» »

Nachzahlen nach Rausschmiss aus der Krankenkasse?

SkaTmusx81 hat die Diskussion gestartet


Ich bin momentan nicht krankenversichert, weil ich als Student ein Jahr lang meine Beiträge nicht zahlen konnte.

Die Frage ist: Wenn ich mich jetzt bei einer anderen Krankenkasse anmelde, muss ich den Fehlbetrag der alten Kasse ausgleichen? Bisher hat es die Uni nicht mitbekommen, aber das kann nicht mehr lange dauern. Außerdem brauche ich dringend einen Job, was ohne Krankenkasse bekanntermaßen nicht möglich ist.

Antworten
NcatYi x64


Guten Morgen

Ich weiß nicht wie alt du bist, aber bist du als Student nicht auch Familienversichert?

Versuch doch mal beim Amt nachzufragen,wie sich das verhält.

Ich hatte mal ein großes Problem als mein Ex Mann im Trennungsjahr ohne mir bescheid zu geben die Krankenkasse wechslte ,kam gut,ich sollte alles bezahlen,ging ja nicht.

Die neue Krankenkasse hat sich lange geweigert die angefallenen Kosten zu tragen mußte dann aber doch,weil es nicht mein Verschulden war und ich noch nicht geschieden war. *:)

R>lm#mp


Natürlich muss man nachzahlen, aber ich habe mir von einer KK mal sagen lassen, dass die auch Ratenzahlung annehmen und sehr kulant sind was deren Höhe angeht.

G]riesJuhx1


Hi, egal warum, weshalb und wieso du aus der Kasse geflogen bist ist völlig irrellevant. Du warst eigenständig bei der Kasse versichert und hattest deine mtl. Versicherungsbeiträge zu leisten.

Eine rückwirkende Umstellung auf Familienversichert geht nicht.

Es ist auch egal warum du die rund 60 Euro, nicht bezahlt hast wirst du wissen.

Nachzahlung ist auf jeden Fall angesagt.

Hier einmal ein Auszug von der Techniker Krankenkasse:

Unser Beitragssatz

Seit Januar 2009 zahlen alle Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung den gleichen staatlich festgelegten Beitragssatz. Während Ihres Studiums sind Sie bei der TK sehr günstig versichert. Monatlich fallen seit Juli 2009 in der Regel nur 55,55 Euro für die Krankenversicherung und 9,98 Euro für die Pflegeversicherung an. Bafög-geförderte Studenten können einen Beitragszuschuss erhalten. Mitglieder ohne Kinder, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, zahlen einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung: 11,26 Euro.

RiHW


Hallo,

seit dem 01.04.2007 ist eine Beendigung einer gesetzlichen Krankernversicherung nicht mehr möglich (auch nicht bei Beitragsrückstand). Man braucht immer den Nachweis einer neuen Versicherung.

Bei einem Beitragsrückstand von mindestens 2 Monaten hat man nur noch bei Schmerz- und Notfallbehandlung einen Leistungsanspruch.

Bei einem Beitragsrückstand meldet die Krankenkasse dies an die Hochschule. Eine Einschreibung für das Folgesemester ist dann nicht mehr möglich, wenn das 30. Lebensjahr bzw. 14. Fachsemester noch nicht erreicht sind.

[[http://www.gesetze-im-internet.de/skv-mv/BJNR056800996.html]]

Bei einem Wechsel der Krankenkasse benötigt die neue Krankenkasse eine Kündigungsbestätigung der bisherigen Krankenkasse. Personen ohne Krankenversicherung können sich nur an ihre bisherige Krankenkasse wenden.

Bei privaten Krankenversicherungen gelten besondere Regelungen.

Gruß

RHW

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH