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Widerspruch gegen Rehaablehnung, kann man das so schreiben?

k^atinxka25 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte vor einem Monat einen Antrag auf eine stationäre Reha gestellt, heute hab ich leider eine ablehnung erhalten. ich will in widerspruch gehen nur weiß ich nicht so recht was ich schreiben soll.

erstmal vor weg. ich bin 27, wiege 125 kilo und bin 1,70 groß. laut bmi stark übergewichtig. hab rückenschmerzen und durch meine chronische schilddrüsenerkrankung komm ich leider ohne eine wirkliche hilfe nicht vom gewicht runter.

bei einer beratung war ich schon und bei einem therapeuten bin ich auch.

ich wollt euch bitten, einfach mal darüber zu lesen und zu sagen, ob man das so schreiben kann oder was man besser formulieren kann.

hier also der text:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich Widerspruch gegen Ihren Ablehnungsbescheid auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation vom 03.09.2010

Sie geben an, das meine bisherigen Beeinträchtigungen noch nicht so erheblich sind, mir meinen Rehabilitationsantrag zu genehmigen.

Hier bin ich einer anderen Meinung, denn durch die ständigen Rückenschmerzen fällt es mir nicht leicht, 8 Stunden auf meinem Bürostuhl zu sitzen, mein Übergewicht schränkt mich in meiner Bewegungsfreiheit ein und durch meine Schilddrüsenunterfunktion und der damit nicht mehr so hohen Leistungsfähigkeit in meinem Beruf wurde ich von meinem behandelnden Arzt für den Schichtdienst attestiert.

Sie halten es für ausreichend, wenn ich mich in Psychotherapeutische Behandlung begebe, eine ambulante fachübergreifende Therapie und eine ambulante Maßnahme zur Gewichtsreduktion durchführe.

Ich befinde mich seit ca. September 2009 in einer Verhaltenstherapie. Der behandelten Therapeut stellte fest, das durch meine psychischen Probleme das veränderte Essverhalten kommt. Anfang 2010 nahm ich auch an einer Ernährungsberatung bei einer Dipl.- Oecotrophologin teil.

Leider haben beide Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg erzielt.

Ich möchte sie bitten, Ihre Entscheidung erneut zu überdenken und mir eine stationäre Rehabilitation zu genehmigen, denn durch meine langen Anfahrtszeiten zu meinem Arbeitsplatz ist es mir nicht möglich, an ambulanten Massnahmen teilzunehmen und sehe und nur in einer stationären Massnahme eine wirkliche Chance für mich, mein Leben in eine gesündere Richtung zu lenken.

Mit freundlichen Grüßen

ich bin dankbar über jede hilfe von euch, denn der letzte antrag wurde leider auch schon abgelehn. :°(

Antworten
R6HxW


Hallo,

meinem Beruf wurde ich von meinem behandelnden Arzt für den Schichtdienst attestiert.

Das besser umformulieren: Von meinem behandelnden Arzt wurde mir bescheinigt, dass ich im Schichtdienst seit .... nicht einsetzbar.

Das bedeutet für mich finanzielle Einbußen und u.U. auch ein höheres Risiko des Arbeitsplatzverlustes.

Ich befinde mich seit ca. September 2009 in einer Verhaltenstherapie. Der behandelten Therapeut stellte fest, das durch meine psychischen Probleme das veränderte Essverhalten kommt. Anfang 2010 nahm ich auch an einer Ernährungsberatung bei einer Dipl.- Oecotrophologin teil.

Vielleicht noch ergänzen, wie viele Sitzungen beim Therapeuten erfolgt sind. Wie viele Termine umfasste die Ernährungsberatung? Evtl. auch weitere Kurse zur Ernährungsberatung?

Ich möchte sie bitten, Ihre Entscheidung erneut zu überdenken und mir eine stationäre Rehabilitation zu genehmigen, denn durch meine langen Anfahrtszeiten zu meinem Arbeitsplatz ist es mir nicht möglich, an ambulanten Massnahmen teilzunehmen und sehe und nur in einer stationären Massnahme eine wirkliche Chance für mich, mein Leben in eine gesündere Richtung zu lenken.

1) mit "ß"

2) streichen

Wenn noch keine Untersuchung beim MDK erfolgte, am besten Bitte um einen Termin beim MDK aufnehmen.

Häufig ist hilfreich, wenn man Unterlagen beifügt (z.B. Bericht des Therapeuten, des Oeco-trophologen, des Orthopäden ...).

Gruß

RHW

z?uxza


da es sich um eine reha bei einem rententräger handeln wird, ist der MDK ja nicht der entsprechende "prüfdienst" ...

kYelt.in.[kelxtin


Also inhaltlich kann ich dazu nix sagen. Aber da sind Rechtschreibfehler drin, das macht nie einen guten Eindruck. Z.B. das "Sie" als Anrede wird groß geschrieben. Und noch der ein oder andere Fehler. Viel Erfolg @:)

LKila


hiermit erhebe ich Widerspruch gegen Ihren Ablehnungsbescheid auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation vom 03.09.2010

Sie führen an, das meine bisherigen Beeinträchtigungen noch nicht so erheblich sind, dass sie eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme rechtfertigen.

Hier bin ich anderer Meinung: 1. Aufgrund meiner ständigen Rückenschmerzen fällt es mir schwer, 8 Stunden auf einem Bürostuhl zu sitzen. 2. Mein Übergewicht schränkt mich stark in meiner Bewegungsfreiheit ein. 3. Meine Schilddrüsenunterfunktion führt zu einer strak verminderten Leistungsfähigkeit in meinem Beruf. Vom behandelnden Arzt wurde mir bescheinigt [Attest beifügen], dass ich im Schichtdienst nicht mehr einsetzbar bin. Das bedeutet für mich finanzielle Einbußen und u. U. auch ein höheres Risiko des Arbeitsplatzverlustes.

Sie halten es für ausreichend, wenn ich mich in psychotherapeutische Behandlung begebe, eine ambulante fachübergreifende Therapie und eine ambulante Maßnahme zur Gewichtsreduktion durchführe.

Ich befinde mich seit September 2009 in einer Verhaltenstherapie. Der behandelnde Therapeut stellte fest, dass mein krankhaftes Essverhalten psychische Ursachen hat. Anfang 2010 [Genaues Datum einfügen, wenigstens den Monat nennen] nahm ich an einer Ernährungsberatung bei Dipl.- Oecotrophologin [Name einfüfgen] teil. [Hast du darüber eine Teilnahmebescheinigung? Beilegen oder besorgen und beilegen!]

Leider haben beide Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung ["erneut" weglassen] zu überdenken und mir eine stationäre Rehabilitation zu ermöglichen. Durch die langen Anfahrt zu meinem Arbeitsplatz ist es mir nicht möglich, an ambulanten Massnahmen teilzunehmen. Daher sehe ich nur in einer stationären Massnahme eine wirkliche Chance für mich, meine Arbeitskraft [denn das ist der Sinn einer Reha-Maßnahme] in vollem Umfang wiederherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Meine Änderungsvorschläge habe ich fett hervorgehoben. Die Anmerkungen in [] gehören nicht zum Text. Ich würde die Atteste/Bescheinigungen in Kopie beifügen und nummerieren. Im Text dann jeweils in Klammern dazuschreiben: "Anlage 1" ...

Um den Widerspruch "wasserdicht" zu machen, könntest du dich an den VdK wenden. Dazu müsstest du allerdings Mitglied sein (kostet ca. 50-60 € im Jahr). Die haben sachverständige Mitarbeiter und Juristen, die dich auch vor dem Sozialgericht vertreten würden, sollte der Widerspruch abgelehnt werden. Hat einer deiner Ärzte evtl. Erfahrung mit Reha-Anträgen? Dann könntest du auch den um Hilfe bitten. Er könnte deinen Widerspruch mit einer ärztlichen Einschätzung unterstützen – hilft vielleicht mehr als ein Patienten-Widerspruch allein.

Viel Erfolg! @:)

HboBnigFtau


Du mußt das gar nicht weiter begründen.

Die lehnen jeden Antrag erst einmal ab. Ist so. Du kannst schreiben, dass Du widersprichst. Es ist völlig wurscht, was Du argumentierst, es zählen eh nur ärztlich Stellungsnahmen. Deine eigenen Empfindungen sind da gar nicht gefragt.

Der medizische Dienst, der das entscheidet, macht Häkchen auf die ausgefüllten Anträge und wenn denen persönlich das zu pillepalle erscheint, bekommt man eben sofort eine Ablehnung....

Durch den Widerspruch sind sie aber gezwungen, Dich einzubestellen, nicht nur nach Aktenlage zu entscheiden. Deine behandelnden Ärzte müssen für Dich sein, das Ganze unterstützen. Neue Berichte anfertigen etc.

In der Regel kommt man bereits beim 2. Mal damit durch. Und ansonsten geht man noch einmal in den Widerspruch....

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