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Darf ein Krankenhaus jmd. mit Einweisung ablehnen?

K?alink2ana


Ja wie gesagt, das entscheidet der Diensthabende Arzt wie dringlich das ist ...

Mellimaus21

Ja, vor allem auch das Nierenversagen der TE scheint dann ja eine akute Lapalie zu sein. %-|

E8heqmaligUer Nzutze+r (#467x193)


Darauf ist agnes schon auf Seiten davor eingegangen. Nierenversagen ist nicht gleich Nierenversagen.

S]üntfje


sondern um die Tatsache, dass ein Arzt diese Untersuchung anordnet, sie also für medizinisch notwendig hält und diese Untersuchung dann nicht durchgeführt wird. Diese Entscheidung wurde aber nicht von einem Arzt getroffen, das ärgert mich.

ich denke, der Arzt in der Notfallaufnahme hat ein anderes Aufgabengebiet.

Untersuchungen die nicht notfallmäßig laufen müssen werden doch an ganz anderer Stelle verplant.

Da hat die Absprache nicht funktioniert.

hat ein Arzt denn keine Berufung? Sorry, aber da fehlt mir jegliches Verständnis. Das ist kein Beruf wie Maler oder Bürokaufmann. Das ist ein Beruf am Menschen. Um das wohlergehen derjeniger, die gesundheitliche Probleme haben. Ist es denn keine Berufung? Führen Ärzte diesen Beruf nur des Geldes wegen aus? Warum gibt es dann eigentlich Ehrenämter?

wah, da kräuseln sich meine Nackenhaare.

Nein, es ist kein Beruf wie Maler oder Bürokaufmann, ebenso wie der Beruf Maler nicht wie der des Bürokaufmanns ist.

Dennoch ist es ein Beruf, keine Berufung im Sinne von Bestimmung, diesen Blödsinn kann ich nicht mehr hören.

d(anxae87


Das zu wenig an Personal ist unbestritten, aber da sollte das Gepampe doch in eine andere Richtung gehen oder? Dafür können die Patienten null und gar nichts, baden es aber sowieso schon mit dem Personal zusammen aus.

Aqlexpandr/aT


Naja... manche Patienten sind auch schwierig in der Notfall und dies nicht einfach nur aus Angst. Sie wollen alles und sofort und halten sich für sterbenskrank.....und andere die lebensbedrohlich verletzt sind sollen warten.

Alles in allem.... es ist ein sehr stressiger Job. Dann hat man vielleicht noch zu Hause Probleme und im Job nen schwierigen Patienten.... und dann kann es halt passieren, dass man nicht immer ein Zahnpastawerbunglächeln im Gesicht hat. Ich sehe hier von den meisten einfach nur Erwartungshaltung... man muss dies, man muss das und jenes und dieses......wir können froh sein, dass wir Menschen haben die diesen Job machen und für uns da sind. Ja, manchmal geht was schief... aber es sind Menschen. Und ja, manchmal wird eben jemand als "Nicht-Notfall" abgewiesen weil einfach keine Möglichkeiten da sind die Untersuchung zu machen.... oder sie kann warten auf Montag etc.

wEhi@te xmagic


Also ich glaube hier sollte man auch mal trennen.

Egal welchen beruf man hat, zu seinen "Kunden" sollte man immer freundlich sein. Das gehört einfach dazu.

Natürlich kann der Arzt der Meinung sein, es ist kein Notfall, aber muss man deswegen den Patienten anpampen? Nein muss man nicht.

Man kann genausogut freundlich sagen,

"Sehen Sie ich verstehe, das es ihnen nicht gut geht. Aber wir haben heute nacht so viel zu tun. Versuchen sie das und das und gehen Sie am MOntag zu Hausarzt"

Ich hatte vor x Jahrne ine Bänderzerrung mit der in KH X war. mein freund brachte mich dahin.

Nur hatte er das gleiche vor 2 Jahrne und ich brachte ihn ins gleiche KH.

Die in Der NA schnauzte (wirklich) uns an.

"Wir sind dafür nicht zuständig, schon seit 2 Jahren nicht mehr. Fahren sie in s KH X"

Aber in einem Tonfall, als wäre wir die dämlichsten Idioten.

Da konnte ich auch nicht mehr an mich halten und hab zurück gepamt.

"Sorry so oft fahren wir nicht ins die NA, ich hab leider nicht alle KH mit ihren Fachrichtung im Kopf"

Meine Mutter arbeitet in der ZNA und ich kenne auch solche Storys, abe rich weiß dass sie zumindest immer feundlich ist.

AZlexa_ndxraT


Wie ist der Patient wirklich angepampt worden und was ist nur Empfinden des Patienten? Manche fühlen sich bei einem deutlichen Wort schon angepisst. Und man muss dann auch überlegen wie man selbst reagiert hat....dann kann sich ein Wort nach dem anderen ergeben.

Ich hab hier auch schon Patienten gehabt bei denen ich mich echt beherrschen musste und mein Ton wurde sicher etwas strenger..... hab ich den nun angepampt oder nicht? Wenn Du ihn fragst wirst Du sicher ein überzeugtes "Ja" erhalten. Fragt man die Kollegen die dabei waren... die sagen "Nein". Also... was war nun wirklich?

dKanaeQ87


AlexandraT

Stimmt, ich erwarte etwas. Kein Zahnpastalächeln aber Professionalität und dazu gehört auch Höfflichkeit. Die muss jeder im Job mit Kundenkontakt bringen. Ich falle ja auch vor dem Kellner nicht vor Dankbarkeit zusammen weil er mir geruht Nahrung zu bringen sondern erwarte Höflichkeit und nur weil der Arzt die Güte besitzt meine Gesundheit so gut als möglich zu erhalten oder wieder herzustellen hat er noch lange nicht das Recht mich anzuschnautzen wenn ich eine Situation falsch eingeschätzt habe.

Arrogante Ärsche die meinen der Nabel der Welt zu sein gibt es immer wieder, aber kühle Höflichkeit sollte immer drinne sein, auch dann. Und wenn man das nicht mehr leisten kann weil es viel zu wenig Personal auf Schicht gibt, dann Hölle nochmal ist es endlich an der Zeit zu streiken bis auch der letzte Hansel verstanden aht das nichts mehr geht.

dBan(ae8x7


Also die Schwester in der Notaufnahme sagte zu der anderen Mutter:"Weil ihr Kind stirbt und sie uns nur die Zeit stehlen. SETZEN!" Kein Interpretationsspielraum, einfach grob unhöflich.

Mhoxyi


Also ich glaube ein bisschen Urteilsvermögen darf man anderen schon zutrauen Alexandra. Warum fühlen sich eigentlich alle Berufsgruppen immer in der Pflicht andere ihrer Zunft zu verteidigen @:) ? Ich bin z.B Verkäuferin und ich kann nicht abstreiten, dass es ganz furchtbare unfreundliche und für ihren Beruf nicht geeignete Verkäufer gibt.

Und wenn man es mit Kranken zu tun hat, ist es da nicht klar, dass die eher sensibel reagieren?

Und die TE hat ja nun mit Leuten, die wegen einem Hüsterchen nachs um drei ins Krankenhaus rennen, nicht unbedingt etwas zu tun.

Wenn mein Arzt mir etwas rät, dann halte ich mich auch daran und wenn ich dann so einen Spruch wie die TE kassieren würde, dann würde ich mich doch auch sehr wundern.

LhittleJ-wmit-Loxtte


Das Problem der Notaufnahmen ist v.a. die chronische Überbelastung. Ich arbeite in einer Uniklinik, nicht in einer Notaufnahme, aber wir haben natürlich trotzdem Kontakt.

Dort kommen leider viele Leute hin die nicht wirklich nötig dort hin müssten sprich es liegt kein Notfall vor.

Meistens arbeitet das Personal dort dermaßen am Limit dass der Patientenkontakt und die Höflichkeit auf der Strecke bleiben und es ist nicht einmal böse gemeint. Aber wenn man sich kaputt arbeitet und die Patienten nur fordern, fordern und nochmal fordern obwohl sie wegen einer absoluten Lappalie da sind, dann verstehe ich meine Kollegen in der Notaufnahme sehr gut.

Bestes Beispiel erzählte mir ein junger Kollege - sie waren im im Schockraum beschäftigt, draußen füllte sich mal wieder der Warteraum, als er endlich wieder die Patienten dran nehmen konnte kamen die schon meckernd rein, warum sie denn solange warten müssen und überhaupt...die Wartezeit beträgtzwischen 4-6 Stunden bei uns in der Uni, wenn man kein echter Notfall ist. Und da ist leider der diensthabende Kollege der falsche Ansprechpartner, sondern die Krankenkassen und die Politik, die es nunmal nicht anders finanzieren.

Und dann beschweren sich die Leute mit wenig dringlichen Beschwerden auch noch permament. Da verstehe ich manche Unfreundlichkeit, auch wenn sie natürlich trotzdem nicht sein muss und m.M.n. ein gewisses Maß an Höflichkeit meistens geht (geht halt nicht immer, wenn man nach 12 Stunden Arbeit immernoch nix gegessen und getrunken hat, meistens schon 20 Stunden wach ist und die meiste Zeit unnötigen Kram behandelt hat während die wichtigen Fälle auf der Strecke bleiben).

d,an/a2e8x7


Little-mit-Lotte

beschwerdeschreiben an die Krankenhausleitung bringen aber nichts, hab ich selbst ja auch schon gemacht. Und ich meine Beschwerde über mangelndes Personal und nicht mangelnde Höflichkeit. ;-) Wenn jemand Drucka usüben kann dann doch das Personal. Das kann immerhin streiken, ein Patient hat diese Ausahl nicht.

AElqexavnd\raT


Also ich glaube ein bisschen Urteilsvermögen darf man anderen schon zutrauen Alexandra

Wenn man im Stress und krank ist setzt das Urteilsvermögen durchaus mal aus... auch bei mir. Kann passieren...auch ich reagiere dann empfindlicher.

Hier wird aber dauernd nur reklamiert und erzählt was die Leute da alles falsch machen... würdet ihr es denn besser machen? Habt ihr mal versucht euch in deren Lage zu versetzen? Ich kann zb. auch verstehen wenn eine Verkäuferin mal etwas sauer ist...es sind Menschen und kommt man von eurer Erwartungshaltung ein wenig zurück. Wir können froh sein solch eine tolle Notfallstation zu haben.

cvrkiecharxlie


Also ich wieß nicht, ich höre das immer wieder,

dass man im Stress unhöflich wird. Ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

Ich werde in der Arbeit dann mal hektisch, okay, oder das andere, ich trete innerhlich einen Schritt zurück und mache meinen Job, aber ich werde doch nicht unhöflich. :-/ , es sei denn, derjenige, der was von mir will, fängt damit an. Da ich aber immer der bin, von man was will, kann ich das abwarten und letztendlich sitzte ich eh am längeren Hebel.

Wieso muß ich dann unhöflich sein?

EVhemalZigerR Nutz`er (x#467193)


über mangelndes Personal

Das Problem ist nicht allein Personal, sondern Personal-Patientenverhältnis. Gab in der Vergangenheit schon Studien zu dem Thema und ein nicht gerade kleiner Patientenanteil hat auf einer Notaufnahme nichts zu suchen.

Vor allem weil in manchen Fällen Missbrauch solcher offenkundig ist und die Leute dort zum Teil so oft aufschlagen, dass man sie schon beim Namen kennt.

Das sind auch gern jene, die sich für den Nabel der Welt halten und sich lauthals beschweren, dass sie nicht drannkommen.

Es wird triagiert und eine entsprechende Dringlichkeit zugeteilt. Dadurch entstehen natürlich Wartezeiten für Patienten mit niedrigster Priorität.

Wer wegen seinen Wehwehchen auf eine NFA konmt, muss sich damit abfinden. Oder geht zu einem Arzt der gegen Bares arbeitet.

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