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53€ für ein Attest?

Mtülli2~01x0


Es geht hier nicht um die Klärung der Frage ob der Typ blau gemacht hat sondern ob die Rechnung so richtig ist.

Und nachdem er bzgl. der Untersuchung geschrieben hat

ich lehnte freundlich ab und meinte ich würde mir das erstmal überlegen und mich dann melden.

Hat keine Untersuchung stattgefunden! Also darf auch keine berechnet werden. Auch wenn du sagst dass eine neurologische Untersuchung schon das Testen der Pupillenreaktion ist, davon ist hier aber nichts zu lesen dass das gemacht wurde.

Ihr dichtet Dinge dazu die der TE nie geschrieben hat und baut darauf irgendwelche Halbwahrheiten auf und unterstellt dem TE blaumachen etc. Mit welchem Recht?

Aber ich bin dann frech weil ich diejenigen zurechtweise? Alles klar...

*:) *:)

raomdaRtYe


Ich bin selbst in der PKV versichert und kenne die Problematik ganz gut. ;-)

Wenn ich das Gefühl habe, in einer Arztpraxis übertherapiert oder schlecht behandelt worden zu sein, gehe ich dort nicht mehr hin und gut ist.

fBrogg2y4-mamxi


Mal abgesehen davon, das ich auch eher zu Woflgangs und frau Dingens Meinung tendiere kann ich nur sagen, das es kein Thema ist, bei einer flaschen Position auf der Rechnung auch bei diesem nochmal anzurufen, den Sachverhalt zu klären und um eine neue rechnung zu bitten. Ich hatte das Problem auch mal, das ein Posten aufgeführt war, der eindeutig während der Untersuchung nicht stattgefunden hatte. Anruf, Abklärung, Entschuldigung der Sprechstundenhilfe, weil sie sich vertan hatte, Rechnungskorrektur und fertig.

Kommunikation erleichtert manches im Leben ;-)

r om|atxe


Anruf, Abklärung, Entschuldigung der Sprechstundenhilfe, weil sie sich vertan hatte, Rechnungskorrektur und fertig.

Kommunikation erleichtert manches im Leben

:)^ Genau so ist es. ;-)

E`h_emalig5er Nu\tz3er (#3?91412)


froggy-mami

:)^

n,anMchexn


Eigentlich kann der TE sich doch freuen, dass er ein Attest bekommen hat.

Er hat die Untersuchung abgelehnt. Ebensogut hätte die Ärztin das Attest verweigern können mit der Begründung, dass der Patient nicht kooperativ gewesen ist.

Wenn man zu einem neuen/fremden Arzt geht, ist es was ganz normales wenn er erstmal durch eine körperliche Untersuchung den Allgemeinzustand des Patienten klar stellt. Soetwas nennt man Anamnese (richtig geschrieben? ":/ ).

Letztens lag ich wegen einem schlimmen Infekt richtig flach, war auch beim Arzt und hab aber die AU vergessen anzufordern, die aber in meinem Fall völlig gerechtfertigt war. Hab dann später noch mit meinem HA telefoniert (kenne ihn schon seit 20Jahren und seit den letzten 3 Jahren kennt er mich durch mehrere Krankheiten besser). Eigentlich wäre so viel später eine AU nicht mehr möglich gewesen, aber er hat es hinbekommen. Aber bei mir gab es eine eindeutige Diagnose.

atpfeIlsafxt_


53 Euro für einen ärztlichen Artest dass ist fast schon normal,

ich selber hab schon 40 Euro für einen Artest gezahlt.

FFrauL Dixngens


Aber ich bin dann frech weil ich diejenigen zurechtweise? Alles klar...

*:) *:)

Mülli2010

Ob du mich zurechtweist oder nicht, ist mir eigentlich ziemlich schnuppe.

Jemand, der nicht am Tag seiner Erkrankung zum Arzt geht und trotzdem im Nachhinein ein Attest bekommt, obwohl er sich nicht untersuchen lassen will – noch dazu bei einem ihm bisher unbekannten Arzt, sollte sich freuen, überhaupt ein Attest bekommen zu haben.

Obendrein scheint unser zippzapp sich wohl nicht gerne an Regeln zu halten, sonst hätte er die Rechnung wohl nicht ignoriert, sondern hätte zumindest durch ein Telefonat Klärung herstellen können.

