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Einweisung in Akutklinik wg. Depression/Krankengeldkündigung

mPali{bu3x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich habe schon seit längerer Zeit mit Depressionen/Burn-Out zu kämpfen. Ich bin deshalb zum Arzt gegangen, der mich in eine Akutklinik eingewiesen hat (Einweisungsschein). Diese Klinik (aber auch andere) hat eine Wartezeit von 3-4 Monaten. Dann hat er mich krankgeschrieben. Da ich erst die Arbeitsstelle gewechselt habe, würde ich in der Probezeit gekündigt. Ich habe daraufhin Krankengeld erhalten. der Arzt hat mich dann bis zu einen Sonntag krankgeschrieben. Ich bin dann am darauffolgenden Montag wieder in die Praxis, und er hat mich weitere 3 Wochen krankgeschrieben. Deswegen hat die Krankenkasse jetzt kein Krankengeld mehr bezahlt und ich habe mich arbeitslos melden müssen. Einspruch zwecklos, da ich dass so bei den Hinweisen fürs Krankengeld unterschrieben habe. (Verlängerung spätestens am letzten Tag der Krankmeldung)

Ich habe eine Zusage der Klinik für frühestens Ende September.

Meine Frage: Auch laut Auskunft VDK ist das Vorgehen der KK rechtens, aber jetzt habe ich gelesen, daß der Einweisungsschein als Krankmeldung gelten soll? Ist das richtig?? Könnte ich da das Krankengeld wieder einfordern?

Antworten
R#HW


Hallo,

das habe ich noch nie gehört, dass eine Krankenhauseinweisung als Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gilt. Bei einer geplanten OP (die irgendwann statfinden soll) wäre das auch sehr unsinnig. Für die Krankenkasse ist auch nicht erkennbar, was sofort akut behandlungsbedürftig ist und was eine planbare OP/Untersuchung ist.

Auch die jeweilige berufliche Tätigkeit spielt ja bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit eine Rolle.

Vielleicht hilfreich:

[[http://www.g-ba.de/downloads/62-492-56/RL_Arbeitsunfaehigkeit-2006-09-19.pdf]]

[[http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/]]

Gute Besserung!

E-hemaDligerA Nutszer (#3939x10)


jetzt habe ich gelesen, daß der Einweisungsschein als Krankmeldung gelten soll?

Stimmt nicht. Du benötigst, ab dem ersten stationären Tag keine herkömmliche AU-Bescheinigung (gelber Zettel). Da genügt eine Bescheinigung des KH, dass Du zur Zeit dort stationär bist. Ab dem Entlassungstag, wird dann wieder eine ordentliche AU benötigt.

Das Vorgehen der KK ist vollkommen legitim. Allerdings musst Du am Tag der Arbeitslosmeldung "gesund" sein, sonst darf Dich das AA nicht annehmen. Habe das Alles schonmal selbst durchgemacht. Krankengeldzahlung geht bis maximal 4 Wochen nach Kündigungstermin.

m`ali~bug3x3


Hallo,

Krankengeld max. 4 Wochen nach Kündigung?? Das ist mir total neu! Wo steht denn das?

Viele Grüße

malibu

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