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Medikamente zu teuer, Alternativen?

H,amMilxa


Die kennst du bestimmt schon: [[http://www.dng-ev.de/]] ?

QiuiQnoa-?Kekxs


Ja. Aber die übernehmen die Kosten für meine Medikamente erst recht nicht.

M2o3nxiM


Ich kenne insgesamt drei Ärzte aus der Top Docs Liste, welche mir schon mal geraten haben, Medikamente im Urlaub im Ausland zu kaufen (Russland, Türkei, Irland), weil sie hier zu teuer und dort nicht verschreibungspflichtig sind.

Bei Medikamenten wie der Pille etc, die privat zu bezahlen sind ist das auch einzusehen.

Vigil hingegen müßte man, da es ein festes Krankheitsbild als Indikationsstellung hat, ohne weiteres auf Kassenrezept bekommen. Und so günstig ist kein Medikament im AUsland, dass sich das nicht lohnen würde.

s[chnZattergxusche


Therapievorschlag meines behandelnden Arztes ist der, dass ich Vigil und Valdoxan bis an mein Lebensende nehme.

Das ist kein behandelnder Arzt, sondern nur ein verschreibender. Natürlich kannst Du lebenslang mit Medikamenten einigermaßen gut zurechtkommen. In Fällen, bei denen die Medizin noch nicht helfen kann, ist das die durchaus vernünftige Alternative.

Du hast allerdings auch die Möglichkeit, den Arzt zu wechseln. Kann Dich Dein Hausarzt nicht für die weitere Diagnostik an eine Uniklinik überweisen?

MJojnixM


Das ist kein behandelnder Arzt, sondern nur ein verschreibender.

Wahr gesprochen, schnattergusche :)= @:)

Q uin,oa-Kxeks


@ schnattergusche:

Mein Hausarzt hatte mich bereits an die Charite überwiesen. Dort musste ich Fragebögen ausfüllen. Bei mehr als 5x Ja hat man Narkolepsie, bei weniger als 5x Ja hat man keine Narkolepsie. Da ich mehrere Fragen nicht eindeutig beantworten konnte und diese offen lassen musste war mein Fragebogen noch weniger aussagekräftig als er es eh war. Die Behandlungsemphelung war dann eine Psychotherapie um zu lernen mit meinen Symptomen besser umzugehen. Und ganz ehrlich: Selbst beim Fragebogen für Prostatakrebs hätte ich mehr als 5x Ja angekreuzt.

SgchildDkrötex007


Ja, diese Fragebögen sind wirklich shit. Da muss ich dir zustimmen.

Aber Prostata wird doch einfach untersucht und fertig. Das ist nicht so schwierig wie Narkolepsie.

Was hat die Psychotherapie denn gebracht?

QKuin~oag-Kexks


Ich habe natürlich keine gemacht.

sMchnaYtterg?uscxhe


Ich habe natürlich keine gemacht.

Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Die Verantwortung für Deine Gesundheit auch nicht.

Hast Du mal darüber nachgedacht, warum eine Psychoterapie natürlich nicht in Frage kommt?

QEuinoax-Keks


Darüber brauche ich nicht nachdenken. Ich muss nicht jedem unsinnigen Vorschlag eines untalentierten Arztes folgen und mir damit mein Leben ruinieren. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für sowas keine Zeit habe und auch nicht das Bedürfnis verspüre mit wildfremden Menschen über intime und persönliche Dinge zu reden. Und das es mir danach besser geht halte ich für unwahrscheinlich.

S>chil%dkrböte00x7


Gut, es gibt viele Menschen, bei denen Psychotherapie überhaupt nichts bringt. Unter anderem auch aus diesem Grund, mit einem Fremden schlecht sprechen zu können.

Mir hat es persönlich auch überhaupt nichts gebracht, von daher kann ich diese Einstellung gut nachvollziehen.

Andererseits kann man so etwas aber auch erst wissen, wenn man es einmal probiert hat. Ausprobieren würde ich es also wieder :-/

QluiLnoaF-Kepks


Ja aber dann ist das Leben schon ruiniert. Und dann sitzt man da: Kein Job, Kein Geld und die Therapie hat nichts gebracht. Dann ist man wirklich ein Fall für den Seelenklämptner.

S\chi ldkr[öte0x07


Job und Geld ist man aber so auch los, wenn man unheilbar krank ist. Zumindest in vielen Fällen.

Den Unterschied musst du mal genauer erläutern, wie ist das jetzt gemeint?

Q8uBinoa[-Keks


Ganz einfach: Mit Narkolepsie darf mir eine Arbeitsstelle nicht verwehrt werden, mit einer Psychotherapie schon.

sFchnattcerHgusxche


Mal ganz davon abgesehen, dass ich für sowas keine Zeit habe und auch nicht das Bedürfnis verspüre mit wildfremden Menschen über intime und persönliche Dinge zu reden.

Du hast eine sehr knappe Vorstellung von Psychotherapie. Das ist nachvollziehbar, weil diese Methode die am häufigsten eingesetzte ist. Es gibt auch Wege, mit einer generellen Anleitung den Dialog mit sich selbst durchzuführen. Seelenstriptease wird es dann immer noch. Aber man "redet" dann nur mit sich selbst, ohne sich einem Fremden gegenüber offenbaren zu müssen. Allerdings ist auch dabei Vertrauen notwendig. Vertrauen in sich selbst, um sich den erkannten Mustern tatsächlich zu stellen und sich nicht selbst zu belügen.

Zeit wird es auf alle Fälle kosten. Und auch Geduld.

Ganz einfach: Mit Narkolepsie darf mir eine Arbeitsstelle nicht verwehrt werden, mit einer Psychotherapie schon.

Wie lange kannst Du einen Job behalten, wenn Du ihm wegen der Erkrankung nicht gewachsen bist? Wie groß ist die Gefahr, einen Job zu verlieren, dem Du mit therapeutischer Hilfe möglicherweise immer besser, zumindest aber nicht schlechter gewachsen bist?

Du steckst wahrscheinlich ziemlich weit im Verdrängungsmuster. Um eine Krankheit loszuwerden, ist es an erster Stelle wichtig, sie anzunehmen, als vorhanden anzuerkennen. Mit Medikamenten sich und der Welt vorzugaukeln, dass da nur ab und zu etwas oder am besten gar nichts wäre, blockiert die Heilung. Die kann immer von innen, von einem selbst ausgehen. Ärzte sind dabei Helfer. Die Arbeit haben die Patienten. Unter ihnen sind die "Untalentierten" häufiger zu finden als unter den Ärzten. Die Gruppe derer, die selbst nichts ändern wollen und von ihrem Arzt ein Wunder erwarten, ist leider sehr groß.

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