrsunfall ( zwar nur leicht verletzt )im Februar wieder ein Gallenstein im Gallengang ( hat sich von alleine gelöst ) und jetzt im Juli der Auffahrunfall . Ich bin total ausgelaugt und schaffe meine Arbeit nur noch mit grosser Mühe . Mein Tagesablauf besteht fast nur noch in der Frühschicht bis 14.00 Uhr arbeiten und anschliessend ausruhen und in der Spätschicht umgeh´kehrt .

S"ilbermjondaluge


Ok...dann kann auch ich dir auch nur den Rat geben: setz dich mit deinen Ärzten zusammen, die - vor allem der Ortho - sollten dir helfen können, den Widerspruch zu formulieren

Viel Erfolg !

RxHW


Hallo,

je mehr Infos die Krankenkasse bekommt, desto eher kann sie sich ein Bild von den Erkrankungen machen:

- Facharztberichte der letzten Jahre (wenn man mit Überweisung des Hausarztes zum Facharzt geht, schreibt dieser einen Bericht für den Hausarzt)

- Auflistung, welche Heilmittel in Anspruch genommen (auch privat bezahlte); ggf. EDV-Ausdruck des Krankengymnasten

- Arztbericht über den Unfall

Ungünstig ist immer, wenn der behandelnde Arzt schreibt "erst seit einer Woche bei mir in Behandlung".

Die Kasse wägt die Kosten für eine Kur gegen die Kosten für andere Leistungen ab. Wenn durch die Kur Krankenhauskosten oder Krankengeld (bei häufigen oder langen Arbeitsunfähigkeitszeiten) vermieden werden können, ist es einfach eine Kur zu bekommen. Sonst muss man länger argumentieren, dass die Behandlung am Wohnort nicht ausreicht.

Gruß und gute Besserung

RHW

zruzxa


das heißt übrigens rehabilitationsmaßnahme ;-) eine kur ist was anderes!

wenn du berufstätig bist und deine erwerbsfähigkeit bedroht ist, so ist übrigens nicht die gkv für dich zuständig, sondern die rentenversicherung ... schau' mal auf die website der rentenversicherung bund, da ist es recht ausführlich erläutert, gibt da auch info-broschüren etc.

ich denke, dass du da möglicherweise den falschen ansprechpartner mit der gkv hast ....

ist denn deine jetzige verletzung geklärt? such' auf jeden fall einen facharzt auf – oder warst du nach dem unfall im krankenhaus? es ist doch aber wenigstens geröntgt worden, oder?

alles gute für dich,

M.aeusile78


Hallo *:)

Mein Reha-Antrag wurde auch erst abgelehnt, ich hab dann einen formlosen Widerspruch eingelegt (... hiermit lege ich Widerspruch gegen den Bescheid vom xxxx ein, eine fachärztliche Begründung wird nachgereicht...)

Und den eigentlichen Widerspruch hat dann mein Hausarzt geschrieben (2 großartige Seiten).

Nach 4 Wochen hatte ich dann die Genehmigung im Briefkasten :-D

Hatte auch kurz mit der Hotline von der DRV telefoniert, und die Dame meinte, dass zur Zeit alle in Reha fahren die beantragen. Heißt, eigentlich wird jedem Widerspruch stattgegeben.

Viel Glück @:)

m|itt"agsbl~umxe


@ RHW

Hallo,

je mehr Infos die Krankenkasse bekommt, desto eher kann sie sich ein Bild von den Erkrankungen machen:

- Facharztberichte der letzten Jahre (wenn man mit Überweisung des Hausarztes zum Facharzt geht, schreibt dieser einen Bericht für den Hausarzt)

- Auflistung, welche Heilmittel in Anspruch genommen (auch privat bezahlte); ggf. EDV-Ausdruck des Krankengymnasten

Ich habe schon bei der Antragstellung Facharztberichte und alle nozwendigen Unterlagen eingereicht !

ist denn deine jetzige verletzung geklärt? such' auf jeden fall einen facharzt auf – oder warst du nach dem unfall im krankenhaus? es ist doch aber wenigstens geröntgt worden, oder?

ja , ich war noch am gleichen Tag noch beim Arzt , schon weil es ein Wegeunfall war.Es liegt eine Halswirbelstauchung und zerrung vor . Momentan nehme ich zusätzlich zur Physo noch medikamente ein um nachts schlafen zu können .Ich merke wenn ich dann körperlich belaste , das die Beschwerden wieder stärker werden .

Mein Widerspruch werde ich Montag einreichen .Hier mal zum lesen :

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen den am 04.08.2010 erlassenen Bescheid lege ich

Widerspruch

ein.

Begründung:

I. Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden

Richtig ist, dass ich mich in fachärztlicher Behandlung wegen der Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden befinde, jedoch auf Grund der begrenzten Verordnung nur eine kurzzeitige Linderung der Beschwerden erfolgt. Hinsichtlich der aktuellen und zukünfigten Heilbehandlungssituation unter Beachtung des weiteren Nachgehens einer Vollbeschäftigung in aktuell ausgeübten Beruf der Bäckereifachverkäuferin schwierig ist.

Des Weiteren ist nach Antragstellung hinzugekommen, dass auf Grund eines Verkehrsunfalls am 23.07.2010 bei mir ein HWS-Trauma festgestellt wurde und in diesem Teilbereich behandelten Beschwerden verstärkt wieder vorhanden sind und seitdem zusätzlich eine Medikation erfolgt. Auskünfte zu diesem Sachverhalt kann Ihnen Herr Dr. …......................Behandlung dauert noch an.

Weiterhin kann zur bisherigen Heilbehandlung Frau …....., Physiotherapeutin, …..., 09119 Chemnitz, Auskunft geben.

II. Übergewicht

Hinsichtlich des Übergewichts ist es im Hinblick auf die Schilddrüsen-Unterfunktion schwierig, dieses abzubauen. Des Weitern bestehen derzeit auch beruflich psychische Belastungen, durch gesundheitliche Beschwerden, welche sich negativ darauf auswirken.

III. Reizdarmsyndrom

Wie bereits aus der Anamnese Ihnen bekannt, wurden letztes Jahr im Juli 2009 und November 2009 bereits zwei operative Eingriffe am Magen-Darmtrakt vorgenommen, wobei die Heilbehandlungen bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

IV. Zusammenfassung

Sämliche bekannten Krankheitsbilder mit dem Begleitkrankheiten sind überwiegend auf die berufliche und gesundheitliche Belastung zurückzuführen und trotz intensiver Bemühungen, welche nur vorübergehend eine Linderung erzielen, ist für den weiteren beruflichen Werdegang von einer negativen Prognose auszugehen auf Grund zu erwartender häufiger Krankschreibungen. Krankschreibungen in den letzten zwei Jahren erfolgten wie folgt:

siehe Anhang !

Ihr erfolgter Verweis auf eine ambulante fachärztliche Behandlung u. a. geht ins Leere, da zum einen die entsprechende Maßnahme bereits erfolgt bzw. die Kosten von der Krankenkasse oder einer anderen Stelle nicht getragen werden, zum Beispiel intensive Physiotherapie o. a. kostenintensive Maßnahmen, zum Beispiel die mit dem Widerspruch beantragte Kur. Des Weiteren ist auf Grund meiner Vollzeitbeschäftigung eine berufsbegleitende Therapie nahezu unmöglich.

Um über die Kurbewilligung fachgerecht zu entscheiden sind daher nicht nur die von Ihnen eventuell eingeholten ärztlichen Stellungnahmen zu berücksichtigen, sondern es sind auch auf die Frage einer Notwendigkeit im Rahmen des weiteren beruflichen Werdeganges hin gerichteten fachärztlichen Stellungnahmen einzuholen.

Ich entbinde die oben genannten Ärzte bzw. behandelnde Personen der Heilberufe von der ärztlichen Schweigepflicht mit der Maßgabe, dass ich eine Kopie von der Stellungnahme erhalte.

Nach alledem ist der Antrag auf Bewilligung einer medizinischen Rehabilitation stattzugeben; die Voraussetzungen gemäß § 10 SGB VI liegen vor

m5ittkagscbluxme


Habe nun wieder Post von der DRV bekommen , soll jetzt zu einen Gutachter gehen . Er soll feststellen , ob eine Reha_maßnahme notwendig ist .

Hat jemand Erfahrung damit ?

Was muss man beachten ?

Lg mittagsblume

L!ila


Zum Gutachter aktuelle Arztberichte mitnehmen (die alten hat er im Normalfall schon), eine Stichwort-Liste mit deinen akteullen Beschwerden, damit du nichts vergisst.

Den Termin schickt dir die Praxis zu. Solltest du verhindert sein (das muss dann aber was sehr Wichtiges sein), sofort dort melden und neuen Termin geben lassen. Das haben die allerdings gar nicht gern, weil die meisten Gutachter das nur nebenher machen. Mich hat der Gutachter einiges gefragt, was den Alltag betraf – Vorsicht Fangfragen! Bei mir ging es allerdings um eine Verrentung (die durchging). Du solltest die Fragen ehrlich beantworten und nicht zu dick auftragen. Leichte Übertreibungen sind o.k. In deinem Fall solltest du dir eine schlüssige Begründung zurechtlegen, warum dir eine ambulante Reha nicht sinnvoll erscheint. Viel Erfolg! @:)

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