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AU-Bescheinigung/ -Dauer

p'almeenbaum hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe von meiner Hausärztin eine AU-Bescheinigng von einer Woche bekommen, danach musste ich wieder hin, sie gab mir eine Folgebescheinigung über eine weitere Woche und hat mich zum Facharzt überwiesen.Nun hat der Facharzt mir eine AU-Bescheinigung (Erstbescheinigung) mit einer anderen Diagnose ausgestellt.

Nun meine Frage, wann fangen die 6 Wochen an zu zählen-die Diagnose hat sich ja geändert, ist es egal oder ab wann bekomme ich weniger Lohn? Und wieviel weniger Lohn wird es sein?

Antworten
C0aramxela


Ohne Gewähr würde ich sagen dass die 6 Wochen bei neuer Diagnose neu anfangen zu laufen.

R&otsdchopfx2


Ja, Caramela, du hast Recht. So ist es.

Ich mußte den Punkt neulich für einen Arbeitskollegen abklären.

pMalmeLnbauxm


ok danke Euch! @:) Gibts das i-wo zum Nachlesen?

Rootsechoxpf2


Ich wüßte jetzt nicht, wo. Tut mir leid. Ich habe bei unserem Gehaltsbüro nachgefragt.

Wenn du noch eine offizielle Antwort haben möchtest, kannst du sicher auch bei der Krankenkasse nachfragen. Da die ja ggf. Krankengeld zahlen müssen, müssen, die ja wissen, ab wann ;-) .

1}Fenjax1


Tut mir leid, aber die bisherigen Antworten sind so nicht ganz richtig.

Wenn die Diagnose des Facharztes lediglich eine Änderung der Diagnose der Hausärztin darstellt und sich auf die gleiche Symptomatik bezieht, dann gilt die 6-Wochen-Frist ab dem ersten Tag der Krankschreibung (läuft also schon zwei Wochen). Sie würde jetzt nur neu beginnen, wenn es sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen (bspw. die ersten zwei Wochen wegen einer Grippe und die AU vom Facharzt wegen eines Beinbruchs) handeln würde. Sobald die zweite Diagnose aber mit der ersten zusammen hängt bzw. eine Folge dieser ist, gilt dies nicht als "neue" Erkrankung.

Palmenbaum, wenn du Glück hast, lässt der Arbeitgeber es dennoch so durchgehen, weil der Facharzt dir eine Erstbescheinigung ausgestellt hat. Wenn du Pech hast, stellt er sich aber (zu Recht) quer und wendet sich an deine Krankenkasse, die in solch einem Fall gar den MDK einschalten könnte um die Sache zu klären.

Ist also gut möglich, dass du bereits in vier Wochen Krankengeld statt der Lohnfortzahlung bekommst.

R8ots]choxpf2


Sie würde jetzt nur neu beginnen, wenn es sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen (bspw. die ersten zwei Wochen wegen einer Grippe und die AU vom Facharzt wegen eines Beinbruchs) handeln würde.

Genau so war es bei meinem Kollegen. Bei ihm war es allerdings die Hand. ;-) Aber egal, es waren definitiv 2 Krankheiten, die nichts miteinander zu tun hatten.

1OFennjxa1


Aber egal, es waren definitiv 2 Krankheiten, die nichts miteinander zu tun hatten.

Ja, und genau darauf kommt es eben an.

Ganz krass gesagt: Kopfschmerzen, die zunächst als Migräne eingeordnet werden, sich nach weiteren Untersuchungen aber als Hirntumor herausstellen, gelten hinsichtlich der Lohnfortzahlung noch als die "gleiche" Erkrankung.

ptalamenbaxum


ok, bei mir sind es denke ich auch 2 verschiedene Krankheiten, denn die zweite wurde nur durch einen zufälligen Blutbefund (also Nebenbefund der ersten Erkrankung) festgestellt.

Wieviel % ist das Krankengeld vom Lohn?

1jFnenxja1


Vielleicht magst du mir ja per PN verraten, welche beiden Diagnosen es sind...

Das Krankengeld beträgt 70% des Bruttolohns.

RkHfW


Hallo,

das Krankengeld beträgt 70% vom Brutto, aber nicht mehr als 90% vom Netto. Vom Krankengeld werden noch Sozialversicherungsbeiträge abgezogen (nur keine Krankenversicherung).

Einzelheiten:

[[http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__47.html]]

[[http://bundesrecht.juris.de/entgfg/__3.html]]

Gruß

RHW

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