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Falsche Arztrechnung Beweispflicht

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ein, musst Du nicht. Erst dem Mahnbescheid musst Du widersprechen, sonst kassierst Du nen Vollstreckungsbesheid und kriegst Besuch vom Gerichtsvollzieher.

Wenn Du dem Mahnbescheid widersprichst, wird der Anwalt das Streitverfahren durchführen, mit anderen Worten Dich auf Zahlung verklagen. Als Beweismittel werden die Dokumentationen des Arztes vorgelegt, was als Anscheinsbeweis in aller Regel genügt (eventuell noch untermauert durch Zeugenaussagen von Arzthelferinnen, falls es überhaupt zur mündlichen Verhandlung kommt). Da Du nichts in der Han hast, womit Du den Anscheinsbeweis erschüttern kannst, wirst Du zur Zahlung verklagt werden. Dann hast Du außer dem Rechnungsbetrag noch die Mahnkosten, Gerichtsgebühren, seine und Deine Anwaltskosten zu tragen. Selbst wenn Du einen Vergleich erreichen könntest, wäre das mit den hälftigen Kosten immer noch teurer als einfach die Rechnung zu bezahlen. Irgendwie erschließt sich mir der Sinn Deines Vorgehens immer noch nicht...

Grüße

Lyenz|1x1


es kann doch nicht sein, dass man als privatpatient ausgenommen wird, dazu noch die kassen und man nichts tun kann. ich weiß, recht haben und bekommen sind zweierlei in unserem staat, traurig aber wahr. und die art vom arzt :|N ":/ :(v :-o >:(

ich bin aber rechtsschutzversichert, und werde die wohl nach 12 jahren erstmals in anspruch nehmen müssen. außerdem ist das deine meinung, wie die eventuelle verhandlung aussehen/ausgehen könnte, aber es kann auch anders kommen.

t6atua


ich bin aber rechtsschutzversichert, und werde die wohl nach 12 jahren erstmals in anspruch nehmen müssen.

Wenn die das übernehmen... :-/

Du bist denkbar schlecht vorbereitet in diesem zu erwartenden Rechtsstreit.

Du brauchst deine Patientenakte Die hättest schon vor geraumer Zeit eben jene anfordern müssen und eine Zahlung der Rechnung aufschieben, bis die offenen Fragen bzw Zweifel auf deiner Seite durch den Abgleich der Behandlungsdaten und codierten Behandlungen mit der Rechung geklärt wurden. Du hast ein Anrecht auf deine Patientendokumentation – die darf er dir nicht verweigern.

Wenn der von dir vermutete Abrechnungsbetrug durch die Dokumentation gestützt wird, ist es klar.. nicht zahlen und die Sache einem Anwalt übergeben.

Wenn auch in der Dokumentation etwas anderes verschlüsselt wurde, was bei dir gemacht wurde, wird es eng.

Dann stimmt die Akte mit der Rechnung überein. Ob das ganze mit der Realität im Behandlungsraum übereinstimmt ist damit nicht gesagt.

Aber der Arzt hat im Zweifelsfall mehr Zeugen und einen besseren Leumund. Dann würden evtl. genaue Gedächnisprotokolle mit Angaben, was jemals gemacht und gesagt wurde, helfen. Aber da wärest du auf dünnen Eis! Selbst wenn deine Gedächnisprotokolle ebenso hoch gewertet würden wie die Dokumentation des Arztes, er hat Helferinnen und die unterstützen im Zweifelsfall seine Darstellung.

Im Zweifelsfall, lass die Finger von der Sache und meide den Arzt in Zukunft.

L~enSz121


na, die herausgabe der akten habe ich von beiden gefordert, schriftlich. keine reaktion von ihm, und sie wollte erst die stellungnahme der ärztekammer abwarten. wie das vor gericht gesehen wird? wenn die doch nichts zu verbergenhaben, wäre es doch ein leichtes. als ich bei ihr war, war niemand mit im zimmer anwesend.

wenn ich den mahnbescheid bekomme, kann der anwalt doch die akte anfordern...

klein beigeben und die patienten werden weiter ausgenommen und können nichts machen! wo leben wir denn? so einfach kann es doch nicht sein.

dies betrifft nicht alle ärzte und im großen und ganzen sind meine rg. weitgehend ok, bis hin und wieder mal ne kleinigkeit, aber dieses mal war es einfach zu viel des guten.

LFenz181


bezahlt habe ich ihre rg. ja nicht und seine nur den teil, den ich auch erhalten habe.

L7enzx11


so, habe post von der ärztekammer erhalten und so schlecht sieht es garnicht für mich momentan aus. wie es dann vor gericht aussieht, ist was anderes. vielleicht sehen die beiden ein, mist gemacht zu haben.

LLenxz11


übrigens hat der liebe dokter auch der ärztekammer kein statement abgegeben, sondern nur eine behandlungsdokumentation geschickt. wie die allerdings aussah, ob auf papier oder gedruckt weiß ich nicht. stimmt aber teilweise mit der rg. nicht überein.

LLenzT11


rg. und aufzeichnung seitens arzt stimmen nur teilweise überein. ;-D prüfung durch die kammer und ihre rg. bzw. die position homöopatische anamnese hält die kammer ebenfalls für falsch. eine andere gebührenordnungsnummer wäre die richtige gewesen. ich denke der anwalt weiß nichts von den schreiben.

die beiden ärzte bekommen eine kopie durch die ärztekammer. lt. seiner aufzeihnung sind nur die 4 spritzen ins facettengelenk aufgeführt und ein chiropraktischer eingriff. der steht aber so nicht auf der rg. und bekommen habe ich es eh nicht. er kann max. auf die 4 spritzen klagen, mehr nicht, die sind leider dokumentiert, aber nie erhalten. da blieben dann noch die infiltrationsbehandlung und die spritzen in den peridualrum übrig. mal sehen, wie das der richter sieht! und wer quält einen patienten an einem tag mit so vielen schmerzhaften spritzen, also bitte!?

zudem hatte er an dem tag ja keine diagnose, da nicht geröngt wurde und die diagnosebesprechung war auch erst die woche drauf. dazu brachte ich ein altes bild aus 2008 mit und daraus ergab sich die diagnose.

welcher arzt spritzt einfach wild drauf los, außer einfacher schmerzspritzen?

muss eigenlich in der akte vermerkt werden, dass eine aufklärung stattgefunden hat und sei es nur mündlich?

soll der anwalt mal den mahnbescheid von beiden schicken. ich könnte auch dem anwalt kopien der kammer schicken oder zumindest der verrechnungsstelle, aber ob das sinn macht?

und vielleicht ziehen sich die beiden zurück. er hat ja nicht mal auf die ärztekammer reagiert nur kommentarlos die doku geschickt.

also doch versucht zu betuppen......

Lbenzx11


So, ein Urteil ist gefällt...SIE hat ja nie meine "Akte", die es ja auch nicht gibt rausgegeben. Der Ärztekammer nicht, mir nicht. Dann hat meine Anwältin die angefordert, da kam dann von ihrem Mann, dass sie krank sei und erst nächstes Jahr wieder arbeitsfähig sei. Aha.... Dann kam vorher noch raus, dass sie meine Daten einfach an die Verrechnungsstellle weitergeben hat. Die EInwilligungserklärung hat sie sich dann von ihrem Mann mitbenutzt. Das Gericht forderte dann die Akte/Anamnese an, aber da kam nichts, weil es eben sowas nicht gibt. Gericht wollte dann einen Sachverständigen einschalten, alternativ ein VErgleich. Ich zahle jetzt nur läppische 30 Euro der Rg. und 25% der Anwaltskosten. DIe Gegenseite den Rest.

ER bzw. die Anwälte bitten ständig um Fristverlängerung und nun sollte es einen Gerichtstermin geben, die Gegenseite wollte aber dass der Arzt, der ja als Zeuge gilt ( ist mir unverständlich ) nur schriftlich vernommen wird, da er ja Patienten hat. Mein Anwalt lehnte dies ab und bat um persönliches erscheinen, dem hat das Gericht zugestimmt. Nun wurde der Gerichtstermin verschoben. Ich denke ER ist nicht wirklich darauf erpischt vor Gericht zu gehen und ich auch nicht. Wobei ich wenigstens die Wahrheit sagen werde. Bin mal gespannt wie dies ausgeht. Ich denke aber, da habe ich die schlechteren Karten. Denn er wird ja weiterhin bei seiner Version bleiben. Hoffe einfach, dass er die Klage noch zurückzieht..

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