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Wie viel verdient ein Allgemeinarzt/ Hausarzt?

A4nnaleRna@64


@ Sinnestäter

Woraus schließt du das?

Erst einmal ist das ein Artikel in einer (populistischen?) "Zeitschrift"- also weder repräsentativ noch möglicherweise nicht ganz der Wahrheit entsprechend.

Und zum zweiten spricht er von 10.000,- Euro im Monat brutto.

Bruttogehälter zu schätzen oder zu vergleichen ist lächerlich.

In diesem Sinne bekommt dein "scheinbar" eine ganz neue Bedeutung?!

Schönen Gruß,

A.

m0oonunight


ich muss Annalena64 recht geben, außerdem ist der bericht schon wieder 1 jahr her und da hat sich schon wieder einiges geändert. wie fast jedes jahr :=o

meine hausärztin verdient z.b. nicht soviel.

es kommt auch noch darauf an, hat der hausarzt viele privatpatienten? macht er hausbesuche? macht er auch ab und zu notdienst? das sind dinge, die müssen auch berücksichtigt werden, denn nicht alle machen sowas.

m3oonUnIight


p.s. dann kommt es natürlich noch drauf an wieviele angestellte der arzt beschäftigt. das ist auch ein kostenfaktor und noch natürlich andere ausgaben. wer einblick ins EBM hat, der weiß, dass das teiweise lächerlich ist.

S\innefstävtexr


Annalena, ich bin kein Arzt, und muß glauben was ich lese. Und ich glaube eher einem Spiegel-Artikel als einem Post von einer Anonymen in einem Forum. Würdest du genauso tun, oder? :-)

Und für einen Akademiker, auch einen Dr., sind 10.000 brutto im Monat kein Taschengeld. Die Akademiker, mit denen ich zusammenarbeite, bekommen ein Drittel davon, und weinen auch nicht. Ich selbst, obwohl auch Akademiker, habe noch weniger, und keinen Grund zum klagen.

Ich kenne hier auf dem Land, bedingt durch einen früheren Job, ziemlich viele Ärzte. Überarbeitet sind viele, aber arm ist keiner von ihnen.

mSoo*nnighxt


viele ärzte haben auch eine 7 tage-woche. sie arbeiten viel und hart und vorallem wird ihre gesundheit jeden tag aufs spiel gesetzt. man weiß nie, was der patient vor einem hat.deswegen ist es auch angebracht.

m5oonznGight


[[http://www.drproll.de/index.php?/archives/45-Falsche-Zahlen-zum-Einkommen-der-AErzte.html]]

lies es dir richtig durch. da steht vieles interessantes und vorallem richtiges drin. jeder weiß, dass man an kassenpatienten so gut wie nichts mehr verdient. und zu dem haben sie ein bestimmtes budget und wenn das aufgebraucht ist, dann haben die ärzte schlichtweg pech und arbeiten umsonst!!!

S\innwesgtätwexr


Whooopsie :-o

moonight, danke für den Link.

nVele0x1


na ja, man darf einen Arzt mit eigener Praxis nicht mit einem Angestellten, sondern eher mit anderen Selbstständigen vergleichen.

Keine Ahung ob es weiter hilft, habe mal eine Kostenstruktur der verschiedenen Arten von Arztpraxen gefunden. Vielleicht hilfts weiter.

Ich nehme an, dass das statistische Bundesamt seriöse Zahlen bietet.

[[http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/DienstleistungenFinanzdienstleistungen/Kostenstruktur/Tabellen/Content100/Grundzahlen.psml]]

mHoonn2ight


@ Sinnestäter

hab einen link über EBM-Abrechnung gefunden! vlt. interessiert es dich. da kannst du in etwa nachschauen wieviel ein arzt an einem patienten pro untersuchung etc. verdient

[[http://www.cmxs.de/hausaerzteverband_rp/upload/pdf/ebm_2009.pdf]]

allerdings ist abrechnung eine sehr komplexe und komplizierte sache, da man nicht alle ziffern abrechnen kann. @:)

mgoonn}idght


p.s. ich sehe gerade das überall 0 minuten steht ":/ sollten eigentlich 10 minuten und bei ein paar anderen bis 20 minuten sein. ":/ ":/

SpimoknXe2u7


dort wo null steht das heißt auch null minuten, es gibt nicht überall Prüfzeiten

SHimonYex27


Bitte nicht vergessen zu bedenken: in jedem Bundesland wird verschieden abgerechnet. Speziell in Hausarztpraxen ist ab dem 3. Kontakt bei Kassenpatienten nichts mehr abzurechnen. Wie schon einige male erwähnt alles ein sehr komplexes Thema (Versicherungen, Miete, Steuern, Personal,...) Und bei alledem steht auch erst nach mehreren Monaten der genaue Betrage fest der von der KV gezahlt wird.

Mai~lchwxecke


moonnight, deine Mühen in ehren, aber leider hast du von Abrechnung keine Ahnung. manchmal ist google alleine auch nicht sinnvoll. die Zeiten stehen dort schon korrekt mit 0 Minuten, das sind die Zeitabrechnungen in den Plausibilitätsprüfzeiten. "Unvorherges. Inanspruchnahme" ist etwa ein Zusatz für die Nachtzeit und das zieht als solche natürlich nicht die Untersuchung selbst in die Länge. Daher stehen dort 0 Minuten.

Ausserdem kommt hinzu, dass der Arzt nur bis zu einer gewissen Patientenzahl die Zahlen nach EBM bekommt, die sich nach der Patientenzahl in den vorhergehenden Quartalen richtet. Hat er mehr Patienten (und sehr viele Ärzte haben mehr), so bekommt er Abschläge, die bis zu 90% erreichen. Ausserdem wird die Gesamtsumme noch nach Alter, Behandlungsgrad (zB chronisch kranke Patienten), Vollmond und anderen Werten verändert. Dazu kommen dann noch bestimmte Vorsorge und Sonderbehandlungen, die wieder anders gerechnet werden.

Anhand des EBMs herauszufinden, was ein Hausarzt verdient hat ungefähr die gleiche Aussagekraft wie würfeln.

Nichts für ungut, aber so ists einfach falsch.

m!oonneight


nichts für ungut aber ich hab auch nicht behauptet, dass ich ahnung von abrechnung noch habe ich hatte zum letzten mal ein ebm vor 5 jahren in der hand. außerdem war ich nicht in hausarzt. facharztspezifisch sieht ja wieder anders aus. sorry, dass ich das verwechselt habe, aber ich weiß noch aus unserem bereich so grob, dass zum beispiel ein gespräch mind. 10 minuten betrug.und für jede weitere zeit kam zwar eine kleine zulage dazu aber ich weiß nicht mehr genau wieviel. und ja du hast recht, ich hab so gut wie keine ahnung davon weil wir reine überweisungspraxis waren. ;-D dazu noch gemeinschaftspraxis und da siehts auch wiederrum ganz anders aus.

Ausserdem kommt hinzu, dass der Arzt nur bis zu einer gewissen Patientenzahl die Zahlen nach EBM bekommt, die sich nach der Patientenzahl in den vorhergehenden Quartalen richtet. Hat er mehr Patienten (und sehr viele Ärzte haben mehr), so bekommt er Abschläge, die bis zu 90% erreichen. Ausserdem wird die Gesamtsumme noch nach Alter, Behandlungsgrad (zB chronisch kranke Patienten), Vollmond und anderen Werten verändert. Dazu kommen dann noch bestimmte Vorsorge und Sonderbehandlungen, die wieder anders gerechnet werden.

soweit war ich auch schon ;-)

aber mir ging es nicht pauschal um das, was ein arzt richtig verdient, sondern dass er mal sieht wieviel "wert" ein patient hat. und wie schon erwähnt ist abrechnung eine komplexe sache die man nicht eben in der schule fließend lernen kann. leider...

RgHW


Hallo,

genug ist immer subjektiv. Girokonten haben die rätselhafte Eigenschaft am Monatsende gegen 0 zu tendieren - und das völlig unabhängig von der Höhe des monatlichen Zahlungseingangs.

Man registriert meist nur die Veränderungen: wenn man 5% weniger als im Vorjahr bekommt, dann jammert man. Oder wenn man nur 2% Erhöhung bekommt, die Kollegen aber 10%. Das geht auch den meisten Arbeitnehmern so.

Bei Arbeitnehmern verhandeln aber Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. Bei Ärzten werden die Spielregeln für die Honorarhöhe von der Politik festgelegt. Die Politiker achten bei ihren Entscheidungen auf die öffentliche Meinung. Also versuchen die Ärzteverbände, die Medien entsprechend zu beeinflussen.

Jeder handelt m.E. aus seiner Sicht logisch und nachvollziehbar.

Vielleicht ist es Ärzten auch "peinlich", wenn man sich irgendwo trifft und die Rechtsanwälte, Architekten, Zahnärzte etc. sich Dinge leisten können, die für die Ärzte nicht bezahlbar sind. :-) Über Honorarhöhe für Rechtsanwälte spricht im Übrigen keiner. Vielleicht ist das Risiko zu hoch, dass man dann verklagt wird. ;-)

Gruß

RHW

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