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Arzthelferin soll Zimmer verlassen

rFosa_elixnde


ups...hab den anderen faden auch gerade mal gelesen. na ja...wenn ich ein mann wäre, dann würde ich mir vor einer darmspiegelung oder ähnlichem keine gedanken mehr um eine erektion machen. da könnten scharenweise frauen um mich rumstehen. aber zum glück bin ich ja eine frau ;-D

E1hema;liger Nu(tzer1 (#3x2573x1)


Ja vor allem hat er "Angst" vor einer Erektion, will aber unbedingt zu einer Ärztin ]:D

PJla0udertaGsche


Na Mädels was wird das denn hier, bisschen mehr Mitgefühl bitte ;-)

IBllus3io


Ihr habt alle recht, und das habe ich ja auch schon zum Ausdruck gebracht.

Trotzdem sind die Schimpforgien nicht angebracht. Ich finde es durchaus in Ordnung, dass das Problem hier offen angesprochen worden ist. Auch das muss möglich sein.

Es stimmt schon: Männer sind sowas nicht gewohnt. Ich habe mich auch jahrelang gewunden, zur Urologin zu gehen. Und ich hatte mir fest vorgenommen gehabt, dass ich wortlos umgekehrt wäre, wenn ich auf einem dieser Untersuchungsstühle mit Beinschalen hätte Platz nehmen müssen.

Wisst Ihr, wieviele Männer überhaupt sowas über sich ergehen lassen? Vernichtend wenige. Daher ist es ein Problem, ob berechtigt oder nicht.

Für mich auch. Sehr sogar. |-o Wenn ich nicht an eine tolle Ärztin geraten wäre, die mit unglaublich viel Sensibilität rangegangen wäre, und zwar ohne andere Personen, wäre ich auch in Panik geraten. Und das, obwohl ich bisweilen auch "FKK mache".

Oder, um die Schärfe ein wenig zu nehmen: Könntet Ihr Euch John Wayne auf einem Gyn-Stuhl vorstellen?

Mit allerbesten Grüßen

IMllu:seio


sorry, das hatte ich gar nicht gelesen:

"Ja vor allem hat er "Angst" vor einer Erektion, will aber unbedingt zu einer Ärztin"

Auch wenn Ihr mich natürlich nicht gemeint hattet: Ich bin bewusst zu einer Ärztin gegangen, weil ich mich bei einer Frau besser aufgehoben fühle. Und dass die Entscheidung richtig war, hatte ich ja schon geschrieben.

Und zur Erektion: es gibt nichts Unerotischeres als einen Arztbesuch. Da rührt sich nichts.

Gruß

EHhem_alig<er NuWtzer) (#32573x1)


Wisst Ihr, wieviele Männer überhaupt sowas über sich ergehen lassen? Vernichtend wenige. Daher ist es ein Problem, ob berechtigt oder nicht.

Ja und wieviele Frauen lassen das 1-2x im jahr über sich ergehen?? ":/

SkilkxeK.


Jup, man könnte echt das Gefühl bekommen, dass er mit seiner Sexualität bzw. dem anderen Geschlecht echte Probleme hat

nach den vulgären Äußerungen, die hier teilweise gefallen sind, kann man diesen Eindruck durchaus gewinnen.

Aber mal ehrlich: Glaubt der TE im Ernst, dass wir Arzthelferinnen nix besseres zu tun haben, als jedem Patienten aufs Geschlechtsteil zu starren? Da hätte ich bei meiner Tätigkeit in der Urologie echt viel zu gucken gehabt....aber ich war zum Arbeiten da. Und das ist Routine: Die Patienten entkleiden sich (in den Praxen wo ich gearbeitet hab, gabs ned immer Umkleiden, aber ich hab beim Ausziehen auch ned zugeguckt...wieso auch ???)

Dann müsste ich mich auch über die vielen dummen Sprüche von Männern aufregen, die sexuelle Anspielungen oder "vermeintlich coole Sprüche" losgelassen haben, wenn man ihnen beim EKG die Elektroden angelegt hat und dann Kommentare von den Patienten fielen ("sie dürfen sich ruhig mehr über mich beugen!" - da könnt man besser in den Ausschnitt gucken usw. usw. - so was nervt in dem Job echt und ekelt einen irgendwann an!!!!).

ABER

wenn man als Mann dann auch mal sagt :

KEINE INTIMSPHÄRE

KEIN VERHÄLTNIS ZUM ARZT

ZUVIEL UNNÖTIGES PERSONAL

dann ist man gleich wieder mädchenhaft.

ich würde dir wünschen, dass du mal in so ne Situation kommst.

Dann hat "MANN" das gleiche Recht wie "FRAU": Offene Worte noch vor der Untersuchung und gleich gesagt, was einem nicht passt! Jeder Arzt hat darauf zu achten, dass eine gewisse Intimsphäre zu bewahren ist und selbst, wenn 4 Helferinnen im Raum sind, brauchen die ned wie beim Kaffeekränzchen da rumzustehen! Das ist ein Fehlverhalten, was man beim Arzt gleich ansprechen sollte. Sich im Nachhinein im Web darüber tierisch aufzuregen, aber beim "Arzt des Vertrauens" (wo man möglichst immer hingehen sollte) den Mund nicht aufzubekommen, find ich ziemlich daneben. Man kann sich seine Aufregung und seine Verärgerung darüber gerne von der Seele schreiben, aber man kann das in "normalen" Worten und muss nicht ausfallend werden, wie hier in einigen Statements geschehen.

Als ich 2007 unsere Tochter entbunden hatte (per Kaiserschnitt), hab ich mich vorzeitig selbst entlassen. Der Stationsarzt kam mit einem anderen diensthabenden Arzt, einer Schwester und 2 Studenten. Dann fragte er in einem gebrochenen Deutsch "wenn wollen, dann ich machen vaginale Untersuchung grad in Zimmer hier und sie können gehen nach Hause". Klar - wär doch mal was gewesen. 3-Bett-Zimmer, 2 Bettnachbarinnen dabei, jede Menge anderer Medizintypen und ich breitbeinig zur Untersuchung im Krankenbett. Zumal die andere Bettnachbarin noch auf ihren Mann wartete, der nur gerade mal die Kosten wegen der Behandlung begleichen war. Ich hab das direkt abgelehnt und gesagt, dass so was überhaupt nicht geht. Klar, der Arzt musste mich dann kurz später nochmal extra im Untersuchungszimmer sehen, aber das war mir doch so was von wurscht!!! Da muss man den Mund aufmachen!

Egal, ob das nun ein Mann bei einer Ärztin ist oder eine Frau bei einem Arzt oder wie auch immer. Patienten haben auch Rechte und Meinungen und die muss man vertreten! Aktiv und direkt!

BEüchkerw8ürmch1en


lee gore

ABER

wenn man als Mann dann auch mal sagt :

KEINE INTIMSPHÄRE

KEIN VERHÄLTNIS ZUM ARZT

ZUVIEL UNNÖTIGES PERSONAL

dann ist man gleich wieder mädchenhaft.

ich würde dir wünschen, dass du mal in so ne Situation kommst

Wunsch verspätet, unsereins hat das schon öfter mitgemacht. Na und?

Gerade habe ich nachgezählt und komme auf 24 Personen, die vor, während oder nach meiner letzten Unterleibs-OP zwischen meine Beine gesehen haben.

Davon waren übrigens fast die Hälfte Männer.

Intimsphäre: Ich zog mich im Beisein von Ärzten und Pflegern um, bzw. das OP-Hemdchen/-Höschen an. Es war keine Umkleide in Sicht. Das war mir sowas von egal. Ich bin und war nicht die erste Nackte, die sie in ihrem Leben gesehen haben.

Zuviel unnötiges Personal: Das kann heutzutage gar nicht mehr passieren. Aufgrund der ganzen Budgetkürzungen im Gesundheitswesen ist keine Fachkraft unnötig. Zu Lehrzwecken waren ab und zu auch mal weitere Personen mit im Untersuchungsraum. Von meiner Seite ist nichts dagegen einzuwenden. Es passiert mir doch nichts, wenn sich jemand das medizinische (nicht hocherotische!) Geschehen mit ansieht. Eine Folge könnte höchstens sein, dass zukünftige Kräfte etwas mehr Praxiserfahrung in ihren Beruf mitbringen, da sie schon im Studium/in der Ausbildung tätig werden durften.

Kein Verhältnis zum Arzt: Meistens möchte ich kein besonderes Verhältnis zu meinen Ärzten. Gerade wenn es um intime Körperstellen geht, finde ich eine neutrale Sprache und emotionalen Abstand angenehm.

Niemand ist mädchenhaft, wie du es nennst, wenn er obige Themen beim Arzt anspricht.

Mir stellt sich allerdings folgende Frage:

Wieso gehst du zu einer Ärztin, wenn es dir so viel ausmacht?

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