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Gründe für eine Ablehnung bei der Pkv

VoeYeb


Gourmeta

Mein Beitrag sollte keine Kritik an dir sein. Deine Aussage ist vollkommen korrekt. @:)

GKour,mvetxa


Kam so komisch rüber. Tschuldigung, bin heute etwas zart besaitet. |-o

VLeeb


Ergänzung an Gourmeta

...und mir ging es darum, den Unterschied zwischen GKV-Beitrag und PKV-Beitrag noch ein wenig zu erläutern. Bitte entschuldige, mein Satz "Ich sprach von Einzelpersonen" konnte in der Tat wie eine Belehrung klingen. So war er aber nicht gemeint. @:)

S!emanbn_8x5


Es ist so lustig und gleichzeitig soo erschreckend, was manche Menschen über die PKV "wissen", weil es Ihnen ein dahergelaufener Laie erzählt hat und am besten noch über so ein verquirrltest Stammtisch geplapper!!!!

Wenn man Fragen hat zu solchen Sachen, sollte man einen freien Finanz- und Versicherungsmakler ansprechen oder dem Semann eine PN schreiben *:)

GrourmKeta


Du bist aber auch so'n richtiges Herzchen, was!?

Wkaterxli


Hmm... jetzt interessiert mich das aber auch... ich studier ja Lehramt, wäre dann also immer im Referendariat Beamtin auf Widerruf (anders geht ja nicht). Aber eben auf Widerruf, also müsste es mir ja wohl auch möglich sein, wenn ich danach nicht auf Lebenszeit verbeamtet werde, wieder in die GKV zu wechseln... weil das kann mir ja keiner garantieren, dass ich immer Beamtin bleibe, weil manche Bundesländer sowas ja gar nicht mehr haben. Das fände ich ja dann schon sehr zwangsmäßig, wenn "Beamter auf Widerruf" sich auf meine Krankenkassenwahl endgültig auswirken würde. Ist das denn so?

Ich meine wenn es fair ist, dann wäre ja auch den PKV-Eintritt "auf Widerruf" und du müsstest dir erstmal nur soweit Gedanken machen, bis dieser Widerruf eintritt... also in meinem Fall wären das zwei Jahre, wo ich dann in der PKV wäre und danach keine Ahnung was man dann ist, wenn man nicht Beamter bleibt. ":/

rWunningn woxman


Hey Seeman, wen meinst Du mit deiner Kritik?

tlhe-c(advexr


Da sich das Ganze gerade mal wieder dem Thema der ursprünglichen Frage nähert, melde ich mich doch noch mal:

Ich meine wenn es fair ist, dann wäre ja auch den PKV-Eintritt "auf Widerruf" und du müsstest dir erstmal nur soweit Gedanken machen, bis dieser Widerruf eintritt... also in meinem Fall wären das zwei Jahre, wo ich dann in der PKV wäre und danach keine Ahnung was man dann ist, wenn man nicht Beamter bleibt.

b. Das ist dann nämlich eine Neuaufnahme einer GKV-versicherungspflichtigen Tätigkeit (als Beamtin ist sie ja eben *nicht* GKV-pflichtig). Genau deswegen konnte ich mich nach Entlassung aus dem Beamtenstatus auch gesetzlich versichern, obwohl ich über der Pflichtversicherungsgrenze liege.

Ach ja, und weil ich gerade Lust dazu habe, doch noch ein Kommentar:

Deine Behauptungen sprechen von wenig Fachwissen, dafür sind sie um so mehr von Ideologie geprägt. Ich war 30 Jahre lang Revisor bei einem der größten Sach- und Lebensversicherer der Welt (siehe oben), aber wenn es dich glücklich macht zu behaupten, dass ich hier nur Unsinn verzapfe, dann sei es so.

Keine Angst, ich weiß recht gut, wovon ich rede. Deine Sicht der Dinge ist dagegen offenbar ziemlich verzerrt: In jeder seriösen Publikation zum Thema kannst Du nämlich nachlesen, dass die Beitragserhöhung, die Du der GKV ankreidest (nämlich Verdreifachung in 40 Jahren) im Durchschnitt der GKVen in etwa der Hälfte der Zeit stattgefunden hat (in den letzten 25 Jahren hat sich der Durchschnittsbeitrag vervierfacht). Zur Zeit liegt die durchschnittliche Beitragserhöhung der privaten je nach Berechnung zwischen 5 und 6% pro jahr, was einer Verdopplung alle 12 bis 14 Jahre entspricht. Wer's nicht glaubt, schaue einfach mal den entsprechenden Wikipedia-Artikel nach und wird dort mindestens 3 Literaturbelege dafür finden. Auch in der Zukunft werden die Privaten vom demographischen Wandel stärker betroffen sein als die gesetzlichen, weil bei den Privaten nämlich die Kosten pro Versichertem im Alter wesentlich stärker ansteigen als bei der GKV. Der Stammtisch, der diese Weisheiten verbreitet, ist übrigens die entsprechende Forschungsgruppe des Bundeswirtschaftsministeriums.

Fakt ist: Die Beiträge der privaten sind in der Vergangenheit wesentlich stärker gestiegen als die der gestzlichen.

Fakt ist: Versicherungen mit besonders günstigen Beiträgen haben im Durchschnitt noch höhere Steigerungen (Quelle: Unter anderem die schon genannte Forschungsgruppe).

Über die Entwicklungen der Zukunft kann man nur mehr oder minder findierte Mutmaßungen anstellen – einige Argumente dafür, warum die PKV diesbezüglich erhebliche Risiken mit sich rumschleppt, habe ich gebracht. Fundierte Gegenargumente habe ich bisher nicht gehört.

Wenn man Fragen hat zu solchen Sachen, sollte man einen freien Finanz- und Versicherungsmakler ansprechen oder dem Semann eine PN schreiben *:)

Oh ja, ganz tolle Idee: Wenn man sich überlegt, ob privat oder gesetzlich besser ist, fragt man jemanden, der mit privaten Versicherungen Geld verdient – das ist ungefähr so, als würde man einen Mercedeshändler fragen, ob Mercedes oder BMW die beseren Autos baut...

oGllpe tsan6txe


@ the-caver

Das mit den Beitragserhöhungen stimmt, sehe ich bei meinem Mann (also Betroffener, kein "dahergelaufener Laie"). Allerdings fallen die Erhöhungen für Beamte meist niedriger aus, auch daher ist PKV für die TE schon okay. Falls sie später als Angestellte arbeiten sollte, kommt sie automatisch in die PKV, wenn das Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze bleibt.

Mein Mann konnte leider nicht in die GKV zurück, weil er bereits Beamter auf Lebenszeit gewesen war und nach dem Ausscheiden dort immer zu viel verdiente.

t4hZe-cAavexr


Allerdings fallen die Erhöhungen für Beamte meist niedriger aus, auch daher ist PKV für die TE schon okay.

Sie hat ohnehin praktisch keine andere Wahl, da sie sich nur zu 50% privat versichern muss – eine GKV müsste sie komplett zahlen, da der Staat den Arbeitgeberanteil nicht übernehmen würde. Da lohnt sich die GKV nur bei *ziemlich* kranken Leuten...

Mein Mann konnte leider nicht in die GKV zurück, weil er bereits Beamter auf Lebenszeit gewesen war und nach dem Ausscheiden dort immer zu viel verdiente.

Kommt mir seltsam vor – aber diesbezüglich ändern sich die Regelungen ja auch dauernd. Ich habe den (befristeten) Beamtenstatus 2008 aufgegeben und mich GKV-versichert, obwohl ich über der Pflichtversicherungsgrenze lag – mit der Begründung, dass ich über mehr als 3 jahre vorher kein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis hatte (da ich ja Beamter war). Allerdings ist das wohl auch Glückssache: Ich habe 3 verschiedene "Fachleute" befragt (Versicherungsmakler, SoFa und Personalsachbearbeiterin). Die Antworten waren "sie müssen privat bleiben", "sie müssen sich gesetzlich versichern" und "sie können es sich aussuchen"...

Grüße

ojlleK tanxte


Kommt mir seltsam vor – aber diesbezüglich ändern sich die Regelungen ja auch dauernd.

Ne, ich denke nicht, dass sich da was geändert hat. Er war aber incl. Fachhochschulausbildung mehr als 10 Jahre Beamter, und die letzten paar Jahre auf Lebenszeit. wir hatten damals bei meiner Kasse gefragt, ob es eine Möglichkeit gäbe. Aber die meinten, es ginge höchstens mit mindestens 6 Monaten Teilzeit und dadurch Gehalt unter der BBG - illusorisch in so einem Job.

z1uzxa


@ the caver:

na da hast du aber glück gehabt – wichtig sind die vorversicherungszeiten; erfüllt man diese nicht, gibt es keinen weg zurück ohne sozialversicherungspflichtige beschäftigung </= versicherungspflichtgrenze. eine freiwillige versicherung ist dann nicht möglich.

@ waterli:

wenn du die vorversicherungszeiten nach dem referendariat nicht erfüllst (aus welchen gründen auch immer ...), so ist ohne sozialversicherungspflichtige beschäftigung keine rückkehr möglich.

@ TO:

wichtig sind im rahmen der beihilfe die notwendigen ergänzungstarife – das BMI hat bereits vor einiger zeit veröffentlicht, dass beihilfe plus das gegenstück der pkv nicht kostendeckend sein können. die beihilfe ist übrigens gerade keine versicherung, sondern sprichwörtlich eine "bei-hilfe" zu den gesamtkosten einer krankenbehandlung. die angesetzten erstattungsfähigen kosten entsprechen hierbei nicht den möglichen gesamtkosten einer arzt/krankenhaus/heil- oder hilfsmittelrechnung!! daher sollte man nicht erstaunt sein, wenn man ohne ergänzungstarife erhebliche zusätzliche kosten haben kann – beihilfe ist eben nicht mit einem vollständigen top-privattarif gleichzusetzen (wie aber sehr viele beihilfe-"kunden" gerne haben würden ... "aber ich bin doch beihilfe!" :|N )

RhHW


Hallo,

vielleicht ist die Broschüre zu der Öffnungsaktion der PKV für Beamte hilfreich:

[[https://bestellungen.pkv.de/w/files/shop_krankenversicherung-in-der-pkv/100325_dauernde_oeffnung_der_pkv_fuer_beamtenanfaenger.pdf]]

Referendare haben in einigen Bundesländern auch Angestelltenstatus (nicht Beamtenstatus). In Hessen gibt es für GKV-versicherte Beamte nachträglich auf Antrag einen Zuschuss der Beihilfe zu den über die GKV-Versichertenkarte abgerechneten Leistungen.

Eine Rückkehr in die GKV nach dem Referendariat ist nur möglich, wenn Krankenversicherungspflicht eintritt (insbes. Arbeitnehmer mit mehr als 400, aber weniger als ca. 4000 Euro Bruttoverdienst) oder eine Familienversicherung über den Ehegatten möglich ist. Die Vorversicherungszeiten sind erst von Bedeutung, wenn die Gründe diese GKV-Versicherung entfallen (§ 9 SGB V). Wenn man ein Jahr ununterbrochen in der GKV versichert war, kann man auf jeden Fall in der GKV bleiben.

Bei Bezug von Arbeitslosengeld II, Arbeitslosigkeit, Selbständigkeit etc. ist eine Rückkehr in die GKV nicht möglich.

Die Entscheidung für die PKV ist oft eine lebenslange Entscheidung (besonders bei Beamten). Daher sollte man auch mögliche Veränderungen genau betrachten:

- Nachwuchs (wie viele Kinder?), Stiefkinder, Teilzeitarbeit, Pensionierung, Frühpensionierung, späteres Zweitstudium, Elternzeit, Sabbatjahr, nicht berufstätiger Ehegatte, Scheidung, Todesfall ...

Bei den Leistungen sollte man besonders auf Hilfsmittel, Psychotherapie (z.B. Burnout), Reha/Kuren und Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe) achten.

GKV-Hilfsmittelkatalog:

[[http://db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS]]

Bei den Gesundheitsfragen sollte man äußerst genaue Angaben machen. Vergessene Erkrankungen/Beschwerden können zum Verlust der Versicherung führen.

[[http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Formulare-der-Privaten-Krankenversicherer-Diagnose-unklar-1669604-1669862/]]

Ein Wechsel von einer Privatversicherung zu einer anderen ist wegen bestehender Erkrankungen später meist nicht mehr möglich (im Übrigen verliert man einen Teil der Altersrückstellungen und hat ein höheres Eintrittsalter).

In der PKV gilt grundsätzlich, dass notwendige Kosten in angemessener Höhe erstattet werden. Die Prüfung erfolgt aber meistens erst, wenn man Rechnungen zur Erstattung einreicht. Der Behandler hat aber einen Anspruch auf Vergütung - unabhängig vom Ergebnis der Prüfung. (Einzelheiten siehe § 5 Absatz 2 PKV-Musterbedingungen)

[[http://www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mb_kk_2009.pdf]]

Vielleicht hilfreich:

[[http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/kranken...]]

[[https://www.bundderversicherten.de/app/download/BdV-PKV-Broschuere.pdf]]

[[http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/0217/kassen.php5]]

[[http://www.iges.de/leistungen/gesundheitspolitik/index_ger.html]]

[[http://www.pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/]]

Bei der Beihilfe wurde in der Vergangenheit immer wieder Kürzungen vorgenommen. Es gibt dort keinen rechtlichen Vertrauensschutz.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es die Möglichkeit für ambulante Behandlungen und Verordnungen ohne zusätzliche Kosten die Kostenerstattung (§ 13 SGB V) zu wählen. Man bekommt dann für die Privatrechnungen die Kassensätze von der Krankenkasse erstattet (seit 01.01.2011 bei manchen Krankenkassen auch ohne Verwaltungskostenabschlag). Ggf. bei der Beihilfe nach dem dortigen Verfahren erkundigen. Die Wahl der Kostenerstattung lässt sich nach 3 Monaten jederzeit widerrufen (z.B. bei Verschlechterungen der Beihilfevorschriften).

Vor einer Entscheidung sollte man sehr ausführliche Gespräche mit Experten der PKV und Experten der GKV führen. Die Entscheidung ist ähnlich wichtig wie ein Hauskauf.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

mUariee_ch.ristxin


Wow, vielen Dank für die vielen Ratschläge und Informationen!

tlatxua


Bei den Leistungen sollte man besonders auf Hilfsmittel, Psychotherapie (z.B. Burnout), Reha/Kuren und Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe) achten.

Das kann ich absolut unterschreiben. :)^

Da unterscheiden sich die Billigtarife in der PKV von den seriösen Angeboten, die eben etwas teurer sind.

Dieses Geld solltest du aber

unbedingt

anlegen.

Natürlich hoffst du, dass du lebenslang ziemlich gesund bleibst und Physiotherapie, Psychotherapie oder teure Hilfsmittel für dich selten oder nie nötig sind. Wenn du aber doch darauf angewiesen bist und einen Billigitarif mit Minimalleistungen bei den genannten Gebieten hast, dann wird es richtig teuer und oder du bekommst nicht das, was du brauchst. Da ist nämlich dann jeder GKV-Versicherte besser gestellt als du.

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