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Dauerhafter Frust mit der Krankenkasse

ReHW


Hallo,

bis 2008 gab es einen Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen ("Risikostrukturausgleich"). Krankenkassen mit einer guten Versicherungsstruktur (Jüngere, Gutverdienende, wenig mitversicherte Angehörige) mussten einen (kleineren oder größeren)Teil ihrer Einnahmen an einen Ausgleichsfonds zahlen. Seit 2009 gibt es den Gesundheitsfonds: alle Krankenkassen haben alle Beiträge täglich an diesen Fonds weiterzuleiten. Der Gesundheitsfonds überweist monatlich Beträge an die Krankenkassen (je nach Alter der Mitglieder und Familienversicherten; 60 - 80 teure chronische Krankheiten werden ebenfalls berücksichtigt).

Bei Behandlungen im EU-Ausland gibt es eine verbindliche EU-Vorschrift, dass man wie ein "Einheimischer" zu behandeln ist. Es gibt aber Länder, in denen alle Einheimischen zunächst alle Kosten auch selbst zu tragen haben (z.B. Frankreich). Wenn man in anderen Ländern für Leistungen bezahlen muss, die für "Einheimische" kostenlos sind, kann man sich direkt bei der Krankenkasse vor Ort beschweren. Teilweise sind es aber gerade in Touristenorten häufig Ärzte, die nur privat behandeln dürfen (also mit der ausl. Krankenkasse nicht abrechnen können). Dann ist es korrekt, dass der Arzt Bargeld sehen möchte.

Vielleicht hilfreich:

[[http://www.dvka.de/oeffentlicheSeiten/UrlaubAusland/UrlaubAusland.htm]]

Gruß

RHW

l9iiljxa


dann frage ich mich doch erst recht, wieso einige krankenkassen mehr und besseren service anbieten als andere. und das die behandlungen im eu-ausland theoretisch(!) geregelt sind sagt leider nichts über die praxis aus, wie du selbst sagst. ich bin jedenfalls auf der sicheren seite, wenn ich weiß, dass meine krankenkasse nochmal spezifisch ein abkommen mit einigen polikliniken (in deren einzugsbereich ich mich aufhalte) abgeschlossen hat.

dUavWogrka


Ich habe inzwischen immer noch keine Reaktion auf meine Post und Einsprüche von der Krankenkasse erhalten. Es ist das allerletzte, was das für ein Schlamperhaufen ist. Ich habe mir Hilfe bei der Verbraucherzentrale geholt, die mich unterstützen. Ich schreibe demnächst wie es ausgegangen ist. Auf jeden Fall bin ich Dank der Verbraucherzentrale um sehr vieles schlauer geworden, was mir die Kasse alles weis machen will. Es ist echt unglaublich, ich würde da am liebsten reingehen und ein paar Leute über den Schreibtisch ziehen. Aber das bringt ja auch alles nichts.

Auf jeden Fall werde ich wenn ich die Chance habe zu wechseln in die Techniker Krankenkasse gehen. Das steht fest.

Höre nur Gutes von Leuten, die bei dort versichert sind.

RHeinhi5ldev Sola1maxnn


Hallo ihr lieben,

ich hatte auch sehr lange Zeit große Probleme mit meiner GKV. Immer hat alles ewig gedauert, teilweise mehrere Monate. Und nicht mal meine Kündigung haben sie gleich akzeptiert sondern versucht mich immer wieder neu zu binden. Kundenservice sieht für mich ganz anders aus.

Vor kurzer Zeit habe ich mich nun durchgerungen auf eine Private Krankenversicherung umzusteigen weil mich die vorzüge welche man so erhält einfach überzeugt haben.

Ich habe mich über eine Website die Tarife vergleichen Beraten lassen und so einen super Tarif für mich gefunden. (www.pkv-vergleich-und-beratung – wenn man das sagen darf.)

Vielleicht ist das auch für dich eine Lösung. Ich habe das Gefühl meiner Versicherung nun wichtiger zu sein als vorher und nicht nur eine Nummer im System.

Liebe Grüße, Reinhilde

R2einVhildXe Solaxmann


Habe oben aus versehen das .net der internet adresse vergessen. Wäre schön wenn das jemand hinzufügen könnte.

r#omie


Ich habe das Gefühl meiner Versicherung nun wichtiger zu sein als vorher und nicht nur eine Nummer im System.

:|N

Bevor man in die private Krankenversicherung wechselt, sollte man sich das nicht zwei Mal sondern 100 Mal überlegen, denn ein zurück gibt es dann nicht mehr. Ausnahem: Man wird wieder versicherungspflichtig. Und das wird genauestens geprüft, mit "tricksen" ist da nicht viel.

Ein paar Gründe nur:

- Vorererkrankungen, versehentlich oder absichtlich verschwiegen, führen zum Leistungsausschluss oder schlimmstenfalls zum Rauswurf und man steht ohne Krankenversicherung da, denn in die Gesetzliche geht's ja nicht zurück und ob man eine neue Private günstig findet... Ab dem 55 Lebensjahr kann man so oder so nicht mehr zurück.

- es gibt einige Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, die es bei der Privaten gar nicht erst gibt

- bei Hilfsmitteln muss man genau aufpassen, was man per Vertrag abschließt, um nicht im Notfall ohne darzustehen

- Familienangehörige werden nicht kostenlos mitversichert

- im Alter hat man hohe Beiträge, da dann das Risiko einer Erkrankung ja wesentlich rößer ist (und es ist ganz egal, wie hoch die Einnahmen dann tatsächlich sind)

Nö, einfach so mal schnell in die Private wechseln ist so mit das Dümmste, was man in der Situation machen kann.

l&iiljxa


orivate krankenkasse nag wenn man jung, gesund und ledig ist super günstig sein. allerdings auch nur solange! für mich keine alternative! :=o

l[iiljxa


orivate krankenkasse nag = private krankenkasse mag |-o

dkavrorkxa


In die private KV werde ich auch nicht wechseln. Mein Kind ist bei der GKV kostenlos versichert und

im Alter hat man hohe Beiträge

Außerdem kommt man so schnell nicht wieder von der privaten in die gesetzliche Versicherung. Soviel ich weiß, muß man auch für bestimmte Leistungen bei der privaten erst einmal in Vorkasse gehen und im Nachhinein die Leistungen abrechnen, sich sein Geld sozusagen wiederholen. Das ist mir alles zu unsicher, außerdem habe ich keine Reichtümer auf der hohen Kante, dass ich für bestimmte Fälle in Vorleistung gehen könnte.

P?auliVne1x1


Nun, mit der TK hatte ich auch schon Probleme – hat man aber mit praktisch allen, wenn man wie ich damals langfristig krank ist. Dann machen sie Druck, um Krankengeldzahlung abzukürzen: arbeiten oder Rentenantrag. Sonst war aber bisher alles okay, zahlen auch problemlos seit Jahren meine Therapien (das sei z.B. bei den AOK schwierig, da müsse man jedes Physio-Rezept genehmigen lassen, bei den Ersatzkassen nicht).

Ich würde erst mal alles detailliert aufschreiben, was gelaufen ist, mit möglichst genauen Daten und Zeitangaben, und das an das Bundesversicherungsamt schicken, mit Kopie an den Geschäftsführer deiner AOK. Und ganz naiv nach Sonderkündigungsrecht fragen, auch wenn es nichts bringt.

Zu Detailfragen zum Beitrag u.ä. frag mal in http://www. krankenkassenforum.de, da schreiben auch einige Kassenangestellte, die sich sehr gut auskennen und beraten.

PVaul,inea1:1


Weil du nichts mehr geschrieben hast: Bist du inzwischen weitergekommen?

d:avo3rka


Bis jetzt kann ich noch nichts Neues schreiben. Der Mitarbeiter der Verbraucherzentrale, mit dem ich Kontakt aufgenommen hatte, macht gerade noch Urlaub und kommt übernächste Woche wieder.

Von Seiten der Kasse habe ich bisher immer noch nichts gehört, geschweige denn irgendwelche Antworten auf meine ganze Post bekommen – war ja zu erwarten.

r1omi!e


Von Seiten der Kasse habe ich bisher immer noch nichts gehört, geschweige denn irgendwelche Antworten auf meine ganze Post bekommen – war ja zu erwarten.

Kleiner Tipp: Lästig werden... ;-) Ich würde regelmäßig dort anrufen... :-X |-o

P8auoliCne1x1


Verbraucherzentrale? Gibt es dort Experten dafür?

Ich würde es eher erst bei einer UPD-Stelle versuchen: [[http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/]]

SBchnuzpfennxase


hat man aber mit praktisch allen, wenn man wie ich damals langfristig krank ist. Dann machen sie Druck, um Krankengeldzahlung abzukürzen: arbeiten oder Rentenantrag

Das machen die Privaten auch. Ich beziehe seit August Krankentagegeld aus meinem Krankentagegeldtarif. Vorher griff die Lohnfortzahlung. Bereits jetzt wurden mir schon weitere Unterlagen angekündigt welche man Arzt ausfüllen müsse. Es könne ja sein "das ich evtl. in Rente" gehe... Hallo? Erstens kann ich mir das gar nicht leisten jetzt schon zu "renten" und habe das auch keinesfalls vor.

Ausserdem muss ich den Krankenstand 14tägig vom Arzt auf einem Formular bestätigen lassen und an die Krankenkasse faxen. Das Geld kommt i.d.R. erst dann wenn bereits die nächste Abrechnung fällig wäre. Ich habe hier eine Buchführung die ist unglaublich. Jetzt ist mir siedenheiss eingefallen wie es wohl wäre wenn ich jetzt nicht ansprechbar wäre, Unfall oder so, und ich könnte gar nicht mehr 14tägig in der Praxis vorbei.... dann kommt auch keine Kohle? Na Mahlzeit. Ich lebe alleine. Wer soll sich dann da drum kümmern. Mein Sohn bekommt jetzt von mir eine Vollmacht damit er immer und überall da entweder Auskunft erhält oder für mich mal aktiv werden kann. Ich muss da echt mal nachfragen wie das die Kasse wohl in solchen Fällen handhabt.

Demnächst muss ich für ein paar Tage in die Klinik. Gut, da kann ich dann das von denen machen lassen. Ehrlich gesagt bin ich froh wenn ich wieder gesund bin und arbeiten gehen kann.

Den Krankentagegeldtarif habe ich seit 9 Jahren oder so und erstmals in Anspruch genommen. War vorher Jahrzehnte in der GKV und war da noch nie im Krankenstand.

Vor der PKV war ich in der TKK. Ich kann nur bestätigen was hier geschrieben steht. Die waren super.

Ich ginge gern dahin wieder zurück. Muss aber mit dem Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze kommen. Kann mir das einer sagen wie ich es bewerkstelligen kann da wieder in die GKV bei der TKK zu wechseln?

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