Mir scheint, das ist ein typischer Fall von "das regle ich hinterher" ;-). Da hat er aber die Rechnung ohne den Arzt gemacht. ;-)

SIilbOermdonPdauwgxe


Was mich ein bißchen wundert

ich rief also bei einem hausarzt an und fragte nach einem attest. eine sekretäring sagte mir ich solle doch am montag vorbeikommen und eigentlich sollte es keine problem sein mir ein ärztliches attest auszuschreiben.

Wieso sagt die Sekretärin nicht "dann kommen Sie doch nacher mal vorbei" sondern "am Montag" ?

EUh<emali!geLr NutJzer q(#4x10080)


Ist denn nachträglich krankschreiben sowieso nicht erlaubt und nocht zulässig ?

Doch, 3 Werktage rückwirkend kann man AUs noch ausstellen. Wenn ein Wochenende dazwischenliegt, kann man also am Montag auch für den vorangegangen Freitag krankgeschrieben werden – jedenfalls in D.


Wieso sagt die Sekretärin nicht "dann kommen Sie doch nacher mal vorbei" sondern "am Montag" ?

Vielleicht war es kurz vor Sprechstundenende?

Oder der TE hat speziell nach Montag gefragt?

mtariGposa


in § 5 der [[http://www.mdk.de/media/pdf/AU-Richtlinie_2004.pdf Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien]] heißt es:

Die Arbeitsunfähigkeit soll für eine vor der ersten Inanspruchnahme des Arztes liegende Zeit grundsätzlich nicht bescheinigt werden. Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist ebenso wie eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu zwei Tagen zulässig.

Der Arbeitgeber muss eine solche – nachträgliche – Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht anerkennen.

Auf jeden Fall wird deutlich, dass gerade bei einem bisher unbekannten Patienten in einem solchen Fall die geforderte Prüfung/Untersuchung gewissenhaft zu erfolgen hat.

JWu%lexy


@ Mülli

Ja Wolfgang, aber manche lassen hier ja die Möglichkeit völlig außer Acht, dass er wirklich krank war.

Ich war auch schon mal so krank dass ich nicht mal aufstehen konnte. Da ist dann nichts mit Attest vom Arzt holen. Da bin ich dann nachträglich am Montag hin als es einigermaßen ging und habe die Krankmeldung geholt.

Wenn man wirklich so krank ist, dann hat man eigentlich auch ein Interesse daran, dass seine Beschwerden abgeklärt und behandelt werden. Und das geht nun mal nur durch Untersuchung. Für den Fall, den du beschreibst, gibt es auch Hausbesuche von Hausärzten oder im schlimmsten Fall den Notarzt :=o

Was ist eigentlich mit dem TE? Der meldet sich gar nicht mehr... ":/ :=o

RcHeW


Hallo,

noch zwei kleine Ergänzungen:

die Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien gelten meines Wissens nur für Kassenpatienten (wie alle anderen Richtlinien für Ärzte auch). Für Privatpatienten ist mir nichts vergleichbares bekannt.

Wenn man in der Rechnung beide Untersuchungen streicht, würde sich der Arzt wahrscheinlich sehr dagegen sperren. Wenn nicht, würde er ja indirekt zugeben, dass er ein Wunschattest ohne Untersuchung ausgestellt hat. Das würde ihn angreifbar machen.

@ mariposa

Der Arbeitgeber muss eine solche – nachträgliche – Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht anerkennen.

Das ist mir neu. Gibt es dafür eine Quelle? einen Link? Danke!

mBarip0osxa


RHW

Ich finde die Quelle im Moment nicht – dabei habe ich es erst kürzlich in einer seriösen Veröffentlichung gelesen.

Analog wir übrigens bei Prüfungen und versäumten Abgabefristen von Arbeiten verfahren: ohne 'punktgenaues' Attest ist man durchgefallen.

Gute Informationen gibt es übrigens [[http://www.laek-thueringen.de/wcms/DocsID/Rueckdatierung-von-AU?Open&Layout=Default hier]]

RxHW


Hallo Mariposa,

ein sehr interesanter Link!

Danke!

Gruß

RHW

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