» »

Falsche Arztrechnung Beweispflicht

L4enzG11


es kann ja durchaus sein, dass zumindest am behandlungstag direkt der "passende" eintrag vorgenommen wurde. also werde ich unverzüglich die rechtschutzversicherung informieren, oder direkt einen anwalt nehmen. wre wohl besser.

the-caver, ich meinte den namen des produktes und nicht des arztes. zudem wollte ich nicht direkt mit kanonen auf spatzen schießen und beiden die möglichkeit geben es auf "normalem" wege zu klären. dies ist scheinbar nicht möglich und mein mitleid hält sich in grenzen.

zxuza


@ the caver:

ich kann dir gerne zeigen, wie man daten entsprechend manipuliert – programm und system irrelevant. bei einem ausdruck der patientendatei ist dies ohnehin sehr einfach, die daten, so denn man sie überhaupt ausdruckt, zu ändern.

@ ms einsam:

eine periduale wird man ja sicherlich von einer intramuskulären unterscheiden können? (oder zahnärzte nicht ;-D @:) ) zudem wird man einen ausführlichen ernährungsplan auch von einem verkaufsgespräch für nahrungsergänzungsmittel auseinander halten können .... es geht ja im übrigen nicht darum, dass ein arzt nicht für seine leistung honoriert werden soll, sondern dass er für eine nicht tatsächlich erbrachte leistung sein geld bekommen soll. gegen die zahlung tatsächlich erbrachter leistungen hat ja nun keiner was – und bei ärzten sogar relativ unabhängig von der qualität der leistung.

im übrigen denke ich nicht, dass die pkv PRIMÄR ansprechpartner des kunden für das vertragsverhältnis mit dem arzt ist. die pkv könnte möglicherweise ein interesse haben und ressourcen bereitstellen, muss dies ja aber nicht. von daher sollte man natürlich die pkv informieren .... sicher ist sie aber daran interessiert, wenn der kunde den rechtsstreit gewonnen hat ;-) von daher ist der erste ansprechpartner die rechtschutzversicherung, um das vertragsverhältnis kunde – arzt zu klären.

von daher ist es auch ziemlich witzlos, wenn der arzt der pkv irgendwas mitteilt – er hat ja kein vertragsverhältnis mit dieser und kann sich bei ansprüchen nur an seinen kunden wenden. von der pkv wird er keinen müden cent bekommen und sich höchstens noch eine anzeige wg. verleumdung einhandeln ...

@ lenz:

ja, ich finde sowas immer spannend :)z ein arzt, der wert auf sein verhältnis zum patienten legt (immerhin bist du ja möglicherweise multiplikator in deiner peer group, schlechter ruf kommt da nicht gut) und diesen auch halten möchte, hätte dir doch sicherlich noch mal erklärt, was er genau bei der untersuchung/behandlung gemacht hat. ein kurzer anruf mit einem freundlichen "hallo herr lenz, habe ihr schreiben erhalten und hier liegt vielleicht ein missverständnis vor ..." hätte das ganze ja in eine andere richtung lenken können. der arzt führt ein unternehmen, also muss er sich auch mit seinen möglicherweise unzufriedenen kunden auseinandersetzen. das ist "normalen" unternehmern vollkommen klar, ärzten oftmals nicht!

dummerweise (jedenfalls für den arzt) kann man sich ja heute recht leicht über das internet informieren, wie eine periduale durchgeführt werden sollte – das wäre dir sicherlich aufgefallen ;-) komischerweise flattert dir dann allerdings eine rechnung seiner frau über eben diesen betrag ins haus ... ist doch ziemlich plump, oder? neben einer gewissen grundfreundlichkeit erwarte ich ganz einfach eine korrekte behandlung und abrechnung. wenn man als patient und kunde inkorrektes verhalten bemängelt, so ist dies nicht zuletzt auch zum vorteil all jener ärzte, die seriös arbeiten. ist ja nun nicht so, als dass es nicht auch fachlich und abrechnungstechnisch korrekt arbeitende ärzte gäbe ....

also von daher ohren steif gedrückt und patientenakte abholen ;-D die brauchst du, da führt kein weg dran vorbei ... seh' es sportlich ;-)

M`sEOinxsam


@ zuza

"interessante" antwort, passt nur leider so gar nicht zu meinem post

LBenZz1x1


ich werde es an die kasse nochmal schriftlich weiterleiten. allerdings ist die rg. inhaltlich richtig, also wie soll sie mir dann helfen? und ich wurschelte bisher alleine rum, um dem arzt die chance zu geben ohne dass es hart auf hart kommt. zudem ist bereits die ärztekammer informiert.

