» »

Krankenversicherung, privat oder gesetzlich

S!abpiexnt


naja, manni.

das ist aber nunmal so. der beitragssatz in der gesetzlichen beträg 15,5% wenn ich nicht irre. dazu kommt dann noch dieser komische zahnzusatzbeitrag oder irgendwas (ich bin privat und weiss es daher nicht genau)

jedenfalls zahlt jemand mit einem brutto von 3000€ schon 450€ - hälfte arbeitgeber, also 225€ + zusatzbeitrag. für sich alleine. keine ahnung wie es ist, wenn die familie mit versichert wird. dann zahlt er noch praxisgebühr und rezeptgebühren. da bist du mit deinen 300€ schon sehr günstig dabei in einer privaten. normalerweise, wenn man in der pkv und angestellter ist, zahlt ja auch dort der arbeitgeber die hälfte, sprich es wären nur 150€ für dich. in der gesetzlichen musst du auch den kompletten beitrag alleine zahlen als selbständiger.

VMeeNb


Was zahlt denn ein gesetzlich Versicherter für seine ganze Familie?

Bzw. wie viel zahlt er für sich allein, wenn er keine Familie hat?

sunflower hats dir schon erklärt. Ergänzung: Ein gesetzlich Versicherter zahlt immer den geltenden Prozentsatz von seinem Bruttogehalt, gleich ob er allein ist oder Ehefrau und 10 Kinder mitversichert sind.

M1annQix70


Es ist einfach erschreckend, wie wenig informiert Du bist... :-/

Danke, das baut auf.

Weißt du, es gibt vermutlich andere Themen und Lebensbereiche, da kenne ich mich besser aus als du und ich würde vielleicht auch denken: Du liebe Zeit, die weiß ja gar nix.

Ich habe diesen Faden gestartet, eben deswegen, weil ich weiß, dass ich mich informieren muss und weil ich nicht wusste, wo ich sonst nachfragen soll.

Da ist es eigentlich nicht nötig, es mir so verächtlich unter die Nase zu halten, wie unwissend ich doch sei.

Ansonsten danke ich sehr für die vielen Antworten und Hinweise. Ich komme kaum nach mit dem Lesen, werde mir dafür noch einige Zeit nehmen und dem einen oder anderen Hinweis nachgehen.

D}er kle/ine 0Prinxz


Manni, ich habe dir mit meinem Beitrag von 14:32 gesagt

Dem TE empfehle ich, sich über den Basistarif der PKV, und vor allen Dingen sich sehr GENAU darüber zu informieren, wie sich das mit der GKV und der PKV in Punkto Rückkehrrecht in die GKV verhält. Davon wird nämlich in Zukunft mal sehr viel abhängen

und das ist richtig und wichtig. Du kannst dich bei verschiedenen Stellen beraten lassen, bei jeder Krankenkasse gesetzlich und privat, ist zwar sehr aufwändig aber dann hast du die Argumente aus erster Hand und kannst sie einander gegenüberstellen.

Dann kannst du dich bei Renten- oder Sozialversicherungsfachleuten melden, die beraten auch, gegen Kostenerstattung. Dort hast du die geballte Kompetenz an Sozialversicherungswissen, OHNE dass die Leute Eingeninteressen haben. Die beraten nur, und das richtig! Schau nach Fachleuten für Sozial- und Rentenrecht, Versicherungsrecht, Versorgungsausgleich.

