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Darf ein Krankenhaus jmd. mit Einweisung ablehnen?

S?oeaxn


Ich lese grad mit Erstaunen und Entsetzen Eure Beiträge! Ich muss feststellen, dass Krankhäuser sowie Notdienste wohl in der heutigen Zeit ausschließlich Wirtschaftsunternehmen sind und es überhaupt nichts mehr mit "Hilfe zum Menschen" zu tun hat. Nehmen wir einmal das Wort Menschlichkeit, ich finde das passt ganz gut. Was bedeutet denn eigentlich Menschlichkeit? Vielleicht sollten sich das einmal diejenigen, die über Patienten wettern selber fragen. Warum liebe Leute seid Ihr Rettungsassistenten/ -Sanitäter oder auch Ärzte geworden? Selbstverständlich auch um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber, steckt dort nicht auch eine gewisse Ideologie hinter? Warum seid Ihr den Job angetreten, wenn Ihr im Grunde genommen nicht jedem Menschen helfen wollt? Der Beitrag, aus dem diese Diskussion entstanden ist, sagt doch alles. Nierenversagen. Aufnahme in ein Krankenhaus? Fehlanzeige. Ich glaube ich brauche niemanden hier erklären, was ein nicht behandeltes Nierenversagen (Entsteht auch durch eine Niereninsuffizienz) für Folgen hat. Im schlimmsten Fall übrigens auch den Tod des Patienten. Und da habt Ihr nix besseres zu tun, als euch über Patienten aufzuregen, die nicht gleich ins Krankenhaus gehen. Aber genau das wollt Ihr doch eigentlich. Ihr schreibt hier, dass man direkt zum Arzt gehen soll, schon bei den leichtesten Beschwerden. Regt euch aber auf, dass die Patienten überhaupt zum Arzt gehen, bzw. Tage später.

Sind es nicht die Patienten, warum Ihr überhaupt einen Job habt?

Gerade die Rettungsassistenten/ -Sanitäter hier brauchen dort überhaupt nicht erst anzufangen zu nörgeln. Ihr habt einen Basispreis, eine Wegpauschale und eine Behandlungspauschale die Ihr den Krankenkassen in Rechnung stellt. Ihr profitiert doch nun wirklich von jedem Patienten, um das ganze mal nur Wirtschaftlich zu betrachten.

Ihr Ärzte habt euren Job übrigens nur wegen den Patienten.

Nun zu mir:

Meine Freundin läuft seit Wochen mit Enterokokken durch die Gegend. Mit akutem Nierenversagen, da Sie auf jedes Antibiotika hyperallergisch reagiert. Aufnahme im Krankenhaus? Fehlanzeige! Man fühlt sich nicht zuständig, es sei ja nicht akut! Die Diagnose Ihres Hausarztes, mit diversen Laborberichten, Urinstati ec. ec. belegt dies aber! Warum wird Sie selbst als privatversicherte Patientin nicht aufgenommen? Die Antwort liegt auf der Hand: Das Krankenhaus verdient zu wenig. Meines Erachtens grenzt dies an unterlassene Hilfeleistung und sollte bestraft werden. Denken wir nur mal an das Grundgesetz §1: Die Würde eines Menschen ist unantastbaar. Wo Wir wieder bei dem Thema Menschlichkeit wären.

Ich bin seid 11 Jahren im Katastrophenschutz und leiste Jährlich round about 2500 EHRENAMTLICHE Stunden im Jahr für das Deutsche Rote Kreuz. Das Hochwasser 2013 hätte mir übrigens auch im Winter viel besser in den Kram gepasst. Warum bin ich nun zum Helfen dort hingefahren?

Ganz einfach:

AUS LIEBE ZUM MENSCHEN!

d,aVnae8x7


Ich kann das Personal ja verstehen, ist viel Stress und generve, aber Patienten anzuschreien hat noch nie jemanden weiter gebracht. Eine etwas ausführlichere Erklärung kann dagegen schon viel deeskalieren und auch den Patienten beruhigen.

Als ich in der Notaufnahme saß, mit meinem Kleinkind mit Lungenentzündung, wawr da auch eine mUtter die da rumsaß weil ihr Kind eine Zecke auf dem Kopf hatte. Sie wollte nicht warten bis der kinderärztliche Notdienst am Nachmittag wieder aufmacht um sie entfernen zu lassen. Die war auch nicht erbaut das wir vor ihr dran kamen obwohl sie zuerst da war. Das die Schwester sie dann allerdings anpampte führte nur zu mehr Streit und Unmut, was am Ende mehr Zeit kostete als eine sachliche Antwort.

Ja, ich war auch erstaunt wer da am Wochenende alles rumhing. Eltern mit Kindern die 38,5° hatten und sich einmal übergeben hat, nun aber schon wieder kletterte, das Kind mit Zecke... aber die kommen sicher nicht nochmal wieder wenn sie einmal eben 4 Stunden da saßen umzuwarten. Ein einfaches: "Das Kind hat Lungenentzündung und muss mit akut mit Sauerstoff versorgt werden.", wäre jedenfalls bei uns sicher besser gewesen, im interesse aller, meine ich.

E_hema$liger Nuotzer (#746719x3)


Ich bin seid 11 Jahren im Katastrophenschutz und leiste Jährlich round about 2500 EHRENAMTLICHE Stunden im Jahr für das Deutsche Rote Kreuz.

Ganz, ganz toll. Wow, wirklich. Ernsthaft. Trötest du das in der Öffentlichkeit auch so rum, wie du das hier tust? %-|

Sonst: Du kannst es als Außenstehender nicht nachvollziehen, trotzdem holst du hier zu einem unreflektierten Rundumschlag aus, bei dem es einen die Zehennägel aufrollt.

Allein das hier:

Das Krankenhaus verdient zu wenig. Meines Erachtens grenzt dies an unterlassene Hilfeleistung und sollte bestraft werden.

Dein Erachten, spielt, dankenswerterweise, nicht wirklich eine Rolle.

B>reaEkiEngBad


Da fällt mir auch mal ne kleine Geschichte am Rande ein: Mir ist sowas auch in der Art passiert, das ich quasi angemault wurde und ich auf ne Art behandelt wurde von wegen "Was sie sich erdreisten einfach in die Notaufnahme aufzuschlagen etc,"

Als mein Augenflimmern/Visual Snow damals anfing, bekam ich mächtige/tierische Angst und Panik. Klapperte die Woche über alle Augenärzte etc.pp ab , keiner fand was uw. Dann Freitags Abends bin ich quasi nervlich noch mehr durchgedreht so das meine Freundin meinte komm wir fahren in die Notaufnahme der Augenklinik hier an der Uniklinik. So dann dort angekommen, irgendwas mit 22.00 Uhr, hab ich mich vorgestellt. Da hab ich den Fehler meines Lebens gemacht ich habe die Wahrheit gesagt, ich sagte das ich das seit ner guten Wochen habe bei 1000 Augenärzte war und es eben mehr schlimmer als besser wurde und ich eben tierisch Panik habe und hoffe das mir die Augenklinik vielleicht helfen könnte. Da wurde ich aber von der Schwester dort angefahren. Das ich am liebsten wieder gegangen wäre. Aber mir wurde angeboten das ein Arzt sich um mich kümmern würde, aber die nicht weiß wann er Zeit hat. Naja dann saß ich da 2h , dann kam der Arzt, der mich dann auch nochmal zur Sau machte (ich betone nochmal ich hatte tierische Panik , unerklärliche Probleme mit den Augen und war wirklich damals in dem Modus das ich bald sterben werde, einen Gehirntumor habe etc.pp). Er fing auch an mit was ich mir einbilde ne Augenklinik aufzusuchen und das an nem FREITAG, wenn seine Niedergelassenen Kollegen nichts finden dann ist da auch nichts usw. Aber nach 10 Minuten anscheißen untersuchte er mich ziemlich gründlich, kam mir aber aufjedenall so vor. Er konnte zwar auch nichts raußfinden und schickte mich nach Hause (was ja auch OK war).