S:i"lk<eK.


allerdings ist die rg. inhaltlich richtig, also wie soll sie mir dann helfen?

??? ":/

Bitte korrigier mich hier jemand, falls ich aufgrund der frühen morgendlichen Zeit was falsch verstehen sollte! (dafür dann im Bedarfsfall schonmal "DANKE IM VORAUS" :-) )

Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass falsche Leistungen in der Liquidation aufgeführt wurden. Sprich, es sind Leistungen in der Liquidation aufgeführt, die in diesem Sinne nicht erbracht wurden – dann wäre ein Widerspruch bzw. eine Weiterleitung an die PKV durchaus sinnvoll, denn die PKV ist in der Regel immer daran interessiert, nur erbrachte Leistungen zu zahlen. Das kann sie aber nur, wenn sie vom Patienten eine Rückmeldung erhält – also wenn der Patient bei Erhalt der Rechnung merkt, dass Positionen bzw. Leistungen aufgeführt sind, die in diesem Sinne bzw. überhaupt nicht erbracht wurden.

Wenn es so sein sollte, dass die Liquidation inhaltlich korrekt ist, sehe ich keinerlei Grund, wieso man gegen diese Liquidation Widerspruch oder ähnliches einlegen sollte. Bezahlen und erledigt ist die Sache.

und ich wurschelte bisher alleine rum, um dem arzt die chance zu geben ohne dass es hart auf hart kommt

Es wurde ja hier schon etliche Male aufgeführt und Du wirst um diesen Schritt nicht herumkommen, Lenz: Ohne schriftliche Mitteilung und ausreichende Informationen bzgl. der von Dir beanstandeten Leistungen kann Deine PKV nicht aktiv werden und im Bedarfsfall etwas prüfen lassen. Aber dies wurde hier von vielen Usern schon mehrfach erklärt und dargelegt. Von daher einfach schriftlich Kontakt aufnehmen, ggf. per Einschreiben wegschicken und alle Porto-Belege aufheben.

LBen@z11


*:) silke,

mit inhaltlich richtig meine ich, dass die ziffern nebeneinander abgerechnet werde dürfen, aber ich nicht alle spritzen erhalten habe.

und wie gesagt, die ärztekammer ist informiert und telefonisch hatte ich mit der kasse schon gesprochen. heute nochmal schriftlich mit allen kopien.

SHilkXeK{.


achso

t_he-Ycaver


ich kann dir gerne zeigen, wie man daten entsprechend manipuliert – programm und system irrelevant

Nein, das kannst Du nicht - und schon gar nicht Programm- und systemunabhängig. Jedes vernünftige Dokumentationssystem verschlüsselt bzw. signiert jede Eintragung, so dass Veränderungen *immer* nachvollziehbar sind. Da bekommt der Anwender gar nicht davon mit. Dass Ausdrucke manipuliert werden können, ist so selbstverständlich, dass es sich mittlerweile auch bis zu Juristen herumgesprochen hat. Deswegen wird der Richter im Zweifelsfall ein Gutachten zur Uthentizität der Daten anfordern - ein Programm, das nicht manilulationssicher dokumentiert, würde dabei auffallen, mit entsprechenden Folgen für die Beweiskraft. Mit anderen Worten: Vor Gericht werden nur Systeme anerkannt, die ihre Manipulationssicherheit unter beweis gestellt haben.

eine periduale wird man ja sicherlich von einer intramuskulären unterscheiden können?

Mag sein, dass Du das kannst, und vielleicht kann es auch ein erheblicher Teil der med1-Nutzer. Nach über 15 Jahren Berufstätigkeit würde ich aber mal schätzen, dass es über 50% der Patienten nicht können.