Die Thematik ist sehr schwierig, und vor allem: Fehlentscheidungen haben massive, teilweise unumkehrbare Konsequenzen. Deshalb ist fundierte Beratung gerade bei der Krankenversicherungsthematik untentbehrlich. So einem Fuzzi von der PKV kannst du nicht vertrauen, der lebt von Provisionen. Was nicht heißt, dass du dich nicht letztlich an die PKV binden sollst, denn ob du das machst, hängt eben von den Ergebnissen der Beratungen ab.

z<uz}a


@ der kleine prinz:

manni ist ohnehin an die pkv gebunden, da er nicht bereit ist, seine selbständigkeit gegen eine sozialversicherungspflichtige beschäftigung einzutauschen. er ist weder freiwillig arbeitslosenversichert als selbständiger (dann ist bei arbeitslosigkeit ein wechsel möglich) noch kann er jetzt einfach wechseln, da ihm die notwendigen vorversicherungszeiten für eine freiwillige gesetzliche versicherung fehlen, siehe § 9 SGB V:

[[http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__9.html]]

daher heisst es entweder die monetäre basis zu verbessern (ein minijob wäre schon mal ideal, da dieser die pkv-kosten abdeckt und nur 2% steuern für den AN anfallen; entweder man braucht das geld oder aber nicht – da sollte man sich zumindest vorübergehend nicht für irgendwas zu schade sein, denn es fragt einen kein mensch, wie man seine pkv bezahlt – meine meinung!) oder aber sich eine sozialversicherungspflichtige beschäftigung anzunehmen – eine nebenberufliche selbständigkeit wäre ja dann immer noch möglich ....

es macht ja überhaupt nichts, wenn man temporär mal ein bisschen sich bemitleidet, aber man muss irgendwann auch entscheidungen treffen, denn schließlich lebt man nur einmal ... und es gibt immer vers. wege zum ziel! vielleicht ist die hauptberufliche selbständigkeit momentan nicht das gelbe vom ei, was aber nicht heisst, dass man es für die zukunft aus den augen verliert – aber im augenblick gibt es eben andere prioritäten ....

S#unHfloweSr_x73


@ Manni:

Es sollt enicht verächtlich sein! Wie Der Kleine Prinz schreibt: Es ist eine so grundsätzliche Entscheidung, an der so viel dranhängt (finanziell, Lohnfortzahlung bei Krankheit,...).

Ich spreche da sicherlich aus eigener Erfahrung mit dem Thema (weniger private Versicherung als vielmehr Selbstständigkeit und eine komische berufliche Situation, wo ich in den letzten Jahren auch wiederholt gucken musste, wie ich es geschickt regele). Ich bin da ein sehr ängstlicher, sicherheitsbedachter Mensch – und während ich mit sicherlich eine Scheibe von Deiner Gelassenheit abschneiden könnte, finde ich es persönlich erschreckend. Ist so, aber war nicht böse gemeint. Tut mir wirklich leid – ich ganz persönlich finde diese Uninformiertheit bei so etwas Essentiellem unterträglich, könnte da keine Nacht ruhig schlafen.

Also: Entschuldige, falls ich Dir damit zu nahe getreten bin!

Aber:

Du hast ja selbst gemerkt, dass Du Dinge nicht weißt. Nutze die guten Ratschläge und informiere Dich. Vertraue nicht nur einer Auskunft. Und treffe dann die für Dich beste Entscheidung, wenn Du wirklich über alle Sachverhalte informiert bist. Irgendwie wirst Du handeln müssen – und das, was Dir vorschwebt, ist effektiv NICHT möglich.

Dper: klei-ne Prinxz


Zuza,

im Moment ist er (streng betrachtet) an die PKV gebunden, ja.

Aber er ist jung genug, um diesem Zustand abhelfen zu können. Da gibt es durchaus noch Möglichkeiten, eine hast du angedeutet

oder aber sich eine sozialversicherungspflichtige beschäftigung anzunehmen – eine nebenberufliche selbständigkeit wäre ja dann immer noch möglich ....

und wenn er sich das mit etwas Kreativität leicht umformuliert, hat er schon einen ganz brauchbaren Weg gefunden ;-)

r^omiTe


Der kleine Prinz

Das geht nur, wenn man nicht länger als 5 Jahre der GKV ferngeblieben ist. War man länger als 5 Jahre in der PKV, wird ein Statusprüfungsverfahren eingeleitet und die Versicherungsfreiheit festgestellt. Diese Versicherungsfreiheit führt dazu, dass zwar allgemeine Sozialversicherungspflicht besteht, auch (seit 2007) eine Krankenversicherungspflicht, aber nicht mehr in der GKV sondern in der PKV.

Das stimmt so meines Erachtens nicht.

Ein Versicherter kann von der privaten Versicherung in die gesetzliche Versicherung wechseln und dort bleiben, wenn mindestens ein Jahr Versicherungspflicht vorliegt.

Am besten wird das vielleicht an einem Beispiel deutlich:

Ein bislang Privat-Versicherter nimmt am 1.02.2010 eine versicherungspflichtige Beschäftigung auf und wechselt wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück.

Dann aber überschreitet er mit seinem Entgelt wieder die Versicherungspflichtgrenze 2011.

Somit hätte nicht zwölf Monate Versicherungspflicht bestanden, so dass er grundsätzlich zurück in die private Versicherung müsste.

Hier aber greift dann noch die von Dir angesprochene Fünf-Jahres-Frist als eine weitere "Chance", in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben zu können: Wenn er in den letzten fünf Jahren für 24 Monate eine versicherungspflichtige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung nachweisen kann, könnte er trotzdem in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

Die Fünf-Jahres-Frist kommt also in dem Fall zum Tragen, dass jemand nach der Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nicht mindestens ein Jahr wieder versicherungspflichtig ist.

D'er| klyeinBe P-rinxz


Ja, stimmt. Aber wenn er in den 5 Jahren vor dem 01.02.2010 nicht der GKV war, besteht Versicherungsfreiheit. Das heißt, er ist sozialversicherungspflichtig mit der Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung, aber nicht mit der GKV. Damit muss er in der PKV bleiben.

Es ist ja mittlerweile sogar so, dass ein H-4 Empfänger, der privat krankenversichert und versicherungsfrei ist, vom Arbeitsamt den privaten Krankenkassenbeitrag bekommt. Ist also denkbar, dass das Arbeitsamt 360 Euro H-4 bezahlt, ein bisschen Heizungszuschuss und beispielsweise 700 Euro Krankenversicherungszuschuss.

RDHxW


Hallo Manni,

was passiert, wenn man in der privaten Krankenversicherung (PKV) Beitragsrückstände hat:

Absatz 6: [[http://bundesrecht.juris.de/vvg_2008/__193.html]]

Bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen hat die Versicherung auch bei Beitragsrückständen die Kosten laut Vertrag zu erstatten (ggf. erst nach Erreichen des Selbstbehalts pro Jahr; ggf. ab 01.01. erneuter Selbstbehalt). Wie die Praxis aussieht, kann ich nicht beurteilen.

Ggf. kann die PKV eine Info über den Beitragsrückstand an die Schufa melden, was evtl. weitere Auswirkungen auf die Selbständigkeit haben kann.

Bei Aufgabe der Selbständigkeit (ggf. unfreiwillig) kann man als Arbeitsloser mit

Arbeitslosengeld II oder ohne staatliche Leistungen nicht in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückkehren.

Übrigens bestand bei Studienbeginn eine Wahlmöglichkeit zwischen GKV und PKV. Da ein schriftlicher Antrag auf Befreiung von der GKV gestellt wurde, ist jetzt eine Rückkehr nur sehr schwer möglich.

[[http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__8.html]]

Zu dem Thema, wer kann wann aus der PKV zurück in die GKV, sollte man auf jeden Fall vor einer Entscheidung immer auch GKV-Experten befragen. Es gibt in diesem Bereich immer wieder Änderungen (z.B. bei Bezug von Arbeitslosengeld II wesentliche Änderung zum 01.01.2009).

Die Mindest-Beiträge in der GKV (inkl. Pflegeversicherung) betragen für kinderlose, hauptberuflich Selbständige aktuell 218,46 Euro bei allen gesetzlichen Krankenkassen ohne Zusatzbeitrag. Dieser Beitrag beinhaltet die kostenlose Versicherung für den nichrt berufstätigen Ehegatten und die Kinder (Einkommensgrenze: 365 Euro monatlich)

Einzelheiten: [[http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__10.html]]

Bei den Leistungen sollte man besonders auf folgende Punkte achten:

- Reha/Kur (z.B. nach Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Unfällen ...)

- Hilfsmittel: Katalog der GKV:

[[http://db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS]]

Hilfsmittel erreichen schnell 4- und teilweise 5-stellige Beträge.

- Psychotherapie (Anzahl und Erstattungshöhe)

- Heilmittel (z.B. Krankengymnastik, Sprachtherapie, Ergotherapie), z.B. nach Schlaganfall

-> Heilmittelarten und Erstattungshöhe

In der PKV werden notwendige Leistungen in angemessener Höhe erstattet. Was angemessen ist, prüft die Versicherung, wenn man Rechnungen einreicht. Der Leistungserbringer hat aber trotzdem einen Anspruch auf Vergütung. Im Übrigen werden nur anerkannte Methoden erstattet.

§5 Absatz 2 und § 4 Absatz 6 PKV-Musterbedingungen:

[[http://www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mb_kk_2009.pdf]]

Auch bei fiolgenden Änderungen bleibt man in der PKV:

- Wirtschaftsflaute, Insolvenz, Arbeitslosigkeit mit Bezug von Arbeitslosengeld II, Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug, Frührente bzw. Berufsaufgabe wegen Erwerbsminderung, Altersrentner, Hausmann, Auszeit wegen Kindererziehung -> in diesen Fällen sind die PKV-Beiträge in unveränderter Höhe weiterzuzahlen.

Wenn man im Krankheitsfall Probleme mit einem PKV-Unternehmen hat, kann man praktisch nicht mehr wechseln. Jede andere Versicherung wird einen voraussichtlich wegen der Erkrankung ablehnen (oder gravierende Risikozuschläge erheben). In der GKV sind die anderen Krankenkasse verpflichtet, einen aufzunehmen, und man hat ab dem 1. Tag den vollen Leistungsanspruch (ohne Zuschläge).

Vielleicht interessant:

[[http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privaten_aid_52165.html]]

[[https://www.bundderversicherten.de/app/download/BdV-PKV-Broschuere.pdf]]

Auch die Verbraucherzenterrale bietet Beratungen zur PKV an.

Bei Problemen:

[[http://www.pkv-ombudsmann.de/]]

(unter Tätigkeitsberichte sind häufige Beschwerden von PKV-Versicherten aufgelistet)

Gruß

RHW

SPunflEower_77#3


Wie schon geschrieben: Eine Freundin von mir war privat versichert, hat im Studium auf die gesetzliche Versicherungspflicht verzichtet. Aber ist immer, sobald sie mal wieder einen Arbeitsvertrag hat (i.d.R. 1-Jahres-Verträge mit Pausen von 3-6 Monaten dazwischen), gesetzlich versichert. Obwohl sie es vorher NIE war (Schulzeit, Studium).

Da muss es im Zshg. mit einer Festanstellung offensichtlich einen Weg geben. Sie macht es seit über 4 Jahren so – in den 4 Jahren 3x ein 1- Jahres-Vertrag, dann immer gesetzlich versichert. Nach Ablaufen der Verträge Selbstständigkeit (die nebenher immer weiterbestand) und Rückkehr in die private KV aufgr. der Anwartschaft. Und bei Wiederaufnahme einer Angestellten-Tätigkeit wieder gesetzliche Versicherung.

z1uza


@ kleiner prinz:

Aber wenn er in den 5 Jahren vor dem 01.02.2010 nicht der GKV war, besteht Versicherungsfreiheit. Das heißt, er ist sozialversicherungspflichtig mit der Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung, aber nicht mit der GKV. Damit muss er in der PKV bleiben.

