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Falsche Arztrechnung Beweispflicht

Ljenzx11 hat die Diskussion gestartet


Ich war im April beim Orthopäden, der untersuchte nur ganz kurz neurologisch und gab mir eine Spritze - kleinen Pieker rechts und links. Rücken hat er sich nicht angesehen. Stattdessen eine teure 3D-Messung verordnet in seiner dazugehörigen Abteilung ( die aber einen eigenen Namen hat ) wo ich auch dann eine Funktionsanalyse machen sollte und auch dort später das Rückentraining.

Da ich auch Übergewicht habe, warb er für ein Diätkonzept, ganz einfach und easy, ( das seine Frau, Ärztin für alles Mögliche von Frauenarzt bis Pschychologie und und und) in Abnehmkursen und auch einige seiner Angestellten macht und er angeblich auch gemacht hat. Findet wohl Abends statt.

Die Funktionsanalyse habe ich machen lassen und das Rückentraining wurde mir erst beim Besprechungstermin der Analyse verordnet. Über die Kosten bzw. Erstattung wurde nicht gesprochen. Kasse angerufen und gefragt,ob sie das Training übernehmen. Da dieses wohl dort sehr teuer ist, wollte die Kasse ( bin Privatpatient, leider ) dies nicht bezahlen. An "normalem"Rückentrainigseinrichtungen aber ja.

Ich dann die Termin bei der Arzthelferin gecancelt und ihr auch gesagt weshalb. Mittlerweile war ich auch bei seiner Frau und was stellte sich raus? Man wollte mir ein teures Produkt verkaufen, welches mich erstmal den Anschaffungspreis mit Buch etc. 360,- gekostet hätte. Die weiteren monatlichen Kosten wären ca. 200,-gewesen. Nichts Essen und Pillen schlucken kann ich daheim preiswerter haben. Für mihwar klar, dass so Hokuspokus nicht für mich in Frage kommt und wollte eine Nacht drüber Schlafen.

Irgendwann kam dann die Rechnung. Da wurden Spritzen abgerechnet ( in den Peridualraum, Faettengelenk etc.) die ich nie erhalten habe und mir auch nicht hätte geben lassen.

Ich angerufen, da meinte die Arzthelfern, die müsse ich bezahlen, denn sonst würde ich eine Mahnung bekommen von der ärtzlichen Verrecchnungsstelle. Habe gebeten, dass der Doc mich hierzu anruft.

Kam nichts... Mails und auch ein Einshreiben blieben unbeantwortet. Habe darin halt um Korrektur gebeten und da er nie reagierte erwähnt, dass ich mir die Ärztekammer noch vorbehalte.

Habe dann die Rechnungin Absprache mit der Verrechnungsstelle entsprecchend gekürzt. Selbst danach kam nichts. Jetzt der Knaller: 2 Monate nachdem mir seine Frau die Mittelchen verkaufen wollte und genau eine Woche nach Zahlung seiner gekürzten Rechnung, schickt sie mir eine Rg. über eine homöopatische Erstanamnese zur Schmerzbehandlung (und einen Fragebogen, den ich aber Tage zuvor bei der Funktionsanalyse mit dem Therapeuten ausgefüllt habe- hoffe da steht das Datum drauf )in etwa der Höhe der gekürzten Rechnung. Kam mir sehr spanisch vor so nach dem Motto, dann hol ich mir das einbehaltene Geld so wieder.

Da ich aber nie ein Gespräch bezüglich Schmerztherapie hatte, habe ich die Rg. zurück gesandt mit der Bitte zu stornieren, ansonsten würde ich beide Vorfälle der Ärztekammer melden. Schließlich sei es ein Verkaufsgespräch gewesen.

Heute kam dann seine Reaktion:

Anwalt, denn er wird nicht drauf verzichten auf sein Geld und alles sei ordentlich notiert in der Krankenakte und es sei eine Helferin anwesend gewesen und er hätte alle Leistungen auch so ausgeführt und dies gilt auch für dieRg. seiner Frau.

Der Oberknaller - er will meine Krankenkasse ( die hatte ich zuerst wegen der falschen Rg. angerufen, wie ich jetzt vorgehen soll )und die Ärztekammer über mein Verhalten informieren. Und wenn ich bis zum xy Tag nicht zahle, dann will er meine Kasse informieren um sicherzustellen, dass ich bereits erstattete Beträge nicht einbehalte.

Das Problem, die Arzthelferin war anwesend zumindest bei ihm. Bei der Funktionsanalyse und 3D-Messung nicht, dass war ja unter anderem im Trainingsraum und hat ja jemand anderes mit mir gemacht. Wer weiß, wie oft der sowas schon gemacht hat, wahrscheinlich kann ich nicht mal was machen, ich war ja alleine. Am liebsten würde ich Ihn Anzeigen, denn das ist kein versuchter Betrug mehr. Habe ja mehrmals versucht ihn zu erreichen etc., kam ja nichts.

Habe gerade mal nachgesehen, wegen der eingereichten Rg. und nun das nächste Problem. Ich reiche die Rg. ein, damit ich nicht in Vorkasse treten muss, zumindet bei größeren Rg. So auch mit seinen beiden (die Funktionsanalyse wurde auf einer extra Rg.berechnet ). Die Rg. die ich gekürzt habe, fiel in den Selbstbehalt und die andere teilweise. Da ich ja keine korrigierte Rg. hatte und es im Selbstbehalt lag, war es ja eigentlich ok, dachte ich. Habe ja kein Geld erstattet bekommen. Hatte aber einen Denkfehler, denn ich habe ja den Betrag an ihn gekürzt, aber die unkorrierte Rg. eingereicht. Die Rg. seiner Frau habe ich garnicht erst eingereicht, weil ich davon ja keine Leistung erhalten habe. Habe beide Rg. bezahlt, eine voll und eine gekürzt. Habe aber wirklich dann ja mehr erstattet bekommen ( hatte noch andere Rg. eingereicht ), auch wenn nicht für diese Rg.

Muss Montag bei der Kasse anrufen, die haben jetzt noch andere eingereichte Rg. müssen die davon dann abziehen. Wenn er jetzt die Kasse anruft, steh ich nachher doof da, wobei ich ja wußte, die fällt in den Selbstbehalt. Wenn ich mir hätte die Taschen vollstopfen wollen, hätte ich die Rg.seiner Frau mit einreicht, die liegt aber hier mit dem Vermerk zurück.

Habe ich eine Chance bezüglich falscher Rg? Ich war ja leider allein, ohne Zeugen. Das kann aber doch echt nicht sein! Ich glaube dort mauscheln die extrem. Was passiert,wenn er meine Kasse anruft? Es war keine Absicht von mir, da ich der Ansicht war, ah SB, krieg eh nichts erstattet.

Ih sehe aber auch nicht ein, dass man solche Rg. hinnehmen muss. Ich hatte schon mal eine Rg. von einem anderen Orthopäden vor Jahren mit den gleichen Spritzen und Infusion und und und...........Der hat sie dann aber widerwilliggendert. Die Kasserufe ih an, aber was mache ich mit ihm und ihr? und was will die Ärztekammer mit mir? Will er mir Angst machen oder sitzt er wirklich am längeren Hebel?

Antworten
S7himxone


Nachweisbarkeit eines Betrugs ist schwierig, da mehr oder weniger Aussage gegen Aussage steht.

Ärztekammer und Krankenkasse sollte keine Angst machen, denn das wären die Schritte die du hätttest machen sollen, sofern einAbrechnungsbetrug vorliegt. Erstens Krankenkasse über einen möglichen Betrug informieren. Rechnung einschicken (oder halt Kopie faxen) und exakt ! erklären was der Arzt gemacht hat. Sollte die Krankenkasse selbst nichts unternehmen wollen, so beraten sie dich meist zumindest über deine Möglichkeiten.

Bist du dir 100% sicher, kannst du dann auch die Ärztekammer informieren. Hier sollte man sich seiner Sache allerdings schon sicherer sein, dass es sich wirklich um Abrechnungsbetrug handelt.

Falls du eine Rechtsschutzversicherung hast und dir das ganze den Ärger Wert ist (selbst zahlen müsstest du ja eh nichts) schalte die ein und such dir einen entsprechenden Anwalt.

L2enz1x1


shimone, danke. wollte nicht direkt mit der ärztekammer kommen, aber sollte es wohl tun.

er besteht ja darauf, dass er die leistungen und auch seine frau erbracht hat. die rg. seiner frau ist erstunken und erlogen und seine halt einigen teilen falsch. spritzen in den peridualraum, ich glaube da hätte auch eine aufklärungspflicht stattfinden müssen. das muss ich noch rauskriegen.

er droht ja jetzt mit anwalt, ärztekammer und meiner versicherung.rechtschutz habe ich. muss das immer so enden? aber legt es wohl drauf an.

L:enzx11


die kasse hat die rg. mir geht es darum,wer beweisen muss, das die leistungen erbracht worden sind. wohl ich, da er ja seine assistentin dabei hatte.

A:nnSadl*enax64


Hallo Lenz,

wenn du wirklich diese Spritzen nicht bekommen hast, wird es für dich am einfachsten sein, dies damit zu beweisen, dass du sagst, dass du dich ohne vorherige Aufklärung UND Unterschrift unter den Aufklärungsbogen NIEMALS hättest spritzen lassen – eine i.m.-Spritze in den Gesäßmuskel vielleicht ja – aber keine Injektionen in Facettengelenke oder Periduralraum!

Damit hast du dann wirklich sehr gute Chancen, da er definitiv eine Aufklärungs-PFLICHT hat. Kommt er dieser nicht nach, macht er sich strafbar und du kannst ihn sogar wegen Körperverletzung anzeigen!

Du kannst mir gerne per KM mitteilen um welchen Arzt es sich handelt, wenn du möchtest. Da ich selber vom Fach bin kann ich dir da evtl. etwas zu sagen.

Schönen Gruß,

A.

R1HW


Hallo,

wer Geld haben möchte, muss ggf. vor Gericht beweisen, das er rechtmäßig Anspruch darauf hat.

Inwieweit die Arzthelferin eine glaubwürdige Zeugin ist, wird der Richter individuell entscheiden. Ggf. wird er weitere Patienten in ähnlicher Situation als zusätzliche Zeugen befragen.

Nach dem Ersturteil können je nach Betragshöhe beide Seiten in Berufung vor der nächsthöheren Instanz gehen.

Ggf. ist noch der Punkt Datenschutz interessant. Darf der Arzt ohne mein Einverständnis meine Daten an die private Krankenversicherung weitergeben? Woher weiß er überhaupt, welche Krankenversicherung das ist? Die einzige Grundlage, die ich mir vorstellen kann, ist die, dass er argumentiert, die Versicherung hätte bereits alle Unterlagen vorliegen, daher sei es kein Verstoß gegen den Datenschutz.

[[http://www.bfdi.bund.de/Vorschaltseite_DE_node.html]]

Gruß

RHW

Ltenz1:1


RHW, den Namen meiner PKV kennt er, da ich als privat Patient ein Anmeldungsbogen ausfüllen muss. Dann hat er mir eine Kopie von Einwilligungserklrärung/Schweigepflichtenentbindungserklärung beigefügt,die ich wohl unterschrieben habe.Es bezieht sich aber wohl auf die Privatärtzliche Verrechnungsstelle Rhein Ruhr.

Ich werde dies gleich mal widerrufen.

Auf jeden Fall ruf ich morgen früh die Kasse an, wegen meiner eingereichten und gekürzten Rg. und gebe auch über den Arzt bescheid.

Woher weiß ich auch welche Diät/Preise sie mir erkaufen wollte, wenn ichnur ein Schmerzgespräch hatte?

Der Streitwert beträgt ca. 150,-. Es geht ja nicht um die Summe, sondern um nicht erbrachte Leistungen und Gericht etc. würde ich mir gerne sparen, aber der ist entweder hartnäckig oder blöfft.

Toll, das es solche Foren gibt.

LUeGnzb11


AnnaLena, du hast PN..

SVhimoxne


Ich kann jetzt nicht sagen was du unterschrieben hast, aber eine pauschale Entbindung der Schweigepflicht ja wohl kaum. Und wenn sie sich nur auf die Verrechnungsstelle bezieht die ausschließlich für Rechnungen und vieleicht auch das Erstellen von Mahnungen und Eintriben des Geldes da ist darf diese deine Informaitionen dennoch nicht an andere Weitergeben. Möchte ein Arzt bzw in dem Fall dann von mir aus die Verrechnungsstelle direkt mit der Kasse abrechnen so muss dies zuerst von dir genehmigt (unterschrieben) werden. Ist allerdings nur bei Krankenhäusern oder halt Fällen wo es um größere Summen geht der Fall.

Außerdem hättest du dann auch nie eine Rechnung bekommen, denndie wäre dann direkt an deine Krankenkasse geschickt worden...

W|olfgaxng


Du bist Privatpatientin? Dann geht es ihn einen Scheissdreckdreck an, ob überhaupt und bei welcher Versicherung und wie du versichert bist. Das ist ja nun genau deine Privatsache. Ich glaube nicht, dass du ihn so ganz allgemein von jeglicher Schweigepflicht entbunden hast. Dann soll er sich – verdammt noch mal – an seine gesetzlichen Vorschriften zur Schweigepflicht halten und die Klappe halten. Meiner Ansicht nach ist es ein klarer Verstoss gegen seine Schweigepflicht, sollte er nun bei irgendwelchen Versicherungen petzen!! Das erfordert eine knallharte Anzeige bei der Polizei!!

Im Übrigen: Was will der Tölpel denn bei der Versicherung petzen? Seine überhöhten, dreisten Forderungen? Jede Versicherung wird sich freuen, wenn sie so sparsame und genau prüfende Kunden hat wie dich. Dein Arzt kann sich da nur blamieren!

WAolfgxang


Bist du in einer Rechtsschutzversicherung? Dann kannst du bedenkenlos einen Anwalt in Anspruch nehmen. Ansonsten rate ich erst mal in Ruhe abzuwarten. "Getret'ne Hunde bellen!" Soll er doch erst mal einen Mahnbescheid schicken. Dann kannst du immer noch in Ruhe widersprechen. Danach würde ich allerdings schon den Gang zu einem Anwalt (mit Spezialisierung auf medizinische Problem) gehen.

MEsEiqnsaxm


Wende Dich an die Ärztekammer und stelle alles bei der Krankenkasse klar. Mach Dir vielleicht einen Zettel auf dem Du aufschreibst was an welchem Tag passiert ist. Versuche das möglichst neutral zu machen.

Allerdings bedenke auch, dass diese Abrechnungspositionen für Laien zum Teil etwas verwirrend sind. Z.B. stellen sich Laien bei manchen Positionen schnell mal etwas ganz anderes als vor, als die Abrechnungsprofi. Manche Leistungen fehlen gar ganz im Katalog und Gerichte stellten dann fest, dass man halt ersatzweise Position xy nehmen soll und das durch ein kleines a / analog hinter der Nummer kennzeichnet. Vielleicht trifft das bei Dir zu? Einige Angestelle von den Krankenkassen kennen sich da auch nicht so gut aus (vor allem wenn man da anruft, sagen die immer nur stereotyp, dass man es halt kürzen soll, wenn man die Leistung nicht erhalten zu haben glaubt....was sollen sie auch sonst sagen?). Mach deshalb alles schriftlich.

Zudem hast Du ein Anspruch Deine Akten einzusehen bzw. Kopien zu erhalten. Der Arzt darf allerdings Passagen mit persönlichen Anmerkungen schwärzen und er darf ein angemessenes Geld für die Anfertigung der Kopien verlagen (z.B. 0.5 Euro pro Seite oder 20 Euro pro Röntgenbild etc. => frag vorher).

Alles zusammen, die Rechnung, Dein neutrales Gedächtnisprotokoll und Deine Aktenkopien, ergeben erst ein Bild bei dem man überhaupt urteilen kann.

L?enz(11


ich bin rechtschutz versichert und zur not muss ich den weg gehen.

MsEinsam ( dein Nick klingt traurig ), definitiv habe ich nur eine einfache Schmerzspritze bekommen und dafür dann Spritzen (peridual etc. ) abzurechnen wohl kaum. Fakt ist ja auh, dass nachdem ich seine Rg. gekürtzt habe, plötzlich eine Rg. von ihr bekommen habe in etwa der Höhe der gekürzten Rechnung. Zumal diese Rg. an den Haaren herbeigezogen ist. Habe kein Schmerzgespräch geführt, sondern wie gesagt, sie wollte mir die Diät aufschwatzen für sehr viel Geld.

Ich habe mich von Anfang an nicht wohl gefühlt,weil er micch statt zu untersuchen direkt hat teure Untersuchungen machen lassen ( 3D Vermessung ). Kann man so einfach die Diagnose stellen ohne Röntgenbilder? Danach sollte ich zum Rückentraining, allerdings auch bei ihm für viel Geld. Nicht mal Krankengym oder Massage gab es, um erstmal die Schmerzen einzudämmen um überhaupt Rückentraining zumachen. Hätte ja sein können, dass mir Massage etc. hilft und ich dann aufs Trainig verzichtet hätte und er keine dicken Rg. mehr schreiben kann.

Akteneinsicht nutzt mir wohl nicht viel, wenn da schon falsche Dinge drin stehen. Ich schreib mir wirklich alles genau auf und leite es an Kasse und Kammer weiter.

Soll ich ihn dann darüber informieren?

WXo.lfgxang


Soll ich ihn dann darüber informieren?

Dazu besteht überhaupt kein Anlass! Du bist ihm zu keiner Auskunft verpflichtet. Er ist dazu verpflichtet!

Rechtsschutz :)^ :)=

M#shEin[sxam


Akteneinsicht nutzt mir wohl nicht viel, wenn da schon falsche Dinge drin stehen. Ich schreib mir wirklich alles genau auf und leite es an Kasse und Kammer weiter.

Das musst Du selber wissen, ich persönlich habe immer gern das ganze Bild.

Soll ich ihn dann darüber informieren?

Nö, wieso auch. Die Kasse , die mit Dir und nicht mit dem Arzt den Vertrag hat, wird Dir antworten und die Kammer sich an den Arzt zur Anhörung seiner Sicht der Dinge.

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