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Gutachten wegen Krankengeldzahlung von Pkv veranlasst

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Was mich als Deine Krankenversicherung stutzig machen würde: Da bekommt jemand Krankengeld und ist seit längerem krankgeschrieben – aber macht im Prinzip nichts für eine Verbesserung (von Infekt und einem kleinen Eingriff abgesehen, der nicht im Zshg. steht mit der Diagnose, weswegen Du vorrangig krankgeschrieben bist).

Da würde ich als Krankenversicherung auch mal nachhaken, ob die Krankschreibung noch gerechtfertigt ist. Sorry, kann ich nicht anders sagen. Und die Diagnose BurnOut geht nicht weg von "Ich erhole mich" – da könntest Du auch Urlaub nehmen!

Würde mir daher einfach mal grundsätzlich überlegen, wie es weitergehen soll: Wann Rückkehr in den Job, sind die Probleme dann gelöst oder nicht, was soll/muss sich ändenr, damit der BurnOut sich nicht wiederholt?

SmchnuUpfenn ase


aber macht im Prinzip nichts für eine Verbesserung

Das stimmt nicht. Ich mache auch keinen Urlaub auf Krankenschein, wenn du das meinst.

Wäre der Infekt, bzw. eben die Infektion der Nasenschleimhaut nicht dazugekommen welche erst mit dem einen und dann mit dem passenden AB (nach Abstrich) behandelt worden ist, wäre ich auch wieder arbeiten gegangen. Um die OP komme ich nicht rum, leider. Dann lieber gleich und ALLES ist wieder i.o. Und ob großer oder kleiner Eingriff (ich hoffe letzteres) solltest du bitte nicht beurteilen.

Seitens Burn-out (welcher ein Begriff für ganz vieles ist, nicht nur Job, sondern weil eben ganz viel auf einmal auf einen einstürmt oder gesammelt) war und bin ich auf dem Wege der Besserung. Meine Energie kam wieder und andere Dinge, wie Asthma, waren und sind komplett weg. So hat die längere "Erholung" doch was gebracht. Und das durch den Stress das Immunsystem zusammenklappt ist auch nichts neues. Man hätte vielleicht auch sogar eine andere Diagnose schreiben können. Offensichtlich wird man mit dieser Diagnose komplett gleich auf die Psychoschiene geschoben. Für Krankenkassen ein Grund jemanden nicht aufzunehmen... Die brauchen also gar nicht so besorgt tun. Und ich weiß mittlerweile Bescheid.

*:)

MMarSkusH


@ Schnupfennase

So wie du das geschrieben hattest klang es jedenfalls so und du musst zugeben wäre es so gewesen dann wäre es eben nicht ok.

Da hies es, entweder privat versichern oder freiwillig versichern.

Ich verstehe nicht wo da dein Problem war? Mutter mit Kind? Zahlt man da soviel weniger bei einer PKV? Das Lustig ist ja eben wegen diesem maximalen Satz der dann eingefroren wird gab es mal einen Streit das dies eigentlich ungerecht sei! Denn jemand der freiwillig versichert ist und 5000 Euro verdient zahlt soviel wie jemand der 1 Millionen verdient. Und auch wenn du alleinerziehnd mit Kind gewesen bist du hattest wohl ziemlich gut verdient...

Die Beitragssteigerungen dann hinterher haben mir auch nicht gefallen. Das dies mal sein muss ist verständlich. Aber da musste ich als Frau schon heftig schlucken. Die Männer sind nach wie vor günstig versichert. Das zahlen wir Frauen alles mit... Das ist ebenfalls Sch.....eisse !

DAS kann ich so nicht stehen lassen! Wenn du mal nachdenkst ist es ja so dass eine PKV eben nicht unbedingt solidarisch ist! Deswegen zahlen Frauen mehr weil sie statistisch mehr Kosten verursachen als Männer! Deswegen müssen Frauen auch bei einer privaten Rentversicherung mehr einzahlen fürs gleiche Geld weil sie länger leben als Männer und damit mehr Kosten verursachen. Daran sieht man übrigens das in allen gesetzlichen Versicherungen wie KK oder Rente die Männer die Frauen übersolidarisch mitfinanzieren. Dies aber jetzt eben nur aus statistischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen!

Trotz alledem kommt man irgendwann auf die Verliererseite? Das ist auch ganz schön..... Sch.....e !

Du bist nicht auf der Verliererseite gewesen denn denk mal nach...jemand der nicht ganz über die Beitragsermessungsgrenze kam musste weiterhin den sehr hohen KKBeitrag zahlen. Du konntest in den viel günstigeren PK Beitrag wechseln und hast dir sicherlich am Anfang sehr viel Geld gespart! Dein "Fehler" war es das du dich nicht richtig informiert hast! Schon vor zehn Jahren wurde vor PKV gewarnt wegen den hohen Beitragssteigerungen im Alter. Da gabs sogar Zusatzversicherungen zur PKV damit diese die Steigerung ein wenig abmildern. Ich nehme mal an aus "Kostengründen" hattest du das aber nicht gemacht? Und bei dem Einkommen wo man eben in eine PKV kann bist du sicherlich auch nicht auf der Verliererseite wenn du überlegst das manche mit weniger als 1000Euro netto auskommen müssen.

Arbeitszeit reduzieren, um wieder in die Versicherungspflicht der GKV zu rutschen konnte ich damals nicht.

Also ich kenne ich jetzt nicht aus aber ich würde sagen das ist die einzige Möglichkeit in eine GKV wieder reinzukommen. Die andere Möglichkeit ist du wirst in Harz4 gesetzlich Pflichtversichert. Nachdem du aber wie es scheint wohl gut privat Vorgesorgt hast dürfte einige Zeit vergehen wo du dann eben aus deinem Vermögen erstmal weiterhin die PKV bezahlen müsstest. Kein Einkommen bzw erwerbsunfähig ist erstmal kein Grund in die GKV wieder zu wechseln.

B`ellaSwaNn-xCullen


wollte dir grad den faden in den bornoutfaden kopieren...bis ich sah...du bist es... |-o ;-D :)_

SJchNnupf`enn%ase


@ Markus

Ist leider recht peinlich was du da schreibst. Ich werde mich deshalb nur insofern äussern:

Mit DM 1000 (EUR 511,29) musste ICH sogar schon auskommen.

Zeitenweise 2 Jobs (morgens ab 4 Uhr Zeitung ausgetragen, Kind in die Schule gerichtet, ab 8:00 den ganzen Tag am Schreibtisch, 17:30 Uhr zuhause, mit Kind beschäftigt da nicht vor der Glotze geparkt, Essen gekocht, Haushalt gemacht, Probleme erledigt, Hausaufgaben geprüft). Da gab es nämlich nur alle 2 Monate Kindergeld DM 100,-. Da war man in der Tat noch gezwungen zu arbeiten. Ich lag zeitlebens keiner öffentlichen Hand zu Last. Das werde ich auch nicht. Die haben nämlich kein Geld mehr. Noch gehöre ich zu den 50 % in diesem Land welche die anderen 50 % mit versorgen, weil deren Geld auch schon weg ist.

Das man es dann aufgrund seines Fleisses und der daraus resultierenden Qualifikation zu was bringt, auch gehaltsmäßig, egal in welcher Branche, ist ja nu wohl gar nicht verkehrt. Das ist bloss dann verkehrt wenn man deswegen dann mal erkrankt. Tja, blöd gelaufen. Hätte ich mir seit Anbeginn meine Nerven geschont ging´s mir besser. Im zweiten Leben dann, o.k.?

Wünsch dir einen schönen Abend und das du nie in die gleiche Situation kommst.

SlchnupWfenxnase


@ Markus

jemand der nicht ganz über die Beitragsermessungsgrenze kam musste weiterhin den sehr hohen KKBeitrag zahlen. Du konntest in den viel günstigeren PK Beitrag wechseln und hast dir sicherlich am Anfang sehr viel Geld gespart!

Hab nix gespart. Hat das Gleiche gekostet. Habe mich bloss wegen der damals besseren Leistungen, die ich ja da noch gar nicht in Anspruch genommen habe, ködern lassen. Ich geb dir bei dem "Fehler" sogar recht. War da recht blauäugig. Die Informationsflut wie jetzt gab´s da noch gar nicht. Nur wenn jemand gezielt danach gefragt hat, dann gabs auch Antwort. Aber erstmal was wissen was man gar nicht weiss, ist auch blöd, oder?

M8ar]kusH


@ Schnupfennase

Ich weiß selber wie man von unten sich nach oben arbeitet.

Theoretisch könnte ich wohl bei meiner nächsten Gehalterhöhung in die PKV wechseln aber ich werde dies trotz der wirklich krassen Ersparnis nicht machen eben weil man nie weiß ob man immer so gut verdient. Das ist wie wenn man Unternehmer wird. Man gibt die "Sicherheit" als Angestellter auf und könnte vielleicht viel mehr verdienen aber eben mit grossem persönlichen Risiko. Wenn man dann Pleite geht ist es eben die eigene Entscheidung gewesen und jammern hilft da auch nicht mehr. So sehe ich das eben mit den Wechsel in die PKV. Man hat wirklich sehr viel davon aber es ist ein Risiko. Ich zahle lieber mehr, lebe aber dafür risikoarmer und mit einer Sorge weniger.

R>HxW


@ Markus

Die andere Möglichkeit ist, du wirst in Hartz4 gesetzlich pflichtversichert.

Seit 01.01.2009 können PKV-Versicherte durch den Bezug von Arbeitslosengeld II nicht mehr in die GKV zurück.

Absatz 5a:

[[http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__5.html]]

Gruß

RHW

MearkuxsH


Seit 01.01.2009 können PKV-Versicherte durch den Bezug von Arbeitslosengeld II nicht mehr in die GKV zurück.

Tja, dann bleibt wirklich nur noch der Weg über den weniger Verdienst. Ich könnte mir aber vorstellen das die Lücken wie dann arbeite ich eben Teilzeit um unter die Lohngrenze zu rutschen auch geschlossen haben. Wenn ich aber Chemiker war und dann Fenste putze müsste es noch klappen ;-)

@ TE:

Informier dich lieber was dich beim Gutachter erwarten könnte. Da gibt es sicherlich spezialisierte Anwälte und vielleicht kann man bei denen so eine Befragung nachstellen wo dir gesagt wird was du am Besten erzählst um das zu erreichen was du erreichen willst.

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