Und was den Aufwand angeht: Eine PDA ist (Desinfektion und Abdecken natürlich nicht mitgerechnet) durchaus in weniger als einer Minute möglich, was täglich dutzende von Anästhesisten bei Gebärenden mit kurzen Wehenabständen beweisen.

the-caver, ich meinte den namen des produktes und nicht des arztes

Ach so - dagegen spricht natürlich nichts. Aber was nutzt es Dir? Am Ende einer individuellen Beratung kann ja durchaus eine Produktempfehlung stehen - wenn Du da was machen willlst, müsstest Du schon nachweisen, dass sie *immer* dieses Produkt empfiehlt, dann ist es nicht mehr individuell.

Naja, egal, ich ziehe mich jetzt mal zurück - die einschlägigen Tipps hast Du ja mehrfach bekmmen: Kasse und Schlichtungsstelle, nicht selber rumwurschteln!

Grüße

L/ecnz1x1


caver, habe ich doch alles erledigt! danke an alle....nächste woche bin ich erstmal für 4 wochen weg...

L<ennlz11


:=o jetzt schickt die ärztekammer meine unterlagen an die abt. gebührenordnung. ich bin erstmal in urlaub und werde wohl dann den mahnbescheid vorfinden. keine ahnung warum jetzt die andere abt.

inhaltlich ist die rg. soweit ich weiß doch richtig! die verrechnungsstelle hat anweisung vom arzt das verfahren einzuleiten bei nichtzahlung und jeglichen schriftwechsel mit mir untersagt.

mir geht es nicht in den kopf, dass es menschen gibt, die vor nichts zurückschrecken.

was habe ich davon zu behaupten, dass ich die spritzen etc. nicht bekommen habe?

von der kasse habe ich nichts gehört. ich mag schon garnicht mehr zum arzt gehen.

L=enz1x1


update nach 4 wochen urlaub..

eigentlich nichtviel neues. rg.an abt.gebührenordnung geshickt und arzt angeshrieben. mehr weiß ich nicht. die kasse kann nichts unternehmen,wartet aber gespannt auf das ergebnis.

die ärztin hat geshrieben, dass es ein versehen war mit der rg. über schmerztherapie( falscher begleittext ) und blabla was sie angeblich alles mit mir besprochen hat. dieb rg.fällig sei.

eine kopie der akte will sie mir erst schicken,wenn sie die reaktion der ärztekammer vorliegen hat.die sagen die rg.ist inhaltlich in ordnung und ich soll zahlen und eine kopie werde ich nicht sehen. bis 15.08. hatte ich zeit zu zahlen, dann mahnbesheid. der dürfte ja bald hier eintrudeln.

es stinkt doch gewaltig!

t>he-caxver


die sagen die rg.ist inhaltlich in ordnung

Wer ist in diesem Zusammenhang "die"?

Auf eine Kopie Deiner Akte (zumindest der Teile der Akte, die keine persönlichen Meinungen/Wertungen enthalten) hast Du übrigens Anspruch, auch wenn die Rechnung noch nicht bezahlt ist. Allerdings dürfen Kopierkosten berechnet werden.

Grüße

L`enxz11


die ärztekammer war gemeint. ich weiß dies mit der akte, aber die ärztin wird nichts rausrücken und der doc verweigert ebenfalls die rausgabe.

t#he-c3aver


Dann kommst Du also ohne Anwalt nicht weiter. Um es nochmal zu sagen: Deine Position in puncto Beweislage ist bisher ziemlich mau...

LIen~z11


nachdem mir jetzt zahlungserinnerungen/mahnung von der verrechnungsstelle geschickt wurden und ich nicht bezahlt habe, kam heute post vom anwalt. eigentlich sollte ich doch schon bei nichtzahlung bis zum 15.08. den mahnbescheid bekommen, stattdessen kam wie gesagt erst die ganzen zahlungserinnerungen/mahnungen. trotzdem, ich habe die leistung nicht erhalten, sollen die den mahnbescheid schicken. dem anwalt muss ich ja nicht antworten, oder?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gesundheitswesen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH