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Blut sehen können

S(y'r hat die Diskussion gestartet


Guten Abend zusammen!

Eine kurze Frage an diejenigen, die in Pflegeberufen arbeiten, und zwar:

kann man sich an das "Blut sehen" gewöhnen?

Ich bin ehrlich gesagt jemand, der sofort umkippt, wenn ihm Blut abgenommen wird oder ich mich mit einem Messer schneide etc.

Ein Freund sagte mir, er meint, so etwas könne man "abtrainieren", bzw, daran könne man sich gewöhnen.

Ist das wirklich so?

Mir würde es eigentlich sehr gut gefallen, als Krankenschwester zu arbeiten, aber mir ist natürlich klar, dass ich dafür oben beschriebenes Problem überwinden müsste.

(Bitte nur ernstgemeinte Antworten und keine dummen Bemerkungen. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten könnte. Danke!! @:) )

Antworten
H$l*odyxn


Ich bin ehrlich gesagt jemand, der sofort umkippt, wenn ihm Blut abgenommen wird oder ich mich mit einem Messer schneide etc.

Ist das also nur bei deinem eigenen Blut so? Kenne eine Krankenschwester der das auch so geht, die kippt um wenn man ihr das winzige Blutströpfchen zum Zuckermessen aus dem Finger nimmt, assistiert aber bei großen OPs ;-D

Wenn du aber auch "angst" vor fremdem Blut hast könntest du evtl. eine Angsttherapie machen. Weiss aber weder ob das geht und wie erfolgreich das dann ist.

Naja und Blut ist das bei weitem harmloseste und sauberste was aus Patienten so rauskommt %:| du solltest vor einer Ausbildung also auf jeden Fall ein Praktikum in dem Bereich machen :-)

M&rs.PuPschxel


Wenn ich mich selber verletze oder verletzt habe und blute, wird mir auch speiübel etc.

Blut abnehmen...Nein Danke! ;-D

Aber wenn andere bluten und ich bin damit beschäftigt,ist es etwas anderes.

Auf der Intensivstation kommt es schonmal vor das man notfallmäßig den Brustkorb eröffnen muss.

Für mich kein Thema, bin da immer dabei.

S;ara"h T-am


@ Syr

Du kannst dich zwingen hin zu schauen.Mir hat es ein wenig geholfen,ich bin früher bei der kleinsten Wunde umgekippt.Mittlerweile nur noch,wenn ich zu wenig gegessen+getrunken hab.Ansonsten nur noch bei größen Verletzungen.

JMulexy


Das kann ich leider nicht sagen, ob man sich daran gewöhnen kann, da ich (bei Blut von anderen Leuten) noch nie Probleme damit hatte...

(woran ich mich allerdings bis heute nicht gewöhnen konnte, ist Erbrochenes bzw. die Situation, wenn jemand erbricht... da wird mir meist übel und ich muss auch erbrechen |-o )

Suarah +Tam


@ Juley

Oh ja so ergeht es mir auch immer,besonders schlimm wenn meine kleine Schwester kübbeln muss.

J4ulexy


Ach und woran ich mich auch nie gewöhnen werde: wenn ich die verletzte Person gut kenne (Freunde, Familie)... ich werde es nie vergessen, kleiner chirurgischer Eingriff bei meiner Mutter, ich war dabei, der Chirurg schnitt die Stelle auf und zack - ich kollabierte |-o Die anwesende Krankenschwester meinte nur "Na, Sie könnten aber auch nicht im KH arbeiten!" ]:D (dass ich zu diesem Zeitpunkt schon längst in einer großen Unfallklinik arbeitete, habe ich lieber verschwiegen ;-D |-o )

Syar;ah rTam


@ Juley

Dass wär warscheinlich ein größes Gelächter gewesen.Naja schätze ich zumindestens mal.

H;aem"o*globxin


Ich denke schon, dass man sich daran gewöhnen kann, Blut oder ähnlich "Schlimme" Dinge zu "ertragen" – mit der Zeit setzt die Gewohnheit/Routine ein und der "Reiz" wird nicht mehr als solcher empfunden (bzw. wahrgenommen); der Mensch ist halt ein "Gewohnheitstier" ;-)

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es früher für mich nichts Schlimmeres gab, als einen menschlichen Körper "von innen" (selbst in Zeichentrickfilmen war dies der Fall) "sehen" zu müssen; Blutentnahmen waren selbstredend eine Tortur...

...mittlerweile studiere ich Medizin; habe vielen Operationen als Hospitant(in) beigewohnt (wobei mir einzig die erste einen kurzen Moment der Übelkeit beschwert hat – nach 2 min "frischer Luft" und einem Glas Wasser war aber alles wieder in Ordnung) und Blut etc. können mir nicht mehr viel "anhaben"...

... wobei ich jedoch betonen möchte, dass es bei mir auch von der tagesform abhängt – manchmal schafft es selbst eine einzelne Blutkonserve, mir "die Farbe aus dem Gesicht zu zaubern" ok, die wenige, die ohnehin vorhanden ist ; an anderen Tagen hingegegen schafft dies nicht einmal eine Defi-"Montage" ;-D

JNuley


Haemo ]:D das mit den Zeichentrickfilmen kommt mir bekannt vor :=o Ich kann heute noch keine OPs oder andere blutige Dinge im Fernsehen angucken, aber in der Realität macht es mir komischerweise gar nix aus %:| Total komisch, oder?

HoaemWoglo?bi5n


;-D

ich war richtig paranoid – wenn zB eine Comicfigur einen Stromstoß bekommen hat und ihr Skelett "sichtbar" wurde, war ich den Rest des Tages völlig verängstigt und hatte 2 Nächte lang Albträume

darf ich fragen, was du von beruf bist ks

ä7p!f[elcxhen


Ich will ja später auch mal Medizin studieren und bin momentan Sanitäter..

An mir selbst macht mir Blut gar nichts aus, auch im Sanitätsdienst nicht..

Manchmal finde ich es im TV aber nicht so toll, wenn man da alles sieht ;-)

Wie es in der Realität sein wird, dass weiß ich noch nicht.. mal sehen ;-D

Manchmal denke ich mir aber im TV bei manchen Verletzungen nur: Uff %:|

J^ulefy


Haemo ich bin MTRA war lange in einer ZNA tätig

H8asxe


Ich arbeite zwar nur beim Zahnarzt, hatte aber bisher nie Probleme mit dem Blut. Sogar bei meinen Kindern (Lippenbändchen-OP) habe ich daneben gestanden, das macht mir nichts aus.

Mein Mann hat bei einer OP schon mal eine Arzthelferin dabei gehabt, die ist umgefallen. Ud ihr Chef mußte sich erstmal um sein Personal kümmern. Man stumpft mit der Zeit auch ab, zumindest bei mir ist das so.

Hfaemokglobin


Sogar

Lippenbändchen-OP

;-D

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