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Erfahrungsaustausch: Hohe Resistenz gegen Medikamente, wer noch?

Kzadhzidya hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

ich wollte mal fragen, wem es auch so geht: bei mir wirken Schmerzmittel o.Ä. nicht so gut, ich brauche immer eine erhöhte oder sogar doppelte Dosis.

Körperliche Gegebenheiten:

- Ich bin normalgewichtig, früher war ich leicht untergewichtig.

- Ich nehme keine Drogen, habe ich auch nie gemacht.

- Ich trinke praktisch nie Alkohol (vielleicht 1 x in 4-6 Monaten).

- Ich nehme praktisch nie Medikamente (5 Kopfschmerztabletten aufs ganze Jahr).

Ich hab wenn das Wetter wechselt häufig Kopfschmerzen, gerade im Frühling/Herbst mehrere Tage pro Woche, teilweise wenn sich das Wetter von einem Tag auf den anderen ändert, sehr heftig, da lebe ich aber nach der Devise viel Trinken und leiden.

Ich bin dazu erzogen worden, keine Medikamente zu nehmen.

Gestern war ich nachts um 4 Uhr beim KV-Notfall-Arzt, die mir per Infusion bis 5 Uhr Medikamente gegeben hat gegen Erbrechen/heftige Bauchschmerzen. Eine doppelte Dosis. Angeblich sollte das bis 11 Uhr locker reichen, ich hab aber schon um 7 Uhr wieder starke Bauchschmerzen gehabt, konnte nicht liegen, nicht sitzen, nada.

Bei meiner Hausärztin bekam ich um 10 Uhr nochwas, das hat dann geholfen.

Jetzt werfe ich mal ausnahmsweise meine Vorurteile gegen Medikamente über Bord, denn irgendwie muss ich ja insofern schmerzfrei sein können, dass ich schlafen kann – da sehe ich, ich muss quasi eine Strichliste (wegen Zeitabstand) für meine super-mega-tollen entkrampfenden Medikamente führen – denn die helfen gar nicht! Jetzt wo das Zeug von der Infusion aus dem Körper raus ist, hab ich wieder zu starke Schmerzen zum Schlafen.

Ich trau mich nicht, ohne Arzt die doppelte Dosis zu nehmen (ist ja schon ein Wunder, dass ich 2 Pillen mit Mindestabstand hintereinander genommen habe)

Ich glaub ich werd noch wahnsinnig!

Meine Mama hat übrigens während der Schwangerschaft auch keinerlei Medikamente oder gar Drigen genommen...

Ich komm mir wie ein anormaler Freak vor, ich meine, wer bitte verträgt denn so gut Medikamente, der nie welche nimmt??

Kennt das einer von euch?

Antworten
K9aMdhCidyxa


Jetzt hab ich wie abgesprochen da angerufen und gefragt ob 3 Dragees statt 2 alle 8 Stunden (bei Bedarf) nehmen kann, weil ich mit 2 immer noch starke Schmerzen hatte, so dass es nicht half und ich nicht schlafen konnte...

Jetzt soll ich nochmal vorbeikommen...

Bin ich echt allein mit dieser hohen Toleranz aus dem Nicht ohne Grund?

S$unfl>ower_73


Kann Dir leider nicht direkt weiterhelfen!

Was ist denn Ursache für Deine aktuellen, akuten Beschwerden? Es kann ja sein, dass das Problem gravierender ist- nicht alles lsst sich perfekt durch Medikamente lindern! (Hatte mal eine Nierenbeckenentzündung, auch mit Schmerzen und Erbrechen, da half kein Medikament dauerhaft und richtig in der akuten Situation).


Ich habe oft das gegenteilige Problem: Das normale Dosen mich total raushauen, ich ziemlich deutliche Nebenwirkungen (egal welcher Art, was halt typisch ist für das jeweilige Medikament). War mal sehr spannend bei einer Spinalanästhesie: Die war noch 6, 7 Stunden später drin, obwohl das Medikament schon abgesetzt war. Selten so nervöse Ärzte erlebt!

FWluchtfgedankxe


Ich hab gegen Betäubungsmittel (lokal) auch eine sehr hohe Resistenz und manche Schmerzmittel wirken gar nicht.

Außerdem reagier ich paradox auf Beruhigungsmittel.

Drogen hab ich auch nie genommen, Medis meide ich so gut es geht (auf einige bin ich halt angewiesen)...

Trotzdem ist es so.

Als ich das bei einer Mini-OP dem Chirurgen erzählt hab meinte er er kenne das mit den Betäubungen von sich selber und würde paradox auf Aufputschmittel reagieren.

Körper kommen manchmal auf lustige Ideen...

n@aRnchen


Mir gehts ähnlich. Bei verschiedenen Medis merk ich echt gar nichts. Für so herkömmliche Dinge wie stärkere Kopfschmerzen oder Regelschmerzen habe ich jetzt eine gute Kombi gefunden. Niedrig dosiert wirkt es in Kombination sehr gut.

Sunflower 73,

bei einer NBE hatte ich auch mal den Spaß. Hatte so extrem alles im Bauch-Rückenbereich verspannt/Schmerzen, das ich nichts essen und kaum was trinken konnte. Gegen Fieber und Schmerzen hatte ich Tropfen, die aber richtig ekelig schmeckten. Naja, die konnte ich dann nicht nehmen, weil die nicht blieben wo sie hin sollten. ;-)

G\aro"u78


Hallöchen,

das kommt mir teilweise bekannt vor. Nur bin ich das Gegenteil von dem Verfasser hier.

Ich bin seit knapp 19 Jahren Schmerzpatient und nehme seit 3 Jahren dauerhaft Morphium. Allerdings wirken die normalen Dosen nicht bei mir. Erst als ich eine Tagesmenge von 6.400 µg Fentanyl zu mir genommen habe, waren meine Schmerzen bedeutend besser gewesen. Allerdings ist das eine Menge gewesen, bei der jeder normale Mensch mit schweren Atmungsproblemen auf Intensiv liegen würde. Aber auch mit meinen Herzproblemen ist es so, dass die normale Menge in den seltensten Fällen ausreicht. In der Regel bin ich immer über der vorgschriebenen Menge. Und Antibiotika wirken nur sehr schlecht bzw. gar nicht bei mir.

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