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Krankenkasse lädt zum Gespräch aufgrund Arbeitsunfähigkeit ein

SHAST2^706h2x010 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hab heute eine Einladung von der Krankenkasse zu einem Gespräch bekommen. Man möchte mit mir über meine seit einigen Wochen andauernde Erkrankung unterhalten. Anbei ein Zettel, der vom behandelnden Arzt auszufüllen ist.

Ein kleiner Zusatz als Bitte, dass ich telefonisch absage, falls ich verhindert sein werde oder inzwischen arbeitsfähig bin.

Ich habe aber gekündigt und bin auch noch weitere Wochen krankgeschrieben.

Werde auch in Zukunft mit der Krankenkasse wenig zutun haben, da ich eben gekündigt habe.

Muss ich da hin?

Antworten
m;oonnixght


Du solltest den Termin bei der KK schon wahr nehmen, da geht es dann bestimmt um Krankengeld und Aufklärung allgemein.

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Sie bekommen ja jedesmal den gelben Schein mit der Bezeichnung der Erkrankung. Ich verstehe eben nur nicht was sie da großartig besprechen wollen?

S#ilkxeK.


Vielleicht möchte sie mit Dir auch das weitere Procedere besprechen. Zumindest kann ich mir die letzten Wochen so einige schräge Dinge von meinem Sachbearbeiter anhören.

Ich bin seit Anfang Dezember krankgeschrieben. Die aktuellen Diagnosen sind klar, die Grunderkrankung besteht schon seit über 10 Jahren und ist mitunter an meinem aktuellen Krankheitsbild auch beteiligt.

Nun bin ich also seit 3 Monaten zu Hause und jetzt rief letzte Woche der Sachbearbeiter der KK an und fragte mich, ob ich Interesse an einem persönlichen gespräch hätte. Er sei sich nämlich nicht mehr sicher, ob er mir bei unserem letzten Telefonat erklärt hätte, dass ich auch die Möglichkeit zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses während der Krankmeldung hätte. Dann könnte ich aus gesundheitlichen Gründen kündigen und dann müsste ich mich halt nur beim Arbeitsamt melden. Wenn ich dann noch weiter krank wäre, würde das Amt dann meine Zahlungen übernehmen usw.

Eigentlich hatte ich nur das Gefühl, dass man versuchen wollte, so schnell wie möglich keine Krankengeldzahlungen mehr leisten zu müssen. Nächste Woche will der Herr sich nochmal melden und von mir wissen, wie es mir dann ganz aktuell geht und ob ich mich wieder arbeitsfähig fühle.

Mal sehen, was er mir dann noch alles "anzubieten" hat.

Hör es Dir einfach mal an. Manchmal sind auch sehr gute Vorschläge dabei, wenn es z. B. um unterstützende Maßnahmen oder so geht.

f|ettnaOepfochenhuu{epfexr


vielleicht auch diverse therapiemöglichkeiten? weiß ja nicht was du hast, aber könnte mir vorstellen, dass sie sehr daran interessiert sind, dass du bald wieder arbeitsfähig bist ;-)

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@ silkek

Ich will ja nichts angeboten bekommen oder sowas. Die Erkrankung lag an meinem Beruf und da ich gekündigt habe wird sich das mit der Erkrankung auch bessern.

@ fettnäpfchenhüpfer

Das, was ich habe, ist "temporär". Und wie bereits erwähnt, war ich ja arbeitsunfähig in altem Job. Wenn diese Zeit vorbei ist, bin ich offen für was Neues.

-AschnTuggoi-


Ist es ein großer Umstand für dich den Termin wahrzunehmen?

Ich würde mir da keine großen Gedanken machen und hingehen, sofern es dir möglich ist. Das ist ein normales Verfahren! Mein Vater war über ein Jahr krank geschrieben und er musste dann auch zum Gutachter und auch einige Gespräche mit denen führen. Bei seiner Zusatzversicherung, die er wegen der Selbstständigkeit abgeschlossen hat und die Krankentagegeld gezahlt hat, kam es sogar vor, dass die unangekündigt vor der Türe standen oder spontan Termine wollten.

Ist eben eine Versicherung, die von Zeit zu Zeit auch Krankheitsbilder etc. prüfen muss!

Und ob du in Zukunft mit denen zu tun haben wirst, spielt ja derzeit keine Rolle, sie wollen ja die letzten Wochen bzw. über den aktuellen Zustand urteilen!

m$oon{night


Seh ich genauso wie -schnuggi-.

Es gibt weitaus schlimmeres als einen Termin bei der KK ;-) Und solange du nicht weißt, was die genau von dir wollen, wird es nicht schaden, hinzugehen und zu zuhören.Da kommen meist interessante Gespräche raus.

S_ilk%exK.


@ silkek

Ich will ja nichts angeboten bekommen oder sowas. Die Erkrankung lag an meinem Beruf und da ich gekündigt habe wird sich das mit der Erkrankung auch bessern.

Das glaub ich dir direkt – wollte ich auch nicht. War halt nur von meiner Erfahrung der letzten Wochen berichtet.

z>uxza


du kannst den termin ja wahrnehmen, allerdings würde ich keinerlei medizinische informationen ausgeben. dein sachbearbeiter hat keinerlei medizinische kompetenz, sondern ist in der verwaltung tätig – > ziel: senkung der kosten. weise darauf hin, dass du keinerlei medizinische aussage treffen kannst und du bei zweifeln ein gutachten anregen würdest und dich ansonsten auf deine ärzte verlässt ...!

also sachen gibt's ...

GHr9ie(s,uhe1


Hi du schreibst du hast gekündigt. Jo bei wem denn? Bei der Krankenkasse oder deinem Arbeitgeber?

Hast du bei der Kasse gekündigt, bist du nicht mehr Krankenversichert und hast keinerlei Ansprüche auf ihrgend welche Lesitungen durch die Kasse.

Hast du bei deinem Arbeitgegeber gekündigt, so bist du weiterhin bei deiner Krankenkasse versichert.

Hast du noch keinen neuen Ag biste Arbeistlosgemeldet, so zahlt das AA die Kassenbeiträge.

Bist du nicht beim AA arbeitslosgemeldet und hast auch keinen neuen Arbeitgeber so musst du die Kassenbeiträge privat bezahlen um weiter verischert zu sein.

Der "zettel" wie du es nennst ist die Bestätigung des Arztes, dass du weiter Arbeistunfähig ist und wird benötigt zur Krankengeldauszahlung.

Ich denke einmal eine dieser Möglichkeiten will die Kasse mit dir besprechen.

Mir scheint, dass du ziemlich blauäugig in diese Sache reingehst.

pEippi_]lottxa_07


@ SAST27062010:

hattest du jetzt schon deinen termin ??? war der denn direkt bei deiner KK (sachbearbeiter) oder beim MDK (medizinischer dienst der krankenkasse) ??? es ist ja nicht unüblich nach einer gewissen AU zum MDK zu müssen, da dieser im auftrag der KK prüft, ob tatsächlich weiterhin eine AU besteht (weil es einfach zu viel "blaumacher" gibt und ärzte, die "einfach so" AU's ausstellen)... manchmal wollen die SB der KK einem auch tatsächlich helfen, wieder gesund zu werden (auch mal ohne "bösen hintergedanken") und suchen nach weiteren therapiemöglichkeiten – in anderen fällen probieren sie einfach leistungen kürzen zu können...

wie Griesuh1 schon gefragt hat: hast du deinen job (berufskrankheit ???) gekündigt oder die KK ???

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