Was ich aber nicht OK fande ,bzw. wie mein Vorredner weiter oben schon beschrieben hat, das war mehr son Fall Beruf verfehlt. Mal nüchtern betrachtet, wer gibt denen das Recht jemanden der eine Panikattacke nach der anderen hat, zitternd ängstlich vor denen steht um Hilfe zu suchen, wie einen haufen Scheiße zu behandeln? Egal ob ich Sonntags um 5 Uhr da stehe , Montag Dienstag, Freitag früh, Samstag nacht oder welche Zeit auch immer. Ich will ernst genommen werden und behandelt werden und nicht runter gemacht werden und mich nicht fühlen wie ein 5 jähriger der nen Lolli geklaut hat.

Aber eins hab ich daraus gelernt, mal abgesehen von Einweisungen (da kann man schlecht das Datumverändern), aber sonst egal mit was ich eine Notaufnahme betreten werde, das ist immer in einem Zeitfenster von 1-3 h das erste mal aufgetreten. Also ehrlich sein und sagen das man schon bei mehreren Ärzten war, die nichts finden konnten, die Symptomatik aber schlimmer wird. Stösst ja anscheinend auf noch größeren Hass der Ärzte/des Pflege.Personals. Weil man dann ja nicht krank sein kann, besonders nicht Freitags um 22 Uhr. Also ist jede Sache , soweit es natürlich geht, grade erst akut aufgetreten.

B1reaIking^Bxad


Ach ganz vergessen:

Achja es wird immer gesagt von unseren Med-Beruflern hier : Eine Notaufnahme ist nur für ganz akut schwerst Fälle.

Konnte auf die schnelle keine Statistik finden, falls es dazu eine gibt. Würde mich aber mal intressieren, wieviel Menschen jedes Jahr ihr Leben lassen müssen, weil Ihnen eben kein Bein fehlt, sie nach Hause geschickt werden " Weil es ja nicht akut ist oder wichtig genug für die Notaufnahme" und dann ihr Leben lassen weil es doch akut war nur eben nicht Samstag um 1 Uhr für irgendwelche Ärzte.

Spoeaxn


@ Grognor:

Wenn Du zitierst, dann zitiere den gesamten Abschnitt. Dort steht ja weitaus mehr drin.

Warum wählt man denn einen solchen Beruf?

Mal ganz ehrlich, man mchte doch nur, dass einem geholfen wird.

Bei einem Autounfall, wo alle Leute noch am leben sind und rumlaufen, halte ich doch auch trotzdem an und frage ob Sie Hilfe brauchen. Da kann ich auch nicht einfach so sagen, ich fahre weiter, weil keiner ins Krankenhaus muss oder gerade Bewusstlos ist. Als Privatperson selektiert man nicht, weil man aus Menschlichkeit handelt. Hier geht es einfach ums Prinzip!

Als Mensch hat man das recht einer schmerzfreien Behandlung. Die Schmerzen kann aber nur ein Patient einschätzen und nicht der Arzt.

Zu Info einmal ein Auszug des "Gelöbnis des Arztes" der Bundesärztekammer:

Gelöbnis des Arztes

Es ist Aufgabe des Arztes in Friedens- wie in Kriegszeiten unter Achtung vor dem Leben und der Würde des Menschen ohne Unterschied des Alters, der Rasse, der Religion, der Staatsangehörigkeit, der gesellschaftlichen Stellung, der politischen Ideologie oder irgendwelcher anderer Art, d** ie körperliche und geistige Gesundheit des Menschen zu schützen und sein Leiden zu lindern.