mit aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen beschäftigung wird man in allen zweigen der sozialversicherung versicherungspflichtig, also natürlich auch in der gkv. deine aussage stimmt hier nicht, siehe [[http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__5.html]] § 5 Abs.1 SGB V

bei arbeitslosigkeit nach selbständigkeit kann man übrigens direkt in die gkv zurück, so denn man sich als selbständiger freiwillig arbeitslosenversichert – das wissen viele selbtändige leider nicht. da hätte man also zu einem geringen betrag eine rückkehroption.

@ romie:

das finde ich missverständlich ausgedrückt:

Ein Versicherter kann von der privaten Versicherung in die gesetzliche Versicherung wechseln und dort bleiben, wenn mindestens ein Jahr Versicherungspflicht vorliegt.

bei aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen tätigkeit kann der AN natürlich direkt in die gkv wechseln, also ohne wartezeit.

gruß und @ manni: jetzt musst nur noch du eine entscheidung für dich treffen!

SIuneflowe9rx_73


@ Manni:

Ich bin selber neben regulären Arbeitsverhältnissen noch selbstständig/freiberuflich, z.T. mit 2 Sachen parallel. War noch nie Vollzeit angestellt (gibt's eh nicht, aber das ist ein anderes Thema).

Bei mir im Bekanntenkreis gibt es einige Personen, die diese Selbständigkeit deutlich weiter ausgebaut haben – aber zumindest eine ganze Weile noch festangestellt waren, eben wegen der ganzen Sozialversicherungs-Sache (Arbeitslosigkeit, Krankenkasse, Rente,...). Eine Freundin hat eine eigene Praxis als Heilpraktikerin – aber hat lange Zeit für einen Kurierdienst gejobbt.

Selbständigkeit und Job schließen sich nicht aus. Klar, ich kann jetzt nicht einschätzen, wie zeitintensiv Deine Selbstständigkeit ist (angeischts des Verdienstes bis Du entweder unterbezahlt oder nicht voll ausgelastet).

Also wirklich mal überlegen... zumindest mal gucken, was jobmäßig möglich wäre...

Das abschließend als kleiner Denkanstoß. Du wärst nicht der Erste und Einzige, der diesen "Umweg" hinsichtlich einer Selbstständigkeit geht/gehen muss!

s'inghxa


freiwillig arbeitslosenversichert

mal Klugscheißen: gibt es ab 1.1. nicht mehr, das heißt jetzt "Pflichtversicherung auf Antrag".

Wie der das Wörtchen Pflicht schon vermuten läßt, kommt man dort nicht mehr raus, und die Beiträge werden in den nächsten Jahren rasant ansteigen (stehen schon fest) – das wäre dann noch eine Baustelle wo der TE zu ackern hätte.

DQer klPeineH Prixnz


Nein zuza, mit Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wird man zwar in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungspflichtig, das ist soweit richtig. ABER: wenn Versicherungsfreiheit festgestellt wurde, bezieht sich diese Versicherungspflicht NICHT auf die GKV.

Vielmehr besteht die Versicherungspflicht, weil es seit 2007 bei uns die allgemeine Krankenversicherungspflicht gibt.

Die Versicherungspflicht (Krankenversicherung) begründet sich demzufolge nicht über die Aufnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, sondern über die allgemeine Krankenversicherungspflicht.

Es bleibt also als einzige Möglichkeit, der allgemeinen Krankenversicherungspflicht nachzukommen, der Weg über die PKV. Entweder über einen normalen Tarif, den man sich selbst zusammenstellen kann, oder, falls die PKV ablehnt oder hohe Risikozuschläge haben will, über den Basistarif. Dieser Basistarif ist genau deshalb eingeführt worden, damit alle, die nicht in der GKV sein dürfen, in der PKV aufgenommen werden MÜSSEN.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH