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Darf ein Krankenhaus jmd. mit Einweisung ablehnen?

LKittile-[mit9-Lotxte


Obwohl die Hebammen es gut gelöst und viele Patienten mit ins Boot geholt haben.

Gebracht hat es ihnen nichts. Noch gibt es keine Lösung! Ab 2016 steht keine Versicherung mehr bereit...vgl. Abschaffung der Hebammen in den USA!!!

b,eetl`ejuixce21


richtig dieKrümi... darum ja auch mein Nachsatz "den Leuten ist alles mehr wert als ihrer eigenen Gesundheit"... denn so wird das system einfach nicht mehr lange funktionieren.

dxanOa,e8x7


Ich weiß, Little mit Lotte. Bisher haben sie nur Aufschub erarbeitet. Das Geburtshaus hier hat News und informiert alle die bei ihnen entbunden habe oder Vor- bzw. Nachsorge gemacht haben und bittet um Hilfe und Unterstützung.

Mir wäre es am liebsten wenn es einen Großausstand gäbe und nicht immer jede Partei einzeln kämpfen würde. Also Ärzte, Pflege, Hebammen und Patienten zusammen. Diese ewige Geflickschusterei und Sparerei am falschen Ende muss einfach aufhören. Aber da da kein Gewinn zu erwarten ist, muss der Aufstand schon groß werden...

S-ünrtxje


aber hier ging es doch gar nicht um das unhöfliche Personal, oder kann ich nicht lesen?

Da holt jemand einen 5 jahre alten Faden hervor und meint, das medizinische Personal müsste, weil sie ja berufen sind, über jeden Patienten jubeln, weil sie nur diese ihren Job haben.

Und schwupp sind wir wieder bei den schreienden Ärzen und Pflegern?

daanaex87


Hat doch eigentlich nur einer gefordert oder? Also so ein erleuchtend schwebenden Arzt, meine ich. Mir reicht ein normler Mensch mit normalen Umgangsformen. ;-D ;-D

S+üuntje


ja, eben der Grund, warum der Faden wieder aktiviert wurde

bReetl4eju^icex21


Aber das Thema der Überlastung, Unfreundlichkeit und unpassenden Patienten in der NA ist ja nicht vorbei und noch genauso aktuell wie vor 5 jahren ;-)

d1a0nae8x7


Eigentlich nur aktueller, hier waren auf dem Hoch der Grippewelle einige wegen Überlastung schon geschloßen und dann bauch auch noch Noro aus, also im Krankenhaus. Klar, bei der Belastung brach am Ende alles zusammen. Grund genug endlich mit Druck zu diskutieren ob es Sinn macht das Personal weiter so zu besetzen als würden nur echte Notfälle kommen. Statistisch betrachtet mag man, nur bei den echten NOtfällen, mit den eigesetzten Leuten hinkommen, aber verdammt, in der Praxis nützt so eine Statistik einfach nichts.

SDusi |SumsebXach


Abgelehnte Patienten - was ist aber, wenn denen etwas passiert nachdem sie weggeschickt wurden? Hat man ja schon öfter gehört bzw. gelesen …

Ob ein Puls von 240 (mit wahrscheinlich entsprechend hohem Blutdruck) nicht doch eine Aufnahme rechtfertigt, vor allem, wenn der Patient Angst hat? Ein anschließender Infarkt hätte die ablehnende Aufnahmestation sicherlich in Bedrängnis gebracht… ":/

E!hemali[ger NSutz:er ((#4671x93)


man ja schon öfter gehört bzw. gelesen …

Bestreitet auch niemand. Das ist aber eine Problematik, die sich nicht lösen lässt. Menschen machen Fehler

Undifferenzierte Aufnahme ändert daran nichts.

Puls von 240

Bei so einem "Puls" hat der fragliche Patient ohnehin grad andere Probleme als Angst...

Sxüntjxe


beatlejuice

Aber das Thema der Überlastung, Unfreundlichkeit und unpassenden Patienten in der NA ist ja nicht vorbei und noch genauso aktuell wie vor 5 jahre

das ist es, ich dachte nur, ich sei im falschen Faden, als ich die letzten Seiten nachlas.

Ich wusste dies Thema gab es kürzlich, aber dies war es irgendwie nicht, das verwirrte mich gerade %:| ;-)

DXieKruQexmi


Und wie lange dauerts eigentlich noch bis das System so wie es jetzt ist vor die Hunde geht.... einen Kollaps erleidet?

nach meiner Einschätzung (bin im Klinikmanagement einer Uniklinik tätig) nicht mehr so lange.......

dNaunaex87


DieKruemi

Dann können wir nur hoffen das es danach besser wird und endlich auch den letzten Deppen klar wird, dass Krankenhäuser und Pflegeheime nicht der Ort sind an dem sich Geld verdienen lässt. Also nicht für die Angestellten, die sollten anständig bezahlt werden, sondern für irgendwelche großen Holdings.

b=eetlnejuic@e2x1


Danae nur mal aus Neugier. .wie sähe dein ultimativer gesundheitsplan aus? Also nicht gewinnorientiert ist klar nur auch städtische Häuser haben ja Probleme. . Ich versteh auch oft nicht wo das Geld hin verschwindet..

Ich bin ja nun ambulant intensiv tätig und da fließt auch ne menge Geld. . Aber auch das scheint zu versickern denn beim Personal kommt es nicht an..

dqanae-8x7


Mein ultimativer Masterplan? Da gibt es so eine total utopische Idee eines Gesamtkonzepts.

Als erstes Mal halte ich nichts von unserem Krankenkassensystem der verschiedenen gesetzlichen und privaten Kassen. Das läuft dem Solidaritätsprinzip entgegen und frisst einfach unfassbar viele Mittel in Verwaltung, Werbung und ähnlichem. Als erstes Mal sollte also dieser ganze verdammte Wust an Kassen eingestampft werden und alle und ich meine wirklich alle sollten verpflichtend in einer Kasse versichert sein. Wer sich dann privat zusatzversichern möchte kann das ja gerne tun, aber grundsätzlich sollten alle in einen Topf einzahlen.

Um den fehlenden Wettbewerb aufzufangen würde ich eine unabhängige Einrichtung präferieren die neue Behandlungsmethoden und Medikamente auf ihre Wirksamkeit untersucht und dann entsprechend sagt:"Wird bezahlt - wird nicht bezahlt". Ideal wäre es wenn diese Einrichtung auch Informationsflyer an Ärzte raus gibt und Schulungen anbietet zu neuen Methoden, damit niemand der Versuchung ausgesetzt ist das eigene Produkt eventuell besser dastehen zu lassen als es in einem objektiven Vergleich da stehen würde. ;-)

Paralell gehört die Bezahlung der Ärzte neu geregelt. Offenbar klappt diese eigenverantwortliche Verteilung zur Zeit nur sehr mäßig. Kann ja nicht sein, dass der eine Teil so am Strampeln ist während andere mehr als genug verdienen. Noch dazu diese Versicherungen überprüfen. Derzeit ist es ja so, dass ein Arzt einen Fehler gar nicht zugeben kann/darf weil es dann ärger mit der Versicherung gibt. Das gehört unterbunden, so kann ja kein Mensch aus Fehlern lernen.

Ich glaube bei all diesen wundervollen Überlegungen zur Rentabilität fehlen einfach ein paar Zahlen. Zum Beispiel habe ich noch keine Aufstellung zu dem Thema: Was kostet uns eigentlich die Nachbehandlung von MRSA Patienten im Vergleich zu dem was sie uns gekostet hätten wenn man gleich zwei Mann mehr eingestellt hätte und den Abstrich machen würde der in den Niederlanden längst usus ist? Was hat uns der Insulin-Beschiß gekostet? Immerhin hat sich ja nun rausgestellt, dass die neuen Produkt mit nichten besser sind als die Vorgänger vom Schwein, nur teurer. Da hätte es sich doch über die Jahre gerechnet jeamndne vorzuschlaten der die tollen Ergebnisse der Hersteller mal überprüft und dann Informationen raus gibt auf die sich die Ärzte auch verlassen können.

Selbst ohne den menschlichen Schaden, den man theoretisch ja auch beziffern und mit einrechnen müsste, scheint es mir als ob diese Sparmaßnahmen schon mittelfristig sehr viel teurer sind, als die INvestitionen es wären.

Ah ja, und natürlich diese unseelige Budgetierung abschaffen. Es wird für einen Patienten bezahlt solange er im Krankenhaus liegt und nicht 18 (glaube ich) Tage und dann war es das. Danach wird auf Rechnung des Krankenhausees gepflegt.

Auf der anderen Seite wäre ich dafür Rechnungen an die Patienten rauszugeben, damit die selbst überprüfen können was abgerechnet wird.

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