Der Arzt hat bei der Ausübung seines Berufes die Gesundheit des Patienten in den Vordergrund zu stellen. Der Arzt darf seine beruflichen Kenntnisse nur zur Verbesserung oder Erhaltung der Gesundheit der Menschen, die sich ihm anvertrauen und nur auf deren Ersuchen einsetzen. Er darf in keinem Fall zu ihrem Schaden tätig werden.

Das beschreibt eigentlich alles!

Sooxean


Da hab ich noch was Wichtiges vergessen:

Wenn mein Arzt mich überweist, dann hat das auch einen Grund oder nicht? Oder ist das, nur weil er nicht im Krankenhaus arbeitet ein schlechterer Arzt? Zählt diese Diagnose nicht?

E=hemali&ger< Nu4tzer A(#46719x3)


Gelöbnis des Arztes

Heh. Was auch immer das sein soll. Früher gab es den hippokratischen Eid, heute das Genfer Ärztegelöbnis. Mir wäre nicht bewusst, dass das heutzutage noch verpflichtend abgelegt wird - geschweige denn irgendeine Art von rechtlicher Verbindlichkeit hätte.

Warum wählt man denn einen solchen Beruf?

Du verwechselst da glaub' ich Beruf mit Berufung...

B/abyIyson/nensc]hein


Lesezeichen :)D

S3orean


Lieber Grognor,

hat ein Arzt denn keine Berufung? Sorry, aber da fehlt mir jegliches Verständnis. Das ist kein Beruf wie Maler oder Bürokaufmann. Das ist ein Beruf am Menschen. Um das wohlergehen derjeniger, die gesundheitliche Probleme haben. Ist es denn keine Berufung? Führen Ärzte diesen Beruf nur des Geldes wegen aus? Warum gibt es dann eigentlich Ehrenämter?

Warum wurde so ein Gelöbnis denn mal aufgesetzt? Nur weil man das ganze nicht mehr verpflichtend ablegt, sollte ein Mensch, der sich einen solchen Beruf einhergehend mit der natürlichen Berufung dieser Tätigkeit aussucht, im Klaren sein, welch eine Verantwortung er dem Menschen gegenüber hat. Man stelle sich mal folgendes vor:

Der Arzt selber benötigt Hilfe, weil er unglaublich starke Schmerzen einhergehen mit natürlichen Angstzuständen hieraus hat. Er geht zum Krankenhaus und wird abgewimmelt, trotz Überweisung seines Arztes. Macht er sich danach wohl Gedanken? Ich wünsche diese Situation, die sehr verzweifelnd und aussichtslos erscheint niemanden. Letzten Endes macht man sich doch Sorgen um seine Gesundheit und somit um das Leben.

Ich finde es sehr fahrlässig, einen Patienten wieder nach Hause zu schicken, nur weil es im ersten Moment kein Notfall ist. (Und damit ist nicht 38° C erhöhte Temperatur gemeint).

Mich würde im übrigen auch einmal interessieren, wie viele bleibende Schäden der Patienten durch rechtzeitiges Handeln hätten abgewendet werden können. Ich würde hier übrigens immer zur Anzeige raten. Es gibt sogar Anwälte, die aus reiner Berufung solchen Fällen nachgehen.

Übrigens, und da wird mir niemand widersprechen können, sind starke Schmerzen für jeden Patienten ein Notfall und das sollte es auch für Ärzte sein. Schließlich hat man ein recht auf Schmerzfreie Behandlung. Noch dazu verdienen Ärzte durch Behandlungen ja auch Geld. Somit wäre eine Behandlung ja eine "Win-Win Situation".

Komisch ist hier allerdings, dass privatversicherte Patienten immer gerne von den Krankenhäusern aufgenommen werden und immer adäquat Behandelt und untersucht werden (ob Notfall oder nicht). Alleine hier beginnt schon die Selektion der Patienten. Wer mehr Geld hat, dem wird auch besser geholfen. Sorry, aber da wären wir wieder beim Wirtschaftsunternehmen mit dem Wirtschaftsgut "Patienten". Auch hier: Kein Verständnis dafür.

E\hemaligerS Nut?zer (#46]7193x)


Das ist kein Beruf wie Maler oder Bürokaufmann.

Nicht? Warum nicht? Weil er einen akademischen Abschluss hat?

Warum gibt es dann eigentlich Ehrenämter?

Was genau hat ein Ehrenamt mit dem Beruf des Mediziners als solchen zu tun? Löblich wenn Leute meinen ehrenamtlich tätig werdne zu wollen. Aber mein Ehrenamt heizt nicht meine Wohnung. Oder zahlt die Miete.

der sich einen solchen Beruf einhergehend mit der natürlichen Berufung dieser Tätigkeit

Manche Menschen studieren / erlernen auch etwas ohne sich dazu berufen zu fühlen. Man stelle sich das mal vor, jemand der gute Arbeit leistet... seine Tätigkeit für ihn aber nicht mehr als ein normaler "Job" ist.

Ich finde es sehr fahrlässig, einen Patienten wieder nach Hause zu schicken

Das ist gut und schön was du findest, aber absolut irrelevant. Diese Entscheidung trifft jemand anderer, der dafür auch dementsprechend haftet.

sind starke Schmerzen für jeden Patienten ein Notfall und das sollte es auch für Ärzte sein. Schließlich hat man ein recht auf Schmerzfreie Behandlung. Noch dazu verdienen Ärzte durch Behandlungen ja auch Geld. Somit wäre eine Behandlung ja eine "Win-Win Situation".

Du wirfst da jede Menge Dinge durcheinander. Schmerzen alleine sind (manchmal) kein Kriterium für eine stationäre Aufnahme. Schmerzen aufgrund einer Erkrankung/Verletzung und schmerzfreie Behandlung sind auch zwei komplett verschiedene paar Schuhe.

Wie verdient man durch Behandlungen nochmal Geld, bitte? Mir ist niemand bekannt, der im öffentlichen Dienst arbeitet, der Provisionen für die Anzahl behandelter Patienten kriegt.

Es sei denn er arbeitet selbstständig, privat und daher nicht auf Krankenkasse - was wieder etwas anderes ist.

Sorry, aber da wären wir wieder beim Wirtschaftsunternehmen mit dem Wirtschaftsgut "Patienten". Auch hier: Kein Verständnis dafür.

Brauchst du auch nicht, gibts auch Leute die sich damit auseinandersetzen und deren Job das ist. Patient ist nicht gleich Patient. Und nur weil jemand "Patient" ist, heißt das noch lange nicht, dass er auf einer Notaufnahme gut aufgehoben ist, geschweige denn dort hingehört.

Gesundheitsökonomie und Sozialpolitik sind große Themen.

cnriecJharlie


Ic hglaube,

dass die Leute in der Notaufnahme mittlerweile tatsächlich oft unangebracht reagieren,

einfach,

weil sie so oft ausgenutzt werden. Mein Bruder war lange Oberarzt der Notaufnahme und schon in der Facharztausbildung hat er da Geschichten erzählt... dass viele Leute gerne um 23:00 Uhr kommen, weil ihnen tagsüber die Praxis zu voll ist ... oder türkische Mann in der Nacht zum Doktor geht, weil er tagsüber von der Vertretungsärztin nicht angefaßt werden will ... oder die Leute tage- wochenlang was haben und DANN plöztzlich müssen sie in der Nacht aufschlagen.

Oder eben, dass der Arzt die Leute akut in 's Krankenhaus schickt, aber die rennen vorher noch nach Hause, versorgen kids, Frau etc.. und schlagen dann auf, wenn sie meinen, eben in der Notaufnahme...

klar, manche ist einfach Wochenende und zu spät, z.B. wurde mein Sohn mal zusammen geschlagen und wir brauchten um 18:10 jemanden, der die Nieren schallt...also NOtaufnahme Kinderkrankenhaus.. und mal locker 4 Stunden gewartet...

was ich auch unmöglich fand, weil hätte er echt was gehabt, wäre er bis dahin wahrscheinlich tot umgefallen oder ähnliches...

insgesamt ist das Notaufnahmesystem überarbeitungsbedürftig,

aber m.A. hauptsächlich, weil es so viel ausgenutzt wird.

Lv3ANxA


:)D

Ich hab schon einiges erlebt in Krankenhäusern, auch im akutem Notfall.... Ich will trotzdem nicht den Glauben an unsere Ärzte verlieren. Im Prinzip muss man mal ehrlich sein, auch wenn manchmal die menschliche Behandlung scheiße war/ist. Wie viele Folgeschäden habt ihr dadurch tatsächlich erlitten? Ich muss sagen, ich bisher nicht so oft, als dass mir geholfen wurde. Ein Krankenhaus bzw. eine Station in einer Uniklinik hat mich nicht gut behandelt, menschlich wie medizinisch (und das war nicht nur ein bisschen anschreien oder abweisen / nach Hause schicken). Während eine andere Station, selbe Uniklinik alles dafür getan hat, dass ich gesund werde und das obwohl die Zustände dort zum Wegrennen waren. Eine andere Unikinik bis jetzt immer top behandelt haben, auch als ich mit Thrombose in die Notfallambulanz gekommen bin. Manchmal war eine Schwester etwas schroff, aber wenn man selbst freundlich bleibt, werden die meisten auch netter. Wartezeit empfinde ich als normal und ich denke, wenn man in ein Krankenhaus geht, soll man damit auch rechnen, dass es dauert.

c4riech0arlixe


Also ehrlich sein und sagen das man schon bei mehreren Ärzten war, die nichts finden konnten, die Symptomatik aber schlimmer wird. Stösst ja anscheinend auf noch größeren Hass der Ärzte/des Pflege.Personals.

Es ist tatsächlich so.

Sagt meine Arztverwandtschaft fast genauso. Weil solche Leute Zeit und Geld kosten und sie sich dann vorkommen wie ein Dienstleister im Supermarkt, sie aber echt HELFEN wollen und nicht Leuten Händchen halten (es sei denn, es ist ein BKH).

SDoseHaxn


Lieber Grognor....Bist Du Arzt? Wenn ja, würde ich jedem Patienten raten, nicht zu Dir zu gehen. Sorry für die schroffe Antwort. Du hättest lieber Architektur studieren sollen oder so, aber Arzt scheint aus ethischer Sicht gesehen echt der falsche Beruf für Dich zu sein. Sorry wenn ich jetzt auch mal unsachlich bleibe.

Was ich mit dem Ehrenamt sagen wollte ist folgendes:

Die tun genau das Richtige und helfen wo Sie können. Selektieren eben nicht und das alles auf kosten Ihrer Freizeit, neben Ihrem Job und nehmen freiwillig keinen Cent dafür.

Ärzte bekommen Geld dafür. Somit kann ich als Patient ein solches Verhalten erst recht erwarten und ich muss als Patient erwarten können, dass mir geholfen wird und nicht ein Privatpatient vorgezogen wird.

Anscheinend wird auch hier mittlerweile nur das schnelle Geld gesehen. Woher kommt das Geld denn? Das Krankenhaus verdient Geld durch die Abrechnung mit den Krankenkassen. Warum? Weil Sie Patienten behandeln! Von wem bekommt denn der Arzt sein Gehalt?

Ohne Scheiss und jetzt mal ganz deutlich an Dich Grognor: Das ist ein Armutszeugnis hoch 3. Ich hoffe, dass Du einmal in solch einer Situation aus Sicht des Patienten steckst, damit Du überhaupt die leiseste Ahnung bekommst, worüber hier gesprochen wird.

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